Was für Ansprüche hab ich bei einem Arbeitsunfall?

5 Antworten

Auf jeden Fall sofort dafür sorgen dass dein Arbeitsunfall am besten mit einem Zeugen in das Verbandbuch eingetragen wird sonst hast Du gegenüber der Berufsgenossen keine Chance bei Spätfolgen durch die Verletzung.

Jeder Arbeitgeber ist verpflichtet so ein Verbandbuch zu führen und die Daten über Jahre hinaus zu speichern.

Auch Mitarbeiter einer Zeitarbeitsfirma haben Anspruch darauf dass Arbeitsunfall mit einer Verletzung z.B. Schnittwunden, Quetschungen u.s.w in das Verbandbuch eingetragen und wenn Notwendig auch ein Unfallbericht ausgefüllt wird oder werden muss. Aber auch heute noch wollen sich viele "schwarze Schafe" unter den Arbeitgebern davor drücken und versuchen den Mitarbeitern irgendwas zu erzählen damit Sie Ihre Rechte nicht in Anspruch nehmen. Sollte z.B. Dein Arbeitsunfall durch mangelnde oder vom Arbeitgeber nicht beachtete Arbeitssicherheits Vorschriften zustande gekommen sein (Unfallbericht) wird sich die Berufsgenossenschaft einschalten und nachfragen - und das wollen auch heute noch so manche Arbeitgeber am liebsten verhindern.

Anspruch auf Schmerzensgeld, Schadensersatz hast du natürlich nicht. Es sei denn, dein Arbeitgeber hat hier grob, fahrlässig gehandelt und Dir eine Anweisung oder Arbeit erteilt für die Du nicht die Ausbildung, Erfahrung hast oder die nötige PSA (persönliche Schutzausrüstung) gestellt bekommen hast. - so einfach mal eben Schmerzensgeld oder so verlangen geht nicht.

Das kann man jetzt noch nicht sagen in wie fern du mit dauerhaften Schäden zu rechnen hast. Du hast einen Sachbearbeiter bei der Berufsgenossenschaft und du kannst deinen behandelten Arzt danach fragen.

Kündigung Arbeitsunfall

Hallo, Ich arbeite seit 08.2011 in einer Zeitarbeitsfirma. Ich hatte am 01.11.12 einen Arbeitsunfall. Mir flog eine Kiste voller Pappe gegen meinem kleinen Finger. War am 02.11.12 dann beim Durchgangsarzt der einen doppelten Kapselriss feststellte. War bis 20.01.13 krankgeschrieben. Mein erster Arbeitstag war der 21.01.13. Nun erwischte mich auch noch die Grippe, worauf ich vom 14.-22.02.13 nochmals krankgeschrieben wurde. Die Firma, bei der ich eingesetzt war kündigte mich nun wg. "Arbeitsmangel". Am Montag habe ich auch die Kündigung zum 15.04.13 von der Zeitarbeitsfirma erhalten. Ich habe leider auch noch immer starke schmerzen im Finger und mit der Bewegung geht es auch nicht richtig. Ist die Kündigung rechtens? Und was soll ich nun mit dem Finger machen?

Danke im voraus.

LG

Schnuppimaus22

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Hallo Leute,

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Ich habe es nicht genau verstanden. Die Sache ist ja genau 1 Jahr her, Hätte ich nicht bereits jetzt schon ein schreiben von seinem Arbeitgeber (er wurde von seinem Arbeitgeber gekündigt habe es von Kunden erfahren) oder Krankenkasse bekommen wenn die Ansprüche machen würden? Was soll ich da machen? die Sache doch nicht beenden bis Gericht ziehen? Bitte um Hilfe Danke und wünsche euch schöne Feiertage!

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Hallo hatte letzte woche ein arbeitsunfall(finger eingequetscht) war dann bis mittwoch krankgeschrieben. Da der finger noch nicht 100% ging bin ich nochmal zum arzt. Bin metallbauer also handwerklicher beruf und mit dem finger ist es halt etwas schwer. Jetzt hat mir mein vater etwas angst gemacht das der betrieb halt einen auf den deckel bekommt weil ich jetzt krank bin. Wie läuft so ein unfall denn für ein betrieb ab? Stimmt das das sie ärger bekommen(zahlen oder sonst was) und wie ist es denn weil ich noch befristet bin hat das nachteile für mich? Hätte ich doch lieber arbeiten gehen sollen?

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