Was für Hindernisse und Herausforderungen gab es für die Piloten die sich an der Luftbrücke beteiligt haben?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Man muss grundsätzlich wissen, dass die Maschinen in einem 3-Minuten-Takt starteten und landeten. Dies war alleine von der Logistik mit Be- und Entladung, Betankung und Sichtwartung eine Meisterleistung.

Der Flug selbst war ebenso straff organisiert. Aufgrund von Abkommen der Allierten gab es drei Luftkorridore. Um hier Zusammenstöße zu vermeiden, wurde eine Art Einbahnstraße organisiert.Zwei der Korridore, Norddeutschland und Süddeutschland, dienten dem Hinflug, einer dem Rückflug.

Die Maschinen flogen wie eine Perlenschnur nach Berlin.

Die Herausforderungen an die Piloten war dabei groß:

  • die Navigation erfolgte manuell ohne Computerunterstützung;
  • einen Autopiloten gab es nicht;
  • die Witterungsbedingungen, Regen, Schnee und Nebel, mussten von der Crew manuell gemeistert werden;
  • die Geschwindigkeit der Maschinen musste konstant bleiben;
  • bei technischen Problemen gab es nur Augen zu und durch. Ein Zwischenhalt auf DDR-Boden war ausgeschlossen.

Die Piloten haben eine Glanzleistung vollbracht.

Vielen Dank für die Auszeichnung.

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Enge Taktung (nur eine Chance für den Anflug), schlechtes Radar, schlechtes Wetter (Nebel etc.), teilweise Bedrohung durch sowjetische Migs.

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