Was ersetzte dem Urmenschen Augen auf dem Hinterkopf, damit er nicht in Gefahr z.B. bei Jagen ist und was der moderne Mensch verloren hat?

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11 Antworten

Ich nehme an, es war eine VIEL feinere Wahrnehmung, die Vertrautheit mit der Natur mit ihren Phänomenen, überlieferte Verhaltensweisen von den Ahnen und damit Synapsen, die den Menschen für mögliche Gefahren sensibilisierten. Und im schlechtesten - oder besten - Fall, wie mans nimmt, Erfahrung. Wobei Erfahrung ja immer durch prägende Zwischenfälle, nachhaltiges Erleben und auch Unfälle zustandekommt und daher einen tiefen Eindruck hinterlässt, der so tief sein kann, dass er sogar durch Mutation auf die nächsten Generationen vererbbar werden kann.

Abhängig vom sozialen Umfeld wird man ja geschult auf die möglichen Gefahren (z.B. immer nach links und rechts schauen beim Überqueren der Straße - in England aber umgekehrt wegen des Linksverkehrs). An einen von hinten angreifenden Feind denkt bei uns wohl kaum jemand, ist also auch nicht entsprechend sensibilisert.


Du hast ja schon genug Antworten bekommen. Menschen und auch deren Vorgänger hatte noch nie Augen am Hinterkopf.

Ich würde noch hinzusetzen, dass auch die Jagdgewohnheiten des frühen Menschen (v.a. was man halt durch Hählenbilder usw. rekonstruieren kann), Augen am Hinterkopf evolutionär völlig überflüssig machen.

Dass wir Menschen bifokal mit zwei vorne liegenden Augen in einem eingeschränkten Wellenbereich sehen können, aufrecht gehen und einen beweglichen Kopf und zwei leicht nach vorn geneigte Ohren an den Seiten haben, hat sich evolutionär bekanntlich äußerst erfolgreich durchgesetzt.


Sehe ich fast genauso wie Spielwiesen. Soldaten, Menschen die längere Zeit Gefahren ausgestezt waren, Überlebenskünstlern usw,....die haben auch einen "sechsten Sinn", einen Instinkt für so etwas entwickelt. Es hat also auch viel mit Erfahrung und Lerneffekten zu tun.

Heut leben wir, im Vergleich zu vor hunderten Jahren, sehr sicher, sind gut medizinisch versorgt und stehen an der Nahrungskette sehr weit oben. Kaum natürliche Feinde abgesehen von unserer eigenen Spezies machen solche Instinkte weitgehend überflüssig.


Kein Urmensch hat im Hinterkopf Augen gehabt. Nur seine Sinne für Gefahr waren besser ausgebildet, das hat der moderne Mensch schon verlernt.

Gar nichts.

Die 5 Sinne der Urmenschen waren dieselben wie die unseren, mit dem einzigen Unterschied dass sie besser trainiert und etwas sensibler waren.

Der Moderne Mensch hat im Vergleich zum Urmenschen keine Sinne verloren und im Hinterkopf hatte auch niemals ein Mensch Augen. Höchstens einen Artgenossen der hinter ihm stand und ihn vor Gefahren von hinten gewarnt hat.

Der Mensch wurde noch nie von natürlichen Feinden gejagt. Deshalb konnte er es sich leisten, nur nach vorn zu schauen. Er fokussiert anders als Fluchttiere.

Der Urmensch war sicherlich in allen 6 Sinnen viel sensibler und auch nicht so abgelenkt von anderen Umwelteinflüssen.

Wir haben auch eigentlich nichts verloren, es verkümmert, weil wir es nicht brauchen. In (Lebens-)Gefahr sind diese Sinne aber noch abrufbar.

Gruß S.


Gar nichts.

Der Mensch kann seinen Kopf drehen, und dann nach hinten schauen. Vielleicht waren auch andere Wahrnehmungen noch ausgeprägter - Art "übernatürliche" Sinne.

Fangschrecken 03.09.2016, 07:29

Du kannst Deinen Kopf drehen und nach hinten schauen? Krass. 

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Das Gehör. Und der Geruch.

Falls du das noch nicht bemerkt haben solltest alle "Jäger"/ Feinde haben die Augen so, dass sie gut nach vorne sehen können(Bsp: Mensch, Tiefer, Fuchs etc.). Die Beutetiere haben die Augen an der Seite damit sie gut in alle Richtungen nach Fressfeinden Ausschau halten können(Bsp: Maus,Zebra etc.). Das bedeutet bei den Fressfeinden haben sich die Augen nach vorne evolutionär durchgesetzt, da diese dann besser jagen können und bei den Beutetiere die Augen an der Seite, das diese damit ihre Umgebung besser nach Fressfeinden absuchen können und diese früh bemerken. 

Lg:)

Es soll sogar heute noch Leute geben, die mit den Ohren wackeln können!:))

ToniKim 03.09.2016, 07:30

Ja, meine Kusine

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meinerede 03.09.2016, 07:35
@ToniKim

Wenn sie sie jetzt auch noch voneinander unabhängig nach allen Richtungen bewegen könnte..., wie ´ne Katze etwa...

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Ich verstehe deine Frage nicht.

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