Was für negative Nebeneffekte hat Marihuana?

...komplette Frage anzeigen

10 Antworten

Hallo

Körperlich:

erhöhter Puls und Herzschlag (Herzrasen)
trockener Mund
Rötung der Augen
Appetitsteigerung

Psychisch:

Entspannung, innere Ruhe, Ausgeglichenheit, Wohlbefinden, leichte Euphorie
erhöhte Kommunikationslust
Beeinträchtigung des Kurzzeitgedächtnisses
Phantasieanregend
Verstärkung von akustischen und visuellen Empfindungen und des Tastsinnes

je nach Dosis und Dauer des Konsums:

Antriebslosigkeit und Teilnahmslosigkeit
der momentane Gefühlszustand kann verstärkt werden, sowohl positiv wie auch negativ

Cannabis kann psychisch und körperlich abhängig machen. Nicht wenige Konsumenten beklagen sich über körperliche Symptome wie Gliederschmerzen, Schlafstörungen etc. nachdem sie den Konsum eingestellt haben.

Bei regelmäßigem Konsum macht sich eine Toleranzentwicklung bemerkbar. Das Umsteigen von Joints zu Rauchgeräten (Bong, Pfeife) ist ein Indiz dafür.

Risiken des akuten Gebrauchs können sein:

Durchhänger am nächsten Tag, Trägheit, geistige Fähigkeiten eingeschränkt
unkalkulierbare Zusammensetzung der Inhaltsstoffe (Streckmittel), unbekannter Wirkstoffgehalt
Angstzustände und Panikattacken
bei sehr hohen Dosierungen Wahnvorstellungen (Halluzinationen)
Hyperventilation
Orientierungslosigkeit

Risiken des chronischen Missbrauchs können sein:

depressive Verstimmungen
Antriebslosigkeit
Konzentrationsschwäche
Abnahme der geistigen Leistungsfähigkeit
wenn nicht schon vorhanden: Nikotinabhängigkeit bei Mischkonsum mit Tabak
besondere Belastung der Lunge und Atemwege durch giftige Strecksubstanzen (Lungenkrebs)
Begünstigung von psychischen Erkrankungen (z.B. Psychosen) bei vorhandener Veranlagung
Gefahr einer psychischen Abhängigkeit

http://www.pille-palle.net/Pille-Palle/cannabis.php#awirkung

sollte reichen, oder?

danke für den Stern

0

Ich bin kein Experte auf dem Gebiet und muss Dir leider auch sagen, dass die Meinungen darüber mehr oder weniger stark auseinander gehen. Einmaliger oder sehr seltener Konsum von Marihuana führt selten zu bleibenden negativen Konsequenzen. Anders sieht das aus, wenn langfristig und häufig gekifft wird - zum Beispiel täglich über einen längeren Zeitraum.

Es gibt viele verschiedene Studien zu diesem Thema und sie zeigen, dass starke Konsumenten häufig Angstgefühle und Depressionen entwickeln und sich allgemein sehr unwohl fühlen. Als kurzfristiger Nebeneffekt sei nebenbei der Verlust der Fahrfähigkeit genannt. Viele Menschen erleben die Sinnesveränderung als beängstigend; für andere ist das überhaupt erst der Grund für den Konsum. Nicht selten löst die Droge Psychosen aus. Wie beim Rauchen auch, entstehen auch beim Cannabis rauchen krebserregende Stoffe, die den Körper schädigen - diese Schäden wirken sich bei Frauen die in der Schwangerschaft sind natürlich auch auf das ungeborene Baby aus.

Einige Forscher sind außerdem der Meinung, dass Marihuana sich bei langfristigem Konsum auf das Denken und Fühlen auswirkt und zu einer geistigen und körperlichen Abhängigkeit und Missbrauch führt. Oft stellt Cannabis auch eine Einstiegsdroge zu härteren Drogen dar. Des weiteren soll Cannabis negative Auswirkungen auf Immunsystem, Fruchtbarkeit und Teilnahme am Leben führen - viele Forscher sind der Meinung, dass die Droge zu Apathie und Interessensverlust führt.

Wie gesagt muss stark unterschieden werden zu Konsum in Ausnahmefällen und häufigem, langfristigem Konsum. Wenn Du es einmal ausprobierst wird Dir wahrscheinlich wenig passieren. Gewohnheit sollte es aber nicht werden und wenn Du mich fragst lässt Du lieber gleich die Finger davon - man muss nicht alles im Leben ausprobieren :)

kann man alles so stehen lassen bis auf den punkt mit der einstiegsdroge ...

Unter Einstiegsdrogen werden illegale wie legale Drogen zusammengefasst, deren Nutzung eine erhöhte Koinzidenz für eine Drogenkarriere haben. Dies trifft vor allem auf die beiden Volksdrogen Tabak und Alkohol zu. Der Begriff der Einstiegsdroge wird jedoch von Laien erfahrungsgemäß im Zusammenhang mit Cannabis verwendet, oftmals von Gegnern einer Liberalisierung der Drogenpolitik, um das Verbot des Cannabis-Besitzes zu rechtfertigen.

Für Cannabis ist die Einstiegsdrogen-Theorie schon länger widerlegt, so heißt es in der vom Bundesgesundheitsministerium unter Horst Seehofer beauftragten Studie von Dieter Kleiber und Renate Soellner:

„Die Annahme, Cannabis sei die typische Einstiegsdroge für den Gebrauch harter Drogen wie Heroin, ist also nach dem heutigen wissenschaftlichen Erkenntnisstand nicht haltbar.“

– Cannabiskonsum: Entwicklungstendenzen, Konsummuster und Risiken, 1995[1]

quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Einstiegsdroge

2
@WillSpliff

Du hast das etwas falsch verstanden, was banderLok geschrieben hat.

Dort ist die Rede von, lies bitte genau: "... eine Einstiegsdroge...."

Eine, also nicht die Einstiegsdroge, sondern eine (davon), es gibt selbstverständlich derer vieler, wobei Alkohol und Tabak sicherlich auch dazu gehören.

0
@fastlink

ich hab nichts falsch verstanden...lies du doch bitte mal den wikipediaeintrag genau

0

Eigentlich wollte ich garnicht Antworten, aber bei so vielen undifferenzierten "Antworten" kann ich nicht anders. Es würde ja schon jede mögliche Nebenwirkung erwähnt. Aber scheinbar will dir niemand verraten das es bei jeder Droge solche Listen gibt, und das diese Nebenwirkungen enthalten die vielleicht einmal bei Millionen von Konsumenten auftreten. Ich liste hier mal die Folgen von Alkoholkonsum auf damit du dir selbst ein Bild machen kannst.:..... kann es zu Enthemmung, Unterschätzung von Gefahren, Selbstüberschätzung, Impulsivität und Aggressivität, Verantwortungslosigkeit sowie Koordinations- und Reaktionsstörungen,...können Bewegungen nur noch mit Mühe koordiniert werden, Reaktionsfähigkeit und Aufmerksamkeit sind stark herabgesetzt, visuelle Störungen wie Doppeltsehen treten auf, die Sprache wird verwaschen, viele KonsumentInnen klagen über Übelkeit. .... kommt es zur Unterkühlung oder Überhitzung und Tiefschlaf, .... können Komazustände und der Tod eintreten. Der hangover bei Alkohol ist von Magenschmerzen, Übelkeit und Kopfschmerzen geprägt...... Mehrjähriger, regelmäßiger, intensiver Alkoholkonsum führt zu schwerer psychischer und physischer Abhängigkeit. In Österreich leiden über 300.000 Menschen an Alkoholismus.

Zerstörungen und Rückbildungen von Gehirnnervenzellen können beobachtet werden. Dieser Nervenzellenabbau ist um so stärker, je mehr Alkohol pro Gelegenheit konsumiert wird. Von der Zerstörung sind vor allem Gehirnteile, die für unser Bewusstsein und viele Denkleistungen hauptverantwortlich sind, betroffen. Diese Veränderungen spiegeln sich in vielen beobachtbaren Bereichen wieder: Betroffene sind deutlich schlechter beim Einprägen und Merken neuer Erlebnisse, beim abstrakten Denken, beim Problemlösen und in den Bereichen Aufmerksamkeit und Konzentration. Da diese schlechteren Leistungen noch nach jahrelanger Abstinenz festgestellt werden können, scheint es sich um bleibende, vermutlich irreversible Schäden zu handeln.

Langjähriger intensiver Alkoholkonsum führt zu psychischer und körperlicher Abhängigkeit. AlkoholikerInnen haben ihren Alkoholkonsum nicht mehr unter Kontrolle und nach einigen Stunden der Nüchternheit leiden Betroffene unter Entzugserscheinungen wie starkes Körperschütteln (Tremor), Schlafstörungen und in extremen Fällen an Wahnvorstellungen mit großer Ängstlichkeit, Halluzinationen und epileptischen Anfällen. Häufig entwickeln sich bei Betroffenen Herzmuskelerkrankungen, Leberschwellungen, Leberverfettungen bis hin zur Leberzirrhose, Entzündungen der Bauchspeicheldrüse, des Darms und des Magens. Im sozialen Bereich kann chronischer Alkoholkonsum und die daraus folgenden Persönlichkeitsveränderungen zu Familienproblemen, schlecht kontrollierbarer Aggressivität und zu Problemen an Arbeitsplatz und Schule führen.

So diese Liste enthält nicht mal ein Drittel aller Nebenwirkungen und Langzeitfolgen. Wäre Alkohol illegal würde man es vermutlich als die schlimmste Droge von allen bezeichnen. Cannabis sollte man nicht unterschätzen (was leider viel zu oft getan wird), aber im vergleich zu der Killerdroge Alkohol sind die Folgen lächerlich.

Ich kenne jemanden der hat über Jahre regelmäßig gekifft, diese Person hat jetzt sogenannte ''Gedankenlücken''. Du musst dir vorstellen dass die wie Löcher in deinem Hirn sind und du dich an viele Dinge nicht mehr erinnern kannst was früher geschehen war. Du kannst auch zb. nicht mehr klar denken oder dir Dinge länger merken.

Außerdem kann man vom Kiffen Schizophren werden und man kann Psychosen bekommen. http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/cannabis-und-psychosen-macht-der-joint-geisteskrank-1.1774940

außerdem macht kiffen dumm

LG, jewelberry

Langfristiger übertriebener Cannabiskonsum oder in so einem Fall besser gesagt Cannabismissbrauch kann zu Gedächtniproblemen führen, die aber nicht irreversibel sind. Mit Löcher im Gehirn hat das nichts zu tun.

Cannabiskonsum kann den Ausbruch von Psychoseerkrankungen erhöhen, aber was Schizophrenie betrifft, so liegt der Prozentsatz der Betroffenen in der Gesellschaft bei konstant deutlich unter zwei Prozent, woran Cannabis in keinem nennenswerten Umfang etwas verändert, und dass kiffen dumm macht, ist eine genauso dumme und pauschale Aussage wie: Fernsehen macht dumm oder naschen macht fett.

Zucker kann übrigens Diabetes auslösen, was tödlich enden kann. Spricht irgendjemand davon, wie gefährlich Zucker ist, was wir alle täglich bedenkenlos konsumieren?

1

Mögliche akute Nebenwirkungen:

  • Trockener Mund (sehr häufig)
  • Rote, gereizte Augen (sehr häufig)
  • Schwindel, Übelkeit, allgemeines Unwohlsein, manchmal bis hin zur Ohnmacht --> vor allem bei hohen Dosierungen und ungewohnten Konsumenten. (schnellerer Puls, Veränderungen des Blutdrucks)
  • verlangsamte Reaktionen in bestimmten Situationen
  • Durchhänger in den nächsten Tagen möglich, teilweise ein Gefühl des Hängenbleibens (häufig bei hoher Dosis und ungewohnten Konsumenten)
  • Gelegentlich hört man auch von Leuten, die durch einmaligen Konsum wochenlange Beeinträchtigungen verspürten.

Das sind so die Gefahren, die bei einmaligem oder seltenem Konsum relevant sind. Bei langfristigem, täglichem Konsum kann Cannabis

  • süchtig machen
  • Den Körper durch den Rauch schädigen (wie beim Tabakrauchen)
  • zu (meist vorrübergehenden) Psychosen führen
  • uvm.

Jedenfalls ist regelmäßiger Konsum schon ne Nummer, auf die man aufjedenfall verzichten sollte. Seltener, bedachter Konsum ist für die meisten weitgehend harmlos. Allerdings kann sich ja niemand seine Sucht aussuchen. Somit führt für manche zwangsläufig ein seltener Konsum mit der Zeit zu einem regelmäßigen Konsum. Das betrifft ca. 5-10% der Konsumenten.

Hey

Ich selbst konsumiere Cannabis gelegentlich, man muss nicht damit anfangen, wenn man nicht will. Wenn man ab und zu kifft, ist das eigentlich nicht so schlimm, aber du musst wissen, dass man vom Kiffen Psychosen kriegen kann.

Wenn du oft kiffst, dann wirst du extrem Gleichgültig, dass ist in meinen Augen eine schlimme Folge, denn mein Bruder ist total faul und schmeisst sein Leben weg.

Wenn man Drogen konsumiert und das ist eigentlich bei allem im Leben so, spielt das Mass eine grosse Rolle und man muss sich selbst kennen und die Menge einzuschätzen, ich weiss von mir selber, dass ich im Stehen nicht kiffen soll, denn ich wurde deswegen mal viermal ohnmächtig.

Wenn du Cannabis konsumieren willst, dann rauche nicht zu viel auf einmal, sondern fange mit einer kleinen Dosis an und sei nicht alleine.

Wenn du genug acht auf dich gibst und es unter Kontrolle behälst, kann dir nichts schlimmes passieren, sei dir einfach bewusst was du gerade tust.

Hallo...bei mir war es wohl die gewisse Einstiegsdroge......also ich bin dann irgendwann dann auf Speed etc. gekommen....ähm, ich würde dir raten die Finger davon zulassen...denn man weiß nie ob man wirklich nur beim "kiffen" bleibt........ich habe mir zumindest meine Zukunft ordentlich verbaut gehabt....:) lg blümche

Es kann in Extremfällen Psychosen wie Schizophrenie auslösen... ansonsten sterben wie durch Alkohol Hirnzellen ab

Nein! Es sterben eben keine Gehirnzellen ab, so ein Schwachsinn!

Vorher informieren bitte!

2
@charles2519

auf dauer... bei einmaligem oder seltenen gebrauch ists nicht so schilmm...

du scheinst aber ein gegner zu sein, ne?

marihuana nehmen, bedeutet nicht gleich jeden tag 10 std!

0

Hallo !

http://de.wikipedia.org/wiki/Cannabis_als_Rauschmittel

Zitat von dieser Webseite -->

Problematisch sind die vielen möglichen Nebenwirkungen, der schnelle Abbau und die fehlende Möglichkeit zur oralen Verabreichung.

Also, da gibt es ganz schön viele Nebenwirkungen.

LG Spielkamerad

Du wirst extrem Träge und deine Geistischen fähigkeiten werden nachlassen.

Also lass den unfug sein.

Das wollte ich auch schreiben. Das stimmt zwar, aber das passiert erst bei übermäßigem Konsum über einen langen Zeitraum.

Ich kenne jemanden, der jetzt ziemlich "langsam im Kopf" ist, allerdings hat der auch über mehrere Jahre hinweg täglich ein paar Gramm geraucht.

Zu deinem "Lass den Unfug sein" kann ich nur sagen, dass Alkohol deutlich heftigere Nebenwirkungen bei häufigem Konsum mit sich bringt - ich trinke gerne Alkohol und habe auch nichts gegen Marihuana, logischerweise sollte man es aber mit beidem nicht übertreiben.

3

Was möchtest Du wissen?