Was für Chancen hat man nach Krebserkrankung durch Reanimation und jetzigem Koma?

3 Antworten

da sie den Herzstillstand mit Reanimation im Krankenhaus durchgemacht hat, sogar auf der Intensivstation, ist zu erwarten, dass schnell nach Eintreten des Kreislaufstillstandes ein Reanimationsteam eingegriffen hat. Die Phase des Sauerstoffmangels war also vermutlich sehr kurz, was wiederum bedeutet, dass die Schäden am Gehirn nciht allzu groß sein dürften. Die Analgosedierung, also das "künstliche Koma" (entsetzlicher Begriff), hingegen zeigt, dass es offensichtlich schon einige Schwierigkeiten gab, das Herz wieder anspringen zu lassen, denn diese Maßnahme ergreift man eigentlich nur, um den Körper auf sehr niedrige Temperaturen abkühlen zu können, was das Hirn schonen und das Gesamtergebnis verbessern soll. Insgesamt würde ich dennoch vermuten, dass ihre Chancen mit guter Hirnfunktion aufzuwachen relativ gut stehen. Das Aufwachen dauert allerdings meist so um die 48 Stunden.

Wie Eratya stelle ich mir aberauch die Frage, welch Unmensch das Leiden der armen Frau noch künstlich verlängert? Bei einem Krankheitsausmaß, wie du es beschreibst, wird deine Freundin vermutlich bald sterben. Ich kenne viele Patienten in ähnlichen Situationen. Alle sagen, dass dieses Vegetieren mit den dauernden Schmerzen, Luftnot, was auch immer sonst noch für Probleme, kein Leben mehr ist. JEde Intensivstation sollte die Größe und den Mut haben, die unheilbar Kranken in Würde gehen zu lassen, wenn die Zeit da ist. Aber ich lasse mcih hinreißen... Ich kenne deine Freundin nicht, vielleicht war es ja in ihrem Sinne, vielleicht war es ihr Wunsch, dass alles getan wird, was getan werden kann. Die Antwort auf deine Frage jedenfalls hast du im ersten Absatz gelesen...

So etwas ist nur sehr schwer vorherzusagen, weil es bei jedem unterschiedlich verläuft, auch hängt es damit zusammen, was der/die betroffene selbst will, ein starker Überlebenswille ist dabei von großer Bedeutung, und spielt eine sehr wichtige Rolle dabei, sogar die größte, hier treten die sogenannten Selbstheilungskräfte in Kraft.

Aber was das Problem daran ist, ist wenn der/die jenige schon nichts mehr mitbekommt, weil er/sie ohne Bewusstsein ist, was ja in diesem Fall so ist, eben weil sie im "Koma"(Bewusstseinsverlust) liegt, ob nun künstlich, oder natürlich, wobei das "künstliche Koma" weitaus mehr Schaden anrichten kann, weil es gegenüber dem "natürlichen Koma" "ungeregelt" verläuft, eben weil es künstlich/chemisch eingeleitet wurde, also der Körper dazu gezwungen wird.

Das "natürliche Koma" hingegen, ist eine Art Selbstschutz, vom Körper, und verläuft eben "geregelt", und alle Energien die im Körper vorhanden sind, werden dazu verwendet, die Heilung zu beschleunigen, was beim "künstlichen Koma" eben nicht der Fall ist, weil dadurch sehr viel unterdrückt wird, was der Körper zur Heilung nutzen könnte.

Um es genau auszudrücken, ein "künstliches Koma" ist eine "Chemiekeule", mit einem "Dampfhammer" dazu, also ein MUSS sozusagen/sozuschreiben.

Du hast Doch sicher schon mal etwas gehört/gesehen, von jemandem, der seit Jahren im "Koma"(natürlich) liegt, und dann plötzlich wieder aufgewacht ist, und später ein fast normales Leben führen konnte?

Und genau das, ist unter einem "künstlichen Koma" eben nicht möglich, weil es der Körper gar nicht aushalten/verkraften würde, so lange zum "Schlaf" gezwungen zu werden, darum werden auch Patienten die im "künstlichen Koma" liegen, öfter zurückgeholt, und aufgeweckt, um dem Körper diesen Stress zu ersparen/erleichtern, den er während der Wirkungsphase hat, auch sind die betroffenen oft sehr benommen davon, und im schlimmsten Fall sterben sogar Hirnzellen davon ab, und die jenigen tragen (oft dauerhafte) Schäden davon.

Aber ich habe noch etwas, was sehr wichtig ist, und was sogar noch wichtiger ist, als die "Selbstheilungskräfte", nämlich Du selbst, geh so oft wie möglich zu deiner Freundin, und rede mit ihr, während Du ihre Hand hälst, und sie streichelst, und auch wenn sie im "Koma" ist, mach es trotzdem, und gerade dann erst recht, so oft wie Du kannst!

Denn so etwas gibt dem/der jenigen Mut und Hoffnung, weil er/sie spürt, dass jemand da ist, der für ihn/sie da ist, und es gut mit ihm/ihr meint, und das zählt mehr, als diese ganze Chemie da, die dem Körper ständig verabreicht wird, was zwar auch eine gewisse Wirkung hat, aber Liebe geht über alles.

Deiner Freundin, und auch Dir, VIEL GLÜCK, und ALLES GUTE!

Hallo und eerstmal alles GUTE für Sonntag ... oder so ---- habt Geduld, denn das Koma ist gut, denn alle wichtigen Funktionen können sich auf den Körper und alles lebensnotwendige und die spezielle Heilungsmethode konzentrieren. Sprecht mit ihr ... Ich habe in meiner Komazeit sehr viel durchlebt, geträumt und etliche Wahrnehmungen gehabt.

Oft und viel habe im Internet Berichte zu diesem Thema gesucht, aber nicht so wirklich was passendes gefunden.

Bei etlichen Tassen Kaffee, habe ich mal all´ diese Erfahrungen und Träume während meiner Zeit im Koma (Anfang Dez. 2007 - 15.Jan.2008) aufgeschrieben, bzw. bin noch dabei alles zu vervollständigen.

Denn es ist schon merkwürdig - alle diese Träume und Wahrnehmungen kann ich heute noch, wie in einer "Videothek" abrufen. So realistisch, aber auch abgedreht, das war und ist schon richtig beunruhigend und unheimlich.

Auch heute, wenn man davon jemanden erzählt, bekommt man immer wieder eine Gänsehaut.

Wenn man sonst am Morgen, nach eine Nacht mit Träumen, wach wird .... ist das Geträumte meistens schon verflogen.

Aber diese Träume und es waren sehr viele, sind immer noch unverändert im "Speicher" vorhanden.

Nun würde mich natürlich interessieren, ob jemand auch irgendwelche Erfahrungen zu diesem Thema gemacht hat, oder davon berichten kann.

Ich glaube und bin überzeugt, es ist bestimmt spannend, zu lesen wie Beteiligte, ob Patient, oder Angehörige das erlebt haben.

Genaue Erzählungen der vielen Träume, würden hier zu weit führen, aber wer Interesse hat kann mich gerne mal hier oder per Mail anschreiben.

Über Antworten und ähnliche Dinge zu diesem Thema, würde ich mich sehr freuen, denn so eine richtige Plattform, habe ich da noch nicht gefunden.

Träume und Wahrnehmungen in der Komazeit Teilweise bestimmt durch die hohen Dosierungen der Medikamente ausgelöst. Anfang Dezember 2007 bis 15. Januar 2008 (Noch nicht in chronologischer Reihenfolge)

Auch kommen hier bei der Niederschrift, sind oft noch einzelne Details, welche dann auch sehr komplex, mit den verschiedenen Traumphasen in Verbindung stehen.

Genau so sind einige Dinge in diesen Träumen, sehr eng miteinander verknüpft, oder ergänzen und erklären sich dann in späteren Träumen erst.

Auch Gespräche mit Besuchern, welche mit einem „reglosen Körper“ versucht haben Kontakt aufzunehmen, haben einige Vorkommnisse in diesen Träumen erklären können

Beginnen möchte ich mal mit einem kleinen Bericht, wie es überhaupt zu dieser Sache gekommen ist.

Denn so kann man auch den Rest, meiner Meinung nach, besser verstehen und einen kleinen aber eindrucksvollen Blick in diesen Zustand „Koma“ gewinnen.

Vielleicht erreiche ich auch Menschen, welche etwas Ähnliches in ihrem Leben erlebt haben und sich somit einige Erlebnisse, oder Träume erklären können.

Wichtig aber auch für die Angehörigen, welche wissen sollen, dass Gespräche, wenn auch nur Monologe, so wichtig sind. Dieses kann ich aber nur für meine Situation erklären, denn wie es bei anderen Patienten ist und war, kann ich leider nicht berichten.

Ich beginne im Oktober 2007, als ich wie jeder schon mal, einen Termin bei meiner Zahnärztin hatte, welche mit einer umfangreichen Behandlung, das Zahnproblem lösen konnte.

Für den Notfall, gab sie mir 3 Tabletten mit, falls doch noch Schmerzen auftauchen sollten.

Wie es dann auch kommen musste, kamen am Abend sehr starke Schmerzen und schon nach einer Tablette, welche ich dann nahm, waren sie fast weg und alles schien in Ordnung.

Bis dann die nächste Zahnbehandlung Anfang Dezember 2007 folgte. Wieder das gleiche und am Abend kamen dann ebenso Schmerzen, welche unerträglich waren.

Auch, wie schon 2 Monate vorher, nahm ich einer der Tabletten, spülte sie mit einem Glas Wasser herunter und verließ dann das Zimmer, um im Nachbarraum eine Tür zu schließen.

Doch hierzu kam es erst nicht, da ich merkte, wie mir meine Luft und der Kreislauf zu schaffen machte. Ich kippte um und kann mich nicht mehr erinnern, wie es dann weiterging.

Der herbeigerufene Notarzt, war laut Erzählungen, sehr schnell vor Ort und im Rettungswagen, wurden dann alle lebenserhaltenden Maßnahmen eingeleitet. Nach der Stabilisierung zur Transportfähigkeit, wurde ich in die Intensivmedizinische Abteilung des Marienkrankenhauses in Ludwigshafen eingeliefert.

Komplett verschlaucht (Luftröhrenschnitt) und verkabelt, konnte mich meine damalige Partnerin, dann in der Intensivstation, erstmalig am 2. Tag nach dem Vorfall besuchen.

Sie berichtete mir nach der Zeit im Koma, über DIE Besuche ihrerseits wo es auch mehrere Versuche gab, mich daraus zu wecken, die aber nicht funktioniert haben.

Aus und durch diese intensiven Gespräche, ließen sich etliche Traumsituationen lösen und erklären. Da meine Besucher den Versuch einer Kommunikation immer wieder erneut gestartet haben.

Soweit mal hier aus Köln

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