Was für Nachteile hat ein Krankenpfleger?

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7 Antworten

K.A. was Du als Nachteil betrachtest...sieht jeder anders. Aber das mit den Arbeitszeiten könnte zum Nachteil werden, je nachdem. Du musst evtl. auch nachts arbeiten und an Sonn- und Feiertagen...und Du hast es mit den unterschiedlichsten Menschen zu tun, also es werden schwierige vom Charakter her dabei sein und auch welche, die wirklich ne schwere Krankheit haben. Sowas musst Du alles aushalten. Auch körperlich wirst Du an Deine Grenzen kommen und Du musst unter Zeitdruck arbeiten. Das liegt nicht jedem.

Wenn Du aber ein Mensch bist, der gerne mit Menschen arbeitet, dann ist das ein guter Beruf :)

Du musst Dir überlegen, was überwiegt: Die Vorteile oder die Nachteile? Wie gesagt, was das je ist, sieht jeder anders...

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Ein sehr großer Nachteil sind die Arbeitszeiten wie ich finde. Natürlich arbeitet man im Schichtdienst und somit öfters auch Nachts. Noch dazu  muss man mit Patienten einfühlsam umgehen, darf aber bei täglichen Hygieneaufgaben nicht zu zimperlich sein. Auch das Umlagern oder Waschen des Patienten kann körperlich sehr anstrengend werden. Zudem muss man damit klar kommen, dass man jeden Tag mit kranken Menschen zu tun hat und viel Elend sehen muss. Für diesen Beruf denke ich auch das man berufen sein muss. Nur ein Pfleger, der es gerne macht ist auch eine Hilfe für die Patienten. Aber es gibt in jedem Beruf Nachteile

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Unendlich viele : schlechte Bezahlung, keine Zeit für zwischenmenschliches, keine Zeit für den einzelnen Menschen,keine Zeit für Hygiene,..

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Man darf die körperliche Anstrengung und den Zeitdruck nicht vernachlässigen. Es ist nicht damit getan, daß Du was gutes tun möchtest und anderen gerne hilfst. Du wirst sehr wenig Zeit haben Deinen Job zu genießen, denn Du hast für jeden Patienten nur eine beschränkte Zeit. Zudem ist der Job echt mies bezahlt. Man sollte auf kleinen Füßen stehen, um davon zu leben. 

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Für die Arbeit in der Pflege sollte man berufen sein. Nur, wer seinen Beruf wirklich liebt, leistet auch ordentliche Pflege,  bekommt einen guten Zugang zu den Patienten und sieht die Nachteile nicht wirklich als Nachteile.

Ein Nachteil in der Pflege ist inzwischen der Zeitdruck. Man hat viel zu wenig Zeit für die Patienten, verbringt aber wesentlich mehr Zeit damit, die Dinge zu dokumentieren. Allgemein gesehen ist die Arbeit sehr stressig.

Nachteil sind auch die Arbeitszeiten, weil man permanent im Schichtdienst arbeitet und so keinen geregelten Tagesablauf führen kann.

Die Arbeit in der Pflege ist auch eine starke körperliche Belastung. Insbesondere der Rücken leidet sehr.

Man bekommt relativ wenig Geld für sehr viel Arbeit.

Wenn man diesen Beruf nicht wirklich liebt und aus vollem Herzen lebt, dann wird es schwer sein, sich in diesem Beruf zu behaupten.

Ich habe diesen Beruf geliebt, kann ihn aber leider aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben.

Ich wünsche Dir alles Gute

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Für jeden, gibt es andere Nachteile, beispiel Arbeitszeiten, für andere das Baden von nackten Menschen. Jedoch ein guter Beruf mit sehr viel Zukunft.

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Chronische Unterbesetzung bei der Arbeit, schlechter Verdienst und keine Gehaltserhöhungen um eigentlichen Sinne, wenig Aufstiegschancen, schlechte Planbarkeit von Urlaub, kaum Flexibilität bei spontanen Freitagen, Spontanurlaub kaum möglich, übelster Schichtdienst, psychisch und physisch sehr fordernd. Außerdem besteht natürlich auch geringfügige Ansteckungsgefahr. Und du musst dir ständig die Hände desinfizieren, was dir die Haut womöglich nicht danken wird.

Das wären so die Dinge, die ich bei meiner Freundin beobachten konnte. In meinen Augen ein Drecksjob, aber dennoch Hut ab vor jedem, der sich das gibt.

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Kommentar von Sternenmami
28.06.2016, 14:15

Stimmt alles, abgesehen von den wenigen Aufstiegsmöglichkeiten. Die sind in der Krankenpflege nämlich durchaus gegeben und werden dann auch wesentlich besser bezahlt.

  • Krankenpflege
  • Stationspflege
  • Pflegedienstleitung
  • Unterrichtspflege
  • Pflegemanagement
  • Weiterbildung zur Fachpflegekraft (z.B. Gerontopsychiatrie, Intensivpflege, Anästhesie, Psychiatrie, Nephrologie, Endoskopie, Operationsdienst, Palliativmedizin, Onkologie uvm.) Da gibt es zig-Möglichkeiten, sich weiterzubilden.

Es gibt auch weiterführende Studiengänge usw.

Ich habe damals zunächst die Ausbildung zur Krankenschwester gemacht, mich dann als Pflegefachkraft im Bereich Onkologie und Rehabilitation fortgebildet, im Anschluss eine Weiterbildung zur Stationsschwester und danach zur Pflegedienstleitung gemacht und zum Schluss habe ich ein Medizinstudium begonnen, welches ich aber leider aus gesundheitlichen Gründen nicht beenden konnte.

Wie gesagt ... Aufstiegsmöglichkeiten gibt es mehr als genug. Da gibt es in anderen Berufen weit weniger Möglichkeiten.

Hier mal ein Link dazu:

http://www.pflegewiki.de/wiki/Fort-_und_Weiterbildung

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