Was für einen Zweck haben ,,Cofaktoren´´?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Nein, Deine Erklärung stimmt nicht. Cofaktoren sind entweder Coenzyme oder prosthetische Gruppen (Nichtproteinanteile der Enzyme), die für die Wirkung des Enzyms zuständig sind. Mit den Enzymhemmungen haben sie direkt nichts zu tun und sie heben auch nicht die Wirkung eines Inhibitors wieder auf.

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Sie sind einfach der Teil des Enzyms, der für die Wirkung zuständig ist, z.B. als Coenzym NAD (reversibel gebundener Cofaktor) die Rolle des Wasserstoffakzeptors und nach Loslösung vom Proteinanteil des Enzyms die Transportfunktion des Wasserstoffs zu übernehmen. Cofaktoren sind an einer anderen Stelle des Enzyms gebunden als am aktiven Zentrum, an dem die Substrate andocken. Und sie können entweder fest mit dem Eiweißanteil des Enzyms verbunden bleiben oder reversibel gebunden sein.

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Fest verbundene Cofaktoren heißen prosthetische Gruppen, Coenzyme sind reversibel gebunden und können dann Transportfunktion übernehmen. Enzymhemmungen sind eine andere Geschichte, Cofaktoren ermöglichen die normale Funktion ndes Enzyms.

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Alle Kofaktoren helfen Enzymen bei biochemischen Reaktionen, indem sie die optimale räumliche Positionierung des Substrates im Enzym herbeiführen (induced fit) und häufig chemische Gruppen, Elektronen oder Protonen übertragen, sodass sie bei Redoxreaktionen als Elektronenlieferanten oder -akzeptoren auch Redoxfaktoren sind. Im einfachsten Fall kann es sich bei Kofaktoren um Metallionen (z.B. Eisen-, Kupfer, Zink- oder Manganionen) handeln, aber auch größere organische Moleküle dienen als Kofaktoren.

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das stand eins zu eins bei wiki oder? also stimmt ja miene aussage?

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Mfg

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