Was für Sensoren können eigentlich bei einem autonom fahrendem Auto eingebaut werden?

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3 Antworten

im wesentlichen brauchst du laser oder radarabstandssensoren in verbindung mit kameras, damit das auto GENAU weiß wo es ist. damit es ungefähr weiß wo es ist bzw. wo es hin muss, brauchts noch GPS, aber ob man das wirklich als sensor bezeichnen kann, das will ich mal dahin stellen.

wichtig sind auch diverse temperatur und drückfühler, um betriebszustände zu erfassen. z.B. wie warm der Motor ist, oder ob die reifen noch genügend druck haben etc...

auch nicht zu vernachlässigen: einen füllstandsensor für den tank, damit das auto weiß, wann es die nächste zapfsäule ansteuern muss. bei Elektroautos muss dessen job von zwei sensoren übernommenwerden... ein strom und ein spannungssensor, in zusammenarbeit können diese die restliche in der batterie vorhandene kapazität ermitteln...

ach ja, ein außentemperaturfühler ist noch elementar, damit das auto notfalls auch weiß. ob es mit glatten fahrbahnen zu rechnen hat.

andere sensoren z.B. Wind oder luftdruck machen wenig sinn, da sie auch durch den fahrtwind zu sehr irritiert würden.

lg, Anna

Radar: Umgebungsdetails in 3D

Infra Rot: Lichtbrechung dadurch erkennung von Regen und als Lichtquelle für Nachtsicht.

Kamera: Erkennung von Umgebungsdetails (Schildern)

GPS: Navigation

Internet Modul: Abgleichen mit Verkehrsdaten (Straßensperrungen, Stau)

Lichtsensor (Schalten von Abblendlicht/Fernlicht)

Und alle anderen im Fahrzeug angebrachten Temperatur/Drehzahl/Druck sensoren usw zur Regelung von Motor, ABS/ESP, Lenkung, Bremsen.

ASRvw 27.02.2017, 20:16

Moin.

Radarsensoren können zudem die Geschwindigkeit über Grund erfassen.

Ferner zum Einsatz können kommen: Elektronischer Kompass, Gyroskop und Beschleunigungssensoren: Bestimmung der Fahrzeuglage im Raum / Alternative Navigation bei Ausfall des GPS zum Bleistift bei der Tunneldurchfahrt / In Kombination mit ABS, ASR und ESP auch zur Überwachung von Beschleunigung, Verzögerung und Seitenführung, z.B. beim Notbremsassistent.

Kameras erkennen neben Verkehrsschildern vor allem auch Fahrbahnmarkierungen - Spurhalteassistent. Bei Nachtfahrt in Kombination mit dem Lichtsensor und Infrarot auch Fernlichtassistent und Sektorenausblendung bei Matrix-LED-Schweinwerfern.

Das Internetmodul sowie ggf. WLAN und andere Funksysteme wie NFC oder Bluetooth kann darüber hinaus eine alternative Navigation ermöglichen (A-GPS) und mit anderen Fahrzeugen im Umfeld kommunizieren.

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Radarsensoren, Kameras und Ultraschallsensoren sind m.E. die Haupt-Sensoren die im Moment für derartige Fahrerassistenzsysteme eingesetzt werden.

In letzter Zeit wird auch immer mehr LiDAR (ähnlich RADAR nur mit Laser) eingebaut.

Mit RADAR versucht das Auto Hindernisse zu erkennen (Autos, Fußgänger, feststehende Hinternisse). Die Bildverarbeitung der Kamera versucht aus den Bildern Informationen über die Fahrbahn/Fahrspur, Streckenführung, Beschilderung und über Lichtzeichen zu bekommen.
i.d.R. werden die Informationen mehrerer Sensorsysteme kombiniert ausgewertet.

Ich bin da jetzt nicht ganz sicher aber ich würde mal vermuten, dass auch die Daten des GPS-Sensors zusammen mit den Kartendaten aus dem Navigationssystem in die Auswertung eingehen.

Vermutlich geht auch noch ein Gyrosensor in die ganze Geschichte mit ein.

Das ist so das was ich darüber weiß.

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