Was für übungen/training wird bei der Bundeswehr gemacht?

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4 Antworten

In Deutschland gibt es, zumindest bei den Gebirgsjägern (meine Erfahrung), keine spezielle sportliche Ausbildung. Es wird viel gelaufen (Jogging), Märsche (mit Vollausstattung wie Waffe, Rucksack bepackt, Helm, etc.). 

Es gibt die Möglichkeit nach der Grundausbildung in den Kraftraum (hat eigentlich jede Kaserne) zu gehen und dort an Geräten für dich selbst zu trainieren, das ist aber nicht vorgeschrieben, sondern freiwillig, für dich selbst eben.

Spezielle Züge/Einheiten haben auch klettern im Programm, aber das ist dann z.B. der Hochgebirgszug, andere Spezialeinheiten gibt es sicher auch, diese erfordern dann eben anderes Training (z.B. Kampfschwimmer - schwimmen, logisch ^^).

Mental musst du einfach nur einstecken können. Bei mir war es noch so (ist aber auch 10 Jahre her), dass wir ziemlich rangenommen wurden. Sowas wie Waffe 10000000 mal reinigen, oder die Toilette 5x putzen weil noch ein Staubkorn entdeckt wurde, sollte es wohl auch heute noch geben. Eben mit Schikanen klar kommen.

Wenn du Einsätze anstrebst ist natürlich eine andere mentale Stärke gefragt, aber auch das konnte ich, sowie 1000 andere vor mir auch bewältigen. Zur Not gibt es psychologische Unterstützung, die sogar sehr häufig angenommen wird.

Kommentar von rav3ry
01.06.2016, 22:53

meines Wissens gehört Klettern mit Sichern,Knoten,.. zur ATN Gebirgsjäger dazu. Wenn das nur ein Zug im Batallion können würde, dann gute nacht.

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Das mit dem "momentan keine Plätze" ist schlichtweg falsch. Keine Ahnung, wo du das her hast ...
1) Wenn du 18 bist - oder 17 mit dem Einverständnis deiner Eltern - kannst du in die Bundeswehr eintreten. Vorab läuft da mit 16 erstmal wenig.
2) Um deine Chancen auf eine Einstellung nicht zu deutlich zu schmälern musst du einen lückenlosen Tätigkeitsnachweis abgeben können. Also bedarf es nach der Schule einer fortlaufenden Tätigkeit.
3) Um auf dein Thema zu kommen: Es gibt viele Bücher die sich mit dem Thema "military fitness" befassen. Empfehlen kann ich vor allem für den Anfang das Buch "Military Fitness: Trainieren wie die Kampfschwimmer. Maximale Kraft, Ausdauer & Schnelligkeit" von Torsten Schreiber. Das ist relativ gut, da es geführt für jeden Trainigszustand Trainigspläne und Übungen sowie Ernährungstipps aufstellt. Die Übungen sind (größtenteils) mit oder gar ganz ohne einfache Trainingsgeräte (Kettlebell/Sandsack) durchführbar.
Was das mentale angeht ... schwierig! Sich selbst zu disziplinieren ist an sich schon recht schwer. Such dir einen Partner, mit dem du zusammen trainierst. Gegenseitig könnt ihr euch pushen und ja ggf. auch gegenseitig zur Disziplin und Durchhaltefähigkeit "erziehen". Aber ich denke gerade das ist eher eine der schwierigen Sachen. 

Ich war nicht bei der BW aber bei der US Army, Major AD und lebe in D. Soziales Jahr mag zwar für die BW interessant sein aber das Militär befasst sich im allgemeinen nicht mit sozialen Dingen. Deshalb um dich fürs Militär vorzubereiten ist es besser du machst dich fit. Nein du musst kein Athlet sein denn irgendeiner ist sowieso immer besser wie man selbst. Denn wenn du nicht fit und gesund bist ist es zwecklos den Beruf des Soldaten zu wählen denn die sieben dich gleich bei der Aufnahme raus. 

Dann solltest du an deiner geistigen Einstellung arbeiten und die festigen denn das Militär eignet sich nicht für Jedermann, da muss man schon etwas anders sein sonst wird das nichts. Besonders in der Grundausbildung scheitern viele weil sie Selbstforderung und Selbstdisziplin nicht gewohnt sind und  aufgeben. Aber bei der militärischen Ausbildung ist es sehr wichtig dass der Rekrut seine früheren zivilen Einstellungen aufgibt und zum Kamerad und Team Worker wird, denn anders wie im Zivilleben ist man beim Militär eingebunden in eine gemeinsame Mission. Am besten ist es i.d.Grundausbildung einfach abzuschalten und alles zu ertragen bis es vorbei ist. Dann wird es angenehmer. Aber da muss eben jeder Soldat durch. Kurzum, beschäftige dich mit Sport und möglichst vielen technischen Dingen.

Kommentar von Badname44
01.06.2016, 16:03

Vielen Dank für Ihre Nachricht!

Ich hatte auch vor mich fit zu machen,doch bis 18 ist man verpflichtet in der Schule/Ausbildung zu sein oder man macht ein soziales Jahr. Mit mein “vorheriges Leben“ ist da kein Problem. letztendlich will ich einen Sinn für mein Leben einleiten, egal wie anstrengend das sein wird. Wie kann ich mich fit machen, wenn ich dann keine Zeit habe wegen Schule/Ausbildung? Kann man eine Ausnahme machen?

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Mal unabhängig von den Übungen, wüsste ich gerne mal, wie du darauf kommst, es gäbe bei der BW momentan keine "freien Plätze"?

Die Bundeswehr sucht händeringend nach Personal, es sollte also daran nicht scheitern.

Zu beachten ist u.a., dass am Tage des Dienstantritts das 17. Lebensjahr vollendet sein muss.

Kommentar von Badname44
01.06.2016, 19:30

Dann dürfte es ein Problem sein bin 16

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Kommentar von Badname44
01.06.2016, 19:31

Und die Arbeits Agentur hat mir dieses “wissen“ verleiht...

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