Was für Fächer müsste es in der Schule geben?

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10 Antworten

Ich finde auch, dass die Schule einen viel zu wenig auf das Leben vorbereitet. Wenn das die Eltern nicht übernehmen, rennt man dan später ins offene Messer. Manches was man dann wieder lernt, benötigt man hingegen später überhaupt nicht. Dieses Ungleichgewicht sollte man dringendst ausgleichen.

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Kommentar von IDC16
27.10.2015, 01:52

Ganz genau meine meinung.

Ich finde, unser schulsystem bräuchte eine umfassende reform (kein g8-g9 rumgelabere, das eh nichts bringt) und sehe das system mit den noten auch iwie als veraltet an. Hier, finde ich, müsste der spätere druck in unserer leistungsgesellschaft kompensiert werden, denn wenn wir es schon von klein auf so lernen, werden wir irgendwann unter diesem druck zusammenbrechen, da, so finde ich, dieses schulsystem eben dazu führt, dass unsere gesellschaft zu unglücklichen menschen führt.

Ich hab das versehentlich erst da oben hingeschrieben. Sry :o

Wie zeichne ich deine antwort jetzt als die beste aus? :)

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Kommentar von sunnyboy222
27.10.2015, 02:00

Find ich auch, aber bedauerlicherweise stellt die Politik ja selten etwas richtig sinnvolles auf die Beine. Realität halt. Die Antwort kannst du leider erst in 24 Stunden auszeichnen, aber danke! :)

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Das folgende Zitat ist ein interessanter Ansatz:

Ich finde auch, dass die Schule einen viel zu wenig auf das Leben vorbereitet. Wenn das die Eltern nicht übernehmen, rennt man dan später ins offene Messer. Manches was man dann wieder lernt, benötigt man hingegen später überhaupt nicht. Dieses Ungleichgewicht sollte man dringendst ausgleichen.

Eltern und Schule sind verpflichtet, bei der Erziehung der Kinder zusammenzuwirken. Wenn die Schule immer mehr Aufgaben des Elternhauses übernehmen soll, dann müssen auch die grundgesetzlich garantierten umfassenden Elternrechte eingeschränkt und zu einem angemessenen Anteil einschließlich des Rechts der Bestrafung auf die Schulen bzw. die Lehrer übertragen werden!

MfG

Arnold

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Kommentar von IDC16
27.10.2015, 22:05

hallo arnold, auch wenn schulen und eltern dazu verpflichtet sind, bei der erziehung der kinder zusammenzuwirken, funktioniert dies in der praxis sehr schlecht bis gar nicht. Deshalb soll die schule auch keine aufgaben der eltern übernehmen, sondern es soll eine grundsätzliche umverteilung der aufgaben stattfinden: die schule soll vorbereitend eher wirklich anwendbares wissen vermitteln, das jeder schüler in seinem späteren leben braucht, als die unnötig große menge an allgemeinwissen, die man sowieso früher oder später vergisst (meist nachdem sie im test abgefragt wurden). weil es nicht alle eltern schaffen, ihren kindern alles beizubringen, was sie später grundsätzliches im leben brauchen (Die kinder von hartz 4 empfängern werden später meist ebenfalls zu hartz 4 empfängern). Deshalb soll außerdem ein einheitliches niveau an später grundsätzlich benötigtem wissen gewährleistet werden, um bundesweit die chancengleichheit aller schüler zu garantieren. Des weiteren haben die schulen auch das recht zur bestrafung in form von aufsätzen, strafarbeiten, nachsitzen... etc. Mir fiele keine zulässige bestrafung ein, die die eltern im gegensatz zu den Schulen innehaben. Außerdem sehe ich keinen sinnvollen grund, die rechte der eltern einzuschränken, zumindest nicht begründet durch die übernahme der bisher elterlichen aufgaben durch die schulen. gruß IDC16

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Du hast völlig recht: Der Lehrplan gehört total umgekrempelt. So Grundlegende Dinge die wirklich fast jeder mal machen muss wie Steuererklärung, war für Versicherungen sinnvoll sind und warum etc gehören einfach in den Lehrplan - inzwischen. Viele Eltern sind im Gegensatz zu früher einfach nicht mehr in der Lage, das ihren Kindern zu zeigen.

Fächer wie Musik, Sport, Kunst. Werken sind eine schöne Abwechslung, man kann mal entspannen. Aber für diese Fächer gehören die Noten abgeschafft. Singen kann man eben nicht üben, Wers nicht kann wird nie eine eins schaffen und strengt er sich noch so an. Das gleiche gilt für Sport etc. Bemerkungen wie hat sich Mühe gegeben oder war faul, das schon. Sonst tun manche in den Fächern gar nichts.

Und es ist sicherlich nicht verkehrt wenn man weiß was die Steinzeit war etc, oder welche Bodenschätze vorkommen. Aber das muss man nicht bis zum Erbrechen vertiefen.

Ebenso Mathe: Es ist sicherlich sinnvoll Prozenerechnen zu können, oder das Volumen einen Planschbecken berechnen zu können. Meinetwegen auch noch der Satz des Pythagoras. Aber vieles was man in Mathe lernt braucht der großteil echt nie wieder.

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Kommentar von Paguangare
28.10.2015, 07:23

Zum Musikunterricht: Es stimmt nicht, dass man Singen nicht üben könne. Auch bei nicht maximaler Begabung kann man hier durchaus respektable Ergebnisse erzielen. Eine sehr kleine Minderheit von Menschen wird es hingegen nie schaffen, die Töne richtig zu treffen.

Aber der Musikunterricht besteht nicht nur aus Singen. Es geht auch um Instrumente, ums Musikören und Interpretieren und um Musiktheorie. Ein verständnisvoller Musiklehrer würde niemals einem Schüler mit einer Teilleistungsschwäche im Tönetreffen eine 5 oder 6 verpassen.

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Natürlich gibt es Dinge, die man im Leben brauchen wird und die in der Schule leider nicht gelehrt werden, wie z.B. Steuererklärung. Aber man muss genauso bedenken: Würden die Schüler sowas überhaupt vollkommen verstehen? Immerhin haben sie bis dahin nur ein begrenztes Wissen.

Fächer die auf das Leben vorbereiten klingt zwar schön, aber das wäre sehr umfangreich bzw. sehr individuell. Jemand, der später BWL studieren will, wird z.B. sagen, was interessiert ihn Chemie. Ein anderer, der Lebensmittelchemie machen will, interessiert sich dafür nicht für Wirtschaft.

Man kann so keinen Lehrplan erstellen, mit dem alle zufrieden sind und ihr jeweils "Wichtige" lernen. Deswegen ist der Lehrplan sehr allgemein gehalten, von allem ist etwas vorhanden.

Dazu finde ich, dass die Schule nicht die Aufgabe hat, Fachwissen zu erteilen, sondern ein gewisses Grundwissen zu vermitteln. Wichtig ist auch, sozialen Umgang zu lernen, und eine gewisse Disziplin. Du wirst auch später Dinge machen müssen, die dir nicht gefallen.

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Kommentar von IDC16
27.10.2015, 09:54

Meiner Meinung nach steht die vermittlung von Grundwissen und einer gewissen Disziplin in der Schule der Lebensvorbereitung nur insofern im Weg, dass statt dem überfluss an allgemeinwissen etwas mehr lebensvorbereitendes gelehrt wird.

Der Spruch mit der Gedichtsanalyse trifft, finde ich, auch vollkommen zu: Das bringt dir nämlich gar nichts, wenn du keine Steuererklärung schreiben kannst, gerade aber eine schreiben musst. Außerdem vergisst man das allgemeinwissen, das einen nicht interessiert, sowieso schnell wieder.

Natürlich entwickelt sich später jeder anders, aber einen stundenplan, in dem man gewisse bürokratische, ökonomische und hauswirtschaftliche Dinge lernt, kann man genauso allgemein halten, wie den derzeitigen stundenplan, da jeder mal gewisse dinge im leben braucht (und dazu gehört garantiert keine Gedichtsanalyse, es sei denn, man ist Deutschlehrer xD)

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"Lebensvorbereitung" wäre allerdings ein schönes und sinnvolles Fach, könnte jedoch nie vollständig sein. In der Praxis werden das wohl die Eltern übernehmen. Schließlich gibt es keine Lehrer für "Lebensvorbereitung", weil dies kein universitäres Studienfach ist.

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Es müsste auf jeden Fall mal Recht und Landwirtschaft in den Schulen unterrichtet werden.

Sport finde ich wichtig. kann auch gerne in der Schule bleiben!! Aber als benotetes Fach würde ich es abschaffen.

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Kommentar von IDC16
27.10.2015, 01:45

Ganz genau meine meinung.

Ich finde, unser schulsystem bräuchte eine umfassende reform (kein g8-g9 rumgelabere, das eh nichts bringt) und sehe das system mit den noten auch iwie als veraltet an. Hier, finde ich, müsste der spätere druck in unserer leistungsgesellschaft kompensiert werden, denn wenn wir es schon von klein auf so lernen, werden wir irgendwann unter diesem druck zusammenbrechen, da, so finde ich, dieses schulsystem eben dazu führt, dass unsere gesellschaft zu unglücklichen menschen führt.

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1. Handwerk

2. Polytechnik

3. Gartenbau

4. Ernährungskunde

5. Gesetzeskunde

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Kommentar von IDC16
27.10.2015, 11:33

Alles gute und berechtigte vorschläge.

Auch wenn man z.B. Ernährungskunde und Gartenbau zusammenfassen kann, und im polytechnischen (da spricht ein DDRler xD) unterricht doch gartenbau und handwerk bereits vorhanden sind...?

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Ich halte einzelne Fächer so überflüssig wie die staatliche Zwangsveranstaltung namens Schule.

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Kommentar von Paguangare
28.10.2015, 07:08

Ein ersatzloses Streichen der Schulpflicht wäre aber auch keine Lösung. Was wäre, wenn es den Eltern freigestellt wäre, ihren Kindern gar keine Bildung zukommen zu lassen?

Chancengleichheit sieht anders aus.

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Bildung ist keine Vorbereitung auf das Leben. Sie ist das Leben selbst.

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also ich finde kochen wichtig. wenn man alleine lebt merkt man erst richtig was für ein luxs mama war und dann steht man ziemlich dumm da :D

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Kommentar von IDC16
27.10.2015, 01:49

Kann mir gut vorstellen, dass das einigen meiner klassenkameraden und freunden schwer fallen wird, allerdings koche ich persönlich sehr gerne und bin deswegen zumindest darauf vorbereitet (denke ich).

Aber das die mama n luxus ist, stimmt natürlich. Sie kann's halt auch am besten ;)

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Kommentar von Paguangare
27.10.2015, 04:58

Einige Schulen verfügen über gut ausgestattete Lehrküchen, so dass man Kochunterricht mit ganzen Schulklassen abhalten kann. Sinnvoll ist dies. Andererseits können Kinder auch viele Dinge von ihren Eltern, anderen Bezugspersonen und in außerschulischen Kursen lernen. Nicht alles muss die Schule übernehmen.

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