Was für eine Schriftart wird in Büchern verwendet?

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13 Antworten

Zu deiner Frage mit den "»«"... die hat ja irgendwie keiner beantwortet.

Das sind französische Anführungszeichen und werden in Büchern verwendet, da sie schöner aussehen. Das ist unabhängig von der Schriftart. Setzen kannst du diese Symbole per Sonderzeichentabelle oder Alt+0187(») und Alt+0171 («).

Auf keinen Fall mit den Größer-/Kleinerzeichen (><) verwechseln!

genannt: Guillemets

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@KoenigMF

ganz einfach, um sich das drumrumgerede zu sparen. und weil wissen nicht schadet!

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Einwurf der Erbsenzählerin: Arial wird z. B. für technische Regelwerke verwendet, wird also durchaus auch gedruckt.

Und es ist immer noch ein Unterschied, ob man ein Manuskript erstellt (bei dem gern auch Arial erwartet wird, kommt auf die Vorgaben an) oder ob man ein "fertiges" gedrucktes Buch vor sich hat.

Besser lesen lässt sich eine serifenfreie Schrift so wie Arial oder Verdana,

Nur einzelne Wörter oder Zeilen sind besser lesbar. Bei langem Fließsatz erlauben die Serifen höhere Lesegeschwindigkeit.

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In der Mehrzahl aller Bücher werden Serifen-Schriften verwendet. Eine Serife ist ein kleiner Querstrich am Ende der Buchstabenbalken. Das erhöht die Lesbarkeit. Wörter wirken kompakter, und das ruhige Schriftbild erlaubt höhere Lesegeschwindigkeit.

Es gibt aber auch Bücher in serifenlosen Groteskschriften, gerade technische Werke werden oft in Helvetica oder Frutiger-Schriften gesetzt.

Arial? Nein. Typographen und Buchgestalter machen große Bogen um diese Schrift.
Sie ist für den Bildschirm, aber nicht für Papier.

Times ist als Buchschrift sehr häufig, aber nicht in jenem Schnitt, der im Windows angeboten wird. Auch beliebt sind Garamond, Palatino, Compatil und Electra. Viele sehen der Times ähnlich, unterscheiden sich aber in der Breite der Buchstaben.

Poste ein Bild, dann kann ich dir sagen, welche Schrift verwendet wurde.

meist eine antiquaschrift, das heißt eine mit serifen (diese kleinen häkchen und linien an der unterkante). diese helfen dabei, die linienführung zu halten. also z.b. times, garamond u.ä.

Es gibt auch serifenlose Antiquaschriften, zum Beispiel Verdana.

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@PapaPapillon

das ist richtig, allerdings ist sie streng genommen eine linear-antiqua. aber deshalb habe ich sie auch eingeschränkt (MIT serifen), weil besser lesbar. antiqua heißt ja nur, dass die schrift sich von der römischen capitalis ableitet, also die in stein gehauene lateinische schrift, die sich an geometrischen grundformen wie kreis und quadrat orientiert und sich somit unterscheidet von den weiteren schriftgruppen grotesk, schreibschrift oder effektschrift.

die verdana ist eine für den BILDSCHIRM optimierte antiquaschrift, sicher nicht für den buchdruck!

aber umgangssprachlich und im typobereich bezeichnet man mit antiqua im deutschsprachigen raum aber alle klassischen serifenschriften, also serifenbetonte antiquaschriften. und so handhabe ich dies ebenfalls, auch die aus dem lithobereich...

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Du kannst deinen Entwurf doch schreiben wie du willst; der Verlag nimmt ohnehin seine übliche Schriftart, wenn es zum Druck kommt oder sagt dir das, wie er es gern hätte.

Ja schon, momentan benutze ich ja auch Times New Roman. Aber mich nervt es das diese <<*** >> Dinger so groß sind. Sie sind so groß wie ein kleiner Büchstabe und nicht wirklich eng zusammen so wie in den Büchern....

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@JulesLara

Schreib Anführungszeichen so: »Anführungszeichen« Der Verlag wird sie für den Druck eh in korrekte typografische Anführungszeichen konvertieren,

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Das ist vollkommen egal. Hauptsache sie ist lesbar. Aber ich glaube Verdana, Times New Roman und Arial werden am häufigsten verwendet.

Kommt natürlich immer auf die Bücher an - bei mir warens in letzter Zeit häufig Garamond, Janson, Caslon, Clarendon...

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Verdana? Nein.
Times? Ja, aber nicht die Computer-Version New Roman.
Arial? Definitiv nein.

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Es steht oft im Impressum. Die meisten unserer Kinderbücher benutzen Garamond 10 und 11 Punkt.

Hast du kein Buch auf dem Computer gespeichert, so dass du das selbst prüfen kannst?

keine ahnung, aber eigendlich ist das immer unterschiedlich oder?! Aber größtenteils Times New Romen :)

Was sind Serifen? das hat man hier zwar beschrieben, aber ich kann mir nichts drunter vorstellen.

Als Serife (franz. Füßchen, auch Schraffe oder End-Querstrich) bezeichnet man die (mehr oder weniger) feinen Linien, die einen Buchstabenstrich am Ende, quer zu seiner Grundrichtung, abschließen.

In einem weiteren Sinne werden unter dem Begriff Serife auch andere Zier-Abschlüsse zusammengefasst, etwa die Tröpfchen oder Flämmchen an hebräischen Buchstaben wie ש, die in den meisten hebräischen Schriften ausgeprägt werden. Als vergleichbare Zier-Abschlüsse kann man auch die Würfelfüßchen vieler gebrochener Schriften ansehen, die in der Paläografie als Quadrangeln bezeichnet werden.

Allgemein ersichtlich ist, dass Serifen die Leserlichkeit längerer gedruckter Texte verbessern, daher werden diese üblicherweise in einer Serifenschrift gedruckt. Der bessere horizontale Lesefluss entsteht dabei vor allem durch die Betonung der horizontalen Grundlinie und Mittellinie einer Schrift durch die Serifen. Serifenlose Schriften werden dagegen eher für kurze Texte und Überschriften eingesetzt. Eine bekannte Serifen-Schrift ist Times; eine bekannte serifenlose Schrift ist Helvetica.
Quelle Wikipedia

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such mal in deinem Schreibprogramm unter Schriften, dies es mehrmals gibt: sans (=ohne) und serif ., z.B. bitstream.

Hier bei gf ist alles ohne serifen, deshalb nicht so sehr gut leserlich...

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@icecruiser

Gutefrage verwendet Arial oder Helvetica als Grundschrift für den Fließtext, nimmt aber Times New Roman mit Serifen als Schrift für gewisse Titel.
Das ist ungewöhnlich, sieht aber gar nicht schlecht aus.

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Arial oder Verdana

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