Was für Kosten fallen für mich an, wenn ich ausschließlich ein Auto habe, welches ich Gewerblich vermieten möchte?

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7 Antworten

Die Versicherungsprämien für ein Selbstfahrer-Vermietfahrzeug sind deutlich teurer, als die für ein privat genutztes. Also erst einmal dort nachfragen.

Dann musst Du mit dem Fahrzeug auch Gewinn erzielen oder zumindest eine Gewinnerzielungsabsicht haben. Ansonsten kommt das Finanzamt und fordert ggf. Geld zurück.

Ansonsten fallen natürlich noch Steuern auf die Gewinne an.

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frag beim Versicherungsvertreter Deines Vertrauens die Tarife an ..

und NEIN, die ganzen Vergleichsrechner im Internet kannst Du für diesen Fall knicken, es handelt sich um um Mietfahrzeug, welches mit erheblich höhren Versicherungsbeiträgen belastet ist ...

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Kommentar von GanMar
12.01.2016, 08:20

Dazu kommen dann noch entsprechend Einkommensteuer, Gewerbesteuer, ggf. Mitgliedsbeiträge in der Industrie- und Handelskammer, Kosten für einen Anwalt, der den Entwurf für den Mietvertrag macht, Kosten für den Steuerberater, zumindest eine Haftpflichtversicherung und Rechtsschutzversicherung für Gewerbetreibende usw.

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Kommentar von Marido28
12.01.2016, 08:42

Ich danke dir! Nein ein wenig Verständnis habe ich schon dafür. Es geht mir primär darum ob es sich überhaupt lohnt. Das ich da nicht mega die Kohle mit scheffle ist mir schon bewusst ;)

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Kommentar von Apolon
12.01.2016, 16:40

 frag beim Versicherungsvertreter Deines Vertrauens die Tarife an ..

Dies wird ihm vermutlich nicht weiterhelfen, denn die meisten Versicherungsunternehmen zeichnen dieses Risiko nicht mehr.

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Selbstfahrervermietfahrzeuge müssen als solche auch zugelassen werden. Jährliche TÜV-Pflicht! 

Versich.prämien werden ohne SFR berechnet und 100% Zuschlag addiert... wenn du überhaupt einen Versicherer findest!  Taxen sind schon extrem schwierig zu platzieren, Vermietwagen noch schwerer.

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Kommentar von wurzlsepp668
12.01.2016, 12:17

wenigstens einer, der Ahnung von der Materie hat ....

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In der normalen Kfz-Versicherung ist das vermieten von Fahrzeugen nicht erlaubt.

Es bedarf also einer besonderen Kfz-Versicherung die die Vermietung erlaubt. Außerdem bedarf es natürlich einer Gewerbeanmeldung.

Außerdem muss das Vermieter-Risiko von Fahrzeugen auch im Kfz-Schein eingetragen werden.

siehe auch hier:  https://service.berlin.de/dienstleistung/326039/

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Möchte eventuell mit der Vermietung eines besonderen Wagens ein paar Euro neben meiner eigentlichen Arbeit dazuverdienen.

Hi Marido28,

davon hat schon so mancher geträumt...

...dass ich ein spezielles Auto hätte, welches enormes Potenzial zur
Vermietung hat, mit welchen Fixkosten jeden Monat muss ich rechnen?

...dazu müßtest du erst mal einen Versicherer finden, welches dieses hohe Risiko überhaupt übernimmt! Diese Versicherer kannst du an einer Hand abzählen...

Viel Glück dabei und träum' schön weiter!

Gruß siola55

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Dann musst du dir einen Gewerbeschein holen (kostet unter 100,-) und die Kleinunternehmerregelung beantragen, damit du nur ein Kassenbuch führen musst und auf die Berechnung der MWSt. verzichten kannst.

Dann musst du das Auto versichern und was das für ein gewerbliches Auto kostet, kann dir nur die Versicherung selber sagen.

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Kommentar von wurzlsepp668
12.01.2016, 10:41

ich geh bei dem speziellen Fahrzeug davon aus, dass Vorsteuer enthalten ist.

Warum also dann auf die Regelbesteuerung verzichten?

macht das Fahrzeug (und somit den Vermieterpreis) nur unnötig teuerer ...

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Hallo Marido28,

das teuerste zu Beginn sind die Versicherungen für das Fahrzeug und deine Absicherung für die Vermietung.

Es ist natürlich eine Gewerbeanmeldung erforderlich. Die Kleinunternehmerregelung befreit dich erst einmal von der Umsatzsteuervoranmeldung. Das erspart dir schon einmal Aufwand.

Im Normalfall werden die Kosten aber in den Mietpreis mit einkalkuliert, also denke ich schon, dass sich so etwas lohnen kann, wenn das Fahrzeug sehr begehrt ist.

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Kommentar von Bakaroo1976
12.01.2016, 20:56

Hinsichtlich der Kleinunternehmerregelung wäre ich vorsichtig. Soll das Fahrzeug erst noch erworben werden, ist der Vorsteuerabzug aus dem Kaufpreis möglicherweise recht hoch, so dass eine Festlegung per se auf die Kleinunternehmerregelung - sofern denn die Voraussetzungen dafür vorliegen - nicht unbedingt die betriebswirtschaftlich sinnvollste Variante ist.

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