Was für ein Auto würdet ihr euch kaufen?

Das Ergebnis basiert auf 75 Abstimmungen

Verbrenner 55%
Elektroauto 29%
Anderes 12%
Wasserstoff 4%

41 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Elektroauto

Einfach nur weil es sauber ist, nicht nach Abgasen stinkt.

In einem normalen Auto muss ich irgend wie immer fast kotzen, es gibt Autos bei den ist es schlimmer und Autos bei den es nicht so schlimm ist.

Bei einem Elektroauto kann man die Energie vom Dach direkt in die Akkuzellen schieben, maximaler Wirkungsgrad.

Wenn man 12m² Solarzellen auf dem Dach hat, dann bekommt man daraus 1000W/m² * 0,15 * 12m² = 1,8kW

Bei 24m² Solarpanelfläche könnte man schon mit 3,6kW laden. Man ist also maximal unabhängig von der Versorgung mit Benzin/Diesel. Man muss das Fahrzeug nur anstöpseln und warten bis es wieder voll ist.

Verbrenner

ich hab mich zwischenzeitlich auch schon mal ans elektroauto herangetastet, ich denke aber, ich würde mir wieder einen verbenner kaufen. dann allerdings nicht mehr mit flüssigem treibstoff, sondern mit erdgas als solchen. ich setze darauf, dass wir in absehbarer zukunft unser erdgas mit übeschüssigem wind oder sonnenstrom machen. das wäre dann noch umweltfreundlicher als elektro...

lg, anna

Genau genommen wäre das etwas weniger umweltfreundlich, weil du erst Wasserstoff herstellen musst, daraus dann idealer Weise Methan oder Methnaol machst und da schon 30% der Energie verloren geht. Solch ein normaler PKW-Motor hat nur einen Wirkungsgrad von 25%. Von den 70% musst du dann also noch mal 3/4 abziehen und kommst dann auf einen Wirkungsgrad von in Summe 17,5%.

Das Problem hierbei ist einfach der Umstand dass man 6 mal (5,7) mehr Energie herstellen muss um die Autos elektrisch zu betreiben und man dann also auch eine 6x so große Fläche mit Solarzellen zustellen muss und 6x so viel Windkraft aufbauen muss.

Wenn man keine adäquaten Energiespeicher findet, dann führt allerdings kein um diesen Zwischenschritt vorbei.

Es gibt jedoch einen Lichtblick. Die Natrium-Ion-Technologie wurde von einer Chinesischen Firma weiter entwickelt. Sie nutzen Preußisch-Blau bzw. Preußisch-Weiß für ihre Zellen und sind 2023 bereit für die Massenfertigung dieser Zellen.

Man kann normale LiIon-Fertigungsanlagen leicht umrüsten und die Zellen sind natürlich auch billiger als gängige LiIon-Zellen.

Quelle: https://www.golem.de/news/akkutechnik-catl-stellt-erste-natrium-ionen-akkus-fuer-autos-vor-2107-158529.html

Wenn das so wie erwartet funktioniert und wie später dann am besten noch Feststoff-Speicher bekommen, dann brauchen wir den ganzen Energieumwandlungskram vielleicht nicht. Dann montiert uns unsere örtlichen Monteure ein paar Solarzellen auf das Dach und so einen günstigen Energiespeicher stellt man in den Keller oder einen separaten Platz auf dem Grundstück, die Elektrikerin verbindet das Zeug mit unserem Hausnetz und man kann damit dann eine Woche Stromausfall überbrücken.

Ob es dann das ist und ob wir nicht doch noch andere Energiespeicher brauchen, das kann ich unmöglich sagen, aber wahrscheinlich schon. Die Effizienz der Umwandlung könnte aber ruhig steigen.

Wenn du den Weg von der Windkraftanlage (Elektrolyse) über Methanol (+CO2) bis zu einem Elektrofahrzeug nimmt, welches daraus wieder elektrische Energie macht (Brennstoffzelle), dann kommt man auf einem maximalen Wirkungsgrad von 50%, also braucht man nur doppelt so viele Energieerzeuger.

Wenn die Politik dieses Ziel jetzt genau so verbissen verfolgt wie sie aktuell vorgeben, dann würden wir das Ziel in wenigen Jahren auch erreichen. Ich hoffe mal dass bis 2025 genügend auf und umgebaut wurde, damit man damit effizient fahren kann und mit NaIon kann das Fahrzeug dann auch innerhalb von 15 Minuten auf 80% voll laden.

Also müssen unsere Elektriker(in) den Netzausbau schnell voran treiben, Ladestationen in jeder Garage und jedem Firmen-Parkplatz montieren, dann kann so etwas schon gelingen.

Also ich wäre bereit ...

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@PredatorWorks

auch die verluste beim akku sind nicht ohne. und wenn ich rechne: erzeugen, im akku zwischenspeichern, dann von einem in den anderen akku umfüllen...

bedingt dadurch, dass man so den verbrauch von der erzeugung enkoppelt, wird dieser nachteil denke ich kompensiert...

lg, anna

PS: es sind etwa 40% nicht 25!

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@Peppie85

Ein Diesel- oder Benzinmotor mit 40% Wirkungsgrad?

Bei der Erzeugung von Elektrizität gibt es Kohle-Kraftwerke die einen Wirkungsgrad von 43,7 Prozent aufweisen, wie zum Beispiel Boxberg.

Ottomotoren haben in der Regel einen Wirkungsgrad von 20%, irgend welche Spitzenmodelle maximal 35% unter optimalen Labor-Bedingungen. Man rechnet aber immer mit 25%. Was hast du denn für ein Auto oder welches (LPG-Auto) würdest du dir in Zukunft gerne kaufen?

Wenn du die Energie vom Solarpark in einen Akku speist, dann hat der Akku durch den internen Widerstand (innere Erwärmung) einen Energieverlust von 1-2%. Die Schaltnetzteile die wir entwickeln haben einen Wirkungsgrad von 98%, je nach Auslastung auch etwas weniger. Und von dort fließt der Strom ja dann in den Motor.

Vom Dach mit Gleichstrom direkt ins Auto wäre optimal, da man dann keine Umwandlungsverluste hat. Vom Solarpark auf 10kV oder 100KV und dann wieder runter gewandelt, plus die Leitungsverluste, da ist natürlich auch etwas Verluste dabei, aber nicht so viel wie manch einer sich denkt.

Da wir eh diese chemischen Stoffe (Methan, Methanol, Kerosin usw.) brauchen um auch Plastik herzustellen, ist es aber trotzdem sinnvoll die entsprechenden Anlagen aufzubauen und dann können auch mit Gas oder Alkohol betriebene Fahrzeuge diese Stoffe nutzen.

Es wird sich zeigen was wirklich am sinnvollsten ist und was gut machbar ist, aber wir können nur spekulieren und es verändert sich auch alles mit der Zeit, teilweise sogar sehr schnell und plötzlich.

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@PredatorWorks

ich habe mich noch mal rein gelesen..., die etwa 40% sind tatsächlich unter optimalen lastbedingungen. das bedeutet z.B. wenn man mit sagen wir 120 im höchsten gang fährt...

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Verbrenner

Würde ein neues Fahrzeug zur Debatte stehen wäre es - stand jetzt - (noch) ein Verbrenner. Von der Reichweite würde ich zwar wohl klar kommen käme aber garantiert auch so manches mal drüber. Zumindest wenn sich das wieder so Entwickelt wie vor Corona und dann den Firmenwagen abgeben müsste. Zudem mangelt es hier bei uns an der Infrastruktur. Ein E-Fahrzeug vor der Haustür zu Laden ist bei mir keine Option.

Ein Bekannter hat sich eine C-Klasse als E-Fahrzeug gekauft und musste dafür nahezu 150m Stichstraße aufbuddeln lassen um die Ladesäule an seine Hauswand zu bekommen. Das könnte ich gar nicht ohne das es in meiner Stichstraße zu einem Anwohner Aufstand käme. Zumal die Stichstraße für eine Sanierung erst vor 2 Jahren kpl. erneuert wurde. Die nächste Ladesäule wäre dann mitten in der Stadt. Durch die müsste ich dann jedes mal halb durch. Zudem habe ich keine Lust das ich unterwegs irgendwo wer weiß wie lange stehen bleiben muss um die Kiste wieder Aufzuladen wenn die Reichweite platt ist.

Verbrenner

Aber gebraucht. Keinen neuwagen. Die kaufe ich grundsätzlich nicht. Und ich glaube auf dem gebrauchtwagenmarkt gibt es keine vernünftigen e Autos

Elektroauto

Erst mal leasen. Die Technologie in diesem Bereich entwickelt sich so schnell, dass man ein Kauf im Nachhinein sonst noch bereuen könnte.