Was denkt ihr über syrische Fassbomben?

Das Ergebnis basiert auf 37 Abstimmungen

unmenschlich 51%
gibt Schlimmeres 22%
Eine Bombe wie jede andere auch 16%
zurecht geächtet 5%
sollten verboten werden 3%
Unnötige Verwüstung 3%
Hoffentlich setzt Putin die nicht in der Ukraine ein 0%

16 Antworten

Unnötige Verwüstung

Aus strategischer Sicht, die einzige richtige Antwort. Es ist schon lange das Ziel, möglichst schnell viele Gegner zu töten, ohne dabei die Infrastruktur zu zerstören. Aus Sicht der Großmächte, hat man leider noch keine effektive Waffe erfinden können. Aus Sicht der Bevölkerung ist es wiederum gut, denn solange man keine Atombombe auf den Kopf geworfen bekommt, hat man noch die Möglichkeit zu überleben.

Und wie einige hier erkannt haben, gibt es weitaus schlimmere Waffen als diese Fassbomben.

Ich weiß ja nicht, was sich hier immer alle unter einen Krieg vorstellen...

Im Krieg leidet immer zuerst die Bevölkerung und niemand nimmt darauf Rücksicht. Es geht nur darum, wer mit wem wo und mit was Handel treiben darf und um seine "Rechte" durchzusetzen, ist den meisten sogut wie jedes Mittel recht. Es zählen nur Idiologien und Geld. Menschenleben sind hier nichts wert. Das war so, ist so, und wir auch so bleiben.

Man muss nur schauen, welche 3 Unterschriften sogut wie immer fehlen, wenn es darum geht, irgendwelche Waffen usw zu verbieten.

Und ob sich ne Fassbombe von irgendwelchen anderen High Tech Bomben unterscheidet, wage ich zu bezweifeln. Am Ende sterben Menschen...

unmenschlich

Verwerflich ist vor allem, dass es gegen Zivilisten eingesetzt wurde. Bewusst Spitäler damit bombardiert wurden. Man wollte oft gar nicht militärische Ziele treffen, sondern einfach Menschen töten oder in Angst versetzen.

Wird behauptet aber mehr nicht.

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@W4hrheitsf1nder

Direkt in der Frage hier ist ein Video von einem solchen Angriff verlinkt??

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@W4hrheitsf1nder

Und woher beziehst du die Information das es diese Angriffe in Wirklichkeit nie gegeben hat?

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@Tuehpi

Sage ich nicht aber man sollte vorsichtig sein was man in solchen Konflikten glaubt und was nicht.

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gibt Schlimmeres

Ich sag nur Drohnen. Krieg ist allerdings nie menschlich. Auch mit einer Jet Rakete oder einem Mörser kann man ähnlichen Schaden anrichten.

Woher ich das weiß:Hobby – Beschäftige mich viel mit Geschichte
unmenschlich

Da geht es nicht um militärische Erfolge, es geht um Terror gegen Zivilisten.

Wir hätten damals schon erkennen müssen, wie brutal auch von Russland gegen Zivilisten vorgegangen wurde. Dann hätten wir uns nicht in eine so starke Abhängigkeit von russischer Energie begeben.

unmenschlich

Kann man auch gleich wieder Napalm oder agent orange nehmen, ist fast genauso schlimm

Ist Agent Orange nicht nur ein Pflanzengift gewesen um die Bäume kahl zu machen, damit man die Vietnamesen besser bekämpfen kann?

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@QWERTZ2022

Agent Orange

wurde von Flugzeugen oder Hubschraubern großflächig versprüht. Da das Herbizid herstellungsbedingt mit 2,3,7,8-Tetrachlordibenzodioxin (TCDD) verunreinigt war, erkrankten viele hunderttausend Bewohner der betroffenen Gebiete und bis zu zweihunderttausend US-Soldaten.[2]
TCDD ist der giftigste Vertreter der Dioxine. Es wirkt unter anderem fetotoxisch (teratogen), schädigt also das ungeborene Kind im Mutterleib, und ist sehr persistent, das heißt, es verbleibt lange Zeit in der Umwelt.
Die andauernde Belastung der vietnamesischen Bevölkerung mit Dioxin wird in Zusammenhang mit dem – bis in die Gegenwart – drastisch erhöhten Auftreten schwerer Fehlbildungen bei Kindern, Krebserkrankungen, Immunschwächen und einer größeren Zahl weiterer Erkrankungen gebracht.

Der von den USA angeführte Kriegsgrund war eine Lüge (Tonkin Zwischenfall).

Die aufeinander folgenden US-Regierungen unter den Präsidenten Eisenhower, Kennedy, Johnson und Nixon fürchteten aufgrund der so genannten Domino-Theorie, dass mit Vietnam ganz Südostasien unter die Kontrolle kommunistischer Regierungen geraten könne.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Vietnamkrieg

Domino-Theorie

Die Domino-Theorie ist ein politischer Begriff aus den Zeiten des Ost-West-Konflikts. Sie wurde am 7. April 1954 von US-Präsident Dwight D. Eisenhower verkündet.[1]
Gemäß der Theorie würden Länder, die sich geographisch in der Nähe eines kommunistischen Landes befänden, durch die „populistische Kraft“ der kommunistischen Ideologie ebenfalls kommunistisch werden. Entsprechend würden nach und nach alle Länder einer Region wie bei einer Kette von Dominosteinenumfallen und sich damit von der westlichen Welt abwenden.
Diese Theorie stützte fast durchgehend bis zum Ende des Kalten Kriegs 1990 eine Politik der USA, die mit offenen und verdeckten Methoden versuchte, das Vordringen des Kommunismus zu verhindern, besonders in Lateinamerika, Afrika und Südostasien.
Folgen waren offene militärische Konflikte wie der Vietnamkrieg und von den USA geheim initiierte oder unterstützte Staatsstreiche gegen als links eingestufte demokratische Regierungen wie beim Putsch in Chile 1973. Insbesondere in Lateinamerika wurden zahlreiche rechtsgerichtete Militärdiktaturen unterstützt, die linke Oppositionsgruppen in so genannten Schmutzigen Kriegen bekämpften.
Dabei kam es zu einer Vielzahl von Menschenrechtsverletzungen, besonders durch den Einsatz staatlich gesteuerter Todesschwadronen.
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