Was, findet ihr, ist die größte Pferdequälerei?

Das Ergebnis basiert auf 7 Abstimmungen

Rollkur 71%
Das Leben von erfolgreichen Pferden (z. B. Totilas) 14%
Kandare 14%
Springen 0%
Dressur 0%
Sporen 0%
Gerte 0%

22 Antworten

Rollkur, das Leben von Turnierpferden. Kandare muss jetzt auch nicht unbedingt sein. 

Gerte und Sporen haben nur einen schlechten Ruf, da sie oft missbraucht werden. Gerten dienen als verlängerter Arm und sind bei Bodenarbeit top. Sporen sind zum verfeinern der Hilfegebungen da. Aber wirklich nur was für Reiter mit ruhigen Beinen. Ich finde auch nur die stumpfen Sporen vertretbar. Es geht meiner Meinung nach aber auch ohne. Es ist jedenfalls keine Tierquälerei Sporen sinnvoll einzusetzen.

Dressur sowieso nicht. Etwas Dressur sollte jeder Reiter beherrschen. Das ist optimal um das Pferd korrekt zu gymnastizieren. Dressur hat übrigens schon viele Pferde vor dem Schlachter bewahrt. :) 

Springen kann auch ganz schön sein. Es kommt drauf an - kleine Sprünge oder frei, wenn es das Pferd ,mag. Ansonsten Mächtigkeitsspringen, Barren etc. ist Tierquälerei. 

Was ich noch ganz schlimm finde: Boxenhaltung, Ausbinder, unerfahrene Pferdehalter denen nicht bewusst ist das man regelmäßig die Ausrüstung des Pferdes anpassen muss und kein Plan von gesunder Ernährung haben, Eisen/beschlag. 

Das Schlimmste?

Das sind Reiterinnen, die sich in ihrer überheblichen Eitelkeit über jede Vernunft und Regel hinwegsetzen nur um ihren Kopf durchzusetzen. Die vollkommen lernunfähig sind und ihre Antennen nur nach ihrem Hormonspiegel ausrichten, die ihre eigene Unfähigkeit dem Pferd überhelfen und Ihr Wattepüschelpferdchen mit Stahlgleitern versehen und dann auch noch sagen, dass DER NICHT OHNE KANN. Das sind die, die auf Turnieren ein Betongesicht haben, dass jeder Richter schon vor dem „X halten und Grüßen“ einen Punkt für die Medusa mit dem Schlangenkopf abzieht.

Aber um es den Freizeitreitern nicht leichter zu machen, es ist sinnvoller einen guten Job zu haben um dem Pferd etwas mehr Materielles zukommen zu lassen, als sich hinter dem Synonym „Offenstall“ zu verstecken. In der Tat schließt sich da der Kreis der Besserwisser, denn die meisten Ställe haben mit „Artgerecht“ wenig zu tun, auch wenn es Offenställe sind. Ein Leben in einer Pferde-WG zu acht auf 500 qm in der Matschepampe ist sicher kein Pferdetraum und erinnert wohl eher an die Regenzeit am Amazonas, nur das die Krokodile fehlen.

Oder die Unbelehrbaren, die meinem, Mauke oder Starhlfäule seienn Krankheiten und dann nicht mal merken, dass das was die da sehen, auch das nicht ist, sondern ein stattliches Hufgeschwür und dann kommt die homöopathische Waffe, das Nixtun.

Ja, das finde ich schlimm, aber eigentlich wollte ich nur sagen, dass es vlt. nur die mangelnde Unwissenheit ist, die es den Pferden manchmal so schwermacht.

Springen, Dressur usw. das ist Philosophie. Gerte, Sporen, Kandare zu verunglimpfen, das ist mangelnde Unwissenheit. Tortillas ist ein Märtyrer und die Rollkur war ein Zeichen des Mammons und ist auf Turnierplätzen längst Vergangenheit.

Ich kann für nix abstimmen. Tierliebe alleine genügt halt nicht.

Pferde, die ihr Leben lang falsch geritten werden und nur auf der Vorhand vor sich hin eiern.

Pferde, die Reiter haben, die Reitunterricht und korrektes Reiten (u. a. auch Dressur) für überflüssig halten und glauben, durch weglassen "böser" Ausrüstungsgegenstände würden sie dem Pferd automatisch keinen Schaden zufügen

Pferde, die Geiz-ist-Geil-Reiter haben und glauben, eine korrekte Ausbildung wär nur wichtig für Turnierpferde

Pferde, die Besitzer haben, denen es wichtiger ist, dass das Pferd eine passende Schabracke, passend zu den eigentlich unnötigen Bandagen und dem passenden Kniestrümpfen und dem farblich optimalen Poloshirt einer angesagten Marke als der korrekt angepasste Sattel

Pferde, die Reiter haben, die sich tierisch über arme Turnierpferde, Sporen, Kandaren etc. aufregen können, selber aber auch noch Verbesserungspotential in ihren eigenen Haltungs- oder Reitbedingungen haben.

Was möchtest Du wissen?