Was für Pilze sind das und kann man die essen?

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8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Dein Vertrauen in allen Ehren, aber bei Pilzen hört der Spaß auf.

Glaub keinem Anonymus im Internet, der Dir sagt die könne man essen. Das kostet ihn nix, Dich vielleicht das Leben.

Wer sich nicht mit Pilzen auskennt, sammelt keine. Einfache Regel.

Wer sich nicht mit Pilzen auskennt, sammelt keine. Einfache Regel.

Sehe ich genau so, meine Eltern sind in der Hinsicht wohl etwas beschränkt. Ich esse bestimmt nicht, was die sammeln und sage ihnen auch, dass das dämlich ist was die machen.

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@Layup23

Das solltest Du dringend tun. Mit Pilzgiften ist echt nicht zu spaßen. Ich habe mir jetzt nicht mal die Mühe gemacht, zu versuchen, Deine Bilder zu bestimmen. Ich würde mich nie trauen dazu hier etwas anderes zu sagen, als das.

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Wir sind hier nicht so sehr "Anonymous" als eher "Pseudonymous"

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schönen gruß an deine eltern und 3 "weisheiten" von mir:

1) wie ein bekannter sagen würde: essen kann man alle pilze, jedoch manche nur einmal. bei manchen pilzen hat es sich dann leider auch nicht mit magen auspumpen, sondern wenn es weh tut, ist es bereits zu spät z.b. knollenblätterpilz zerstört dermaßen die leber, dass man nach wenigen tagen stirbt, es gibt keine medizinische hilfe.

2) angesichts dessen finde ich es nicht gerade klug und auch nicht umweltbewußt, unbekannte pilze in der menge mitzunehmen- man nimmt vielleicht mal einen mit, um ihn einem sachverständigen zu zeigen; aber man nimmt nicht einen korb voll mit, um das zeug dann anschliessend in die grüne tonne zu werfen. jeder pilz hat seinen nutzen in der natur und sollte dort gelassen werden, wenn man ihn nicht essen will.

3) bei pilzen gibts eine gewisse variabilität z.b. junge vs. alte exemplare. und es gibt pilze, die aufgrund ihrer ähnlichkeit verwechselt werden können. deswegen würde ich mich auch nicht darauf verlassen, dass ich ihn erkenne, wenn ich ihn nur einmal von einem sachverständigen erklärt bekommen oder in einer datenbank wie dieser https://www.123pilze.de gefunden habe.

am besten in die tonne damit, wenn ihr keinen kennt, der sich die pilze anschauen kann.

Wenn ihr sie nicht kennt, solltet ihr besser die Finger davon lassen. 

Na klar könnten jetzt einige sagen,

was es für welche sind, oder sein könnten, 

da es sich nur vom Bild schlecht bestimmen lässt, man müsste sie schon im Original sehen. 

Da es zigfach gelbe Pilzarten mit Lamellen gibt. 

Hätte als erstes auf irgendwelche Baumpilze getippt. 

Wenn es bei euch möglich ist, dann geht zu einer richtigen Pilzberatung/einen richtigen Pilzberater, der euch sagen kann, : "Was das für Pilze sind? "

Google: Gelbe Pilze mit Lamellen

Google/Bilder: Gelbe Pilze mit  Lamellen

Google/Videos: Gelbe Pilze mit Lamellen

Ihr solltet nur die Pilze nehmen, die ihr kennt und von denen ihr wisst, dass sie essbar sind. 

Bei uns auf dem Land (Landkreis Celle) kann man die Adresse eines/einer Pilzberaters/-beraterin bei der Gemeinde/Stadt erfahren. Neuerdings gibt es sogar geführte Pilzwanderungen mit gemeinsamer Zubereitung der gesammelten Pilze und Pilzessen in einem guten Restaurant. Am 12.10. werde ich an so einer Veranstaltung teilnehmen.

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Wer sich einigermaßen auskennt, weiß, daß es Täublinge sind. Aber welche? Das fragen sich dann sogar die Experten.

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Hallo Layup23,

Ich halte ihn für einen Ocker oder Zitronentäubling, sind gerade jetzt sehr zahlreich zu finden

https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=2&cad=rja&uact=8&ved=0ahUKEwjTwvqJ0s_WAhXmCpoKHd1PAqwQFggzMAE&url=http%3A%2F%2Fwww.pilzfinder.de%2Fpilz%2Focker.html&usg=AOvVaw3-Cfcy_gnGlqnVub85Yeyd

Aber wie bereits gesagt, nur solche Pilze verzehren, die 100%ig bestimmt werden können, alle anderen, oder alte Stücke lässt man stehen!

MfG

Norina


Ockertäubling war auch mein erster Gedanke. Ansonsten kann ich mich nur bereits Gesagtem anschließen. Wer frei nach dem Motto "Ich nehme mal alles mit was ich finde, vielleicht kann ich's ja essen" alles schnappt was er findet ohne zu wissen was es ist handelt nicht umweltbewußt. Wer einen einzigen Pilz nach Hause nimmt und richtig kennenlernt, hat mehr davon als wenn er 30 unbekannte auf den Kompost wirft.

Unter den Täublingen gibt es weltweit nur einen einzigen tödlich giftigen und der wächst in Asien und Nordamerika. Vergiftungen durch Täublinge sind nahezu ausgeschlossen, da alle giftigen Täublinge bitter, scharf oder sonstwie ekelhaft schmecken. Unsere Täublinge sind so schwach giftig, daß man sogar eine Geschmacksprobe machen kann. Die Täublingsregel sagt, daß alle mild schmeckenden Täublinge eßbar sind. Vorher muß allerdings der Täubling zu 100% als solcher bestimmt sein, nicht zu 99%, sonst knabbert man irgendwann auf einem Grünen Knolli rum. Irgendwann entwickelt man den "Täublingsblick". Der Ockertäubling gilt als eßbar aber minderwertig und findet bestenfalls in Mischgerichten Verwendung.

Deine Eltern haben sich mit den Täublingen unabsichtlich eine der schwierigsten, aber auch interessantesten Gattungen ausgesucht. Es gibt ganze Bücher und Seminare nur zum Thema Täublinge. Schick Deine Eltern mal nächstes Jahr im Juli in den Wald, schon recht früh in der Saison wachsen die "einfachen" eßbaren Täublinge wie Pfirsichtäubling, Speisetäubling, Grüngefelderter Täubling. Gute Arten zum lernen mit markanten Merkmalen.

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Das sieht stark nach Zitronentäublinge. Sind essbar also nicht giftig.

Aber wenn ihr ein Pilzkenner in der umgebung habt solltest du den einfach Fragen.

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