Was erwartet meine Mutter bei ihrer Vorladung als Zeugin?

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3 Antworten

Du schreibst, dass deine Mutter eine Vorladung von der Polizei erhalten hat, und zwar als Zeugin.

Zunächst zu der Frage, was sie dort erwartet:

Deine Mutter wird als Zeugin zu der Sache befragt. Die Beamten werden also Fragen stellen, um den Sachverhalt aufzuklären. Viel mehr ist das eigentlich nicht. Wahrscheinlich werden sie deine Mutter erst auffordern, aus ihrer Sicht alles zu erzählen, was sie weiß. Anschließend (oder auch schon währendessen) werden sie näher nachfragen. Das kann vielleicht schonmal etwas mühsam sein und man fühlt sich vielleicht auch als Zeuge so, als würde man gerade als Beschuldigter befragt. Aber das liegt in aller Regel daran, dass die Beamten es sich eben nicht leisten können, unsaubere Arbeit abzuliefern. Sie wollen die Sache bis ins letzte Detail aufklären. Klar ist aber auch, dass deine Mutter nur Zeugin ist. Sie hat ja nichts selbst verbrochen - d.h. sie muss eigentlich keine Befürchtungen haben - außer sie weiß, dass sie selbst irgendetwas getan hat und das bei einer Befragung herauskommen könnte.

Was darf deine Mutter nun verweigern?

Deine Mutter muss dieser Vorladung überhaupt keine Folge leisten. Vorladungen von der Polizei sind - auch wenn sie sich anders anhören - nicht verbindlich. Deine Mutter könnte also einfach zuhause bleiben, ohne irgendwelche Folgen befürchten zu müssen.

Lediglich einer Vorladung durch Staatsanwaltschaft oder das Gericht muss man Folge leisten - sonst kann das ziemlich kosten.

Erst wenn deine Mutter also von der StA oder dem Gericht vorgeladen wird, muss sie erscheinen. Dann hat sie als Zeugin auch die Pflicht, wahrheitsgemäß auszusagen, sofern nicht irgendein Zeugnis- oder Aussageverweigerungsrecht greift (zB als Verwandte des Beschuldigten oder wenn sie sich durch die Aussage selbst belasten würde).

Jetzt ist die Frage also: Will deine Mutter zur Polizei gehen? Dann soll sie das ohne Befürchtungen tun. Wenn sie nicht hingehen will, stellt sich die Frage: Warum? Die Polizisten wissen auch, dass ihre Vorladung nicht verbindlich ist. Aber wie sollen sie die Straftat aufklären, wenn kein Zeuge Lust hat, ihnen dabei zu helfen?

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Wir wissen doch überhaupt nicht um welchen Sachverhalt es geht, daher kann auch nicht gesagt werden, was sie erwartet. Ganz allgemein kann ich nur sagen, dass sie zu einer polizeilichen Ladung nicht erscheinen braucht.

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Wummes 05.11.2016, 14:46

Was würde sie erwarten? Was darf sie verweigern und was nicht?

Sie werd einfach verhört muss aber nichts sagen auch wenn man es behauptet. denn alles was sie sagt kann gegen sie verwendet werden daher nie was sagen.

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piksii 05.11.2016, 14:47

Naja im Brief steht ja auch nicht viel, Nur das ding mit der Erpressung, Termin um in der Wache zu erscheinen und das sie perso mitbringen soll

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Ronox 05.11.2016, 14:48

Da müsste zumindest noch der Name des Beschuldigten stehen, dann sollte sie den Fall ja grob zuordnen können, wenn sie Zeugin hiervon sein soll.

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piksii 05.11.2016, 14:49
@Ronox

Da steht nur der Name meiner Mutter

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