Was für "Strafen" drohen einem FSJler?

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6 Antworten

Wenn du die Arbeit nicht verweigerst oder Dienstanweisungen nicht grundlos infrage stellst, dürftest du kaum mit tatsächlichen dienstrechtlichen Konsequenzen rechnen müssen.

Das ist meines Erachtens in deinem Fall aber auch nicht das Problem.

Ich lese aus deinem Text heraus, dass du mal in einem ähnlichen Bereich wie dem, in dem du gerade dein FSJ absolvierst, mal eine Ausbildung machen möchtest. Wenn du dich jetzt - ich überspitze das mal etwas - als Angestellter entpuppst, der sich querstellt, nur weil vorher nicht vereinbarte  Vergünstigungen (Übernahme, besser bezahlte Weiterbeschäftigung) nicht gewährt werden, dann wirft das ein ganz schlechtes Licht auf dich.

Die Leiter ähnlich gelagerter Einrichtungen einer Stadt oder Region kennen sich üblicherweise untereinander und kommunizieren miteinander. Wenn du also als "schwieriger Fall" in einer Einrichtung auffällst, dann bekommen das wahrscheinlich auch andere mit. Und sei es nur ganz zufällig durch einen Rückversicherungsanruf, bei dem mal nachgefragt wird, wie du dich so geschlagen hast.

Kleines Beispiel: Ich habe damals die Zivildienststelle wechseln wollen und deswegen zur Sondierung mal ein paar Einrichtungen abtelefoniert, ob überhaupt noch etwas frei ist. Am nächsten Morgen nahm mich mein Chef beiseite und hat mich gefragt, warum ich wechseln will.

Also, beiß die Zähne zusammen und bring deine Dienstzeit korrekt und ohne Spielchen zu Ende. Mit allem anderen tust du dir einfach keinen Gefallen.

Beste Grüße!

Ich glaube du hast den Sinn eines freiwilligen sozialen Jahrs nicht kapiert. Die Betonung liegt hier auf freiwillig. Es ist kein vergütetes Arbeitsverhältnis. Du musst es nicht machen. Du kannst auch dort aufhören, wenn es dir nicht gefällt.

Du bist sauer auf etwas auf das du keinerlei Anspruch hast. Du hast dort ein FSJ gemacht, das ist keinerlei Vorbereitung auf einen Ausbildungsplatz oder eine Möglichkeit der Weiterbeschäftigung hinterher. Jetzt benimmst du dich wie ein kleines Kind. Das ist echt albern! Von mir würdest du eine entsprechende Beurteilung am Ende des FSJ bekommen. Das liegt dann in deinen Bewerbungsunterlagen für die Zukunft. Du schadest also vor allem dir selbst. Die Leute vom FSJ müssen jetzt noch 2 Monate dein unverschämtes Verhalten aushalten, du hast die Beurteilung die nächsten Jahre in deinen Unterlagen und potentielle Arbeitgeber sind unter Umständen abgeschreckt.

Ich denke mal du wirst neben der beurkundung auch etwas wie ein schriftliches Zeugnis erhalten.

Hier kann man dir reinpfuschen und hübsche umschreibungen können durchaus negativ hinterlegt sein. Diese kann man jedoch jederzeit anfechten. Ich kenne sogar genug Leute die sich ihre eigenen Zeugnisse schrieben.

Arbeit nach vorschrift bedeutet das sie nicht behindert, wenn du jeden Mist nachfragst könnte man dies durchaus als behinderung darstellen. Ich wäre da vorsichtig.

verrichte lieber deinen Dienst wie du es vorher auch getan hast, erfülle deine Quote und gut ist.

Strategiezocker 10.11.2017, 04:44

Arbeit nach vorschrift bedeutet das sie nicht behindert, wenn du jeden
Mist nachfragst könnte man dies durchaus als behinderung darstellen. Ich
wäre da vorsichtig.

wieso....es kann dir niemand einen strick daraus drehen,wenn du dich bezüglich einer anweisung rückversicherst,wie diese zu verstehen ist.........es sollte natürlich nichts sein,was vorher auch ohne rückfrage erledigt wurde.....dann isses unglaubwürdig.....aber bei unüblichen verrichtungen,kann man das schon machen

ich finde nur,daß diese spielchen nix bringen und für beide seiten eher frustrierend sind

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Yazariel 10.11.2017, 04:55
@Strategiezocker

So meinte ich das auch im Grunde. Habe mich nur nicht passend ausgedrückt. Arbeiten die vorher ohne nachfragen möglich waren, müssen es auch weiterhin bleiben. Sprich alle Arbeiten welche ich bereits in der vergangenheit erledigt habe. Bei anderem.. naja.. du hattest es passend geschrieben, diese Spiele bringen nichts, ausser frust.

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trisifragt 10.11.2017, 11:22

Wie gut, dass ich mein Zeugnis schon habe

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Ich frage mich was du an 'Freiwilliges Soziales Jahr' nicht verstehst?

Das ist doch nicht als Einstieg in eine Ausbildung oder einen besser bezahlten Beruf gedacht. In aller Regel machen Studenten das als Überbrückung zum Studium oder diejenigen die nichts gefunden haben.

Also mach dich jetzt ran und such dir eine Ausbildungsstelle. Wenn du bis Ausbildungsbeginn mehr Geld verdienen willst, such dir eine Arbeit und kündige das FSJ (Ich gehe davon aus, dass dein jetziger Arbeitgeber erfreut ist dich dann kündigen zu dürfen). Davon haben dann alle was.

Wenn du "streikst", was ja im Prinzip bedeutet, dass du die Arbeit verweigerst, oder maßgeblich einschränkst, kann man dich auch fristlos kündigen.

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