Was funktioniert an der Demokratie nicht?

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13 Antworten

Das Nichtfunktionieren der Demokratie wird dadurch sichergestellt, daß stets mit allen Mitteln versucht wird, alle diejenigen, die schon aufgrund ihrer persönlichen Gegebenheiten (Beruf usw.) nur strikt antidemokratisch sein können, als gleichwertige Mitglieder der Gesellschaft darzustellen.

Sicher, auch solche sind Menschen und haben Menschenrechte. Aber es dürfte ein gewaltiger Irrtum sein, anzunehmen, daß diese aufgrund irgendwelcher Gesetze plötzlich Demokraten sind, und es dürfte der größte Fehler schlechthin sein, diesen dann auch noch direkt oder über Umwege politsche Macht einzuräumen.

Eine Bison-Herde macht schließlich auch nicht ein Rudel Löwen zu ihren Anführern. Doch hier ist es zumindest denkbar, daß Bisons intelligenter als Menschen sind.


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Wegen Abstumpfung und zu wenig Zeit sich mit Politik zu beschäftigen. Ich meine wer eine harten Arbeitstag hinter sich hat, der hat bestimmt keine Lust am Abend sich noch politisch zu engagieren.

Kommt auch hinzu, dass die Missstände versteckt sind und nicht so einfach ersichtlich. Ferner sind die Lösungsvorschläge recht komplex und nur über längere Zeit zu verinnerlichen.

Die Rotschilds sind Juden. Wenn Du die in Zusammenhang mit Zinskritik nennst, dann erfüllt das alle Voraussetzungen Dir einen strukturellen Antisemitismus vorzuwerfen (oder rechtsextrem-verschwörungstheoretische Gesinnung). Damit verlierst Du allen Anspruch auf Seriösität. Deshalb Regel Nr. 1: Geldkritik oder Zinskritik niemals an bestimmten Gruppen oder Einzelpersonen festmachen. Die Struktur ist unser Feind und nicht die Menschen.

Wichtig ist auch dass die Umverteilung von unten nach oben nicht nur über die Zinsen erfolgt sondern auch über den Boden (Grundbesitz). So ist z.B. die Infrastruktur in der Stadt-Mitte überwiegend aus Steuermitteln finanziert. Den hieraus erwachsenden Vorteil streichen aber überwiegend die dort ansässigen Kaufhäuser, Banken und Geschäfte über die Bodenrenten ein. D.h. sie verdienen mehr als der Laden am Stadtrand einfach auf Grund der Lage und der Infrastruktur. Somit werden die Standortvorteile privatisiert, während die Kosten für die Inwertsetzung des Standorts über die Steuer auf die Allgemeinheit abgewälzt werden.

Es ist im Grunde genommen immer das Gleiche. Nimm etwas das jeder braucht, also Geld oder Boden, besetze es und verschaffe Dir die Kontrolle hierüber und dann kassierst Du über Jahre den geldwerten Vorteil hieraus, der eigentlich nur dadurch zustande kam, dass Du es besetzt hast.

Auf die selbe Weise könnte man z.B. Geld in der Zukunft generieren, indem man eine Raumstation genau an dem Punkt zwischen Erde und Mond baut wo sich die Anziehungskraft von Mond und Erde genau gegenseitig aufhebt. Diesen Punkt gibt es nur einmal. Er besteht zwar eigentlich aus Nichts (luftleerer Raum) eignet sich jedoch vortrefflich eine Bodenrente zu generieren. Denn jede andere Raumstation müsste immer wieder die Lage und die Position korrigieren, da sie entweder von Erde oder Mond angezogen werden würde. Das kostet natürlich Treibstoff und Technik. Die erste Raumstation dagegen kann diese Kosten sparen. Sie hat einen Vorteil, den sie sich nun aber von allen Durchreisenden und stationierten Wissenschaftsteams bezahlen lassen kann, gleichsam wie ein Wegezoll oder eine Raumstationsteuer.

Der Punkt ist aber dass diese Raumstationsteuer nur Aufgrund der Position im Weltall gezogen werden kann. Und andere, die nicht die Gelegenheit hatten dort eine Raumstation zu errichten müssen nun einige Extra-Kosten tragen, sogenannte Verzichtskosten.

Schön, dass Du Dich dafür interessierst. :-)

Sonst noch jemand?

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Was funktioniert an der Demokratie nicht?

Mangelhafte oder fehlende Bildung ist der Hauptgrund für das Versagen von Demokratie.

Nein, das ist kein Scherz. Und es stellt auch nicht darauf ab, dass du noch in der Schule bist. Es ist auch kein warnender Zeigefinger, oder so.

Vielmehr ist es ein einfaches Faktum: Nur wer über ausreichend Wissen verfügt, kann auch vernünftige Entscheidungen treffen. Und in einer echten Demokratie ist das Volk der Souverän, also der letztinstanzliche Entscheidungsträger. Also braucht das Volk ausreichend Wissen. Also braucht es Bildung...

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Och bitte, nicht schon wieder diese "Rothschild" Sache. Meine Tipps: informiere dich in seriösen Quellen, und schaue nach, warum die Demokratie doch funktioniert. Und Verschwörungstheorien gehören schon mal nicht zu den seriösen Quellen, auch wenn sie spannend klingen.

Die Realität ist oft langweilig, dafür ist sie aber auch nicht so schlimm, wie oft gesagt wird. Alles kann man nun mal nicht haben.

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Kommentar von Pinguini11
30.10.2016, 21:51

Der beste Kommentar bislang. Danke 🙏
Aber hast du vielleicht auch einen link für diese these(n)

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Kommentar von W4hrheitsf1nder
01.11.2016, 11:38

Demokratie funktioniert schon allein deshalb nicht weil die Politiker nicht die Interessen des Volkes sondern der Wirtschaft vertreten und wer das noch immer nicht verstanden hat obwohl es offensichtlich ist, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.

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Deine genannten Gründe sind Mist. Wenn du die in einem Referat bringst, ist dir eine Sechs sicher! Die Masche mit dem Finanzjudentum als Zerstörer der Welt ist seit 1945 in Deutschland nur noch bei Nazis und Verschwörungsspinnern ein Thema.

Demokratie ist nicht perfekt, funktioniert aber besser als alle anderen Regierungsformen.

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Was man der Familie Rothschild heutzutage noch nach sagt, entstand aus dem ganzen Schwachsinn von den Weisen von Zion und der jüdischen Weltverschwörung, alles nur pur Verschwörungstheorien

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Kommentar von Pinguini11
30.10.2016, 21:06

Kannst du das bitte erläutern?

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Kommentar von GoodFella2306
30.10.2016, 21:33

Verschwörungstheoretiker und Nationalsozialisten behaupten seit langem, dass es die sogenannten Protokolle der Weisen von Zion gibt. Und die sollen die Grundlage für die sogenannte jüdische Weltverschwörung sein, nach der die jüdische Loge seit Jahrhunderten versucht, nach und nach die Weltherrschaft an sich zu reißen. Es ist jedoch eindeutig nachgewiesen, dass diese Protokolle der Weisen von Zion niemals existiert haben und das auch noch nie eine jüdische Weltverschwörung gab noch geben wird. Da die Familie Rothschild seit mehreren hundert Jahren ein sehr erfolgreiches Finanzunternehmen führt, ist es aus Gründen des Neides natürlich bisher immer ein Leichtes gewesen, dieser Familie heimliche Aktivitäten zur Steuerung und Lenkung von Politik und Geschichten auf der ganzen Welt zu unterstellen. Allerdings hat bisher auch nie nur eine einzige Person etwas dahingehend beweisen können. In all den hunderten von Jahren nicht.

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Kommentar von GoodFella2306
30.10.2016, 21:51

das Problem an der Demokratie ist nicht die Demokratie an sich, sondern momentan die Menschen, die in ihr leben. Wenn man alleine von Deutschland schon ausgeht, so haben viele Menschen mittlerweile kaum noch Interesse oder Muße, sich politisch zu bilden, politisch einzubringen und somit die demokratischen Geschicke des Landes mitzugestalten. Eine Vermutung meinerseits ist, dass wir bereits viel zu lange in Frieden und in einem demokratischen miteinander leben, sodass wir uns seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs viel zu sehr an die Vorteile des demokratischen Miteinanders gewöhnt haben. Soll bedeuten, dass sehr viele Menschen es gar nicht mehr zu schätzen wissen, welche Rechte sie in einem demokratisch geführten Land haben. Die politische Teilhabe wird von vielen Menschen zu einer Pseudo Freiheit degradiert, indem sie sich selbst als Wahlvieh bezeichnen. Gleichzeitig haben sie so gut wie kein Interesse, sich selber einzubringen und so die politische Ausrichtung des Landes nach Ihren eigenen Wünschen gestalten zu können. Die schlimmsten Auswüchse sieht man aktuell im Bereich Pegida sowie bei den Menschen, die Volksabstimmungen und dergleichen als einzig wahre Lösung ansehen. Aufgrund der mangelhaften politischen Bildung vieler Bürger in Deutschland stellt sich dann die Frage, wie der kleine Bürger auf der Straße ernsthaft über komplexe Sachverhalte und Themen entscheiden soll, wenn er im Alltag gar kein Interesse hat sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen. Da will man Volksabstimmungen nicht mehr als konstruktives Werkzeug nutzen, sondern als Instrument der Rache, um "denen da oben" eins auszuwischen. Nochmals zusammengefasst, nicht die Demokratie ist das Problem, sondern die Menschen die in ihr leben und kein Interesse daran haben, weil sie viel zu satt an Freiheiten sind und diese nicht mehr zu schätzen wissen.

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Menschen die sich nicht dafür Interessieren und ihre Entschidungen nicht überlegt treffen. Eine Demokratie muss aus Menschen bestehen die sie wertschätzen und aktiv Gebrauch davon machen.

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Die Starken, die Rücksichtlosen, aggressive Kämpfernaturen, Durchsetzer, Führungspersönlichkeiten, sind im Kampf um die Macht bisher in der Weltgeschichte immer die erfolgreichsten Menschen. 

In der Demokratie haben die oben beschriebenen Menschen das meiste Geld. Wer das Geld hat hat die Macht. Wer das Geld hat bestimmt in der Demokratie die Richtung der Politik. - - nicht das Volk.

Die Sache ist insgesamt kompliziert aber hier sehr gut erklärt:

www.wissen2015.wordpress.com

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Was hat jetzt die Demokratie mit dem Geldsystem oder der Familie Rothschild zu tun?

Demokratie ist eine Regierungsform und kein Wirtschaftssystem.

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Kommentar von Pinguini11
30.10.2016, 21:31

Ja aber Geld regiert die Welt

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Hallo,

die Frage ist eigentlich in einem Satz zu beantworten.

Weil Kapitalismus und Demokratie einfach unvereinbar miteinander sind und wenn man auch nur etwas darüber nachdenkt, kommt man auch drauf wieso.

Mfg 

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Alleine schon die Rothschild Aussage lässt der  Frage jegliche Seriosität fehlen 

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Kommentar von Pinguini11
30.10.2016, 21:16

Warum? Kannst du mir unwissenden jungen Mann dies bitte erläutern?

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Kommentar von Pinguini11
30.10.2016, 21:19

Willst du mir damit sagen, dass die Rothschilds nicht sehr reich sind und dadurch nicht sehr viel macht haben ?

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Kommentar von Pinguini11
30.10.2016, 22:16

Argumente dafür?

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Das Problem der Demokratie ist die Demokratie an sich

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