Was denkt ihr, wird nach dem Tod passieren?

55 Antworten

Hallo illuminati2,

die Frage, was nach dem Tod geschieht, haben sich Menschen schon vor vielen Jahrhunderten gestellt. Schon der Patriarch Hiob, nach dessen Name ein Buch der Bibel benannt ist, stellte die Frage: "Wenn ein kräftiger Mann stirbt, kann er wieder leben?" (Hiob 14:14). Diese Frage wurde im Laufe der Zeit auf unterschiedlichste Weise beantwortet. Die alten Griechen beispielsweise glaubten, die Seele der Toten lebe in einem unterirdischen Bereich, "Unterwelt" genannt, weiter. Bei anderen Völkern des Altertums war die Vorstellung verbreitet, die Seelen der Toten würden sich in Sterne oder Kometen verwandeln.

Auch in vielen heutigen Religionen glaubt man an ein Leben nach dem Tod. Hindus und Buddhisten glauben an eine Reinkarnation, Muslime an eine Seele, die den Tod des Leibes überlebt und beim Jüngsten Gericht entweder in ein Paradies oder in die Hölle komme. Eine ähnliche Vorstellung vertritt man auch in der evangelischen und katholischen Kirche. Auch wenn sich diese Glaubensauffassungen voneinander unterscheiden, so ist man sich doch über eines weitgehend einig, dass die Seele unsterblich ist. In einer katholischen Enzyklopädie heißt es daher: "Die Lehre, dass die Menschenseele unsterblich ist und nach dem Tod des Menschen weiter existiert ... ist einer der Ecksteine der Kirchenphilosophie und Theologie." (New Catholic Encyclopedia) Obwohl diese Lehre sehr weiter verbreitet ist, stammt sie nicht aus der Bibel, sondern aus der heidnischen Philosophie.

Wenn die Bibel das Wort "Seele" (hebräisch néphesch) verwendet, dann meint sie damit nicht einen unsichtbaren, unsterblichen Teil des Menschen, sondern den ganzen Menschen. In 1. Mose 2:7 ist daher zu lesen: "Und Jehova Gott ging daran, den Menschen aus Staub vom Erdboden zu bilden und in seine Nase den Odem des Lebens zu blasen, und der Mensch wurde eine lebende Seele." Zu beachten ist, dass es hier ja heißt, dass der Mensch eine Seele wurde und keine Seele bekam.

In der bereits zitierten Enzylopädie heißt es über den Begriff "Seele": "Die Seele ist gemäß dem AT kein Teil des Menschen, sondern der ganze Mensch - der Mensch als lebendiges Wesen." (New Catholic Encyclopedia) Wenn also gemäß der Bibel die Seele kein schattenhaftes Geistwesen ist, das nach dem Tod des Körpers weiterlebt, was geschieht dann mit dem Menschen, wenn er stirbt? Da ja, wie wir gesehen haben, die Seele die Person als Ganzes darstellt, stirbt somit beim Tod des Menschen die Seele. Das bestätigt auch die Bibel, wenn sie sagt: "Siehe! Alle Seelen — mir gehören sie. Wie die Seele des Vaters, ebenso die Seele des Sohnes — mir gehören sie. Die Seele, die sündigt — sie selbst wird sterben" (Hesekiel 18:4).

In welchem Zustand befinden sich also die Toten? Da sämtliche Sinne mit unserem physischen Körper verbunden sind, erlöschen beim Tod eines Menschen sämtliche Organfunktionen. Er hört somit auf zu existieren. Daher steht in den Psalmen geschrieben: "Setzt euer Vertrauen nicht auf Edle noch auf den Sohn des Erdenmenschen, bei dem es keine Rettung gibt. Sein Geist [d. h. seine Lebenskraft] geht aus, er kehrt zurück zu seinem Erdboden; an jenem Tag vergehen seine Gedanken tatsächlich" (Psalm 146:3, 4).

Das heißt jedoch nicht, dass mit dem Tod für immer alles vorbei ist. Die Bibel zeigt, dass Gott die Toten eines Tages wieder zum Leben bringen wird. Jesus Christus sagte daher voraus: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen werden ... zu einer Auferstehung des Lebens" (Johannes 5:28, 29). Dann wird auch eine andere alte Prophezeiung in Erfüllung gehen, die besagt, dass Gott "den Tod für immer verschlingen" wird (Jesaja 25:8).

Es wird also eine Zeit geben, in der Gott nicht nur die Gräber der Toten leeren wird, sondern auch dafür sorgen wird, dass die Auferweckten für immer am Leben bleiben können. Dann wird der ursprüngliche Vorsatz Gottes mit der Erde und den Menschen verwirklicht werden. Die Erde wird zu einem wunderschönen Paradies werden, in dem es weder Kriege noch Hunger noch sonstiges Leid mehr geben wird. Es bricht also ein neues Zeitalter an, dass im letzten Buch der Bibel, in der Offenbarung, wie folgt beschrieben wird: "Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen“ (Offenbarung 21:3, 4).

Somit braucht man, wenn man an den Tod denkt, eigentlich nicht mit Schrecken erfüllt sein. Der Tod ist einfach eine Unterbrechung des Lebens. Was jedoch dann folgt, ist schöner, als man es sich in seinen kühnsten Träumen ausmalen könnte. Wer denkt, das sei zu schön, um war zu sein, der sei dazu aufgerufen, sich einmal von der Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Bibel zu überzeugen. Doch das ist ein anderes Thema.

LG Philipp

Als ich so ca. 5 Jahre alt war, konnte ich noch nicht schwimmen. Wir gingen im Sommer an einen See und es war ein sehr schöner Tag. Mein Vater wollte sich ein wenig ausruhen und meinte zu mir, dass ich nur mit den Füßen ins Wasser sollte. Also lief ich den kleinen Strand mit den Füßen im Wasser entlang. Als ich die Zone erreichte, wo das Schilf begann, fiel ich plötzlich tief hinab. Ein kleiner Schritt hatte ausgereicht um mich an einer tieferen Stelle am See zu befinden. Später sollte ich lernen, dass das recht normal für einen See ist - an der Schilfgrenze fallen die Seen oft tief hinab.

Ich war in etwa so tief, dass ich wenn ich im Wasser sprang mit den Fingerspitzen gerade so an die Oberfläche des Sees kam. Der plötzliche Fall in den See hatte mich geschockt, aber ich dachte mir, dass mein Vater oder jemand von den vielen Menschen am See schon gesehen haben wird, dass ich Schwierigkeiten hatte und rechnete jeden Augenblick mit Rettung. Ich schaute mich in dem See um. Er war dunkel und man konnte gerade so den ganzen See durchblicken. Überall drang Licht bis zu einer gewissen Grenze gut sichtbar ein und darunter dunkles Wasser. Hier und da waren ein paar große Steine und ein paar Pflanzenreste am Seegrund verteilt.

Ich merkte wie meine Speiseröhre begann weh zu tun. Es war so als würde man mit ganz kleinen Nadeln überall an ihr picksen. Ein sehr ähnliches Gefühl hat man, wenn man Sodbrennen hat. Ich drehte mich im Wasser um und versuchte den Hügel, den ich herabgeglitten bin wieder hoch zu laufen. Ich kam aber immer nur Zentimeter voran und der Sandboden unter mir gab immer direkt nach und wie Treibsand glitt ich wieder an die tiefere Ausgangsposition. Dies versuchte ich eine Weile immer wieder, aber ohne Erfolg. Mit der Zeit veränderte ich meine Taktik. Ich sah eine dickere Frau mit einem auffälligen Bikini und dachte mir, wenn ich im Wasser Lärm machen könnte, würde sie bestimmt sich umdrehen und mich sehen. Also sprang ich immer wieder nach oben und versuchte mit meinen Fingern so viel Lärm wie möglich zu machen. Ich ruderte mit den Armen und erzeugte Wirbel. Aber die Frau reagierte nicht - es war wohl zu laut an dem See.

Ich sprang so lange bis etwas mir sagte, dass es keinen Sinn haben würde. Es war keine Stimme oder irgend eine Person, die mir das sagte, der Gedanke war einfach plötzlich in meinem Kopf. Ich hatte noch genug Kraft um weiter zu springen und war auch nicht müde, aber ich erkannte, dass ich aus dieser Situation nicht mehr herauskommen würde und hörte auf zu springen. Sobald ich akzeptierte, dass ich nun sterben werde, fiel der Schmerz von mir und eine Freude, die ich nie wieder später verspüren sollte durchströmte mich. Während ich all den Menschen, meinen Geschwistern alles gute Wünschte, meine Mutter darum bat, dass sie meinem Vater keine Vorwürfe machen solle und mich von meinen Freunden und meinen Eltern verabschiedete, stieg mein Glücksgefühl noch weiter an und mir wurde angenehm warm. Ich sah plötzlich alles in Zeitlupe und viel klarer. Die Lichtstrahlen tauchten ganz langsam und wunderschön in den See hinein und der ganze See wurde hell. Ich konnte genau sehen wie der Untergrund wirklich aussah, ich konnte die Farben es Sees, der Steine usw. genau sehen während überall im See Lichtstrahlen wie Pfeile in den See tauchten. Ich war so glücklich wie nie danach.

Plötzlich wirbelte über meinem Kopf das Wasser und zwei Arme griffen nach mir. Ich sah das Gesicht meines Vaters und genau in dem Augenblick, in dem mein Kopf die Wasserlinie durchbrach, begann mein ganzer Körper enorm weh zu tun. Ich war vor Schmerzen gelähmt und es gab wohl nur wenige Momente in meinem Leben, wo ich so gelitten habe. Ca. 10 Minuten konnte ich mich überhaupt nicht bewegen und hatte einfach nur Schmerzen. Ich erholte mich aber sehr schnell wieder und bald wurde der Tag zu einer Erinnerung unter vielen.

Ich kann dir nicht sagen, was nach dem Tod passiert - falls es ihn überhaupt gibt; ich kann dir nur sagen, dass ich nicht glaube, dass die Natur oder ein Gott, wohl nicht vorgesehen hat, dass wir leiden, wenn wir sterben - oder besser gesagt, dass die Schmerzen, die wir vor unserem Tod haben uns auf ein großes Glücksgefühl vorbereiten können. Ich bezweifel sehr stark, dass die Natur jeden Tag Milliarden von Lebewesen sterben lässt und danach nichts mit ihnen passiert. Die Natur schätze ich als sehr effizient ein. Genauso würde ich einen Gott einschätzen, der uns erschaffen hat. Es gibt schon einen Sinn, auch wenn wir ihn nicht immer erkennen können.

Ich bezweifel sehr stark, dass die Natur jeden Tag Milliarden von Lebewesen sterben lässt und danach nichts mit ihnen passiert. Die Natur schätze ich als sehr effizient ein.

Aber genau sowas passiert doch, die werden von anderen Lebewesen zersetzt und letztendlich zu erstklassigem Dünger. 

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@3125b

Körperlich hast du da Recht, aber die Frage ist, ob das was uns wirklich ausmacht nur körperlich ist oder der Körper einfach nur eine Kommunikationsart zwischen uns sein könnte. 

Zu meinem Text oben, man kann ja vieles erklären... man kann erklären, warum ich solche Glücksgefühle hatte oder man kann erklären, warum ich Sachen in Zeitlupe gesehen habe, aber bisher konnte mir keiner Erklären, warum ich die Lichtstrahlen in Superzeitlupe über all eintauchen gesehen habe und warum ich den See plötzlich fast taghell sehen konnte. Es scheint also Aspekte des Todes und des Sterbens zu geben, die noch nicht so einfach zu erklären sind.

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@zahlenguide

Ich hatte Gänsehaut, als ich deinen Bericht über die Nahtoderfahrung gelesen habe...

Ja, die sog. Wissenschaft meint, alles mit rationaler Logik etc. erklären zu können, aber sie ist noch lange nicht der Weisheit letzter Schluss.

Bewahre und erhalte dir die Erinnerung an das Erlebte im Herzen - sie kann dir immer Kraft geben, wenn mal schwierige Zeiten im Leben kommen.

Alles Gute für dich ! ;)

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Nach der Lehre der Bibel leben wir einmal hier in unserer irdischen Existenz und nach dem Tod sind wir entweder bei Gott (Himmel, Paradies) oder nicht (Hölle).

In Hebräer 9,27-28 steht: "Sterben müssen alle Menschen; aber sie sterben nur einmal, und darauf folgt das Gericht. Genauso wurde auch Christus nur einmal als Opfer dargebracht – als Opfer, das die Sünden der ganzen Menschheit auf sich nahm. Wenn er wiederkommt, kommt er nicht mehr wegen der Sünde, sondern um denen Rettung zu bringen, die auf ihn warten."

Wenn Menschen Jesus Christus als ihren Herrn und Erlöser annehmen, um Vergebung ihrer Sünden bitten und an ihn glauben bedeutet dies, dass sie Gottes Kinder und demzufolge auch Erben werden und damit das Heil (Folgen dieses Heils = Gottes Kinder werden, Freiheit, Vergebung der Sünden, ewiges Leben im Paradies usw.) in Christus erlangen.

Ein paar Bibelstellen, die dies verdeutlichen:

"Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben." Johannes 3,16

"Ohne Glauben ist´s unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn gibt." Hebräer 11,6

"Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen." Johannes 5,24

Gibt es denn keine andere Erlösung als immer nur Jesus Jesus Jesus? zB Nirwana? Und wieso "Erlösung", geht auch "losgelöst" (schon zu Lebzeiten)?

Is' doch letztlich ein Brei, die ganzen Religionen, und Bibeln gibt's mehr als nur die christlich-jüdisch-hebräische.

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@RoSiebzig

Die verschiedenen Religionen und ihre heiligen Bücher unterscheiden sich schon sehr voneinander...

Jesus hat gesagt: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!" (Johannes 14,6).

Ich bin davon überzeugt, dass Jesus bewusst bestimmte Artikel (der, die, das) und nicht unbestimmte (ein, eine, ein) verwendet - weil es nur einen Weg und nicht mehrere zu Gott gibt!

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@RoSiebzig

Nein, es gibt keine andere Erlösung als Jesus, Jesus, Jesus!!!

Jeder Mensch war/ist ein Sünder und vor Gott nicht gerecht. Und genausowenig, wie sich jemand selbst an den Haaren aus den Sumpf ziehen kann, kann sich jemand selbst aus dem Sumpf der Sünde ziehen. Nur Gott kann es und er hat es getan, indem Gottes Sohn Jesus Christus als Mensch auf die Erde kam und für unsere (meine/deine) Sünden gestorben ist. Deswegen nur Jesus, Jesus, Jesus!

Oder kennst du eine Religion, in der Gott sich selbst geopfert hat um uns zu erretten?Ich kenne keine, in allen anderen, muss man selber irgendwie gerecht werden und zu Gott finden.

Johannes 3,16: "Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, aufdass alle die an IHN (Jesus Christus) glauben, nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben!"

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