Was erwarten Leute von einer Reitbeteiligung?

8 Antworten

Meistens erwarten sie, dass du das Pferd an festgesetzten Wochentagen reitest, und entsprechend versorgst, so dass sie sich an den entsprechenden Tagen selber nicht um das Pferd zu kümmern brauchen. Einige mochten nur, dass das Pferd geputzt und bewegt wird, eventuell Zusatzfutter bekommt, andere erwarten auch darüber hinaus gehende Stallarbeit. Viele möchten auch monatlich einen festgesetzten Geldbetrag. Und einige erwarten, dass du mit dem Pferd am örtlichen Reitunterricht teilnimmst.

Sie erwarten zuverlässige Leute, die gut mit Pferden umgehen können. Meistens braucht man auch ein reiterliches Niveau und muss sattelfest sein. Man darf sich auch nicht vor körperlicher Arbeit scheuen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Individuell verschieden - ich erwarte in 1. Linie Zuverlässigkeit u. einen Umgang mit den Tieren in meinem Sinn. Auch setze ich ein gewisses reiterliches Niveau voraus. Und freue mich, wenn die RB auch mal einen Hufbearbeitungs- oder Osteotermin übernimmt. Meine Mädels sind bereits einige Jahre bei mir, wir haben ein gutes Verhältnis u. mir persönlich ist das Geld nicht so wichtig, wenn ich dafür jmd habe, auf den ich mich verlassen kann.

150€ für 2x/Woche finde ich persönlich zu teuer, bei 3x/Woche kann man drüber reden. Wenn das Pferd entsprechend ausgebildet ist, sonst keine Kosten anfallen wie zB Unterricht, keine zusätzlichen Arbeiten geleistet werden müssen, die Anlage entsprechend ausgestattet ist.

Woher ich das weiß:Beruf – Pferdewirtschaftsmeister

Es gibt eine Halle, ein roundpen, ein ausreitgelände und einen reitplatz. Und das Pferd war früher auch auf Turnieren und ist 16 Jahre alt.

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@Noname75hi

Nun ja, letzlich entscheidest natürlich du, ob dir das 150€ wert ist.

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Huhu,

also ich finde, dass es immer drauf ankommt. Ich hatte mal eine RB, die hat mich 150€/2x die Woche reiten gekostet. In dem Fall fand ich es nicht gerechtfertigt (Isländer auf E-Niveau, keine Möglichkeit für Unterricht, eigentlich nur ausreiten) und habe mich nach etwas anderem umgesehen. Das kann aber auch ganz anders aussehen; steht das Pferd auf einer mortz Anlage und ist auch top ausgebildet, können 150€ in Ordnung sein.

Mittlerweile habe ich mein eigenes Pferd und als Besitzerin wünsche ich mir vor allem Zuverlässigkeit, ein freundschaftliches Verhältnis zu meiner RB und sicheres E-Niveau. An Absprachen soll sich auch gehalten werden (wenn ich sage, nicht ohne Sattel reiten, dann auch nicht ohne Sattel reiten), aber das ist für mich selbstverständlich.

Kostenbeteiligung muss auch nicht hoch sein. Es geht ja nicht um's Geld. Mir ist eher wichtig, dass sich auch mit dem Tier beschäftigt wird und nicht nur geritten wird - einfach schauen, was auch dem Tier Freude bereitet. Da sind sie alle verschieden.

Zudem gerne mal nach der Arbeit das füttern übernehmen, misten wenn es abgesprochen wird oder bei Arbeitseinsätzen im Stall helfen.

Auf jeden Fall jede Handlung im Sinne des Pferdes. Mit meinem Pferd muss verantwortlich umgegangen werden, gesunderhaltend. Und auch das Equipment sollte pfleglich behandelt werden.

Da ist aber auch jeder Besitzer verschieden. Also; einfach abklären. :)

Liebe Grüße.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Also, ich habe ein Pferd und ich hatte eine PB/ Unterstützerin für ihn, leider kommt diese Person wohl nicht mehr...

Was ich erwartet habe waren:
Feste Tage in der Woche, wo sie was mit dem Pferd macht, das VORAB abgesprochen war.

Sie darf nur machen, was ich erlaube (ich erlaube zB KEIN Freispringen!), das Pferd muss fachgerecht warm gemacht und geputzt werden, etc.

Spaziergänge habe ich zB nicht erlaubt, da mein Pferd nicht geländetauglich ist (wir arbeiten daran).

Pünktlichkeit, keine spontanen Absagen ala "ich hab heute leider keine Zeit", kein unerlaubtes Füttern (Pferd ist nicht so stabil im Darm, daher zB kein Hafer, etc.)

Auch an schlechten Tagen kommen, Dreck weg machen (gemistet wird bei uns nicht, das macht der SB selbst), Putzzeug sauber hinterlassen, etc.

Am Ende kam sie nur im Urlaub, dann nur noch am Wochenende und dann im Sommer gar nicht mehr, als ich sagte, das Pferd steht diesen Sommer nur auf der Koppel, keine Bodenarbeit erlaubt.

Jetzt hat sich herausgestellt, dass das Pferd auch den kompletten Winter still stehen wird, ich denke, sie kommt also gar nicht mehr.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Habe zwei Pferde, mehrere Zertifikate und Kurse

Also hattet ihr eine fixe Uhrzeit zu der sie kommen musste? Weil ich könnte das nicht, weil ich unterschiedliche Arbeitszeiten habe und deshalb zu unterschiedlichen Zeiten kommen muss.

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@Noname75hi

Wir hatten feste Tage und Zeiten ja. Jede Woche Sonntag musste sie mir mitteilen, wann sie nächste Woche kommt.

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@ShadowTaking

Achso das ist ja in Ordnung ich dachte du meintest es so, dass sie das ganze Jahr über um die gleiche Uhrzeit im Stall sein musste.

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@Noname75hi

Abgesprochen war bei uns zB im Sommer entweder sehr früh oder sehr spät, wenn es nicht heiß ist. Im Winter dafür so, dass noch Tageslicht herrscht. Aber das macht jeder, wie er es für richtig hält.

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