Was denkt ihr, was es in der Zukunft für negative Sachen geben wird, wenn es der Gentechnik keine Grenzen gesetzt werden?

1 Antwort

Mischwesen aus Menschen und Schimpansen, die in der Schule ausgelacht werden? Pränatale Screenings für Menschen mit Segelohren, die dann abgetrieben werden? Sortenarmut bei Nutzpflanzen und -tieren?

Ich finde nicht, dass der Gentechnik allzu viele Grenzen gesetzt werden sollten. Es ist sehr nützlich, ertragreiche oder schädlingsresistente Getreidesorten zu haben und Krankheiten zu heilen. In gewisser Weise sind auch der Mensch und seine Wissenschaft Teil der Evolution. Ich baue zwar selbst alte Gemüsesorten an, aber das sind keine Spezies, sondern Sorten. Es bleibt dieselbe Art, egal, ob ich sie züchterisch oder gentechnisch manipuliere. Eine jede Manipulation könnte auch als natürliche Mutation entstehen.

Ja, aber ob die Krankheiten richtig geheilt werden, bleibt eine offene Frage! Viele die mit Gentechnik manipulierten Lebewesen bekommen dadurch andere Krankheiten wie Krebs zum Beispiel

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@Rxnxsham

Das ist nun ziemlich theoretisch, aber nehmen wir mal an, dass ein Hähnchen, das schneller wächst, auch eher Krebs bekommt. Es wird mit 6 Wochen geschlachtet und das erhöhte Krebsrisiko besteht erst ab 2 Jahren Lebensalter. Also ist es egal.

Kritisch wird es erst, wenn es keine "normalen" Hähnchen mehr gibt und der Mensch irgendwann ausgestorben ist und die Tierart "Gallus gallus domesticus" nicht lange genug lebt, um sich fortzupflanzen. Dann gibt es aber noch die Wildform und eine Menge verwandter Arten. Hühner wird es immer geben, Getreide auch, keine Angst.

Ein Mensch, der mit Gentechnik geheilt wird, wie zum Beispiel meine zuckerkranke Mutter, hat kein erhöhtes Krebsrisiko. Im Gegenteil, die Gentechnik rettet vielen Schweinchen das Leben.

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