Was für eine Masse hat ein einzelnes Wassermolekül und warum kann man auf die elektronenmasse verzichten?

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2 Antworten

1 und 16 und die Rechnung 2*1+16=18 sind ja erst mal nur gerundete Werte.

Das kann man schon exakter messen=wiegen.

So weiß man, dass ein Mol Wasserstoffatome eben mehr als ein Gramm wiegt, ein Mol Sauerstoffatome etwas mehr als 16 Gramm.

Durch etwas andere Methoden als das klassische Wiegen kann man auch die Masse von Atomkernen und Elektronen bestimmen.
Und ein Elektron hat eben nur so etwa ein Zweitausendstel der Masse eines Protons oder Neutrons.

Und da fast alle Atomkern zusätzlich auch noch Neutronen haben, meist mehr als Protonen, beträgt der Anteil der Masse der Elektronen in einem Atom eher ein Viertausendstel, oder 0,025 %.

Speziell in der Chemie rechnet man die Elektronen einfach mit, anstatt sie mühsam rein- und wieder rauszurechnen.
Weil Materie immer genau so viele Elektronen wie Protonen enthält.
Zumindest die normale, die man anfassen, atmen, kochen, filtrieren und wiegen kann.

Hast du eine Ahnung, wie gering das Ungleichgewicht zwischen Protonen- und Elektronen ist, wenn ein Körper zum Funkensprühen aufgeladen ist?
Sehr gering jedenfalls.

Ich möchte nicht in der Nähe sein, wenn du ein Gramm reine Kerne oder gar ein Gramm reine Elektronen bei dir hättest.

Hab auch keine Lust, mir auszurechnen, ob die (wegen der elektrostatischen Abstoßung) dein Labor zerlegen, das ganze Gebäude oder einen Stadtteil.
Wär schon interessant, wie weit ich mit meinem "Gefühl" danebenliege.

Immerhin kann auch ein ganzes Kilogramm reine Elektronen nicht die Dinosaurier auslöschen. Immerhin beruhigend.

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H2O: 2·1 + 16 = 18

18 u. Die Elektronen haben nur etwa 1/1800stel von Neutronen- bzw. Protonenmasse. Alles aber ungerähr, da Massendefekt nicht berücksichtigt wurde.

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