Was für Fragen kann man bei einem "Hochzeitsgespräch" mit dem Pfarrer erwarten?

6 Antworten

Der Pfarrer erläutert den hohen Stellenwert der Ehe in der katholischen Kirche. Meist ist es ein sehr angenehmes, nettes Gespräch. Steht und fällt natürlich mit dem Pfarrer. Er gibt Tipps, wie man Krisen und Probleme übersteht, welche Einrichtungen helfen und geht auf die Erhiehung eventueller Kinder ein. Es gibt einiege Pfarrer, die verlangen ein "Eheseminar". Keine sorge davor. Haben Freunde von mir besucht und waren begeistert. Hier lernt man konstruktives Streiten, wird auf viele Kleinigkeiten hingewiesen, wie man das Eheleben spannend halten kann.

Viele Grüße aus der Diaspora! Traugespräche gibt es auch bei den Protestanten. Im Idealfall ist zumindest einer der beiden zukünftigen Eheleute in seiner Gemeinde aktiv und kennt den Pfarrer persönlich. Vielleicht ist das Paar auch schon oft gemeinsam in der Gemeinde aufgetreten. Dann gilt es im Traugespräch eigentlich nur noch organisatorische Fragen zu klären. Also Ablauf der Trauung, Lieder oder so.

Bei uns war es so, dass wir uns in der Heimatgemeide meiner Frau trauen lassen wollten und dort überdies auch noch ein neuer Pfarrer Dienst tat, so dass man sich grundsätzlich erst mal kennen lernen musste. Im Gebiet der ehemaligen DDR sind kirchliche Trauungen mit zwei getauften Partnern (ansonsten gibt es zumindest offiziell nur einen Gottesdienst anlässlich der Eheschließung) doch nicht wirklich an der Tagesordnung, so dass "unser" Pfarrer grundsätzlich von unserem Vorhaben erst einmal entzückt war. Da meine Frau und ich beide schon über 30 waren, musste er uns auch nicht mehr über die Institution der Ehe aufklären. Im Gegenteil, wir haben im wesentlich vorgetragen, was wir uns vorstellen und er hat dann noch ein paar Eingaben gemacht, wie dies in den liturgischen Ablauf passt. Wir haben danach noch einmal die Kirche besichtigt und verschiedene gestalterische Entscheidungen getroffen. Das war ca. 8 Monate vor der Trauung. Wir haben uns dann ca. 6 Wochen vorher noch einmal mit dem Pfarrer getroffen und sind den Traugottesdienst genau durchgegangen. Welche Lieder in welcher Fassung, welche Lesung aus welcher Übersetzung, natürlich der Trauspruch und nicht zuletzt die Bestimmung der Kollekte.

Gerade wenn sich das Traupaar und der Pfarrer noch gar nicht kennen, soll das Traugespräch dazu dienen, dass der Pfarrer erfährt, wen er da eigentlich traut. So kann er in seiner Predigt dann auch persönlicher werden. Und wenn das Paar von sich aus nicht losplaudert wie in unserem Falle, dann muss er halt ein paar Fragen stellen, in der Hoffnung, dass sich daraus ein ungezwungenen Gespräch entwickelt. Vielleicht wird thematisiert wie man sich kennengelernt hat und was einen zu der Absicht der Eheschließung bewegt hat. Peinliche, inquisitorische Verhöre braucht man aber wohl eher nicht zu befürchten. Kommt natürlich ganz auf die Person des Pfarrers an...

Traugespräche führen eigentlich alle christlichen Kirchen und Gemeinden. Neben den formalen Dingen (Rechtliches, Erziehung der Kinder => besonders bei katholischen Trauungen, Ablauf des Gottesdienstes, Auswahl des Trauverses, etc.) sind ggf. Wertvorstellungen Inhalt des Gesprächs. Da eine Hochzeit immer eine sehr freudige Angelegenheit ist, fällt das Traugespräch sehr angenehm und locker aus.

Manchmal gibt es die Möglichkeit, eine Art Ehevorbereitungskurs zu machen, wie z.B. mit Hilfe des Seelsorgeinstrumentariums PREPARE (=> http://www.prepare-enrich.de). Das kann ich nur wärmstens empfehlen, wird man dadurch auf bestimmte explosive Themen aufmerksam gemacht, die man im Zuge des allgemeinen Hochgefühls durchaus ausblendet.

Gruß barnabas

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