Was für Saiten hat ein Westerngitarre oder ist es egal?

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4 Antworten

Western haben immer Stahlsaiten (nicht 'im allgemeinen').

Es gibt unterschiedliche Saitenstärken. Je stärker, um so lauter ist die Gitarre und stärkere Saiten holen auch mehr Klang aus dem Instrument, sind aber schwerer zu spielen. Sie Stärke wird in Inch angegeben. Z. B. 011-052. Das bedeutet 0,011 bis 0,053 Inch, von der dünnsten (hohe E-) bis zur dicksten (tiefe E-) Saite.

Man sagt dann: Ein 011er Satz. Der ist recht gebräuchlich und verhältnismäßig leicht spielbar. Es gib aber auch 010er, 012er, 013er Sätze in unterschiedlichen Zusammenstellungen.

Achtung: Du solltest wissen, was bisher auf der Gitarre aufgespannt war. Andere Saitenstärken können dazu führen, dass der Hals nachgestellt werden muss.

Dann gibt es noch unterschiedliche Materialien: 80/20 Bronze - klingen eher hell, 'glockig', brillant. Phosphor-Bronze - klingen etwas wärrmer, voller, nicht ganz so brillant. Und Sonderformen wir z.B. 'Silk+Steel' - Die liegen klanglich irgendwo in der Mitte zwischen Stahl- und Nylonsaiten, spielen sich leicht, vertragen es aber nicht, wenn man kräftig Akkorde spielt.

Jeder Saitentyp. jedes Fabrikat erzeugt einen andern Klang. Was für Deine Ohren und Deine Gitarre am besten ist, musst Du selbst heraus finden. Ich hatte tatsächlich schon Saiten, die mir empfohlen wurde und die auf der Gitarre eines Freundes gut klangen, die ich nach einer Stunde wieder abgenommen und durch andere ersetzt habe, weil sie auf meiner Gitarre überhaupt nichts getaugt haben.

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Im Allgemeinen sind Westerngitarren mit Stahlsaiten bespannt.

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Stahlseiten. Nylonsaiten gehen nur für Konzertgitarren.

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