Was für Visionen hatten die griechischen Philosophen?

... komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Gemeinsam war allen antiken Philosophen, dass es um die Frage ging, wie man ein erfülltes Leben hinbekommt. Den christlichen Glauben an eine Erlösung und Erfüllung im Jenseits gab es ja noch nicht, wodurch die gesamte Aufmerksamkeit vom aktuellen Leben auf ein "künftiges Leben" gerichtet wurde. Die antiken Philosophen lassen sich in zwei Gruppen einteilen, wodurch sich ihre Interpretation der Welt wie die Bewertung der Wege zu einem geglückten Leben unterschieden. Da gab es die Dualisten, die das Sein als aufgeteilt in Materie und Geist ansahen. Unter ihnen neigten Aristoteles und die Stoa mehr dem Empirismus zu, Platon und die Neuplatoniker vertraten eine weitaus spekulativere Philosophie. Gegenspieler der Dualisten waren die Monisten, deren ausgefeilteste Philosophie die des Epikureismus ist. Beider Vision war der philosophische Weise, allerdings mit gegensätzlicher Vorstellung. Der Weise des dualistischen Idealismus konnte mit seinen Spekulationen die Welt der Ideen erschließen. Der epikureische Weise war ein diesseitig orientierter Praktiker, dessen höchstes Ziel eine sich ausweitende Sphäre der Freundschaften war.

Kommentar von Hamburger02
29.07.2016, 19:52

Da fällt mir ein schöner Spruch von Epikur ein: "Mit dem Tod habe ich nichts zu schaffen. Bin ich, ist er nicht. Ist er, bin ich nicht."

1

Google einfach mal Stoiker. Dazu kann man auf jeden Fall zeichnen.

Kommentar von paulklaus
30.07.2016, 12:19

...und / oder nur "Stoa" und / oder Boethius ("Trost der Philosophie").

pk

0

Was möchtest Du wissen?