Was für Nebenwirkungen haben Geschmacksverstärker?

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5 Antworten

Die Nebenwirkungen von Glutamat

Die schädlichen Nebenwirkungen zeigen sich vor allem dann, wenn regelmäßig Hefeextrakte, Tütensuppen oder Brühwürfel verwendet werden oder aber auch beim häufigen Verzehr von Chips oder Pizza. Wer ständig mehr als 1 Gramm Glutamat täglich zu sich nimmt ist zudem häufiger davon betroffen, an Parkinson oder Alzheimer zu erkranken. Auch wenn die Nebenwirkungen von Glutamat auf den Menschen noch nicht gänzlich nachgewiesen werden konnte und auch zahlreiche Gremien und Lebensmittelausschüsse diese für nicht sonderlich hoch halten, kann es letztendlich auch nicht ganz ausgeschlossen werden. Es ist aber definitiv Fakt, dass einige Menschen sehr sensibel auf diesen Stoff reagieren und möglicherweise auch Asthmakranke diese Glutamat-Empfindlichkeit aufweisen.

Wer nicht allergisch auf Glutamat haltige Lebensmittel reagiert, der wird beim gelegentlichen Genuss von Chips und Fertiggereichten oder Getreideprodukten wahrscheinlich keine Folgen spüren. Dennoch wird gerade auch bei Jugendlichen und Kindern davon abgeraten, größere Mengen an Glutamat zu verzehren und das nicht zuletzt auch deshalb, weil durch Glutamat ein gewisser Einheitsgeschmack entsteht und somit die Fähigkeit verloren geht, die natürlichen Aromen der Lebensmittel herauszuschmecken. Glutamat soll zudem appetitanregend sein, was auch ganz ohne Unverträglichkeit zu einer Nebenwirkung führen kann – Gewichtszunahme, weil man einfach viel mehr als nötig isst.

Doch Glutamat kann noch mehr körperliche Nebenwirkungen verursachen, etwa Schweißausbrüche, Magenschmerzen, Herzklopfen, Bluthochdruck und Durchfall. Bei sensiblen Menschen kann Glutamat auch zu Migräne führen. Des Weiteren werden die Sinneswahrnehmungen eingeschränkt und auch die Lernfähigkeit und die Konzentration kann deutlich nachlassen, was gerade bei Schülern nicht unerheblich ist.

Die Nebenwirkungen von Glutamat wurden sogar in Tierversuchen bestätigt (Studie von Prof. John Olney aus dem Jahr 1969). Aufgrund von Olneys Experimenten verzichtete die US Babynahrungs-Branche freiwillig auf den Geschmacksverstärker, obwohl sie jede mögliche Gefährdung abstritt. Auch in Deutschland ist daher Glutamat für Babynahrung weiterhin verboten.

Bei einem anderem Tierversuch mit Ratten, denen Kartoffelchips und Fertigsuppen verabreicht wurden, hat das darin enthaltene Glutamat bei Embryonen im Mutterleib dazu geführt, dass sie kein funktionsfähiges Nervensystem entwickelt haben. Diese Rattenbabys wären in der Natur wahrscheinlich nicht überlebensfähig gewesen. Doch auch bei erwachsenen Tieren konnten erhebliche Gehirnveränderungen nachgewiesen werden. Glutamat wird nachgesagt, dass es auch im menschlichen Gehirn Zellen zerstören kann. So kann der Verzehr von Glutamat auch eine Rolle bei der Entstehung von Glaukomen verantwortlich sein. Wir über längere Zeit der Geschmacksverstärker Mononatriumglutamat verzehrt, kann das Augenlicht in Gefahr sein. Die Nebenwirkungen von Glutamat dürfen also keinesfalls unterschätzt werden.

Quelle: www.greensoul.de

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Kommentar von Grobbeldopp
17.05.2017, 15:00

Das sind alles unbewiesene und teilweise sogar unplausible Behauptungen. 

Mononatriumglutamat kommt natürlich in der Nahrung vor, etwa in Pilzen, Tomaten, Käse, Fleisch und ist chemisch ein recht "überschaubarer" Stoff. Natriumsalz von Glutaminsäure. 

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die wichtigste ist, dass man mehr isst

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deine geschmacksnerven überreizen und du schmeckst nur noch intensives/überwürztes zeugs und alles andere schmeckt fade. 

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Gar keine. 

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