Was für Pro und Kontras gibt es, dass es einen Gott gibt?

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Neophyte333, die ganzen Antworten hier unten und oben beweisen das einzig Wahre: ES GIBT IHN NICHT!! Er hätte sich schon längst mal einmischen sollen in den ganzen Schlamassel dieser Welt. Immer wenn er das tun sollte (er liebt ja angeblich die Menschen), verpisst er sich und die Glaubenseiferer hier fangen an, zu theoretisieren und Argumente an den Haaren herbeizuziehen! Allerdíngs ist auch was anderes unbestritten: wenn jemand an Gott glaubt und nach den göttlichen Geboten (egal, von welchem Gott!) lebt, ist das allemal besser als sich den Schädel einschlagen, Kriege führen, betrügen, andere misshandeln usw.! Also entscheide selbst, ob es IHN für Dich gibt oder nicht!

Das ist es ja eben, was ich nicht verstehe, wenn es ihn geben würde, hätte er sicherlich alles dafür getan, dass es uns Menschen gut geht und nciht, dass es soviel leid unter uns Menschen gibt (egal ob dieses leid durch unser Eigenverschulden unter uns Menschen kommt, oder eben unverschuldet). Menschen erzählen soviel und haben viel Phantasie, wenn es diesen Gott wirklich geben soll und soviele an ihn glauben, warum gibt es dann keine eindeutigen beweise dafür??

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@Neophyte333

Genau das ist eine wichtige Frage! Jetzt werden dir die Religionsfanatiker erklärren, dass nicht alles Über von Gott ausgeht, dass er die Menschen prüfen will und ähnlichen Nonsens! In jedme Fall duldet ER es! Genauso wie er den Faschismus geduldet hat (und seine irdischen Kirchenfürsten diesen sogar mitunter sehr kräftig unterstützten) oder andere Missstände und Verbrechen auf dieser Welt. Es gehört schon ein riesiges Stück Verzweiflung und Selbstverleugnung dazu, um IHM die True zu halten (echt Getreue gibt es im Übrigen immer weniger, da auch Gott (egal welcher, es gibt ja nicht nur einen!) zunehmend kommerzialisiert und für sehr eigennützige Interessen missbraucht wird

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@Reisswolf53

Nun, ich kann das alles lesen, muss mich nicht selbst verleugnen und bin auch nicht verzweifelt ;). Euer Ansatzpunkt ist der Glaube, Gott müsste sofort eingreifen, wenn Unrecht geschieht. Das tut er bekanntlich nicht. Bei genauerer Betrachtung darf das gar nicht geschehen. Denn wenn es so wäre wie Ihr es wünscht, dann wäre Gott ein ziemlich erpressbarer, ohnmächtiger Zeitgenosse. Jeder Verbrecher könnte ihn zwingen, etwas zu unternehmen. Das wäre kein Gott, entspricht eher der Vorstellung von Satanisten.

Ein richtiger Gott wird bessere Möglichkeiten haben, solche Dinge in Ordnung zu bringen. Er kann sie gewiss auch nachträglich revidieren, alles in beste Ordnung bringen. Das soll dann der Himmel werden. Was aber nicht ausschliesst, dass er auch hier schon so manche Weichen stellt um die Menscheit auf dem richtigen Weg zu halten.

So muss man bedenken, dass der Fortschritt gerade noch lange genug aufgehalten wurde, dass die Heerführer der vergangenen Weltkriege noch ohne viele Atombomben auskommen mussten. Ich erinnere auch daran, dass die Wehrmacht sich für den Russlandausflug einen der kältesten Winter aller Zeiten ausgesucht hat. So kleine Zufälle genügen vollkommen um auch das mächtigste Heer zu bezwingen. Da muss er noch nicht mal einen Finger rühren.

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@Aatheist

Tja, wenn aber der Feldzug der Wehrmacht nicht Richtung Osten, sondern Richtung Süden gegangen wäre (wo es keinen Winter so richtig gibt!), wenn die Russen sich gegen Deutschland nicht so beeilt hätten (das war nicht der "technische Fortschritt", der war schon längst da für diese Sauerei - oder glaubst du, der hat vom Mai 1945 bis August 1945 - Hiroshima - solche großen Fortschritte gemacht???) ...und ...und!! Ich weiß schon, man muss nur richtig "DRAN " glauben, dann kann man alles und nichts dem einen lieben Gott oder irgendeinem anderen andichten. Interessant ist schon, dass immer wenn die Menschen was Tolles zustande bringen, das von den Glaubensfanatikern Gott zugeschoben wird, und wenn nicht, ist entweder der Mensch schlecht oder Gott hat ihn geprüft oder (frei nach Dalai Lama) "Denkt immer dran, es hätte noch viel schlimmer kommen können!" Und was ist für Dich "ein richtiger Gott"? Er soll auch nicht erpressbar werden (um Gottes Willen - wessen auch immer!), aber es gibt ja nicht nur kleine Sauereien, sondern auch richtig große! Wo war er denn jetzt bei dem Erdbeben in Haiti, wer hätte "IHN" denn da erpressen wollen?? Nein, verehrte/r Aatheist, hier gibt es mehr Fragen als Antworten!!

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@Aatheist

@ Aatheist: Gott sollte natürlich nicht erpressbar sein, sondern er sollte von sich aus dafür sorgen, dass es kein Unrecht gibt.. wenn er doch so, wie gesagt wird, barmherzig und gütig etc. ist. Was soll Gott denn nachträglich revidieren??- Menschen sind gestorben,Leid ist passiert... sowas kann er doch nicht revidieren... Man kann sich doch nichts an ihm schön reden... wo ist denn unser Gott, wenn was passiert?? Warum glaubt man ihn, wenn man noch nicht einmal eine gute Tat von ihm gesehen hat, die man auch wirklich sicher auf ihn zurückschließen kann....?? Stattdessen passiert ein größeres Leid nach dem andern und Gott lässt das alles zu... wenn er ein guter Gott wäre bzw. es ihn überhaupt gäbe, dann würde er das alles schon längst nicht mehr dulden und mitansehen...

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@Neophyte333

Danke für Eure Meinungen und danke, dass Ihr keinen erpressbaren Gott haben wollt. Das wäre fatal.

Natürlich kann alles Zufall sein was passiert. Nur was ist Zufall eigentlich? Wie kommt der zustande? Im Grunde sind es die makroskopischen Auswirkungen winziger quantenmechanischer Unbestimmtheiten. Warum gibt es solche kleinen Unbestimmtheiten, wir leben doch in einer realen Welt? Weil diese Welt so real nicht ist wie sie uns erscheint. Im Gegenteil, die Physiker haben herausgefunden, dass solche winzigen Unbestimmtheiten erst eine bestimmte reale Grösse annehmen, wenn sie von einem Beobachter erfasst werden oder über viele Umwege erfasst werden. (Heisenbergsche Unschärferelation und dazu die Kopenhagener Deutung, Schrödingers Gedankenexperiment mit der Katze und Dekohärenztheorie kann man dazu nachlesen.) Es ist anscheinend wirklich so, dass Realität erst entsteht durch einen (zumindest auf Umwegen erreichbaren) beobachtenden Geist. Die Materie ohne Geist würde wahrscheinlich keine Realität kennen.

Die Frage ist nun: Sind wir Menschen kraft unseres Geistes in der Lage, etwas Unbestimmtes in Realität zu verwandeln? Es gibt nur zwei Antworten:

Ja wir schaffen Realität durch unser Denken, unsere Beobachtung der Umwelt. Dann sind wir vollständig selbst verantwortlich für alles was passiert, auf für Erdbeben.

Nein, wir können die Realität nicht durch Denken, Beobachten, beeinflussen sondern nur duch unser Handeln. Woher kommt dann die Realität? Dann müsste es einen Beobachter aller Beobachter geben und ihm obliegt es festzulegen was Realität ist und was nicht. Warum sollte er seine Meinung nicht ändern und ganz einfach eine andere Realität schaffen können? Das wäre ein richtiger Gott.

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@Aatheist

Hallo Aatheist! Zunächst zum „Zufall“: Kein Gott dieser Welt wird bewirken, dass diese Zufälle nicht nach klaren naturwissenschaftlichen Gesetzen ablaufen (scheinbare Ausnahmen sind auch naturwissenschaftlich zu erklären, die Wissenschaften sind bloß noch nicht so weit). „ER“ müsste ansonsten die Kraft haben, sie auch nach anderen Gesetzmäßigkeiten ablaufen zu lassen. Kennst du so einen Fall? Ich nicht! „ER“ hätte es ja irgendwann mal demonstrieren können! Kein Apfel ist bisher „zufällig“ nach oben statt nach unten gefallen (das evtl. Gegenteil ist Glaubenssache!). Wenn Du sagst, dass Realität erst mit dem (menschlichen) Geist entsteht, so ist das m. E. nicht exakt. Die Realität besteht auch ohne diesen (was allerdings schlecht bewiesen werden kann, wenn der menschliche Geist fehlt). Es ist aber völlig irrelevant, sich darüber Gedanken zu machen, denn das interessiert dann keinen (ist ja kein menschlicher Geist da!). Also sind wir bei Deiner Frage, nämlich woher kommt die Realität? Ist sie von Gott geschaffen? Frage: zu welchem Zweck?? Hat er Langeweile gehabt? Oder hat diese Realität sich evolutionär entwickelt. Diese Frage kann nur mit dem „Zufall“ beantwortet werden! Hat er sie geschaffen, um sie dann nach naturwissenschaftlichen Gesetzmäßigkeiten ablaufen zu lassen? Wenn ja, bleibt nur die Frage, wann und wie sie entstanden ist! Und erst hier könnte man, wenn man aufgrund noch schwach entwickelter Wissenschaften an „IHN“ glaubt, von göttlicher Fügung sprechen. Aber wie gesagt, das ist Glaubens-, nicht Wissensfrage! Ja, und deine Frage, ob „ER“ nicht eine andere Realität schaffen könnte, kann man derzeit eigentlich nur empirisch beantworten: die Christen warten seit Jesu auf eine neue Welt (er hat ja laut Evangelien verkündet, dass diese angeblich noch zu seinen Lebzeiten kommen werde – Pustekuchen bisher!)!

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@Reisswolf53

Du redest über "Ihn". Ich wollte eigentlich über Physik reden, aber klären wir erst mal das. Den Himmel auf Erden durfte er nicht verwirklichen gegen den gottegegebenen freien Willen der Menschen, die ihn nicht auf der Erde dulden wollten. So wird das auf der Erde verschoben auf später gemäss dem Willen der Menschen. Woanders kann er das schon pünktlich umgesetzt haben. Was Menschen tun kann Gott nicht vorhersehen wie Du erwartest, die freie Entscheidung zwischen Gut und Böse ist kein Blöff sondern wirklich frei.

Zufälle laufen nicht nach naturwissenschaftlichen Gesetzen ab sondern sind ebenso wirklich frei und grundsätzlich unberechenbar. Nur eingrenzbar sind sie durch die naturgesetzlich möglichen Folgen der Zufallsentscheidung und deren Wahrscheinlichkeiten. Fast alle quantenmechanischen Abläufe basieren auf winzigen Zufällen. Deren Summe bildet dann die uns bekannte Realität wo es nur mehr wenige Zufälle gibt. Weil all die Zufälle in der Regel ein recht verlässliches Gleichgewicht schaffen, sich gegeneinander aufrechnen bzw. sich die Waage halten, so dass ein einzelner Zufall keine Rolle mehr spielt. Deshalb fällt kein Apfel nach oben. Dass es eine geringe theoretische Wahrscheinlichkeit dafür gäbe sollte man dennoch nicht leugnen. Das ist keine Glaubenssache, sondern gehört selbstverständlich zum Spektrum des im Rahmen der Naturgesetze noch möglichen. Alle Wundererzählungen könnte man mit Dusel, Glück, Zufall erklären. Ich habe damit kein grosses Problem. Jeder der so viel Glück zustandebringt soll es ruhig nachmachen.

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@Reisswolf53

Die wirklich relevante Frage ist, wie entsteht Glück(erwünschte Zufallsergebnisse) und ab wann ist eine Zufallsentscheidung gefallen, wann ist sie unrevidierbare Realität? Wenn Du also mit einem Würfelbecher würfelst und die Würfel sind gefallen aber der Becher ist noch drauf und Du weisst nicht was Du gewürfelt hast. Dann würde man davon ausgehen, dass die Zufallsentscheidung trotzdem schon existiert. Dass also die Würfel im Becher gefallen sind und sich das Ergebnis nicht mehr ändert. Bei quantenmechanischen Zufällen wird jedoch etwas anderes beobachtet. Erst wenn eine Messung erfolgt wird eines der möglichen Ergebnisse Realität, ansonsten nicht unbedingt. Für die Würfel bedeutet das: Es könnte sich nachträglich ändern wie sie gefallen sind, erst wenn sie sichtbar aufgedeckt werden ändert sich nichts mehr daran. Dann ist das Ergebnis erst Realität davor nicht. Wie willst Du demnach Deine Behauptung beweisen, dass es auch ohne die Beobachtung des Ergebnisses (menschlichen Geist) eine Realität gibt? Wir glauben nur, dass es die gibt, quantenmechanische Experimente führten zu anderer, tieferer Erkenntnis. Dennoch ist es eine altehrwürdige Meinung da wäre eine Wahrheit ("Gott würfelt nicht") und die Wissenschaft hätte nur übersehen, dass es im Grunde ein berechenbares Verhalten ist das wir nur noch nicht durchschauen. Einstein war dieser Meinung, auch ich habe sie vertreten so lange das möglich war. Ich kenne jedoch keinen Physiker, der das heute noch vertreten würde. Also sollte man schon davon ausgehen, dass quantenmechanische Unschärfe und Zufallsergebnisse wirklich unbestimmt sind und erst durch Messung / Beobachtung eines der möglichen Ergebnisse Realität wird.

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@Reisswolf53

Nun können wir über Physik reden und über mögliche Nachweismethoden ob es noch etwas anderes als Ursache der Realität geben könnte als die Beobachtung durch Menschen. Das scheint Dich zwar nicht zu interessieren(irrelevant...ist ja kein menschlicher Geist da!), mich schon. Damit lässt sich Gott, zumindest seine Beobachterqualitäten nachweisen oder widerlegen. Das Experiment funktioniert eben nur dort wo kein menschlicher Geist ist, müsste also von einem Roboter ausgeführt werden an einem Ort dessen Existenz oder Nichtexistenz keinerlei Auswirkungen auf irgendein irdisches Lebewesen hat. Findet man dort makroskopische Quantenzustände(Z.B. Würfel in einem Becher deren Ergebnis sich nachträglich ändert bei zweimaligem Aufdecken weil die Beobachtung des ersten Aufdeckens keinen menschlichen Beobachter hatte, keine Realität erzeugen konnte), dann wäre das ein Ort an den selbst Gottes Allwissen nicht mehr hinreicht. Ein nachweisbar gottverlassener Ort also, den es auf der Erde wegen Dekohärenz und menschlicher Beobachter kaum geben kann. Ausser im Bereich quantenmechanischer Vorgänge. Da bedarf es auch auf der Erde ausgeklügelter Experimente durch Menschen, um ein Ergebnis durch solche Beobachtung festzulegen. Gott beobachtet das also nicht, er überlässt es tatsächlich dem Zufall, dadurch sind auch wir nicht vollständig berechenbar sondern wirklich frei.

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@Aatheist

Jaja, die Würfel!! Aber sag mir, kannst Du sehen, was die "Realität" ist (unter dem Becher - falls er nicht gerade aus Glas ist oder solche Abmessungen hat, dass Du drunter sitzen kannst?) Die Quantenphysik ist eines der jüngsten und damit unerforschsten Fachgebiete. Ich bin voll Deiner Meinung, dass da noch vieles ist und in Zukunft kommen wird, was wir noch nicht verstehen und wovon wir nicht mal träumen (das war aber vor ein paar Jahrhunderten ebenso, was sich dann fix als naturwissenschaftliches Axiom erwiesen hat und ursprünglich nur mit Gott erklärt werden konnte!). Aber mit dem Verstehen und dem Wahrnehmen ist es eben auch so, dass das menschliche Gehirn erst, so sagen "Experten", zu ein paar kleinen Prozentsätzen erforscht ist. Und da die Naturwissenschaften m. E. einen unbegrenzten Umfang an neuem Wissen hervorbringen, werden eben auch unbegrenzt Erklärungen bei Gott (bzw. bei den Göttern) gesucht werden!! Und mit dem Apfel, davon überzeugst Du mich erst, wenn Du mir zeigst, dass er (unter normalen Erdbedingungen) nach oben "fällt"! Und - Deine "Freiheit" könnte ich Dir mit einfachsten Experimenten arg begrenzen!!

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@Reisswolf53

Von einfachen Experimenten zum Zwecke der Begrenzung der Freiheit Anderer halte ich sehr wenig, nennt sich auch Freiheitsberaubung.

Dass ein Apfel nach oben fällt ist nicht so unwahrscheinlich wie die Selbstentstehung von evolutionsfähigen Organismen. Das hat noch keiner zeigen können und anscheinend glaubst Du es dennoch.

Für den Apfel bräuchte es ein durch Zufall entstandenes Ungleichgewicht in der Geschwindigkeitsverteilung und in den Bewegungsrichtungen der den Apfel umgebenden Luftmoleküle. Diese stossen von allen Seiten an den Apfel und üben eine Kraft von 100 kg pro Quadratdezimeter aus. Wenn nun die Moleküle an der Oberseite zufällig etwas schwächeln weil nicht so viele direkt auf den Apfel zufliegen und die an der Unterseite eine Mehrheit mit Kollisionskurs haben, dann bewegt sich der Apfel natürlich nach oben. Gleichzeitig entsteht ein Aufwind durch Zufall bei Windstille. Passiert eigentlich bei jedem Tornado, der entsteht auch aus Zufall und erzeugt ein viel grösseres Ungleichgewicht als nötig wäre. Nur ist der nicht extra zu diesem Zweck entstanden. Eine solche erkennbare imaginäre Zweckbindung des Zufalls unter Vermeidung sonstiger Demolierungen dürfte nur sehr selten zu beobachten sein, aber sag niemals nie.

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@Reisswolf53

Ja die Würfel sind bis heute eines der grössten Rätsel der Natur. Die Stochastik lässt zu viele Fragen offen. Dem Gesetz der grossen Zahl fehlen Ursache und Herleitung komplett. Viele regelmässige Spieler glauben bisher unentdeckte Systematik erkennen zu können in rein zufälligen Folgen. So wie Einstein glaubte es steckt etwas Berechenbares dahinter, das uns nur wie Zufall erscheint. Andere erfahrene Spieler glauben an einen Einfluss der Psyche auf das persönliche Glück/Pech. Also an den Einfluss des Beobachters auf den Zufall. (Das klingt schon wieder so ähnlich wie die Kopenhagener Deutung, weshalb sie meiner Meinung nach so falsch nicht sein kann.)

Gerade weil man nicht unter den Würfelbecher schaut, darf man auch nicht behaupten, dass es dort die Realität des Ergebnisses schon gibt, bevor man es wirklich gesehen hat. Mit normalen Würfeln auf der Erde wird es diese Realität dank Dekohärenz und menschlichen, evtl. auch göttlichem Beobachter normalerweise schon geben bevor man die Würfel aufdeckt. Woanders, oder bei hinreichend kleinen Würfeln existiert diese Realität möglicherweise gar nicht. Da gibt es neben den möglichen Ergebnissen einen weiteren Zustand, den Quantenzustand, in dem sich die Würfel befinden können. Das ist dann noch gar kein Ergebnis oder ein revidierbares Ergebnis. Also eine Art unscharfer Würfel bei dem noch keiner so genau hingeschaut hat und deshalb immer noch machen kann was er will. Sozusagen Freiheit auf quantenmechanisch, einen Zwang oder Berechenbarkeit sucht man vergeblich.

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@Aatheist

Und du glaubst das alles selbst?? Im übrigen unterstell mir nicht so einen Quatsch mit Freiheitsberaubung und so! Tja, und das Gegenteil zur Überzeugung von der "Selbstentstehung..." ist tiefster Glaube! Und damit hat heutzutage noch keiner ein wesentliches Menschheitsproblem gelöst, auch nicht, dass ein Apfel (ohne diese genannten äußeren Einflüsse - "wenn der Kerl nicht glaubt, muss ich eben Taschenspielertricks aus dem Ärmel schütteln!!") zufällig nach oben fällt! Das hat übrigens nicht so sehr was mit Luftmolekülen, sondern mit Gravitation zu tun (Physik, 6. oder 7. Klasse!), die Luftmoleküle bringen den Apfel bestenfalls ins Trudeln! Und ja, der Tornado entsteht aus Zufall, aber seine Wirkungsweise erfolgt nach klaren naturwissenschaftlichen Gesetzmäßigkeiten! Deinen pseudowissenschaftlichen Quark kannst du dir für deine nächste Seance in deinem dunklen Hinterstübchen aufheben!

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@Reisswolf53

Nun, wie sonst soll ich den Satz imterpretieren: "Deine 'Freiheit' könnte ich Dir mit einfachsten Experimenten arg begrenzen!!" Da ist meiner Meinung nach zweifellos eine Freiheitsberaubung beabsichtigt. Wird das nicht ausgeführt ist es immer noch eine Androhung von Zwangsmassnahmen. Da Dir solche Gedanken offensichtlich normal erscheinen, mangelt es wohl an moralischen Werten. Mit christlichem Verhalten sind nicht einmal solche Gedanken vereinbar. Mit atheistischen Moralvorstellungen wäre solches Tun ebenfalls unvereinbar. Mehr noch, ohne die Aufklärung, ohne die Freiheitskämpfer gäbe es gar keinen Atheismus. Also was bist Du für einer, kannst Du das mal erklären?

Das Gegenteil von Selbstentstehung wäre planmässige Kolonisierung, Besiedelung eines Planeten durch anderswo entstandenes oder zufällig existierendes Leben. Ein Vorgang der wohl zu den Selbstverständlichkeiten hochentwickelter Spezies gehören dürfte, wogegen die Selbstentstehungen sehr sehr seltene Ausnahmefälle sein dürfen. Naja wers glaubt. Erklärt aber noch lange nicht die Zielstrebigkeit und Geschwindigkeit der Entwicklung.

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@Aatheist

Du hörst dich gern reden oder wie soll ich sonst deine Auslassungen verstehen!? Und nur der Vollständigkeit halber, das mit der "Freiheit" hat nichts mit Freiheitsberaubung zu tun, sondern mit einem deiner nebulösen Phrasen oben (Zitat): "dadurch sind auch wir nicht vollständig berechenbar sondern wirklich frei!" Fühlst du den kleinen Unterschied??

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@Reisswolf53

Ich fühle, dass Du einer klaren Stellungnahme ausweichst. Jedenfalls stehst Du der Freiheit offensichtlich ablehnend gegenüber. Wie kannst Du diese Haltung mit der freiheitlich- demokratischen Grundordnung in unserem Land in Einklang bringen?

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@Reisswolf53

Ich hatte nicht vor, über Äpfel zu reden, sondern über wissenschaftliche Möglichkeiten, in Randgebieten der Wissenschaft einen Gottesbeweis/widerlegung führen zu können.

Das Beispiel mit dem Apfel stammt von Dir und ist Dir wohl sehr wichtig. Ich sehe da wie gesagt kaum quantenmechanische Einflüsse, eine winzige Wahrscheinlichkeit bleibt jedoch. Weil nämlich beim Apfel die Kräfte des Luftdrucks etwa 50 mal grösser sind als die Gravitationskraft und weil diese Kräfte auf einer Summe von Zufällen beruhen, sich nur zufällig gegenseitig fast aufheben, können sie die Gravitation genausogut durch einen unwahrscheinlichen aber möglichen Zufall überwinden. So verstehe ich das und es ist kein Trick. Der Tornado ist vielleicht etwas weit hergeholt, liegt aber ebenfalls im Spektrum des zufällig möglichen. Eine irgendwiegeartet erkennbare Quantisierung/Zufälligkeit der Gravitation habe ich nicht behauptet. Vielleicht findet man irgendwann Gravitonen aber pure Hypothesen muss ich nicht vertreten.

Die Entstehung des Luftdrucks durch unzählige winzige Kollisionen von Luftmolekülen am Apfel ist jedoch keine Spekulation sondern recht gut erforscht. Jede einzelne Kollision ist ein sehr zufälliger Vorgang mit quantenmechanischen Einflüssen. Auch der dabei übertragene Impuls (der resultierende Luftdruck an der Stelle des Apfels) ist sehr zufällig, abhängig davon ob es ein Frontalzusammenstoss, Streifschuss, Querschläger usw. war. Das sind nun klassische Begriffe, gemeint ist aber die quantenmechanische Unbestimmtheit bei der Streuung von Teilchen.

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@Neophyte333

hi, neophyte333,

  • unser schöpfer hat uns den FREIEN WILLEN geschenkt, damit wir damit das tun, was wir für richtig halten...

  • die konsequenz daraus ist, das es keinen grund gibt, sich selber einzumischen...

  • das macht dann schon das SYSTEM, das GANZE...

  • z.b. die natur

  • z.b. unsere eigenen umstände, die uns eventuell nicht ganz so sehr gefallen...

  • es gibt diese universellen gesetze, die sehr wirksam sind, ob wir die kennen oder auch nocht nicht...

  • die wirken jedoch IMMER...

  • macht sinn, sich darüber mal zu informieren

  • alles gute

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Es gibt das "Höchste Absolute", das in unseren Breitegraden als "Gott" bezeichnet wird. Es ist so mächtig und groß, dass es kein Mensch nur annähernd begreifen kann; doch gibt es die Möglichkeit, es unter bestimmten Bedingungen zu erfahren. Jede der wichtigen Weltreligionen soll den Weg zu dem Ereignis zeigen, das die Verbindung des menschlichen mit dem göttlichen Bewusstsein ermöglicht. Dieses Ereignis wird in der christlichen Tradition von Jesus als "2. Geburt" oder "Geburt durch den Geist" bezeichnet; in der indischen Tradition wird es als "Selbstverwirklichung" bezeichnet und alle Yogaarten haben auch nur das eine zum Ziel, nämlich das echte, wirkliche Yoga (Yoga heißt andocken, anschirren, und damit ist der Augenblick gemeint, in dem das menschliche Bewusstsein mit dem höchsten Bewusstsein verbunden wird.)zu erreichen.Leider haben fast alle Religionen im Laufe der Geschichte dieses Ziel aus den Augen verloren; sie haben teilweise die Lehren der Avatare (Inkarnationen) missverstanden, verfremdet und auch aus Machtgier missbraucht.

es gibt kein dorf ohne einen bürgermeister,keine nadel ohne ihren meister, sie kann nicht ohne ein besitzer sein.Es gibt kein buchstaben ohne seinen schreiber. es ist ja so das jedes teil ein besitzer hat sogar ein kleine nadel hat ein meister das weist du. ist es denn möglich das dieses so wohlgeordnete kosmos ohne ein herrscher wäre? wer auser gott könnte dieser erde erschaffen? die nATUR. wie du auch weisst hat der mensch einen verstand,erkann sehen,hören,riechen usw. natur der kein verstand,der blind ist wie soll der mir verstand,sehen geben.natur ist ein gesetz gott ist gesetz geber. die natur ist ein kunst er ist künstler.usw.

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