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2 Antworten

Süchtige Menschen sind willensstark! Deshalb sehen sie ja auch so schwer ein, dass sie süchtig sind.

Ich kannte einen Alkoholiker, der viele Jahre nicht gesoffen hat, um seiner Krankenkasse zu beweisen, dass er nicht mehr süchtig ist. Als er nach Jahren das Geld für die zweite Entziehungskur endlich von seiner Krankenkasse, die damals nur eine Therapie bezahlte, erstattet bekam, fing er wieder mit Saufen an, starb kurze Zeit später.

Mein Mann hat 9 Monate nicht geraucht, weil er sich von dem gesparten Geld einen großen Wunsch erfüllen wollte. Als er sich das gekauft hatte, fing er wieder mit Rauchen an.

Häufig ist auch eine 'Suchtverlagerung'. Ein trockener Alkoholiker fing, als er trocken wurde, das Laufen an. Heute 'muss' er so viele Marathonläufe wie es geht weltweit laufen. Da holt er sich seine Glückshormonausschüttungen - auch wenn seine Kniee inzwischen kaputt sind.

Letztendlich komme ich, wenn ich die Realität meine nur mit einem Suchtmittel ertragen zu können, nicht drum herum, 'ans Eingemachte' zu gehen, zu erkennen, was die Triebfedern sind, mich immer wieder etwas süchtig tun zu lassen.

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Was ist jetzt die Frage? Sucht ist was individuelles und manchmal auch kulturelles. Zum Beispiel gilt man im Ostblock noch lange nicht als Alkoholiker, wohingegen man im Westen der Welt schnell als solcher eingestuft wird.

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