Was für Rechte hat man, wenn man zu Unrecht in der Psychiatrie festgehalten wird?

9 Antworten

Mann muss hier unterscheiden ob man freiwillig dort ist oder ob es einen richterlicher Beschluss für die Einweisung gibt.

Bei ersterem unterschreibt man in der Regel zu Beginn diverse Dokumente, dort ist dann auch eine mögliche Entlassung geregelt. Gegen seinen Willen wird man jedoch nur dann festgehalten, wenn dies notwenig erscheint. Die Ärtze würden dies dann auch durch einen gerichtliche Genehmigung feststellen lassen.

Mann muss sich aber auch im Klaren sein, das es durchaus Medikamente gibt, die einem derart ruhigstellen können, das mann selbst nichts mehr wirklich mitbekommt und somit quasi ausgeliefert ist.

Bei einem Einweisungsbeschluss gibt es in der Regel auf Entlassung nur dann die Chance, wenn gutachterlich nachgewiesen ist, das keine Gefahr ausgeht und eine Entlassung gerechtfertigt ist. Erst dann wird das Gericht die Entlassung genehmigen.

Ohne Anwalt und Gutachten jedoch wird man wohl zumindest nicht weiter bzw. raus kommen.

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"Gegen seinen Willen wird man jedoch nur dann festgehalten, wenn dies notwenig erscheint"
So ein Unsinn. Aus der Sicht einer psychiatrischen .Anstalt ist es immer notwendig mit einem zahlenden Patienten ein Bett zu belegen, Dies bringt dem Krankenhausträger pro Tag 250 Euro ein.
Da lohnt es sich schon, die Insassen unter Druck zu setzen, dass sie ihren "freiwlligen" Aufenthalt bestärigen,,
Wer mehr über diese Art von "Behandlung" kennenlernen will, sollte sich die Website "www.zwangspsychiatrie,de" bzw, den Film "Einer flog über das Kuckucksnest“ ansehen. Weitere Infos sind zu finden unter:

https://www.youtube.com/watch?v=q5pvo7eJi-w

https://www.youtube.com/watch?v=QjBiMh0Ftig

https://www.youtube.com/watch?v=K8-VAKOrDa4

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Grundfrage ist nebenbei, was du unter Selbstgefährdung bzw die Ansicht nicht selbstgefährdet zu sein verstehst? Im Gegensatz dazu was behördlich als Selbstgefährdung definiert wurde, woran Richter und Ärzte etc. sich (eigentlich) richten sollten. Danach kann deine Frage konkret beantwortet werden, denn mit Beschluss Zwangseingewiesen bleibt dir grob ausgedrückt nur das Grundrecht der Würde.

lass dir die richterliche Einweisungsverfügung zeigen.

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