Was gab es vor Religionen(sinnlos)?

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17 Antworten

Das sind ziemlich viele Fragen auf einmal.

Wofür steht das "(sinnlos)" in der Überschrift?

Was gab es vor Religionen? Haben die Menschen schon davor etwas vergöttert? [...]

Sobald etwas "vergöttert" wird, ist das doch schon eine Religion.

Vermutlich gab es Götter schon bis zurück zu den ältesten Menschen, da man in deren Behausungen oder in nahen Höhlen, soweit vorhanden, immer Zeichen fand, die darauf hindeuten.

[...] Wer hat die Bücher etc geschrieben und sie auf die Welt gesetzt? [...]

Alle Bücher wurden von Menschen geschrieben und natürlich werden die Anhänger der jeweiligen Religionen immer behaupten, die Verfasser wären "göttlich" inspiriert oder beeinflusst gewesen, was in ihrem Sinne auch durchaus so gewesen sein mag.

[...] Wer fiel auf die Idee ein dass es sowas wie Gott gibt, der die Welt und uns erschaffen hat [...]

Götter wurden von Menschen "erschaffen", um Dinge erklären zu können, die sonst nicht zu erklären waren.

Blitz und Donner galten bis vor noch nicht allzulanger Zeit als Zorn der Götter, bis schließlich jemand herausfand, wie sie wirklich entstehen.

Da die Menschen lange Zeit nicht wussten, wie sie mal entstanden sind und woher sie kamen, dass es Urmenschen gab, die aus anderen Regionen der Welt eingwandert sind, dachten sie, dass sie von ihren Göttern (oder nur einem) gemacht wurden und mit ihnen die ganze Welt um sie herum.

[...] und wieso gibt es Gebote wo man sich im Leben eingrenzen muss? [...]

In alter Zeit waren diese Gebote das Gesetz. Wer dagegen verstieß, wurde bestraft, im schlimmsten Fall sogar getötet, damit Andere sich denjenigen nicht als "schlechtes" Vorbild nahmen.

Das Leben damals war schwierig, viel schwerer als heute. Die Herrschenden dachten, wenn es Gesetze gäbe, an die sich alle halten müssen, würde das das Leben einfacher machen.

Heute musst Dich auch noch an Gesetze bzw. Gebote halten, die das Leben in gewisser Weise eingrenzen. Unsere Gesetze sind halt nur nicht von der Kirche gemacht, sondern vom Staat und wir haben uns daran gewöhnt.

Ohne Gesetze, wenn jeder machen könnte, was er wollte, gäbe es Chaos.

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Kommentar von comhb3mpqy
07.01.2016, 15:18

Ich bin der Meinung, dass Gott die Menschen erschaffen hat- und nicht umgekehrt. Gründe, warum ich an Gott glaube findet man auf meinem Profil.

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Nach dem was wir von der menschlichen Frühgeschichte wissen, hatten sie mit Sicherheit so etwas wie Religion. Offensichtlich gehört der Glaube, das Empfinden vom Göttlichen wesentlich zum Mensch-sein. 

Gebote dienen nicht dazu, uns einzuschränken, sondern zu helfen, dass unser Leben gelingen kann. 

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Was gab es vor Religionen?

Logischerweise noch keine Religion. Es stellt sich aber die Frage, ob sich der Mensch da überhaupt schon über irgend etwas Gedanken gemacht hat, außer, wie er (fr)essen und die Nacht überleben kann - sofern es da schon den Menschen gab.

Haben die Menschen schon davor etwas vergöttert? 

Etwas zu vergöttern ohne eine Religion erscheint doch ziemlich unlogisch, oder nicht?

Wer hat die Bücher etc geschrieben und sie auf die Welt gesetzt?

Autoren und Übersetzer und jene, die zuvor vorhandene Bücher abgeschrieben hatten.

Wer fiel auf die Idee ein dass es sowas wie Gott gibt, der die Welt und uns erschaffen hat [?]

Vermutlich der jeweils erste Autor oder der die Geschichte als erster mündlich weiter gegeben hat, bis sie danach schließlich aufgeschrieben wurde.

wieso gibt es Gebote wo man sich im Leben eingrenzen muss?

Vermutlich aus einem ähnlichen Grund, weshalb es weltliche Gesetze gibt. Damit ein friedliches Miteinander möglich wird.

Da es viele Religionen im Laufe der Menschheitsgeschichte gab und einige noch immer gibt, sehe ich es als müßig an, und ich bin auch nicht ausreichend in allen diesen Religionen bewandert bin, um beispielsweise die jeweils erste Person einer jeden Religion zu kennen, weitere Details zu spezifischen oder gar zur ersten Religion der Menschheit anzugeben.

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Man könnte sagen, die Sehnsucht nach Gott, dem Ursprung allen Seins, wurde dem geschöpflichen Menschen ins Herz geschrieben.
Menschen haben schon immer Antworten gesucht nach dem Woher und Wohin, nach dem Sinn des menschlichen Lebens, der Entstehung der Geschöpfe und des Universums. Dies alles war nur durch eine übernatürliche Macht erklärbar, von der die verschiedenen Völker und Kulturen unte unterschiedliche Vorstellungen hatten. So entstanden die Mythen der römischen, griechischen, germanischen Göttergestalten, die Naturgötter und so verehren heute noch Menschen in anderen Kulturen Gottheiten vielfältiger Art. Dabei haben alle diese Religionen eines gemeinsam: Der Mensch macht sich auf die Suche nach Gott/nach Göttern und formt sie nach eigener Vorstellung, was dazu führte, dass man ständig bemüht sein musste, die jeweiligen Gottheiten gnädig zu stimmen durch irgendwelche Opfer. So versteht es sich auch, dass diese Götter sich nie bestätigen konnten durch Zeichen und Wunder, bis sie im Laufe der Jahrhunderte zum Mythos wurden.

Im Gegensatz zu diesen polytheistischen Religionen, wo Menschen sich nach eigenen Vorstellungen Götter erdacht und verehrt haben, geht im Christentum der ewige Gott auf die Menschen zu und offenbart sich ihnen. Adam und Eva stehen für die ersten Menschen, die mit Gott zu tun hatten und die erstmalig mit Gut und Böse in Berührung kamen, eine Entscheidung trafen, die für alle Nachkommen entscheidend war.
In vorchristlicher Zeit offenbarte sich Gott durch die Propheten und nach dem Verständnis damaliger Zeit wurde alles im AT aufgeschrieben. Wir erfahren über die Geschichte des Volkes Israel im Heilsplan Gottes, wobei schon damals auf die Ankunft des Messias hingewiesen wurde. Diesen Glauben vereint das Judentum mit dem Christentum.
Mit Jesus Christus und seiner Botschaft vom Reich Gottes hat die Offenbarung Gottes ihren Höhepunkt und Abschluss erreicht. Das alles wurde von den damaligen Zeugen und Jüngern Jesu niedergeschrieben im NT.
Und dieser Gott der Offenbarung hat Zeichen und Wunder getan, damit die Menschen an ihn glauben. Christus vermittelt nicht nur Wahrheiten, sondern Er selbst ist die Wahrheit, der menschgewordene Sohn Gottes des ewigen Vaters. Von Ihm wissen wir, dass der eine Gott in 3 Personen existiert. Für Christen ist daher Christus der schon im AT ersehnte Heiland und Erlöser der Welt.
Die Jünger Jesu haben ihn jahrelang begleitet. Das Wesentliche haben sie niedergeschrieben bzw. niederschreiben lassen und daraus erklären sich manche„Unstimmigkeiten“ in der Berichterstattung der Evangelien. Die einzelnen Schriften sind geprägt von der Persönlichkeit, dem Schreibstil und der kulturellen Situation der Verfasser. Insgesamt gesehen bilden sie vom Inhalt her aber keine Gegensätze, sondern vervollständigen sich gegenseitig.

Die 10 Gebote, die Gott der Menschheit gab, sind Regeln, ohne die eine menschliche Gemeinschaft nicht friedlich zusammenleben kann. Deshalb sind sie auch im Grundgesetz unserer Demokratie verankert. Jesus Christus fasst später diese Gebote in dem einen Gebot der Gottes- und Nächstenliebe zusammen. Die Gebote sollen nicht eingrenzen, sondern frei machen. Es ist ein Irrtum, anzunehmen, dass man frei sei, wenn man alles machen kann, was man will. Man ist eher Sklave der Begierden und trägt mit dazu bei, dass Menschen unter dem Egoismus anderer leiden.

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Kommentar von MatthiasHerz
29.12.2015, 18:58

Das kann ich so einfach nicht stehen lassen.

In Deiner Aufzählung der Mythen hast Du die Römisch-Katholischen (christlichen) wohl bewusst ausgelassen.

So versteht es sich auch, dass diese Götter sich nie bestätigen konnten durch Zeichen und Wunder, bis sie im Laufe der Jahrhunderte zum Mythos wurden.

Schade, bis dahin hat es mir gefallen.

Im Selbstverständnis eines Anhängers der Römisch-Katholischen Kirche (RKK) und deren "Ableger" mag das weitestgehend so sein.

Richtig ist, dass alle oder zumindest sehr viele Kulte und Feiertage der sog. "heidnischen Götter" in die RKK übernommen und damit durch diese überdeckt wurden, z. B. der Marienkult, die Jungfrauengeburt, die Kreuzigung, die Auferstehung u. a.

Verschwunden sind sie deshalb keineswegs.

[...] Der Mensch macht sich auf die Suche nach Gott/nach Göttern und formt sie nach eigener Vorstellung [...]

Eben.

Der Rest Deines Textes bezieht sich auf den genauso erdachten christlichen Gott und auf Dein Selbstverständnis als gläubige Christin im Umgang mit "ihm".

Dieses als allgemeingültig hinzustellen und als "Gegensatz" zu anderen Religionen, ist jedoch einfach nur überheblich.

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Also wenn man es aus christlicher sich betrachtet wäre das ganze relativ einfach zu erklären..

Wie die Menschen auf die Idee kamen, dass es einen Gott gibt:
Gott war ja von Anfang an, von der Erschaffung der Erde im Kontakt mit den Menschen und somit ist dort die Idee der Existenz schon von Beginn an in den Köpfen der ersten Menschen.
Zu dem heißt es auch im Römerbrief 1,20:
"Seit Erschaffung der Welt haben die Menschen die Erde und den Himmel und alles gesehen, was Gott erschaffen hat, und können daran ihn, den unsichtbaren Gott, in deiner ewigen Macht uns seinem göttlichen Wesen klar erkennen. Deshalb haben sie keine Entschuldigung dafür, von Gott nichts gewusst zu haben"

Dazu warum es Regeln gibt die einen einschränken:
In der Bibel heißt es, dass Gott die Gebote erstellt hat, damit die Menschen sehen können was für ein "schlechtes Leben" führen, da sie dies vorher wenig geschert hat. Allerdings sind diese durch den neuen Bund (Jesus geboren als Mensch, gestorben und auferstanden damit wir von den Sünden befreit sind) praktisch außer Kraft gesetzt werden und durch ein einziges Gebot ersetzt: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Was allerdings einen Mord, Lüge etc wieder ausschließt;)
Dieses Gebot sollen keine Einschränkungen sein sondern ein friedliches Zusammenleben gewährleisten und den Menschen "jesus ähnlicher machen" auch wenn er dies nicht erreichen kann da er halt nur ein Mensch ist. Es wird auch von niemandem erwartet, dass er alle Gebote aus dem Stand einhält, wenn er nicht mal gläubig ist.

Und das führt uns direkt zum nächsten Punkt: Religion.

Um das ganze mal kurz zusammenzufassen
" Religionen sind die fehlgeschlagenen Versuche der Menschen von alleine zu Gott zu kommen"- Pastor M. Wahnschaffe
Jaa in Religionen versuchen die Menschen halt durch Einhalten der Gebote, hohe Spenden an die Kirche, Beichten, undundund ein besonderes "heiliges leben" zuführen um dann durch dieses Ergebnis von Gott errettet zu werden WEIL sie so gelebt haben.
Natürlich gefällt es Gott wenn man mit der richtigen Herzenseinstellung die Gebote einhält sie sind jedoch nicht der Grund der Errettung. Denn der Glaube an Gott, an Jesus allein gewährleistet die Errettung.
" Und doch wissen wir, dass der Mensch vor Gott nicht durch das Halten des Gesetzes gerecht gesprochen wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus. (...) Denn durch das Befolgen des Gesetzes wird niemand vor Gott gerecht"- Galater 2,16

Ich hoffe ich konnte irgendwie helfen deine Frage zu beantworten :)

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1. Gott (falls es ihn/sie gibt) hat immer einen Weg gefunden, zu den Menschen zu kommen.

2. Der Mensch ist grundsätzlich begrenzt, spätestens durch den Tod, ansonsten schon täglich in seinem Leben. Da muss der Mensch keine Gebote erfinden, die ihn eingrenzen. Aber bestimmte Regeln können ihm das Leben erleichtern. Das ist der eigentliche Sinn von Geboten.

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Soweit ich weiß gibt es keinen Grund zur Annahme das der Mensch je ohne irgendeine Form der Religion gelebt hätte. Dabei gibt es aber zu bedenken das Religion sehr verschiedene Formen haben kann.

So scheinst du etwa davon auszugehen das Religionen heilige Schriften, Gottheiten und Gebote haben müssen. Das ist aber nicht notwendigerweise der Fall. Man denke hier etwa an Formen des Animismus oder des Ahnenkult.

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Die Tatsache, dass ich hier bin, wirft die Frage auf, warum und woher ich komme, bzw. wohin ich gehe. Wenn ein Angehöriger stirbt stellt sich ebenfalls die Frage wohin dieser jetzt geht und wie man ihn beerdingt usw. Jedenfalls stellen sich diese Fragen ab einem bestimmten Intelligenzgrad. Das liegt in der Natur des Menschen.

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Bei deinen Fragen verstehe ich das in Klammern gesetzte Wort "sinnlos" nicht. Sollten grundsätzlich Religionen für dich sinnlos sein, so ist auch deine Frage sinnlos, denn du hast eine fertige Meinung über Religionen, zu der du dann keine Antworten mehr brauchst, denn auch diese wären dann nach deiner Meinung "sinnlos". Außerdem sind deine Fragen zum Teil Behauptungen, wozu du dann keine Antwort mehr brauchst (z.B. die Idee, die jemand gehabt haben könnte, dass es Gott gibt. Das ist eine Behauptung und keine Frage). Also, was interessiert dich wirklich?

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vor der religion konnten die entsprechenden menschen das schauen, was sie später durch ihre religion vermittelt bekamen!

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Die Gebote, die die Bibel im Neuen Testament aufstellt, sollen die Menschen nicht einengen, sondern befreien und für ein gutes Miteinander sorgen: "Denn das ganze Gesetz wird in einem Wort erfüllt, in dem: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«" (Galater 5,14).

Religionen sind durchaus sinnlos, wenn sie lehren, dass der Mensch sich selbst durch seine Taten erlösen kann. Doch wenn es einen Gott gibt, der uns das Angebot macht, an ihn zu glauben, die Vergebung unserer Sünden und das ewige Leben zu erhalten, ist das m. E. das beste Angebot, das wir jemals bekommen werden. Einen besseren "Deal" gibt es garantiert nicht!

Was gab es vor den Religionen? Gott gab es schon vor den Religionen.

Wenn die Bibel recht hat...
- gibt es einen Gott
- hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft
- kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
- trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
- bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
- gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
- sind Himmel und Hölle Realitäten
- gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
- können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

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Vor jeder Religion gab es nur eines, den Überlebensdrang! Damals lebten wir nicht wie wir heutzutage.

Wer die Bücher geschrieben hat? Kommt darauf an, in Europa waren es die Mönche, Priester. Die einzigen die damals wirklich schreiben konnten. 

Wer auf die Idee einer Religion gekommen ist? (Ich persönlich glaube höchstens an Buddhismus) Verrückte oder Hoffnungslose Leute, die an etwas glauben wollten/mussten um ihr Leben einen Sinn zu geben und fortzufahren. 

Grundsätzlich keine gute Idee, jedoch überbewertet heutzutage, wenn du mich fragst.

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Zu der Frage nach Gott und den Religionen:

Hinweise dazu findest Du im ersten Buch der Bibel in folgenden Texten:

1. Mose 3:3
3 Aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: ‚Ihr sollt nicht davon essen, nein, ihr sollt sie nicht anrühren, damit ihr nicht sterbt.‘

1. Mose 3:8-10
8 Später hörten sie die Stimme Jehovas Gottes, der um die Tageszeit der Brise im Garten wandelte, und der Mensch und seine Frau versteckten sich nun vor dem Angesicht Jehovas Gottes inmitten der Bäume des Gartens.
9 Und Jehova Gott rief den Menschen wiederholt und sprach zu ihm: 'Wo bist du?'
10 Schließlich sagte er: 'Deine Stimme hörte ich im Garten, aber ich fürchtete mich, weil ich nackt war, und so versteckte ich mich.'

...

Die beiden Texte zeigen, daß die ersten Menschen noch direkten Kontakt mit Gott hatten. Es war für sie daher überhaupt keine Frage, ob es Gott gibt oder nicht. Sie brauchten es auch nicht zu glauben, da sie ja direkt mit ihm gesprochen hatten.

Adam und Eva lehnten sich gegen Gott auf, aber bereits ihr Sohn Abel  war ein treuer Anbeter Jehovas. Dass er Jehova Opfer darbrachte, könnte man bereits als eine Form der Religionsausübung bezeichnen.

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Zu Deiner Frage nach den Büchern:

Wenn Du mit "Büchern" die Bibel meinst, dann googel einfach mal nach dem Bibelant wortenpool und gib das Stichwort Bibel ein. Bis jetzt wurden dort unter anderen folgende Fragen zu Bibel beantwortet:

➭ Ist die Bibel wirklich ein Buch von Gott?
➭ Die Bibel wurde doch von Menschen geschrieben. Warum sagt man dann, dass sie von Gott ist?
➭ Wer hat die Bibel geschrieben und warum?

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Zu Deiner Frage, warum es Gebote gibt:

Jesaja 48:17-18
17 Dies ist, was Jehova, dein Rückkäufer, der Heilige Israels, gesprochen hat: „Ich, Jehova, bin dein Gott, der [dir] zum Nutzen dich lehrt, der dich auf den Weg treten läßt, auf dem du wandeln solltest.
18 O wenn du doch nur meinen Geboten Aufmerksamkeit schenktest! Dann würde dein Frieden so werden wie ein Strom und deine Gerechtigkeit wie die Meereswellen.

Psalm 19:7
Das Gesetz Jehovas ist vollkommen, bringt die Seele zurück.
Die Mahnung Jehovas ist zuverlässig, macht den Unerfahrenen weise.

5. Mose 5:29
Wenn doch nur dies ihr Herzenstrieb würde, mich zu fürchten und alle meine Gebote stets zu halten, damit es ihnen und ihren Söhnen auf unabsehbare Zeit gutginge!

Es gibt noch eine ganze Reihe von Texten, die zeigen, daß Gottes Gebote gerecht und zu unserem Nutzen sind.

Wer die beiden "größten Gebote", nämlich Gott über alles zu lieben und seinen Nächsten wie sich selbst, hält, wird jetzt schon glücklicher Leben und vor allem die Erfüllung dieser Prophezeihung erleben dürfen:

Offenbarung 21:3-4
3 Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein.
4 Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“

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Kommentar von tvetter
29.12.2015, 09:31

Wir fangen doch jetzt nicht an das Buch Genesis als historischen Bericht zu lesen? Es ist schlicht bewiesen das es sich dabei um eine israelitische Zusammenstellung und Interpretation altorientaler Mythen handelt.

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Gott wurde immer vergöttert. Zu jedem Volk hat Gott Gesandten/Propheten geschickt, damit die Menschen an Gott glauben. Viele von denen wurden aber von eigenem Volk getötet. Manche waren erfolgreich. Aber nach Generationen vergaßen die Menschen wiederum Gott und handelten nach ihren Gelüsten.

Gebote und Verbote gibt es, damit die Menschen überhaupt wissen, dass alles eine Prüfung ist. Die Gebote sind zugunsten der Menschen. Wenn es keine Gebote und Verbote gebe, wäre es ja keine Prüfung mehr, nach dem Motto: "Ihr könnt alles tun, was ihr wollt.... alles, was ihr tut, ist richtig und wird belohnt..."

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Vor den Religionen bestand die unmittelbare Gotteserfahrung. Religiöse Überlieferungen, Texte und dergleichen waren daher unnötig.

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Religion ist so Alt wie die Menschheit! Schon dir Steinzeit Menschen hatten Götter! Davor waren wir Tiere!

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Kommentar von MaxBaron
28.12.2015, 05:02

Davor waren wir Tiere alles klar du vielleicht!

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Die "Religionen" wurden vom "Gott dieser Welt" erfunden, um die Menschheit von unserem "ewigen Vater" abzulenken. Begonnen hat das vor knapp 6000 Jahren, als der "ehemalige Engel des Lichtes" (Satan) Eva verführte (1.Mose 3).

Seitdem gibt dieser den Menschen "ihre eigene Gottheit" (Religion) zur Auswahl (2.Kor.4,4) und kann mit diesen "Glaubensrichtungen" die Menschen weiter irreführen (Offb.12,9).

Unser ewige Vater wird zum 7.Jahrtausend eingreifen und Seinen Sohn in Macht und Herrlichkeit senden (Offb.14), um Sein Reich zu errichten (Offb.21,3-4)..


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