Was denkt ihr was nach dem tod passiert?

12 Antworten

Ich bin nicht gläubig, also glaube an Gott nicht.

weil ich kann es nicht wirklich vorstellen,das da ein Mann gibt, der einfach alles erschaffen hat, wie Menschen, Erde, Tiere usw.

finde es zu unrealistisch, den es gibt nicht mal so wirklich beweise dafür.

(wollte damit keinen verletzen oder so, ist nur meine Meinung.)

meiner Meinung nach, entweder man stirbt einfach und dann ist es einfach vorbei.

also nichts.

oder man wird wiedergeboren, was auch logisch sein könnte.

aber wer weiß was da alles sein kann, werden wir nicht herausfinden.

ist aber eine sehr interessante Frage, danke!

Danke für dein Kommentar ^^

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Als gläubige Person sehe ich es so, wie es in der Bibel steht. Mehr dazu in diesem Video:

https://www.youtube.com/watch?v=5Uqav9AWODE

Dies auch auf Grund meiner bisherigen Lebenserfahrung sowie von Erlebnissen von Mitmenschen und ihren Erfahrungen mit Gott.

Doch schliess ich nicht aus, dass Atheisten recht haben und nach dem Tod alles aus ist.

Sich gross Sorgen darüber zu machen, wenn letzteres eintreffen würde, das schadet einem nur. Denn ändern kann man einen solchen Lebenslauf so oder so nicht. Je mehr man sich vor dem Tod fürchtet, desto schneller tritt er ein.

Stimmt schon

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Meine Meinung:
Gott ist ein Konstrukt/Konzept der Menschen, darf anders gesehen werden.

Also demnach ist nach dem Tod - nichts mehr.

Körper zersetzt sich.

Das Leben ist tragisch.

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edit:

Weiter kannst dir überlegen, was ist mit den Tieren? Das sind ja auch Lebewesen.

Da akzeptieren wir, dass es kein Leben nach dem Tode gibt, weil wir uns als etwas Besonderes/Höheres ansehen und von einem "Gott" retten lassen...

Und wir Menschen machen dann noch die Massentierhaltung und Essen die Tiere. Für die Tiere ist es noch trauriger - oder

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Life - Elite University of the Universe [L-EUotU]

Schon sad iwie xD

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@KIRITO135

Ja - leider ist das Leben kein Ponyhof.

Weiter kannst dir überlegen, was ist mit den Tieren? Das sind ja auch Lebewesen.
Da akzeptieren wir, dass es kein Leben nach dem Tode gibt, weil wir uns als etwas Besonderes/Höheres ansehen und von einem "Gott" retten lassen...

Und wir Menschen machen dann noch die Massentierhaltung und Essen die Tiere. Für die Tiere ist es noch trauriger - oder

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@jentolon

Ja wenn man das richtig bedenkt ist das zutiefst traurig und mies.

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Der Großteil der Welt glaubt Bewusstsein entsteht in Gehirnen, Ich entstehe einmal und bin dann für immer wieder weg. Vollkommen schwachsinnig. Eine der Hauptgründe warum wir glauben dass das so ist ist unserer Sprache geschuldet.

Sprache formt Realität und vorallem wie die Welt wahrgenommen wird. Sie wirkt als Filtersystem und beeinflusst die Art der Wahrnehmung und auch was wahrgenommen wird. Wenn ich ein Feuerzeug anzünde was siehst du? Eine Flamme. Das würde jeder Mensch mit Nomen-basierter Sprache sagen. Da ist aber garkeine "Flamme" als festes Ding oder Objekt, sondern nur ein dauerhafter Strom verbrennender Gasmoleküle. Das wir also eine feste Flamme sehen ist nur ein Symptom unser Sprache welche die Welt buchstäblich verdinglicht. Menschen die mit Verben-basierter Sprache aufgewachsen sind, sehen dort nur den stetig passierenden Flammensprozess als ständig neues Geschehnis.

Wir setzen mithilfe unserer Sprache also einen imaginären Rand um eine Erscheinung der Welt und sagen das ist jetzt ein Objekt. Objekte existieren so aber nicht in der realen Welt, hier ist alles im ständigen Fluss und all die Ränder und verschiedenen voneinander getrennten Objekte die wir sehen, eine Verzerrung unserer Wahrnehmung und nur konzeptionell.

Die einzige Möglichkeit Welt ungefiltert und rein wahrzunehmen wäre also, dieses sprachliche Filtersystem im Gehirn zu deaktivieren. Und das geht tatsächlich. Es gibt Zustände die durch Drogen oder magnet-induktion hervorgerufen werden können in denen man die Welt so sieht wie sie ist.

In solchen Zuständen wird ersichtlich, dass all die Unterschiede und Trennungen der zuvor geglaubten "Dinge", nur konzeptionell war. Sie waren nur imaginär. Man sieht dass die gesamte Existenz ein einzelner, ungetrennter Prozess ist der keine separaten Teile hat. Ich bin nicht getrennt von meiner Umwelt und auch nicht von anderen Organismen. Es handelt sich hier nicht um eine Zweiheit von intelligenten Organismen auf der einen Seite und toter Umwelt auf der anderen, sondern es ist mehr ein einzelnes intelligentes Feld von Organismus/Umwelt. Und wir, jeder einzelne von uns geglaubte getrennte Organismus, ist dieses eine intelligente Feld von Organismus/Umwelt.

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Wir glauben "Ich" als Organismus bin getrennt von anderen Organismen, sodass jeder ein einzelnes individuelles Bewusstsein hat. Wir bilden also auch hier wieder einen imaginären Rand um diese stetig wandelnden Systeme, genauso wie bei der "Flamme", wo eigentlich keiner ist. (da auch Organismen einer dauerhaften Zellerneuerung unterliegen und nach rund 7 Jahren komplett neue Körper sind)

Aber auf molekularer Ebene bist auch du nur eine Ansammlung von Milliarden von Zellen. Und jede dieser Zellen hat für sich auch unglaublich viel Raum. Auch innerhalb der Zellorganellen, dann den Molekülen und Atomen, ist der Großteil, rund 99% tatsächlich, einfach nur leerer Raum. Was lässt dich also glauben dass du eine Einheit bist? Wir glauben dass der Raum zwischen uns trennt und uns zu unterschiedlichen Systemen macht, aber genauso wie in deinem Körper, ist er das was alles miteinander verbindet.

Der einzige Grund warum Ich glaube dass ich eine Einheit bin die getrennt von anderen Einheiten ist, ist durch unser Bewusstsein und unsere Wahrnehmung die uns klar sagt, ich bin ein einzelnes System. Hier vertrauen wir aber unserer Wahrnehmung basierend auf einer sprachlichen Verzerrung und unterliegen somit einer Illusion.

Das was ich und jeder andere ist, ist das gesamte Feld von Organismus/Umwelt. Die Trennungen zwischen den Dingen waren nur konzeptionell. Das einzige ungetrennte "Ding" das wirklich existiert ist das gesamte Universum. Und das ist "Ich" eigentlich.

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Kurz gesagt, jedes Bewusstsein ist dasselbe Bewusstsein. Jedes Ich das entsteht ist dein Ich. Du bist diese Welt die sich immer wieder ihrer selbst bewusst wird, immer wieder neu entsteht und immer wieder vergeht. Und vorallem als Mensch stellst du dir immer wieder dieselbe Frage: "Was wird wohl danach passieren". Dasselbe was davor passiert ist. Da ist nichts, und auf einmal Wahrnehmung. Ich lebe. Was ist das? Nach ein paar Jahren "weißt" du, ah ja, wir Leben hier einmal und sterben dann für immer. Dann stirbst du und wieder dasselbe.

Es klingt wie die wahnsinnigste Idee überhaupt aber das Ding ist, es ist keine Idee. Jede Idee basiert auf sprachlichen Konzepten. Diese Weltsicht allerdings wird erst offensichtlich, wenn jede Idee und jedes Konzept der Welt fallengelassen wird. Wenn jeder versuch, Welt irgendwie verstehen zu wollen aufhört. Wenn das sprachliche Filtersystem zur Ruhe kommt, wird Welt ganz genau so wahrgenommen wie oben beschrieben.

Ist mir irgendwie zu hoch sorry xD

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@KIRITO135

Ach schade naja es ist für uns auch sehr kompliziert. Ein Baby weiß wovon ich rede, die nehmen Die Welt noch ungefiltert wahr

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@Philipp3141

Hab ein bisschen verstanden aber alles war ein bisschen kompliziert 😂

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@KIRITO135

ich kann nur empfehlen sich mal z.b. Alan Watts Buch "On The Taboo Against Knowing Who We Are" durchzulesen.

Jeder glaubt momentan an ein totes Universum in welchem wir einmal entstehen und vergehen genauso stark wie damals im Mittelalter an Gott und Himmel und Hölle geglaubt wurde, wobei auch diese Weltanschauung nur eine Idee ist die momentan nur am schlüssigsten scheint.

Es gibt aber noch eine weitere Möglichkeit und die wäre es als einen intelligenten Organismus zu sehen, in welchem wir als Menschen oder andere intelligente Tiere ähnlich fungieren wie die Neuronen in unseren Zellen. Jeder einzelne von uns ist ein intelligenter Ausdruck des Universums und somit folglich das Universum selbst.

Wir sind metaphorisch gesehen alle Sonnenstrahlen einer einzigen Sonne, kleine Gucklöcher aus welchen sich das Universum selbst anschaut.

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@KIRITO135

Wenn du verstehst was Alan Watts sagt, dann bleibt dir nichts anderes übrig als zu staunen und vor Freude zu weinen, wie heftig Existenz ist und was es bedeutet, hier zu sein. Wir glauben wir sind nur kleine Flecken im großen Nichts, aber es ist genau umgekehrt, wir sind alles was existiert und erfahren uns hier als kleine Organismen. Es klingt verrückt aber man könnte tatsächlich sagen dass wir Gott sind welcher die Welt von innen spielt.

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Nach der Bibel gibt es direkt nach dem Tod entweder eine wunderbare Existenz bei Gott oder in der Gottesferne (Hölle).

Den "Himmel" (Paradies) im Sinne von Gottes neuer Schöpfung stelle ich mir "unvorstellbar" schön vor. Die Bibel verheißt dazu z. B.:

  • "Was kein Auge jemals gesehen und kein Ohr gehört hat, worauf kein Mensch jemals gekommen ist, das hält Gott bereit für die, die ihn lieben" (1.Korinther 2,9).
  • "Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu!" (Offenbarung 21,4-5a).
  • "Denn siehe, ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde, sodass man an die früheren nicht mehr gedenkt und sie nicht mehr in den Sinn kommen werden; sondern ihr sollt euch allezeit freuen und frohlocken über das, was ich erschaffe" (Jesaja 65,17-18a).

Auf die Ewigkeit in Gottes Herrlichkeit freue ich mich schon sehr!

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