Was für ein Programm ist "Terminal" auf dem Mac?

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3 Antworten

Ich gebe den beiden Vorrednern Recht, aber das ist nur ein Teil der Antwort. Auf dem MAC unter MacOSX gibt es eine Ebene tiefer Darwin. Das ist so etwa wie DOS unterhalb von Windows. Darwin ist ein vollständiges UNIX und Terminal ist die Schnittstelle dazu. Dort können alle Unix Kommandos, die der MAC beherrst aufgerufen werden. Einige davon sind rein textbasiert und lassen sich auch kombinieren. Zum Beispiel mit: "type dateiname.txt | sort > dateiname2.txt " lässt sich der Inhalt einer Textdatei in eine zweiten Datei sortiert ausgeben. Im Terminal sind z.B. auch die GNU Befehle tar und gzip vorhanden, mit denen man mehrere Dateien in ein Tar-Archiv zusammenbinden kann und dann mit gzip komprimieren kann. Praktisch, wnn man ein ganzes Verzeichnis per Mail verschicken will. Für einige Befehle gibt es eine grafische Entsprechung als MAC ode X11 Programm für andere nicht. Man kann machne kleinen Aufgaben elegant und schnell durch die Kombination einiger kleiner "Helfer" auf der Kommandozeile (Terminal) lösen, für die man sich im Finder eher verrenken muss.

Das ist eine Konsole zur Eingabe von Befehlen via Kommandozeilen. Kommandozeilen sind in vielen Fällen eine nützliche Alternative zur grafischen Benutzeroberfläche. Der Terminal-Befehl:

> chmod 777 directory/filename.txt

ändert beispielsweise die Rechte der Datei filename.txt. In Windows hätte ich dafür die Datei im Verzeichnis suchen, mit der rechten Maustaste anklicken, Dateieigenschaften und in einem Dialog die Änderung vornehmen müssen. Der Vergleich hinkt etwas, aber vom Prinzip her ist es das.

Das Programm Terminal unter Mac OS X entspricht dem Programm Eingabeaufforderung unter Windows.

In beiden kann man Programme direkt aufrufen und ihnen verschiedenste Startparameter mitgeben.

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