Was für einen SINN haben Religionen?

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22 Antworten

Hallo IchHelfeGernXD,

der Glaube, so wie ihn die Bibel lehrt, ist z.B. in der Lage, Menschen zum Guten zu beeinflussen und ihnen einen tieferen Sinn im Leben zu geben. Er besitzt tatsächlich die Kraft, aus Vätern bessere Väter, aus Mütter bessere Mütter, aus Arbeitgebern bessere Arbeitgeber usw. zu machen. Echter Glaube veredelt und vervollkommnet den Charakter eines Menschen, da er Einfluss auf Herz und Verstand hat. Er übt einen so grundlegenden Einfluss auf die gesamte Persönlichkeit eines Menschen aus, dass, wie die Bibel beschreibt, eine "neue Persönlichkeit" entsteht (Epheser 4:20-24). Diese neue Persönlichkeit ist am Vorbild Jesu Christi ausgerichtet, der als "mild gesinnt und von Herzen demütig" beschrieben wird ( Matthäus 11:29).

Der Kern einer solchen christlichen Persönlichkeit ist vor allem die Liebe. Sie wird sehr schön in folgender Bibelpassage beschrieben: "Die Liebe ist langmütig und gütig. Die Liebe ist nicht eifersüchtig, sie prahlt nicht, bläht sich nicht auf,   benimmt sich nicht unanständig, blickt nicht nach ihren eigenen Interessen aus, läßt sich nicht aufreizen. Sie rechnet das Böse nicht an. Sie freut sich nicht über Ungerechtigkeit, sondern freut sich mit der Wahrheit ( 1. Korinther 13:4-6). Wird diese Art der Liebe hervorgebracht, entsteht praktisch ein "neuer Mensch" ein "Glaubensmensch". Das Leben und Wirken eines solchen Menschen besitzt dann große Überzeugungskraft. Er beweist deutlich, dass der Glaube mehr als eine Worthülse oder ein frommer Gedanke sein kann. Wenn ich also hier von Glauben spreche, dann meine ich genau einen solchen Glauben, sozusagen ein Glaube mit ""Echtheitszertifikat".

Die Bibel spricht auch von einer anderen Art von Glauben, ein Glaube ohne Substanz, der als ein "toter Glaube" bezeichnet wird. Darüber kann man folgendes lesen: "Von welchem Nutzen ist es, meine Brüder, wenn jemand sagt, er habe Glauben, hat aber keine Werke? Dieser Glaube kann ihn doch nicht etwa retten?   Wenn sich ein Bruder oder eine Schwester in nacktem Zustand befindet und [es ihnen an] der für den Tag hinreichenden Speise fehlt, aber einer von euch sagt zu ihnen: „Geht hin in Frieden, haltet euch warm und wohlgenährt“, ihr gebt ihnen aber nicht das für [ihren] Körper Notwendige, von welchem Nutzen ist das?   Ebenso ist der Glaube, wenn er keine Werke hat, in sich selbst tot" Jakobus 2:14-17).

Muss man nicht zugeben, dass man im Alltagsgeschehen viel eher auf einen solch "toten Glauben" trifft, als auf den vorhin beschriebenen? Dieser "tote Glaube", den leider die meisten Gläubigen hervorbringen, ist doch für diejenigen, die nicht glauben, wenig erstrebenswert, oder? Außerdem schafft er in denen innere Barrieren, die dem Glauben eher kritisch gegenüberstehen. Wenngleich also die meisten den Glauben nicht so ausüben, wie es uns die Bibel lehrt, sollte das keineswegs dazu führen, seinen Nutzen grundsätzlich infrage zu stellen.

LG Philipp

Die haben keinen materiellen, greifbaren Sinn, aber sie spenden den Menschen für gwöhnlich Trost und Hoffnung in schweren Zeiten. Und für Trost und Hoffnung, die ja tief drinnen empfunden werden, braucht man keinen Beweis. Wenn man es empfindet, ist es real, mindestens für denjenigen, der es empfindet. Das reicht vollkommen.

In dieser Welt wird gerne alles verzweckt.
Alle wollen irgendetwas erreichen und versuchen, die Mitmenschen in ihrem Sinne zu beeinflussen.

Irgendwie ist das ziemlich anstrengend.

Da empfinde ich es in gewissem Sinne als sehr entlastend, wenn Religion eine gewisse innere Sinnlosigkeit aufweist.

Man muss Religion nicht leben, um etwas zu erreichen. Zumindest ist das eine der Botschaften des Christentums. Weil Gott für uns schon alles erreicht hat.

Wenn wir Gott oder Religion beweisen könnten, würde ich sofort aufhören, dran zu glauben. Dann wäre das Christentum auch nur irgendetwas, was ich manipulieren, rechnen, analysieren kann - und all das kann nicht das sein, was die Bezeichung "Gott" auch nur im Ansatz verdienen würde.

Der Glaube gibt Hoffnung und Erklärungen für Dinge die man nicht versteht, so wie eine theoretische Alternative zum endgültigen Tod. Die Religion kann einem also Ängste nehmen und Hoffnung geben. Einfach nur glauben ist einfacher, als eine ewige Suche nach Wissen.

Gleichzeitig hat Religion auch einen hohen Kontrollfaktor, wenn es um das einfache Volk geht. Ein allmächtiges Wesen, das einen strafen könnte, macht einen schon viel gefügiger gegenüber Regeln und Gesetzen. Allerdings ist hierdurch auch viel Machtmissbrauch möglich.

Eine große Sache ist Religion, es da sie lange Zeit hatte sich zu entwickeln und auch in das Leben derer eingreift, die gar nicht glauben und es auch nicht wollen. Bei vielen Traditionen usw, wissen wir gar nicht, das es religiöse Hintergründe hat, bzw, so gut wie jede seltsamen Tradition hat religiöse Hintergründe. Genau wie einiges auch noch von Religionen stammt, denen wir nicht mehr anhängen, also die eigentlich ausgestorben sind. Um die Religion wirklich herum, kommt man fast nirgendwo.

Grade Menschen die keine Hoffnung mehr haben, oder einfach keinen wirklichen Weg im Leben finden können, wenden sich gern der Religion zu (Habe ich auch selber oft in christlichen Jugendkreisen beobachtet). Die Jugend von heute zum Beispiel, hat so sehr um ihre Freiheit gekämpft, dass sie nun zu frei da stehen, Sie brauchen nun etwas zum folgen, etwas das Struktur gibt. Ob da wirklich eine Religion das beste ist, dass überlasse ich mal jedem selbst.

Das beste Buch das ich dazu bisher gelesen habe - und ein handliches noch dazu - ist "Why we belive in God(s)" von Thomson. Gibt es auch auf Deutsch, aber da fällt mri der Titel nicht ein... das erklärt ganz gut, warum Menschen sowas glauben.

Ich zitiere einen zeitgemäßen Philosophen dazu:

"Wer Wissenschaft, Philosophie und Kunst besitzt, braucht keine Religion. Ich definiere Gott als imaginäres Alphamännchen. Wer überzeugend behaupten kann, er hätte einen besonders guten Draht zu diesem, erschleicht sich Vorteile in der menschlichen Säugetierhierarchie. Wir haben nun mal die Verhaltensneigungen von Primaten. Ein Bedürfnis ist aber kein Gottesbeweis."

"Die Erde und die Menschen sind zeitlich begrenzte Phänomene in einem sinnleeren Universum, das irgendwann den Kältetod sterben wird. Wenn ich weiß, dass es keinen Sinn an sich gibt, bin ich dazu ermächtigt, den Sinn aus mir selbst zu schöpfen. Wenn ich weiß, dass ich endlich bin, werde ich dieses einzige Leben, das ich habe, auch wirklich leben und genießen. Ein unendliches Leben wäre unerträglich."

(M. Schmidt-Salomon -http://www.leitkultur-humanismus.de/manautor.htm)

Manfred Rommel definierte "Religion" so:

"Sie ist die Suche in einem dunklen Raum nach einer schwarzen Katze, wenn keine Katze da ist und doch plötzlich einer ruft: ´Ich habe sie gefangen.´" 

Und für Pseudo-Gläubige gilt:

"Sie ist für die meisten etwas, woran man glaubt, dass der andere daran glaubt." (Hjalmar Söderberg)

Auch wenn diverse Menschen einen Nutzen aus Religionen ziehen, müssen sie keinen Sinn haben. Sie sind eine Art sich selbst verbreitendes und vermehrendes Gedankengut.

Deswegen gibt es nur Religionen, deren Glaubensinhalte eine Vermehrung der Gläubigen bewirken. das kann durch Missionierung oder Vermehrung der Anhänger sein.

Zweifel sind in allen Religionen schlecht, anderer Glaube oder Unglaube wird negativ, oft sogar böse dargestellt.

Abschottung dient der Identifizierung der Gläubigen mit den Glaubensinhalten. "Wir gegen die" lautet in der Regel das Motto, irgend ein höheres Ziel vereint die Gläubigen, was den Zusammenhalt stärkt.

Das muss nicht konzipiert sein oder einem Zweck dienen, langfristig kann einfach nur eine Religion mit solchen Merkmalen erfolgreich sein. 

Es ist vergleichbar mit einem Virus, das auch keinem Zweck dient. es existiert einfach, weil es durch Vermehrung und Übertragung seinen Fortbestand sichert. Viren die sich nicht vermehren und übertragen würden so schnell aussterben wie Religionen, die dies auch nicht tun.

Ich bin moslem und kein Atheist.

Ich respektiere jeden. Ob er nun Christ, Evangelisch, Moslem oder Atheist ist oder von einer anderen Religion. (Die Reihenfolge der Aufzählung ist ungeordnet.)

Ich bin der Meinung das das Thema Religionen nur ein Psychisches Spiel ist. Wirklich wichtig an der Geschichte - sofern man gläubig ist - ist doch der Glaube.

An die Leute vom IS die nun vermutlich ein Problem mit mir haben warum ich so etwas toleriere:
Steht im koran du sollst andere verachten und verletzen, weil sie nicht so denken wie du oder an etwas anderes glauben?
Wo steht das du dich in die Gelegenheiten von Gott einmischen darfst? Den Tod zu vergeben ist das Privileg von Gott. Da hast du nichts damit zutun. Gott ist so groß das er seine Angelegenheiten selbst geregelt bekommt. Wenn es zu viel wird leitet Gott die Maßnahmen ein die richtig sein werden.

LeonardM 04.07.2017, 13:58

das der Glaube nicht auch nur ein Spiel ist kann & möchte ich nicht sagen. das entscheidet jeder mensch für SICH.

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Religion ist nicht so wichtig, im Prinzip geht es um die Fragen, wo wir herkommen, was der Sinn und die Bedeutung unserer Existenz ist und wo wir nach unserem Tod sein werden. Die Antworten auf diese Fragen habe ich in der Bibel gefunden, die m. E. das ist, was sie von sich selbst behauptet zu sein: Gottes wahres Wort und Offenbarung für uns Menschen (vgl. 2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21).

Mit Religion hat das m. E. nicht viel zu tun, da Religionen meist bzw. immer auf Werksgerechtigkeit, Selbsterlösung und von Menschen gemachten Regeln basieren.

Wenn die Bibel recht hat:

  • gibt es einen Gott
  • hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft
  • kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
  • trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
  • bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
  • gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
  • sind Himmel und Hölle Realitäten
  • gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
  • können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.
TroIIinger 29.06.2017, 23:36

im Prinzip geht es um die Fragen, wo wir herkommen, was der Sinn und die Bedeutung unserer Existenz ist und wo wir nach unserem Tod sein werden.

Auf diese Fragen liefern Religionen aber keine korrekten Antworten. Sie liefern beruhigende, einfache Antworten, die aber falsch sind.

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chrisbyrd 30.06.2017, 14:43
@TroIIinger

Einfach fand ich die Antworten der Bibel auf die wesentlichen Fragen des Lebens nicht unbedingt - ich fand sie aber überzeugend, stimmig und nachvollziehbar.

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TroIIinger 30.06.2017, 19:59
@chrisbyrd

Einfach fand ich die Antworten der Bibel auf die wesentlichen Fragen des Lebens nicht unbedingt

Alles einfach auf ein Götterwesen zu schieben ist schon ziemlich einfach. Forschung ist schwer, Glaube ist einfach.

ich fand sie aber überzeugend, stimmig und nachvollziehbar.

Nichts desto trotz sind sie falsch.

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Der Sinn ist ganz einfach Macht durch Kontrolle. Seit jeher üben Religionen und ihre jeweiligen Oberhäupter Macht über ihre Anhänger aus, was zahlreiche Kriege, Gewalttaten und Prunkbauten zweifelsfrei bestätigen.

Jede/r Anhänger/in bedeutet Einkommen und potentielle Arbeitskraft für alle möglichen Tätigkeiten.

Daher wird auch so fleißig missioniert und indoktriniert.

Für den modernen Menschen haben Religionen eher keinen Sinn; stellen sich bestenfalls der Rationalität in den Weg.

Evolutionsbiologisch betrachtet haben sich Religionen vermutlich aus einem langen Unterordnen (unter Autoritäten) als Selektionsvorteil bei einer verlängerten Adoleszenz entwickelt. Edward O. Wilson, Richard Dawkins haben das Fachliche recht verständlich in diversen Büchern beschrieben.

Hier gibt es verschiedene Perspektiven:

Gläubiger: Gott oder Göttern näher zu kommen

neutraler Gott: wundert sich, wie Fantasievoll die Menschen doch sind

Gott einer Religion: Mittel um ihm näher zu kommen

Gott einer anderen Religion: Gefahr für den wahren Glauben

Kirchliche Institutionsträger: Macht/Geld sicherlich aber auch manchmal Wunsch, die Wahrheit zu verbreiten

Religionen können einige Menschen wirklich weiter bringen und Gutes tun; sie können aber auch zum Nachteil von Mensch und Umwelt eingesetzt werden. - Das gleiche gilt auch für Glaube nur hier in Abgeschwächter Form, weil der Einzelne wohl nicht so mächtig ist, wie eine große Institution.

bitte nicht falsch verstehen Religion hat keinen Sinn der Grund warum Religionen existieren ist das Menschen in der Vorzeit dinge nicht erklären konnten. Das ist der Grund wieso Religion erfunden wurde, der weitere Fortbestand der Religion wurde durch Angst, Krieg und Denkverbote geebnet. Durch dass und weil in Menschen der natürliche Wunsch nach Führung und nach dem Sinn von allem besteht, konnte Religion sich bis Heute halten. Ich hoffe das versteht jetzt niemand Falsch und ich will auch niemanden Persönlich angreifen aber wenn wir die Religion abstoßen würden würde sich unsere Entwicklung extrem beschleunigen und dinge wie Frauenfeindlichkeit, Ehrenmorde, Steinigungen etc. Würden einfach nicht mehr vorkommen. 

Religiöse Ideologien sind Natürlich aber Gefährlich und überholt und man muss ehrlich sagen das sie heute einfach nicht mehr nötig sind.

Zum Schluss, mir ist klar das Religion Menschen Hoffnung und Trost spendet aber es ist Falsche Hoffnung und wir haben praktisch jedes Problem mit Krieg und Hass nur auf Grund von Religion.

Sorry wenn das jemanden zu nahe ging.

Es nimmt uns die Angst vor dem Tod.

Außerdem haben Menschen so angst davor etwas Böses zu tuen, da sie angst vor Gottes Strafe haben.

IchHelfeGernXD 29.06.2017, 20:06

Eigentlich sollten wir keine Angst vor dem Tod haben.

Jeder stirbt mal. Wenn es etwas ist was unausweichlich und natürlich ist dann sollte man vor sowas keine Angst haben.

Aber danke für deine schnelle Antwort :)

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Was für einen SINN haben Religionen?

Die Bevölkerung unterdrücken und sie nach der eigenen Pfeiffe tanzen lassen.

Natürlich auch Geld zu erpressen.

Weil eigentlich ziehen wir keinen wirklichen Nutzen aus der Religion raus.

Jedenfalls keinen positiven.

Warum machen wir Religion zu so einer großen Sache wenn wir doch nur was glauben was NIEMALS bestätigt werden kann?

Das verstehe ich auch nicht. Ich begreif nicht wie man an so absurde Märchen glauben kann, aber den Osterhasen für Unsinn hält.

Was bringt es uns dass wir Christen sind?

Gar nichts, ausser das man denen Geld schenkt und in uralten Märchenbüchern irgendwelche gute Nacht Geschichten liest.

Dass wir denken dass es jemanden gibt dem wir alles gute verdanken??

Ganz sicher nicht. Wer realistisch denkt, der sieht das die Welt nicht perfekt ist. Also entweder existiert diese Märchenfigur nicht oder er ist ein Saddist!

Die verwirrende Vielfalt an Religionen mit ihren oft gegensätzlichen Glaubenslehren lenken offensichtlich vom Schöpfergott der Bibel — JHWH / JAHWE / JEHOVA ab.

Als JHWH die ersten Menschen erschuf, war sein Ziel, dass die Menschheit ewig in Glück und Frieden auf einer paradiesischen Erde lebt. 

Leider trennten sich die Menschen vom Quell der Lebenskraft, weil Satan ihnen ein Versprechen machte: sie können ohne Gott viel besser leben. Das hat sich nicht bewahrheitet.

Trotzdem bediente Satan die Spiritualität der Menschen, indem er ihnen diverse Religionen anbot, die aber alle von JHWH wegführen.

Es gab aber zu allen Zeiten Menschen auf der Erde, die nach wie vor JHWH anbeteten. Die gibt es auch heute. Ziel JHWH's ist, das verloren gegangene Paradies wiederherzustellen.

Ziel Satans ist es, das zu verhindern. Dazu nutzt er Religion.

TroIIinger 30.06.2017, 11:08

Leider trennten sich die Menschen vom Quell der Lebenskraft, weil Satan ihnen ein Versprechen machte: sie können ohne Gott viel besser leben. Das hat sich nicht bewahrheitet.

Das ist nachweislich falsch.
Natürlich leben Menschen ohne Gott viel besser.

Als Götter in einer Gesellschaft das Wichtigste waren, stagnierte die technische Entwicklung, der Lebensstandard war niedrig, die Menschen starben früh, oft schon als Kinder.
Die Gesetzgebung orientierte sich nicht an den Belangen der Menschen, faire Prozesse waren eine Seltenheit und nur für reiche verfügbar. Die Menschen waren nicht frei, es ging eher ungerecht zu.

Das lässt sich heute noch dort beobachten, wo Götter noch wichtig sind.

Das begann sich zu ändern, als Götter nicht mehr das Wichtigste waren, sich die Menschen ihre Gesetze selbst machten, Rechte festlegten, so gut es ging für Fairness sorgten und Forschung betrieben, ohne auf religiöse Lehren Rücksicht zu nehmen.

Das Ergebnis sehen wir heute. In den Ländern mit dem höchsten Anteil an Atheisten sind die Menschen am wohlhabendsten und Glücklichsten, die Lebenserwartung ist dort auch am höchsten, die Kindersterblichkeit am geringsten. So viel also zum "Quell der Lebenskraft".

Gesellschaften in denen Götter noch eine Rolle spielen, sind zumeist rückständig. Wie wir in Teilen der USA beobachten können, führt zunehmende Religiosität sogar zu einem Rückschritt. Die Errungenschaften der Gottlosigkeit werden einfach weg geworfen und wieder durch antike Märchen ersetzt. 

Im Gegenzug kann man sich fragen, welche Errungenschaften dem Glaube zu verdanken sind. Mir fallen keine ein, die es wert wären, erwähnt zu werden.

Deine Religion hebt sich da nicht von anderen Religionen ab, gegen die du wetterst, obwohl du nicht mehr in der Hand hast, als deren Anhänger, nämlich nur einen Sack voll leerer Versprechungen, alte Mythologie, veraltete Moral, absurde Regelwerke, aber keine Resultate.

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OhNobody 30.06.2017, 11:42
@TroIIinger

Wirklich toll die Errungenschaften durch Missachtung göttlicher Richtlinien:

was nützt mir all der technische Fortschritt, wenn die Menschen sich dadurch ihre Lebensgrundlage nehmen?

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TroIIinger 30.06.2017, 20:01
@OhNobody

Durch technischen Fortschritt nehmen sich Menschen doch nicht ihre Lebensgrundlage. Technischer Fortschritt macht das Leben einfacher, verlängert es, lindert Leid und erheitert. Noch nie war es so leicht, an Informationen zu kommen und sich zu bilden.

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Hyperhaes 01.07.2017, 10:31
@TroIIinger
Noch nie war es so leicht, an Informationen zu kommen und sich zu bilden.

... und genau das macht ja den fanatisch Gläubigen Angst. Nicht umsonst wird von vielen "streng gläubigen" Glaubensgemeinschaften/Sekten höhere Bildung verteufelt.

was nützt mir all der technische Fortschritt, wenn die Menschen sich dadurch ihre Lebensgrundlage nehmen?

Vor einigen Wochen hatten wir auf der Intensiv einen Patienten, der nach Motorradunfall einen Gasbrand entwickelte... Noch vor hundert Jahren wäre dieser Patient unter schrecklichsten Schmerzen verstorben, inzwischen ist er wieder zu Hause bei seiner Familie... Verstanden worum es geht?

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OhNobody 01.07.2017, 13:02
@Hyperhaes

Falls mich jemand falsch verstanden hat: ich bin nicht gegen Fortschritt — ich bin gegen egoistischen und lobbyistischen Missbrauch des Fortschritts.

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666Phoenix 02.07.2017, 15:22
@OhNobody

ohnobody

gegen egoistischen und lobbyistischen Missbrauch des Fortschritts.

Du hast (wiedermal) was falsch verstanden, nämlich was man allgemein unter "Fortschritt" versteht.

Dieser wäre schon um einiges weiter, wenn er in der Geschichte der Menschheit nicht von Glaubensfanatikern wie Dir immer wieder behindert worden wäre - in ganz egoistischen und lobbyistischen Absichten. 

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Kriege zu Schüren, den Leuten Geld aus der Tasche zu ziehen.

Glaubensorganisationen sind Großkonzerne und genause auf Gewinn aus wie jedes andere Unternehmen.

der sinn liegt im schöpfen von lebenskraft bei den gläubigen aus derern religionen

Du bist auf dem richtigen Weg.

Schau Dir neuere Religionen an wie die Moon-Sekte: Die GRÜNDER sind meist immer schwerreich geworden. Die ANHÄNGER wurden nur ausgebeutet (Geldzahlungen, Arbeitsleistungen).

Das Gleiche ist auch schon im Jahr 100 abgelaufen, als sich die Katholiken gegründet haben und im Jahr 620, als der Islam erfunden wurde. Mohammed wurde vom Straßenlungerer zum schwerreichen Wüstenfürst.

Religionen sind raffinierte Versprechungen: Die großen Organisatiren kriegen ihren Lohn sofort im Diesseites. Den kleinen Anhängern, die das Geld erarbeiten, wird der Lohn nach dem Tod versprochen. D.h. der Lohn kommt nicht. Das nennt man auch Betrug und Sklaverei.

Ich sehe das ganze anscheinend etwas anders als Du. Ich bin Christ. Viele Menschen sind der Meinung, dass Gott dem Leben Sinn gibt. Denn als Christ glaube ich an ein Leben nach dem Tod.

Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt,
dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

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