Was für einen Sinn macht der Video-Beweis?

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6 Antworten

Ich bin grundsätzlich für den Videobeweis, denn so hat man die Möglichkeit solche Szenen überhaupt erst zu erkennen. Insbesondere bei spielentscheidenen Fragen wie Tor/nicht Tor oder rote Karte/keine rote Karte.

Ob die Regeln dann immer konsequent angewendet werden, steht dann wieder auf einem anderen Papier. Mit oder ohne Viedeobeweis.

Ich habe den Eindruck das Schiedsrichter in Finals allgemein nicht so schnell zur roten Karte greifen, wie z.B. in normalen Ligaspielen.

Allerdings finde ich es für die Spannung in so einem Spiel eher besser wenn es 11 vs. 11 bleibt und das Spiel nicht durch die roten Karten entschieden wird. Daher konnte ich mich (obwohl ich für Deutschland war) schon mit gelb "anfreunden".

Andererseits sollten Regeln aber auch eingehalten werden und wenn ein Schiedsrichter dann trotz Videobeweis daneben liegt oder nicht konsequent handelt, hinterlässt es alles andere als einen guten Eindruck.

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Kommentar von goali356
05.07.2017, 07:29

Danke für den Stern :)

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Kommentar von CookieKing2015
18.07.2017, 16:19

Kann ich dir nur zustimmen

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Ganz klar der Schiedsrichter ist auch nur ein Mensch er kann Sachen übersehen oder Sachen in hektischen Situationen manchmal nicht gut genug einschätzen und da Hilft der Video Beweis... wie heute Deutschland Chile der Schiri hat das mit dem Ellenbogen im Gesicht nicht wahr genommen und wurde von seinem Schiedsrichterkollegen drauf hingewiesen sich das nochmal anzuschauen nach heftiger Reklamation der Deutschen und siehe da klares Foul da kann der Chilene von Glück sprechen keine Rote Karte bekommen zu haben.

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Kommentar von noblehostel
02.07.2017, 23:00

Dafür braucht man auch keinen Videobeweis.

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So wie der Videobeweis beim Confed Cup eingesetzt wurde, war es sicher nicht ideal. Die Zahl der Fehlentscheidung wurde zwar reduziert, aber es hätte schon noch Verbesserungspotenzial gegeben.

Vielleicht wäre es eine Lösung, den Spielern (bzw. dem Kapitän oder dem Trainer) das Recht zu geben, den Videobeweis zu fordern. Solange der Schiedsrichter den Einsatz des Videosbeweises verwehren kann, sind Fehltentscheidungen nicht zu vermeiden. So beispielsweise der nicht gegebene Elfmeter für Chile im Halbfinale.

Was den Ellbogenschlag gegen Timo Werner betrifft: Sicher hätte man da Rot geben können/sollen. Gefühlt war die gelbe Karte aber auch noch irgendwie vertretbar - wirklich nach Absicht hat es nämlich nicht ausgeschaut. Ohne Videobeweis wäre das Foul jedenfalls überhaupt nicht geahndet worden.

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Kommentar von noblehostel
03.07.2017, 16:12

Wie oft sollen Trainer oder Kapitän das Recht haben, den Videobeweis zu fordern? Das macht m.M.n. nur Sinn, wenn dies nur begrenzt möglich ist. Sonst wird alle 5 Minuten der Videobeweis gefordert.

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Wenn man ihn so umsetzt, gar nichts! Er war klar auf dem Video zu sehen und muss Rot geben! Ich bin selbst Schiedsrichter und sage hier, keine Eier und eine durchweg schlechte Spielleitung!

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Wo war denn bitte eine klare Tätlichkeit?

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Kommentar von noblehostel
03.07.2017, 16:14

Der Ellbogenschlag gegen Werner keine Tätlichkeit? Dann hab´ ich ein anderes Spiel gesehen.

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Ich glaube das die Schiedsrichter Angst haben überflüssig zu werden. Darum nehmen sie den Videobeweis nur insoweit ernst das sie ihn sich anschauen müssen. Entscheiden wollen nach wie vor sie selbst nach ihren eigenen Vorstellungen.

Die Situation heute mit dem Kinnhaken wurde erst gar nicht gesehen, am Monitor dann erst erkannt und um sich dann nicht einen Fehler eingestehen zu müssen einfach heruntergespielt…(Gelb statt Rot)

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