Was für ein Dielektrikum wird im Kondensator verwendet?

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5 Antworten

Es gibt viele vierschiedene Arten von Kondensatoren, die sich primär in der Art des Dielektrikums unterscheiden. Siehe andere Antworten.

Grundsätzlich ist jedes isolierende Material dafür geeignet. Z.B. Plastikfolie.
Man schaut auf

  • kleine Bauform der Kondensatoren, also gute Isolation mit wenig Schichtdicke
  • einen hohen Epsilon-Wert (Durchlässigkeit für elektrisches Feld)
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Das ist je nach Anwendungszweck und Bauart unterschiedlich.

Häufig verwendet werden z.B. Folkos mit Folien aus PE, PP oder PS sowie Tantal-Elkos mit Tantalpentoxid als Dielektrikum. Auch Keramik, Papier, Öl etc. kann als Dielektrikum verwendet werden.

Daneben gibt es z.B. noch Supercaps, die kein Dielektrikum im herkömmlichen Sinn mehr enthalten.

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Es gibt für Kondensatoren verschidene Dielektrikas. Das einfachste ist Luft. Benutzt als Drehkondensator in alten Radios um auf die Empfangsfrequenz des Senders abzustimmen. Dann gibt es Kondensatoren kleiner Kapazität mit Keramikdielektrikum. Je nach dem Verwendeten Material ist die Kapazität mehr oder weniger groß gegenüber einem Kondensator mit Luftdielektrikun gleicher Plattenfläche und Abstand. Beim Keramikkondensator ist der Abstand eben mit verschiedenen Keramikmassen ausgefüllt. Als Elektroden wirddabei meist Silber oder Palladium genommen. Dann gibt es noch Kondensatoren mit Foliendielektrikum. Das kann Polystyrolfolie, PVC-Folie und diverse andere Kunststoffolie sein. Jede hat eine andere Dielektrizitätskonstante. Also hat ein Kondensator mit dem gleichen Plattenabstand und der gleichen Plattengröße ein von der verwendeten Folie abhängige Kapazität. Es gibt auch noch Elektrolytkondensatoren. Bei diesen wird Aluminium durch eine Saugfähiges Flies in der sich eine Leitende Flüssigkeit die beim Stromdurchgang die Aluminiumoberfläche oxidieren kann, befindet. Je nach angelegter Spannung baut sich eine unterschiedliche Aluminiumoxidschicht auf die als Dielektrikum wirkt und wegen der geringen Dicke, große Kapazitätswerte ermöglicht.

Es gibt noch weiter Dielektrikas, aber alle habe die gleiche Wirkung die Kapazität des Kondensators zu bestimmen zwischen dessen Elektroden sie sich befinden. Dabei kann ein Dielektrikum möglicherweise den Temperaturgang einer parallel liegenden Spule ausgleichen. Das bedeutet dann das ein Schwingkreis auch bei unterschiedlichen Temperaturen seine eingestellte Resonanzfrequenz behält. Andere verändert die Kapazität bei Temperaturänderungen so gut wie garnicht. Das sind dann die sogenannten Tk 0 Kondensatoren.

So gibt es für jeden Anwendungszweck ein speziell geeignetes Dieelektikum.


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Entsprechende Beispiele wäre Kunststofffolien, mit Wachs oder Öl imprägniertes Papier, Luft, Öl...

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