Was für eine Auflösung braucht das Menschliche Auge um am Limit seiner Schärfe zu sein?

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6 Antworten

Der Begriff Auflösung wird in der Biologie und in der Optik etwas anders verwendet als im technischen Bereich. Die maximale Auflösung des menschlichen Auges ist der Mindestabstand, den zwei Punkte haben müssen, um noch als getrennte Punkte gesehen zu werden. Er beträgt bei einem gesunden Auge knapp 1 Winkelminute (<1'). Liegen die Punkte dichter beisammen, werden sie nur als ein einziger Punkt wahrgenommen. 

Das liegt daran, dass die Bilder der Punkte mindestens zwei verschiedene Netzhautzellen reizen müssen, die durch mindestens eine weitere Netzhautzelle getrennt sind. Nur dann kann unser Gehirn die Reize getrennt verarbeiten.

Die Angabe des Mindestabstands als Winkel bedeutet, dass die Auflösung davon abhängt, wie weit man von einem Objekt, z.B. einem Bildschirm entfernt ist. Je näher du vor einem Bildschirm sitzt, desto enger kann der Abstand zwischen zwei Punkten sein, bzw. desto kleiner müssen die Pixel sein. Da unser Auge aber bei unter 30 cm Abstand in der Regel nicht mehr scharfstellen kann, machen kleinere Pixel, zumindest bei TV-Geräten, ab einer gewissen Grenze vermutlich keinen Sinn mehr. Ich weiss aber nicht, wo diese Grenze genau liegt. Bei Kameras sieht das anders aus, da man ja die Bilder evtl. vergrössern möchte.

Bei einer Grossbildleinwand, die man in der Regel aus grösserer Entfernung betrachtet, können die Pixel dagegen deutlich grösser sein. Pixelgrössen wie bei einem Smartphone machen da einfach keinen Sinn, weil unser Auge die Pixel auf die Entfernung nicht auflösen kann. 

Ich vermute, dass die maximal sinnvolle Pixelgrösse technisch schon längst erreicht ist. Deshalb werden die Fernseher mit zunehmender Pixelzahl inzwischen auch immer grösser, anstatt dass die Pixel selbst noch kleiner werden.

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Ein sehr gutes Auge hat eine Auflösung von etwa 1 Winkelminute in der Mitte des Gesichtsfeldes. Auf 1m Entfernung entspricht das in etwa einem Krümel von 0,3 mm Durchmesser.

Eine Digitalkamera, die über die gesamte Fläche dieselbe Auflösung hat, benötigt so um die 12 Megapixel.

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das auge sieht "analoge" signale der Fernsehr hat bildpunkte... mit einer bestimmten auflösung... wenn man z.b. eine alten fotofilm hat und den entwickelt und eine ältere digicam die keine so hohe auflösung hatte ist das analoge bild besser als das digitale... da beim analogen keine auflösung ist... sprich zwischen 1 und 2 sind unendlich viele zahlen 1,1 , 1,2 , 1,3 .... oder zwischen 1,1 und 1,2 sind wieder unendliche viele zahlen... so sieht das auge... digitalisieren ist im besten fall nur eine annäherung an das origignal... je höher die auflösung desto realer sieht das bild aus... klar irgendwann wird der moment kommen wenn wir keinen klaren unterschied mehr erkennen könen aber wo der ist keine ahnung... kommt individuell aufs auge an die entfernung zum tv und die diagonale des tv... 

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Kommentar von raimas
01.07.2016, 12:54

Auch analoger Fotofilm hat eine maximale Auflösung, die durch die Korngrösse der Silberhalogenid-Partikel vorgegeben ist. Man kann analogen Film nicht beliebig vergrössern, ohne Schärfeverluste zu erleiden. Moderne Digitalkameras haben wahrscheinlich inzwischen weit bessere Auflösungen, als jeder analoge Film je hatte.

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Ich bin mir nicht sicher ob es da eine begrenzung gibt. Begründung: guck dich ma im reallife um kannst hier die pixel zählen?

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Ich weiß nicht mehr genau wie viel Megapixel das Auge auflöst, aber es gibt ein Limit.

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