Was für einen Hund / Welche Hunderasse würdet ihr mir empfehlen?

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9 Antworten

Soll es ein Welpe sein oder geht auch ein "älterer" Hund? Denn dann würde ich dir einen Besuch im Tierheim vorschlagen. 

An Rassen würde mir spontan der Pudel einfallen. Nicht umsonst gibt es die ganzen -doodle-Mixe ;) 

Von "Hybriden" und "Designermixen" würde ich dir abraten. Das sind nur überteuerte Mischlinge, mit denen Vermehrern viel Geld verdienen. Prinzipiell ist nichts gegen einen Mischling einzuwenden, aber hier werden bewusst zwei Hunde ohne Zuchtzulassung (teuer und der Hund würde sie auch direkt wieder verlieren), oft sogar ohne Papiere, verpaart. Da sind Erbkrankheiten fast schon vorprogrammiert. Und die meisten Vermehrer haben keine Ahnung von der richtigen Welpenaufzucht, Fütterung der Hündin oder gar von der Genetik. Oder es ist ihnen egal, denn es würde nur den Gewinn schmälern. Deshalb sollte man einen Mischling nur aus dem Tierschutz nehmen. 

Wie ich in einem anderen Kommentar auch schon erwähnt habe, ist mir ein WIRKLICH GUT trainierter Hund, der bereits von Natur aus sehr menschenfreundlich ist, wirklich wichtig. Ich muss mich sehr auf sein Verhalten verlassen können, da ich das nicht immer bei den Menschen, mit denen ich zusammenarbeite(n werde), kann. Ich hab den Eindruck, dass das schwerer mit einem älteren Hund aus dem Tierheim zu erreichen ist, als mit einem Welpen, den ich von Anfang an darauf hin trainiere.

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@AliziaC

Das kommt ganz auf den Charakter des Hundes an. Ich kenne Hunde aus Tötungsstationen, die in Deutschland erfolgreich zu Therapiehunden ausgebildet wurden. Allerdings fällt ein Hund aus dem Ausland für dich vermutlich flach, weil man ihn wirklich vor Ort aussuchen müsste ^^ 

Im Tierheim sitzen nicht nur "verstörte" Hunde, sondern auch welche, die aus Zeitmangel oder Allergien abgegeben wurden. Oder die "Problemhunde" stecken mitten in der Pubertät und brauchen nur ein wenig Geduld und eine konsequente Erziehung. Oft verstecken sich dort richtige "Schätze", die überglücklich sind endlich etwas lernen zu "dürfen". Eine Bekannte hatte z.B. einen Rottweiler-Mix aus dem TH, mit dem sie regelmäßig Altenheime besucht hat. Du kannst ja einfach mal unverbindlich im Tierheim vorbeischauen und dich beraten lassen. :) 

Bei einem Welpen solltest du darauf achten, dass er aus einer seriösen (FCI-)Zucht stammt. Denn, wie gesagt, den meisten Vermehrern geht es mehr ums Geld oder darum "einmal süße Welpen zu haben" und nicht um die Gesundheit der Tiere. 

Neben dem Pudel (die vernünftig geschoren sogar ganz hübsch sind), wäre ein Labrador oder Golden Retriever vielleicht was für dich. Je nachdem, was du sonst noch mit dem Hund machen möchtest, vielleicht auch ein Schäferhund. 

Wenn es doch lieber ein Mischling sein soll, kannst du dich bei den Tierärzten in deiner Umgebung umhören. Dann kannst du zumindest sicher sein, dass der Wurf tierärztlich betreut wird. 

Die "bösen" Listenhunde fallen ja leider weg, allein schon wegen der ganzen Vorurteile. Und in den meisten Bundesländern ist es sehr schwer überhaupt einen halten zu dürfen. Einige der tollsten Hunde (super freundlich und eine enorm hoher Reizschwelle), die ich bisher kennenlernen durfte, waren Kampfschmuser. 

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@Virgilia

Oder du guckst, wenn es ein Mischling aus dem Ausland sein darf, nach Hunden, die bereits in Deutschland auf Pflegestellen leben. Dort kann man dir dann auch viel über den Charakter des Hundes erzählen. 

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Wenn der Hund aktiv sein soll und viel mit Menschen zu tun hat, könnte ein Labrador gut passen. Sicher, auch das sind im Grunde Jagdhunde, aber es gibt unterschiedliche Typen und man kann auf der Suche nach einem guten Züchter sicher Verpaarungen finden die nicht gezielt den Arbeitswillen züchten. 

Auch der deutsche Pinscher könnte passen. Grundsätzlich muss man halt von Anfang an jeden Hund in die richtigen Bahnen lenken. Aber das weißt du ja wenn du kein Neuling auf dem Gebiet bist. 

Ja, da hast du recht, vieles hängt von der Erziehung ab. Aber es hilft immer wenn man nicht gegen gewisse Tendenzen/Instinkte arbeiten muss. ;)

Danke für den Tipp! Ich hab auch schon in Richtung Retriever und eben vor allem Labrador gedacht. An sich gefallen sie mir sehr und ich könnte mir vorstellen, dass es am Ende einer werden könnte. War aber neugierig, ob jemandem einen noch "passenderenden" Tipp für mich hatte. :)

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Was hältst du davon einfach mal dem Tierheim einen Besuch abzustatten und nach einem Hund ab 2 Jahren zu schauen wo man schon sagen kann wie er drauf ist und was seine Eigenschaften sind? :)

Mit dem Gedanken hab ich auch schon gespielt. Mich hält aber mein "Vorurteil" zurück, dass die meisten Hunde im Tierheim traumatische Erlebnisse hatten und ich nicht weiß, ob/wie ich damit umgehen kann (hab einfach keine Erfahrung damit) bzw. ob es Auswirkungen auf ihr Verhältnis zu Fremden hat. Aber da muss man mir sagen, ob diese Gedanken berechtig sind oder nicht, da ich einfach nicht die Erfahrung habe.

Ich weiß, dass die meisten Hunde mit 2 Jahren noch (sehr) lernfähig sein können, aber ich würde meinen gerne von klein auf wirklich dahin trenieren, dass er sich viel ohne Leine mit mir bewegen kann, bestimmte Komandos, die mir wichtig sind, beherrscht und wirklich lernt, freundlich aber ruhig (ohne springen, bellen, o.ä.) mit Menschen umzugehen. Ich stelle es mir bei den meisten 2 jährigen Hunden als etwas herausfordernder vor, all dass einzutrainieren, wenn sie es noch nicht (teilweise) können.

Ich weiß, ich habe hohe Erwartungen an den Hund (und somit auch an mich selbst), aber ich fühle mich den Menschen, die wir antreffen würden, und dadurch auch letztlich meinem Hund gegenüber verantwortlich, einen gut erzogenen Begleiter mitzubringen. Wenn einer meiner "Kunden" z.B. ein seltsames Verhalten hat oder aus irgendeinem Grund schlecht auf den Hund reagiert o.ä., muss ich mich, so weit wie das bei einem Hund möglich ist, darauf verlassen können, dass er weiterhin auf mich hört und sich richtig/seinem Training entsprechend Verhält. Sonst bringt das sowohl Mensch als auch Hund in Gefahr. Und das will ich möglichst vermeiden. Daher sind mir Training und Menschenfreundlichkeit/Gutmütigkeit echt wichtig. Kann ich das bei einem Hund im Tierheim finden?

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@AliziaC

@ AliziaC:

Das kannst du bestimmt!  Oftmals sind Hunde aus dem Tierheim so dankbar für ein neues Zuhause, sodaß sie schnell lernen und befolgen, weil sie alles richtig machen wollen.

Ich habe eine 9jährige Hündin vom Tierschutz übernommen, die bis dahin absolut garnichts gelernt hatte. Diese alte Dame hat so schnell alle Grundkommandos gelernt, dass ich nur staunen konnte. Sie ist inzwischen 13 und ein so toller folgsamer Hund geworden, einen besseren kann es garnicht geben :)

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@chatley

Okay cool :D Das ermutigt echt, dem Tierheim eine Chance zu geben! Fände ich auch schön, so einem Hund ein Heim zu geben :)

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@AliziaC

Schau mal hier:

www.zergportal.de

Da gibt es viele Hunde, die bereits in Pflegestellen sind. Hier kannst du schon viel über das Wesen der Hunde erfahren.

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Bei deinen ersten 3 Punkten denke ich jetzt spontan an einen Mittel oder Grosspudel... klar die sind nicht kurzhaarig aber da man sie sowiso schert ist das ja steuerbar. Gut gepflegt haaren sie auch kaum. Allen anderen Punkten wird die Rasse auch gerecht.

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich bei Pudeln immer erst an diese (in meinen Augen) sehr seltsam geschorenen Gestalten denken muss, mit denen ich einfach nicht klar komme XD
Ich müsste erst mein Gerhirn an den Gedanken gewöhnen, dass sie auch anders aussehen können ^^ ich werde mich aber auf jeden Fall mal näher über die Rasse informieren. Danke! :)

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@AliziaC

Hallo ich hatte vor x- Jahren eine Königspudeldame die ohne schnick schnack geschoren würde sie war unheimlich gelehrsam und verständig der ideale Hund als Begleiter.

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Hallo,

mir schoss da sofort "Pudel" durch den Kopf. Kurz geschoren, sieht er auch nicht so "qafig" aus, wahnsinnig kluge und unglaublich "lustige" Hunde! Aktiv, freundlich, "will to please" recht geruchsneutral, nicht haarend, leicht, in versch. Fabren und Größen!

Ansonsten mal schauen, was so die gängigen Rassen für Therapiehunde sind. Retriever aus der Show Linie wäre mir persönlich wohl zu "schwer". Hast du dich ansonsten mal mit Kurzhaarcollies beschäftigt? Auch bei den Jagdhunderassen gibt es welche die bei entsprechender Auslastung durchausw geeignet wären, da fällt mir gerade nur keine Kurzhaarvariante ein

geh in ein tierheim und schau dir die hunde an.es ist nicht die rasse die du aussuchen solltest.sondern du musst darauf achten wie ein hund auf dich reagiert.------versteckt er sich kommt er freudenstahlend zu dir----und dann würde ich mit dem hund einige tage gassie gehen  und erst dann entscheiden..ich habe alle meine hunde immer aus dem tierheim und binn glücklich.im moment einen toy pudel der meine grosse liebe ist

Wie ich schon in anderen Kommentaren erwähnt habe, fühl ich mich verantwortlich, einen Hund zu nehmen, der nicht nur gut auf mich, sondern auch auf die Menschen, mit denen ich arbeite, reagiert. Er muss daher auch wirklich gut trainiert/trainierbar sein. Bin mir nicht sicher, dass da ein Hund aus dem Tierheim die beste Entscheidung ist. Aber mir fehlt dazu auch ganz ehrlich die Erfahrung.

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Mir würde zu deinen Wünschen ein Labrador einfallen. Den gibt es auch mit hellem Fell.

Spontan würde ich sagen: back Dir einen😉

Meine Hunde haben MICH bisher ausgesucht - die kamen zu mir und blieben. So solltest Du es machen. Die Chemie zwischen euch muss stimmen, egal ob blond oder schwarz, groß oder klein, kurz- oder langhaarig.

Das stimmt schon. Aber auf Grund meiner Arbeit, muss ich wissen, dass mein Hund nicht nur auf mich, sondern auch auf andere gut/richtig reagiert (siehe andere Kommentare). Da kann ich nicht irgendeinen Hund nehmen, weil ich eine gewisse Verantwortung trage.

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@AliziaC

Da hatte ich immer Glück, waren allesamt gut sozialisiert, sind mit auf Arbeit gewesen und gab nie irgendwelche Probleme. Hab mir allerdings um diese Frage nie Gedanken gemacht. 

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Labrador ,deutscher Schäferhund,eurasier aber leider nicht gut mit fremden ,Sehnenhunde

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