Was für Fragen kommen in einer Paartherapie vor?

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6 Antworten

Bleib ruhig und bleib so, wie Du bist. Ich verstehe zwar nicht, warum ihr eine Paartherapie machen sollst, wenn Ihr nicht mehr zusammen seid, aber falls es darum geht, dass Du das Umgangsrecht für Dein Kind haben willst, dann erkläre ganz ruhig, warum Dir das wichtig ist, dass Du Dein Kind liebst, dass Du nicht willst, dass er ohne Kontakt zu seinem Vater aufwächst und dass Du zuverlässig bist und kompromissbereit. Dann klappt das schon.

paar... oder familientherapie ?

wie auch immer, diese therapieformen, sollen helfen, miteinander kommunizieren zu können, die motive von sich selbst, und des jeweils anderen besser verstehen zu können.

es geht bei getrennten paaren nicht darum, als paar wieder zusammenzufinden ( was natürlich passieren kann), sondern als elternpaar ( das bleibt ihr euer leben lang)... dem kind die bestmögliche entwicklung und psychische gesundheit trotz trennung gewähren zu können.

dh, so dinge zuzulassen, wie daß das kind beide eltern liebt, und kontakt mit beiden hat, und keine konkurrenzsituation zwischen den eltern geschaffen wird...etc...

beim " wie mach ich das ?" kann im rahmen der therapie geholfen werden...

ob und in welchem umfang fragen gestellt werden, hängt davon ab, wie ihr beide euch zeigt.

manche plappern so viel drauf los, daß fragen stellen gar nicht nötig ist... andere sitzen nur stumm da.

dann ist es natürlich angebracht, daß die therapeuten mal was fragen ...

wie z.b. : " warum sitzen wir hier ?" ... oder : " wie haben sie sich kennengelernt ?" oder... " wie fühlen sie sich jetzt gerade ?"

oder... " was wünschen sie sich für ihr kind ?"

solche therapieformen gehen davon aus, daß man mehrere gespräche führt... also so über einen zeitraum von einem halben jahr bis zu einem jahr... wöchentlich, oder 14- tägig.

es ist ja keine gerichtsverhandlung, wo festgestellt werden soll, wo das kind besser aufgehoben ist, sondern eine therapie ( heilung ), mit dem ziel, daß jeder von euch zweien seinen beitrag für das wohl des kindes leisten kann, und der andere es zulassen kann...vor allem die erkenntnis :

" das ganze leben lang, sind beide eltern gleich wichtig für das kind, egal bei wem es wohnt..und wer "nur" umgang pflegt."

offenbar hat das gericht, das ich hier lobend hervorheben will..... ( bitte nenne mir das gericht, und das aktenzeichen, da ich es im elternforum gerne als "vorbildliche entscheidung" darstellen will....)..... erkannt, daß die probleme nicht durch gerichtsentscheid gelöst werden können, sondern nur durch "therapie".. beifall ! an das gericht !

Du meinst das "Cochemer Modell"(nachzulesen bei Wikipedia). Es geht darum, durch einen voreiligen Gerichtsbeschluss nicht "Sieger" und "Verlierer" zu schaffen, bevor solche aussergerichtlichen Versuche nicht unternommen worden sind. Deeskalation. Du hast es ihm aber gut erklärt, deshalb DH von mir! ;-)

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Das wichtigste ist die totale Offenheit dem Therapeuten gegenüber. Er wird als erstes versuchen einen Eindruck von beiden zu erhalten. Er wird Sie in ein er Fragestunde nach und nach an den Punkt bringen wos happert, und Ihnen so zu helfen versuchen. Die Therapie hilft in jedem Fall nur bei grosser Ehrlichkeit. Viel Erfolg!

Benimm Dich ganz normal, einfach wie immer. Das ist immer noch das Beste. Du musst bedenken, dass Du eine Psychologin (vielleicht sogar Diplom-Psychologin) vor Dir hast und die weiß, wann Du so bist, wie Du bist oder ob Du Dich verstellst.

Ich nehme mal an, Du meinst "Mediation" (bitte google). Gehe immer vom Kindeswohl aus. Das Gericht versucht, bevor es zu einer gerichtlichen Vereinbarung kommt, den Umgang aussergerichtlich zu regeln. Dokumentiere von Anfang an die Umgangsvereitlungen. Wenn die KM weiter mauert, ist die Mediation nur eine Pflichtübung, dann mußt Du vor Gericht. Bleib dran!

http://www.vafk.de/

klingt fast so als hättest du ein schlechtes gewissen(meine meinung)

lass es einfach auf dich zu kommen

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