Was entscheidet darüber, wie aggressiv ein Hund gegenüber anderen Hunden an der Leine ist?

... komplette Frage anzeigen

8 Antworten

Für mich ist es immer der am hinteren Ende der Leine, wie sich das am vorderen Ende der Leine benimmt.

1.Angespannte Menschen haben angespannte Hunde - lockere Menschen haben lockere Hunde - immer vorausgenommen, das diese diesen Hund auch aufgezogen haben.

Bsp.: Bei uns läuft eine Frau mit einem Briard herum, wenn ein Auto kommt geht sie schnell und aufgeregt mit dem Hund am Halsband in die Wiese und hält ihn dort ganz fest. Dieser Hund geht auf Autos los. 

Der gleiche Hund läuft am Wochenende mit dem Herrchen an der selben Strecke, der läuft an einem kommenden Auto regungslos vorbei und kümmert sich nicht um den Hund - ergo der Hund geht nicht auf Autos los.

Hier ist es ganz klar das verhalten des Hundeführers.

2. Dann gibt es noch das Phänomen des Hundes an der Leine.

Bsp. Solange der Hund an der Leine ist zerreist er angeblich alle anderen Hunde die ihm entgegenkommen, die Besitzerin sagt sie müsse ihn immer an der Leine haben, weil er auf jeden los geht wenn er ihn sieht. (Natürlich ist auch hier der Mensch Hauptproblem Nr. 1.) Dieser Hund ohne Leine ist ein absoluter Angsthase und versteckt sich hinter der Besitzerin wenn andere Hunde kommen und läuft ganz verschämt vorsichtig dran vorbei.

Einziger Unterschied - die Leine fehlt.

Kommentar von DepravedGirl
14.11.2015, 03:07

Vielen Dank für deine Antwort !

1

Wieso gibt es Menschen die bei jeden Pups an die decke gehn? Und andere sinnd die Rube in person, auch wenn sie vom 1009 Leute provoziert wird.

Es hängt am gemüt. Ich hab zwei Hunde. Meine Hündin 7, lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Da können Hunde knurren, Bellen oder angreifen. Sie bleibt cool. Sie hat nerven wie Drahtseile.

Mein Rüde 4. Rastet bei Hunden aus. Wird er dumm angemacht macht er dumm zurück. Erzogen ist er besser als meine Hündin. Nur er hat kein starke nerven.  Er ist extrem reizempfindlich. Zu viel Autos, zu viel Bewegung, zu viel Menschen überfordern ihn. Mein Hund ist ein Nervenbündel. Fremde Situation überfordern ihn schnell und er sucht (gott sei dank) mittlerweile bei mir Hilfe.

Er ist allgemein hochempfindsam... Früher wurde er durch meine Unwissenheit (2ter Hund) und falsche Hundeschule falsch behandelt. Er wurde als Dominat abgestempelt (was absolute Schwachsinn ist) und wurde viel zu grob angepackt.

Hätte ich mein wissen und Hundeschule von heute, wäre Murphy wahrscheinlich ganz anders. Aber jetzt ist es passiert und wir tun unser bestes. Seit 2 Jahren trainieren wird mit der Hundeschule und es gibt riesen Fortschritte. Jedoch bleib er ein Nervenbündel...

Es liegt nicht immer am halter allein. Es hängt vom Hund ab, welche Erfahrungen er gemacht hat, wie er sozialisiert ist, wie nervenstark er ist. Es gibt Hunde die eine sehr niedrigs Reizschwelle haben...

Kommentar von DepravedGirl
14.11.2015, 03:10

Vielen Dank für deine Antwort !

1

Das ist bei Hunden nicht viel anders als bei Menschen, die sind ja auch sehr unterschiedlich. 

Einfach gesagt ist das zu einem Teil Vererbung und zu einem Teil die Erfahrungen die jeder individuell macht.

LG

Kommentar von DepravedGirl
14.11.2015, 03:06

Vielen Dank für deine Antwort !

2

Es hat viel mit der reizschwelle zu tun.
Es gibt Hunde die sind einfach sehr dünn von den Nerven und andere die haben nerven wie Drahtseile.
Dazu kommt der Hundeführer. Dieser kann schon viel ausrichten.

Mein rüde Malinois 7 Jahre. Ist zum Bsp ein vorzeigeobjekt 😂😂
Er ist bei mir an der Leine die Ruhe in Person egal was oder wer ihn anmacht er guckt sie nicht mal an und denkt sich seinen Teil.
Wenn meine Mutter mit ihm gehen würde, weiß ich es würde evtl anders aussehen.
Dazu kommt das fast jeder Rüde der meinen Hund sieht komischerweise ausflippt.
Nunja ich denke das es auch etwas mit Dominanz  des Hundes zu tun hat.
Meiner ist zwar bei mir jederzeit abrufbar und gut fühlbar aber er neigt zu Dominanz, ich denke das genau das bei den anderen Hunden dazu beiträgt.
Es ist nicht anders wie beim Menschen.

Kommentar von DepravedGirl
14.11.2015, 03:09

Vielen Dank für deine Antwort !

1

Ich selber hab 2 Hunde, es liegt wohl wirklich teilweise daran was für ein Hund vor ihnen steht und wie ihre Laune dabei ist.

Es gibt Hunde, da drehen meine fast durch und dann gibt es welche, die schauen sie nicht mal mit ihrem Po an und reagieren auch nicht, wenn sie angebellt werden.

Meistens ist das aber kein aggressives Verhalten (so kleine Giftzwerge gibt es natürlich auch, dessen Problem ist aber meistens das Herrchen), sondern großteils Freude: Wenn sie näher kommen hört es auf und sie beschnüffelnd sich freudig.

Und je nachdem was es für ein Hund ist, muss er nicht einmal stark ziehen. Wir haben einen 27-28kg Hund (Schäfer-Stafford-Husky-irgendwas), wenn ich da die Leine nur ein bisschen zu lang habe und sie etwas sieht, dann muss ich mich aber ganz schön dagegen stemmen, um sie zu halten.

Meine Großmutter würde bei unsrem kleinen 11kg Hund schon hinterher gezogen werden, da ihr auch einfach die Kraft dazu fehlt den Kleinen zu halten.

Und wenn man dann einen richtig großen Hund hat: Der hat noch einmal eine Ecke mehr Kraft.

Lg

Kommentar von DepravedGirl
13.11.2015, 13:57

Vielen Dank für deine Antwort !

1
Kommentar von wotan0000
13.11.2015, 14:24

Ich selber hab 2 Hunde, es liegt wohl wirklich teilweise daran was für ein Hund vor ihnen steht und wie ihre Laune dabei ist.

Aber:

(so kleine Giftzwerge gibt es natürlich auch, dessen Problem ist aber meistens das Herrchen),

Typisch: grosse Hunde, da liegt es an den Hunden

kleine Hunde, da haben die Halter Schuld

Nee, es ist immer das andere Ende der Leine! (Auch bei Dir)

:-)

3

da hast zwar schon hundeverhalten gesehen,aber offensichtlich nicht verstanden:
punkt 1 : es gibt keine von natur aus agressiven hunde.
punkt 2: das problem hängt immer am oberen ende der leine
punkt3: klar, es gibt gut und weniger gut erzogene hunde
und ,punkt 4: du weist überhaupt nicht, was der andere hund gemacht hat, bevor der hund losgebellt hat,weil: als mensch bist du viel zu langsam und deine wahrnehmung ist viel zu eingeschränkt, um das komplexe verhalten zweier hunde zu erkennen und richtig zu deuten. nicht umsonst gibt es dafür profis(nein, nicht CM)
manchmal reicht es schon, das ein hund an eine ihm nicht zustehende stelle gepieselt hat um einen anderen hund zum ausrasten zu bringen. dafür müssen die beiden sich noch nie gesehen haben. es reicht wenn sie sich gerochen haben, sprich, nacheinander den gleichen weg gegangen sind....

Kommentar von DepravedGirl
13.11.2015, 13:48

Vielen Dank für deine Antwort !

1
Kommentar von Viowow
13.11.2015, 13:51

gerne:) hast du angst vor hunden? sonst kannst du ja mal in einer hundeschule fragen, ob du mal ihne hund an einem training teilnehmen darfst. einfach aus interesse;)

1
Kommentar von Viowow
13.11.2015, 14:07

das ist natürlich nicht gut. aber woran machst du fest, das er ihn attakiert hätte? vielleicht hätte er ihn auch einfach nur einmal "rund" gemacht und dann wärs gut gewesen. ich tippe mal, das die dame selber angst hatte und ihr hund deswegen der meinung war, er müsse das nun in die hand nehmen...

1
Kommentar von Viowow
14.11.2015, 14:24

ja, das kann ich bestätigen;)

0

Der Halter ist der Grund für und gegen die Aggression.

Hunde, die einen Halter haben, der jede Situation souverän meistert haben keine Aggression.

Kommentar von DepravedGirl
13.11.2015, 14:02

Vielen Dank für deine Antwort !

2

nicht was, sondern wer. Hunde,die so abgehen sind praktisch immer falsch und unsicher geführt. Von Anfang an. Das sind praktisch immer unsichere, schlecht sozialisierte Hunde.

Kommentar von DepravedGirl
13.11.2015, 13:54

Vielen Dank für deine Antwort !

1

Was möchtest Du wissen?