Was für Menschen werden Bestatter, Kammerjäger oder callboy/girl?

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6 Antworten

Bestatter kennen ich nur einen persönlich - und der hat das Geschäft von seinem Vater übernommen. Bei Kammerjägern dürfte wohl auch das Geld eine gewisse Rolle spielen.

Als Sexworker verdingen sich meist Menschen, die Sex und Liebe gut trennen können und mit etwas viel Geld verdienen, was die meisten Leute mit Begeisterung gratis machen: Sie haben mit anderen Menschen Sex.

Der Markt für männliche Sexworker ist dabei relativ klein und der Kundenkreis besteht meist überwiegend aus Homosexuellen Männern. Frauen buchen eher selten einen Callboy.

Weibliche Dienstleisterinnen haben allerdings ein rießiges Kundenpotential. Laut verschiedenen Umfragen haben im Laufe ihres Lebens die meisten Männer schon einmal für Sex bezahlt. Laut der Zeitschrift Brigitte sogar 88%  und 47% wiederholen es sogar einmal jeden Monat:

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/peinlich-aber-erfolgreich-und-keiner-wills-gewesen-sein-1.1782896-6 

Auch wenn in einigen seltenen Ausnahmefällen eine Frau ihr Hobby zum Beruf gemacht hat, so ist es doch in erster Linie das Geld, welches sich hier verdienen lässt, was eine Frau dazu bringt als Sexworkerin zu arbeiten.

Dabei braucht eine Frau weder eine spezielle Ausbildung noch Startkapital, Marketing-Kenntnisse oder Kundenkontakte.

Gerade in den immer populärer werdenden Sauna- und FKK-Clubs findet eine Frau alle Voraussetzungen um bei freier Zeiteinteilung selbständig tätig zu sein. Die Frauen bezahlen (ebenso wie die Männer) einen Tageseintritt, dafür können sie die Infrastruktur (Räume, Duschen, Umkleiden, Essen, Getränke...) nutzen und auch für ihre Sicherheit (wenn mal ein Gast unverschämt werden sollte) und Anonymität ist gesorgt. Gleichzeitig hat sie direkten Zugriff auf die anwesenden Männer und kann diese zu einem Stelldichein verführen.

Zieht sie mit einem Gast auf ein Zimmer zurück, dann beträgt die Gage pro halbe Stunde meist 50 Euro - ggf. plus Extras. Diese wandern dann komplett in die Tasche der Dienstleisterin. Eine fleissige und charmante Frau kann so an einem Tag oft zwischen 500 und 1500 Euro einnehmen - nach Abzug der Kosten von 100-150 (Eintritt, Steuerabschlag nach Düsseldorfer Modell, ggf. Übernachtung) bleibt dann meist mehr übrig, als bei einem ganzen Monat Arbeit in der Restaurantküche... . Bei anderen Geschäftsmodellen des Paysex sieht diese Rechnung zwar etwas anders aus - aber das Prinzip ist ähnlich. Lies mal "Wir sehen uns im Puff!" (Amazon), wenn Dich das Thema wirklich interessiert!

Im Gegensatz zum gängigen Klischee müssen Frauen im Bordell auch nicht jedermann zu Willen sein und die perversen Gelüste ungewaschener und brutaler Freier befriedigen. Jede Frau hat die Möglichkeit sie ihre Gäste selbst auszusuchen und festzulegen welchen Service sie wem anbietet. Abgesehen davon geht die allergrößte Mehrheit der Freier respektvoll und zärtlich mit den Frauen um, so dass diese wenig Grund haben ihre Tätigkeit zu bereuen.

Es ist heutzutage ja auch längst nicht mehr so, dass die Frauen von brutalen Zuhältern in diesen Job gezwungen bzw. dort gehalten werden. Die Moderne Sexworkerin arbeitet freiwillig und selbstbestimmt. Die heutige "Generation Party" lebt oft nach dem Motto "Ich bin JETZT jung und will mir JETZT etwas leisten können!" und findet daher nichts dabei für ein paar Jahre diese "Party" in einen entsprechenden Club zu verlegen. Kaum eine Frau plant diesen Beruf bis zur Rente auszuüben... .

Seid nett aufeinander!

R. Fahren

ich denke außer callboy/girl sind das berufe die man dringend benötigt, ohne diese menschen hätten wir alle ein problem - ich denke das sind normale menschen die sich um andere sorgen und die helfen wollen

Das ist meistens entweder deren Berufswunsch oder sie haben keine andere Wahl und finden keinen besseren Job. Allerdings solltest du solchen Menschen Dankbar sein, denn sie machen Arbeit die du offensichtlich nicht machen möchtest.

Die, die es wollen.

Menschen wie du und ich.

Menschen wie du und ich auch

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