Was für einen Sinn soll der Drogenkonsum haben?

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11 Antworten

Ein guter Freund von mir hat eigentlich keine Probleme (ok, Eltern getrennt, aber das wars eigentlich auch, und damit müsste man mit 24 Jahren zurechtkommen, denke ich).

Hat 'ne relativ lange Zeit alles an Drogen ausprobiert, war auch schon in einer Klinik, usw. und meint, es gibt ihm einfach den Kick. Wenn er davon jedoch wieder runterkommt, ist er tagelang total müde (auf Speed z.B.), sperrt sich nur zu Hause ein und will keinen Kontakt zu irgendjemandem.

Genaue Gründe, wieso er das nimmt, hat er nicht, er ist nur immer sentimentaler, wenn er etwas genommen hat ("was ich meiner Freundin nur vor 3 Jahren angetan hab" -> wenn er sie, sagen wir mal, auch nur dumme Kuh genannt hat). Er meint, er hat damit ein erhöhtes Wahrnehmungsvermögen und fühlt sich generell wacher.

Das selbe habe ich schon von einigen anderen Bekannten gehört (in meinem Umfeld nehmen komicherweise viele Drogen, obwohl ich komplett dagegen bin, habe vielleicht 3x in meinem Leben gekifft und das wars).

Eine Freundin von mir meint, dass sie Extasy genommen hat, weil sie einfach gut feiern gehen wollte und andere Freunde meinen, dass sie damit länger wach bleiben, sich allgemein besser fühlen und einen Rausch haben, indem sie nur etwas zu sich nehmen und sich nicht erst alkoholisieren müssten, etc. Ich versteh es aber auch nicht ganz, dann lieber doch mal 1, 2 Gläser zu viel getrunken, als 'nen schlechten Trip zu erleben (wobei ich nichtmal behaupten kann, dass das so schlecht wäre, da ich es nicht ausprobieren möchte ^^).

Würde eher sagen, dass es etwas mit "Gruppenzwang" und teilweise auch mit Neugier von denen, die es zum ersten mal nehmen, zu tun hat und nicht immer unbedingt mit Problemen. So nach dem Motto "Oh, es ist etwas da, dann nehm ich das auch".

Liebe Grüße :)

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Kommentar von thxii
10.03.2016, 00:39

Sehr gute, und vor allem sehr fundierte Antwort :)

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Tjaja, die drogenrelevanten tags weglassen reicht nicht. Ich werd auch gern mal zum stalker ;) mich wirst du erst los wenn du dich mal zum nachdenken bewegen lässt, oder eben aufhört hier müll zu schreiben. Aber genug davon, nun will ich auf deine frage eingehen:

Warum trinkt man kaffe? Warum alkohol? Warum raucht man? Warum hat man sex, mal abgesehen von fortpflanzung? Warum geht man zu mcDonalds/burger king/kfc? Warum geht man ins kino? Warum trinkt man cola, fanta, sprite, energy drinks?
Alles an sich nicht notwendig, aber man macht es weil es eine bestimmte wirkung hat, und man sich gut fühlt. Auch wenn einige der genannten dinge schädlich, und sogar tödlich sind, wie alkohol, tabak, und im weitesten sinne sogar fast food wie McDo, BK und co. Das gleiche gilt für drogen...

Übrigens: der legalitätsstatus einer substanz hat kein bisschen mit der gefährlichkeit zu tun. Z.B. Alkohol ist die gefährlichste droge überhaupt, gefährlicher als heroin, oder methamphetamin. Trotzdem legal und es ist mittlerweile ein volkssport sich halb tot zu saufen - siehe oktoberfest. Aber wenn mal jemand auf offener straße einen joint raucht, wird teilweise sogar die polizei gerufen! Obwohl cannabis sehr viel weniger schädlich als alkohol ist.

Es ist natürlich deine entscheidung ob du drogen nehmen willst oder nicht, und wie du darüber denkst - aber dumme, ungebildete, anti drogen propaganda zu verteilen ist einfach nur bescheuert. Auch wenn ich mittlerweile davon überzeugt bin dass du das alles nur aus satire machst (oder wie man neudeutsch sagt: du bist ein troll!) aber du hast ja offensichtlich keine ahnung von drogen, hast dich nicht ein kleines bisschen mit drogen beschäftigt! Und immer die gleiche antwort "man wird nicht zum drogenkonsum gezwungen" ist auch ziemlich dumm. An sich hast du zwar recht - aber trotzdem werden drogen konsumiert. Auh ohne das man dazu gezwungen wird. Und da man das niemals ganz stoppen kann, sollte man lieber versuchen den entstehenden schaden so gering wie möglich zu halten.

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Einen Sinn sehe ich im Konsum von Drogen nicht. Das Problem ist eben der besondere Kick, der sich beim Konsum einstellt und in der Folge auch zur Abhängigkeit führt. Je nach Art der Droge kann das zu schweren gesundheitlichen Schäden führen. Vorallem bei Drogen die synthetisch hergestellt werden. Da bedarf es oft nur kleiner Mengen und man ist abhängig. Das ist ähnlich wie der ungehemmte Genuss von Alkohol. Warum gibt es nicht genug Anlaufstellen für Drogenabhängige ? Wenn es nach mir ginge, gäbe es überhaupt keine solchen Anlaufstellen, weil sich der Drogenabhängige bewusst in die Situation begibt, in der er sich wiederfindet. Warum soll die Allgemeinheit für dieses fahrlässige Verhalten finanziell aufkommen ? Einige dieser Drogenabhängigen werden kriminell, weil sie nicht arbeiten und das Geld für die Beschaffung brauchen. Ich konnte bei uns in der Stadt schon mehrmals beobachten, wie Drogenabhängige mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Die Allgemeinheit muss die Kosten dafür tragen. Kann so etwas normal sein ? Wenn es dann eine Partei bei uns gibt, die für den offenen Verkauf von Rauschmitteln plädiert, hört bei mir jegliches Verständnis dafür auf. 

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Kommentar von Deamonia
21.03.2016, 15:50

Wenn es nach mir ginge, gäbe es überhaupt keine solchen Anlaufstellen, weil sich der Drogenabhängige bewusst in die Situation begibt, in der er sich wiederfindet. Warum soll die Allgemeinheit für dieses fahrlässige Verhalten finanziell aufkommen ?

Naja, ohne jetzt für Drogen sprechen zu wollen, aber wenn es danach geht, müssten auch dicke, magersüchtige, Alkoholiker, alte Menschen die nicht ins Heim wollen und sich Zuhause/Unterwegs verletzen, jeder der sich beim Sport verletzt, jeder der sich wegen zu dünner Kleidung erkältet usw. die Kosten selber tragen, weil man da immer "selbst Schuld" dran ist. Jeder der Zucker isst, und Diabetis bekommt, jeder der Fett ist und einen Herzinfakt bekommt usw...

Wir leben außerdem in einer Sozialen Gesellschaft, in der es normal ist, das alle für alle einstehen. 

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Zuerst einmal möchte ich klarstellen, dass jeder Stoff, der dem Organismus zugeführt wird, eine Droge ist. Inbegriffen sind damit Stoffe wie Zucker, Koffein und natürlich auch Alkohol, Tabak und Medikamente um nur einige zu nennen.

Es gibt sogar körpereigene Drogen, die jeder von uns selbst herstellt und braucht. Ja, richtig gelesen, braucht. Das Aufwachen, die Müdigkeit, der Sexualtrieb, ja all dies und noch viel mehr geht auf Drogen zurück.

Diese Begriffsbestimmung soll deine Frage einmal ein wenig relativieren. Die Assoziation Drogen = böse ist einfach nur völlig absurd, was aber auch nicht heißt das Drogen gut sind.

In unserer Gesellschaft habe ich schon lange beobachten können, wie immer mehr Menschen zu Rauschgift greifen, und darauf teilweise sehr schlimm Abstürzen...

Wenn wir einmal dieses unsägliche Wort "Rauschgift" außer Acht lassen, dann bin ich mit dir einer Meinung. Glücklicherweise hast du das Wort teilweise beigefügt. Es gibt genauso gut Menschen, die es schaffen, den Drogenkonsum (ALKOHOL (!), aber auch Cannabis etc.) zu kontrollieren. Am möglichen Absturz ist auch die absolut sinnlose Verbotspolitik schuld, aber das würde jetzt den Rahmen sprengen.  

Warum greifen nun immer mehr Menschen zu Drogen?

Es gibt zunächst einmal die Menschen, die vielleicht einfach nur neugierig sind und etwas ausprobieren wollen, das ihnen womöglich einen (kleinen) Mehrwert bringt. Diese sind weniger gefährdet.

Gefährdet sind jene Menschen, denen es tatsächlich abgrundtief schlecht geht und die in der Droge den letzten Rettungsanker sehen. Diese Art von Konsum ist in der Tat sehr schädlich und sollte verhindert werden. Wenn du dich so umsiehst in unserer Gesellschaft, dann kannst du als aufmerksamer Beobachter ganz allgemein einen Verfall erkennen. Genau das ist der Grund, warum es immer mehr Menschen schlecht geht und weshalb es mehr Menschen gibt, die vergeblich versuchen, mit Drogen aus der Misere auszubrechen.

Warum gibt es so vergleichsweise wenige Anlaufstellen für psychisch Kranke?

Weil psychisch Kranke schlichtweg nicht in unsere Gesellschaft passen, die allen Ernstes von sich überzeugt ist, perfekt zu sein.  Ein paar Anlaufstellen genügen, um das Gewissen zu beruhigen und sich weiterhin perfekt fühlen zu können.

Ich verherrliche keine Drogen, sondern stehe ihnen neutral gegenüber. Der übermäßige Konsum einer Droge, ganz gleich welcher Art, ist schädlich und sollte vermieden werden.

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Da gibt es diverse Gründe für weshalb Menschen zu Drogen greifen, dies kann also nicht verallgemeinern. Ebenso kann man es auch nicht verallgemeinern das jeder davon süchtig wird, auch nicht jeder Mensch der Drogen zu sich nimmt macht sein Leben danach kaputt! So nun sage ich Dir mal, das wenn Menschen ihre Grenzen nicht kennen, dann stürzen sie erst ab, und nicht jedermann. Also Menschen nehmen wie bereits erwähnt aus verschiedenen Gründen Drogen - manche weil sie es aus probieren möchten und neugierig sind, manche weil sie sich noch besser fühlen möchten, manche weil sie sich cool dadurch fühlen, wiederum andere aber auch weil sie ihr Leben zur Zeit nicht schön finden, bei diesem Grund hast Du recht, aber eben nicht jeder. Die Menschen die danach süchtig werden besitzen psychische Gründe was sie dazu lenkt danach süchtig zu werden. Diese Menschen sollten sich Hilfe suchen, denn Drogen sind keine gute Lösung. PS : Ich nehme auch Marihuana zu mir, jedoch bin ich nicht abhängig, mein Leben läuft gut und ich mache es auch nicht kaputt, denn auch in der Schule bin ich mit meinem Notendurchschitt von 1,5, dies glatt die beste Person der Klasse, und ich setze alles so gut wie ich kann um.

Gruß

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Dumme antwort ja, aber frag doch mal jemanden der damit in berührung gekommen ist

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Da Drogen einen toll fühlen lasse, viele fangen an, um es mal zu probieren oder weil sie in einer kurzen deprimierten Phase ist.

Und dann plötzlich süchtig werden

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Kommentar von thxii
14.02.2016, 17:10

Danke für die Antwort :) 

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Drogen sind in den meisten Fällen bewusstseinserweiternde Mittel. Erweitertes  Bewusstsein = wissen = Macht .
Das nehmen von berauschenden Mitteln wurde schon bei den Indianern praktiziert. Die Neugier nach dem Unbekannten und die Erforschung des unerforschten liegt einfach in der Evolution. Es ist normal.

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Kommentar von jjeins
14.02.2016, 19:51

Siehe LSD..

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Wieso trinkt man Alkohol? Ganz einfach, weil es Spaß macht oder interessant ist. Die wenigsten die illegale psychoaktiv Substanzen nehmen tun das weil sie Probleme haben. Die wenigsten verbauen sich dadurch das Leben, ganz im Gegenteil, es geht ihnen sogar ziemlich gut damit.

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Kommentar von Wonnepoppen
14.02.2016, 17:11

Sprichst du aus eigener Erfahrung?

Falls ja, dann hast du nicht viel Ahnung , sonst würdest du nicht von "Spaß" schreiben, bzw. von "wenigen" u. daß es denen gut geht!!!!!

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Lustig dass du das gerade schreibst ^^

Wenn man sich mal deine Fragen und deine Interessenbereiche anguckt sieht man doch ganz klar das du Drogen verherrlichst 

Und ja diesen Menschen geht es oftmals richtig mieß was oftmals viele Menschen nicht nachvollziehen können da sie schon mit 5 stelligen Beträgen auf die Welt gekommen sind

Viele befinden sich in eine Spirale aus Elend armut und depression und können sich aus dieser nicht lösen und da fragst du warum Menschen Drogen nehmen können ?! Warst du schonmal in einer psychiatrie auf der Suchtstation ?!

Begeb dich auf das Abenteuer deine eigene Frage zu beantworten geh da mal hin frag die Leute warum sie Nächte lang durchschreien weil sie auf entzug sind 

du kunde !

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Kommentar von thxii
18.08.2016, 17:30

Haha folg mir auf Instagram /Zusammen_gegen_Rauschgift :*

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Das ist eine gute Frage.
Allerdings musst du bedenken, das es meist Coolness in der Gruppe, oder Gruppenzwang ist. Stell dir vor du wärst in ner Gang und alle würden dich drängen und dir was anbieten bis hin zum drohen. Und wenn man einmal probiert hat und weiss was es ist ist man süchtig.

MFG Chicken

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Kommentar von tony5689
14.02.2016, 20:54

Quatsch. Niemand wird irgendwen zu drogenkonsum zwingen und wenn doch dann ist das ein seltener einzelfall. Wenn ich 10g bestes kokain habe werde ich einen teufen tun das irgendwem zu geben der eigentlich garnicht will, bei einem grammpreis von 50-80€. Und das ist bei jeder droge so. Und: man wird auch nicht sofort abhängig. Herrgott, leute glaubt doh nicht jeden mist den die großen medien erzählen! Es braucht in der regel eine recht lange konsumgeschichte, bevor jemand wirklich abhängig ist. Und bevor jetzt kommt "du hast doch selber genausowenig ahnung" glaub mir, mit sucht und abhängigkeit habe ich leider mehr erfahrung als mir lieb ist. Aber mit gruppenzwang hast du gewissermaßen schon recht. Jedenfalls bei jugendlichen, aber das ist das in der regel alkohol, tabak und cannabis, seltener ecstasy und speed.

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