was denkt ihr über Religionen?

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22 Antworten

Ich finde Religionen prinzipiell interessant. Bin selbst sehr gläubig.

Davon abgesehen mag ich keine religiösen oder auch anders gearteten Extremismen.

Gott ist Liebe und Mitgefühl und es stünde uns allen gut zu Gesicht, dies im Leben zu kultivieren und unseren Charakter zu veredeln.

Im Übrigen habe ich auch nichts gegen Atheisten. Folgen sie der Vernunft und der Tugend, so gehen auch sie nicht fehl.

Wir entstammen alle einer Quelle und gehen auf dieselbe Mündung zu, warum also streiten, wenn wir doch alle in Liebe und Frieden konstruktiv miteinander die Welt heilen können . Letztlich sind wir doch alle eins.

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Kommentar von sel12
06.06.2016, 18:22

danke schön, die beste Antwort :)

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Hallo sel12,

ich habe hin und wieder den Gedanken gelesen, dass die Welt ohne die Religionen besser dran wäre. Doch wo liegt das eigentliche Problem? Ist es die Religion an sich? Ist es nicht eher so, dass Religion vielfach missbraucht wurde? Religion oder Anbetung ist ja nicht grundsätzlich etwas Schlechtes, der Wunsch danach ist sogar tief im Menschen verwurzelt. Der Psychologe, Dr. Kevin S. Seybold, sprach einmal in diesem Zusammenhang von einem "ureigenen Drang des Menschen, etwas anzubeten". Besonders in den letzten Jahren haben verschiedene Wissenschaftler festgestellt, dass der Mensch von Natur aus nach einem tieferen Sinn im Leben verlangt. Die Religionen befriedigen zum Teil dieses Verlangen.

Der tiefere Grund dafür, dass sich die Religionen nicht als eine Kraft zum Guten erwiesen haben, liegt im Menschen selbst. Die Bibel drückt es so aus: "Die Neigung des Menschenherzens ist böse von seiner Jugend an" (1.Mose 8:21). Jeder Mensch hat also gewisse schlechte Neigungen und Wünsche ererbt. Das heißt aber nicht, dass man diesen Neigungen einfach folgen muss. Wir haben auch die Fähigkeit mitbekommen, uns selbst zu steuern und ein schlechtes Verlangen zu beherrschen. Damit jedoch ein Mensch das auch tut, braucht er ein starkes inneres Motiv. Genau dieses Motiv könnten die Religionen den Menschen liefern, doch haben sie darin kläglich versagt. Warum? Zum Teil ist das auf ihre religiösen Führer zurückzuführen, die vielfach ein denkbar schlechtes Vorbild für die übrigen Gläubigen waren.

Es gibt viele Beispiele, die zeigen, dass sie sich weniger von Liebe zu Gott als vielmehr von Eigennutz und Machtgier beherrschen ließen. Über die religiösen Führer seiner Tage sagte Jesus treffend einmal folgendes: "Alles daher, was sie euch sagen, tut und haltet, aber handelt nicht nach ihren Taten, denn sie sagen [es] wohl, aber handeln nicht entsprechend. Sie binden schwere Lasten zusammen und legen sie auf die Schultern der Menschen, sie selbst aber wollen sie nicht mit ihrem Finger bewegen.   Alle Werke, die sie tun, tun sie, um von den Menschen gesehen zu werden" (Matthäus 23:3-5). In seinen Worten bezeichnet sie Jesus treffend als "Heuchler".

Andere Beispiele für schlechtes Handeln, die einen regelrechten Schandfleck in der Geschichte der Religionen hinterlassen haben sind die Inquisition, Kreuzzüge und die Hexenverbrennung im Mittelalter, für die die damaligen Kirchenobersten die hauptsächliche Verantwortung tragen.

Doch Religion geht auch anders! Jesus verglicht die Religionen einmal mit "Bäumen" und und ihre Handlungsweise mit "Früchten", indem er erkläre: "An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man vielleicht jemals Trauben von Dornsträuchern oder Feigen von Disteln?   Ebenso bringt jeder gute Baum vortreffliche Frucht hervor, aber jeder faule Baum bringt wertlose Frucht hervor;   ein guter Baum kann nicht wertlose Frucht tragen, noch kann ein fauler Baum vortreffliche Frucht hervorbringen.   Jeder Baum, der nicht vortreffliche Frucht hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen.   Ihr werdet also diese [Menschen] wirklich an ihren Früchten erkennen" (Matthäus 7:16-19). Nach Jesu Worten gibt es also "gute Bäume" und "faule Bäume". Von den "faulen Bäumen" habe ich ja gerade gesprochen und die schlechten Früchte, die sie hervorbringen, haben letztlich ja auch zu Deiner Frage geführt.

Wie müsste denn so ein "guter Baum", also eine gute Religion aussehen? Jesus verwies ja darauf, dass man eine Religion "an ihren Früchten", das heißt an ihrer Handlungsweise messen müsste. Wie müsste diese denn aussehen? Nun, die Bibel gibt die Richtlinien vor und zeigt, wie eine Religion beschaffen sein muss, damit sie Gottes Anerkennung finden kann. Im folgenden möchte ich einige Merkmale anführen, die echtes Christentum auszeichnet:

Echte Christen beteiligen sich weder an Kriegen noch an sonstigen gewaltsamen Auseinandersetzungen. Sie verweigern jegliche Form des Krieges und Wehrdienstes

Biblischer Leitsatz: Jesaja 2:4: "Und er wird gewiß Recht sprechen unter den Nationen und die Dinge richtigstellen hinsichtlich vieler Völker. Und sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden müssen und ihre Speere zu Winzermessern. Nation wird nicht gegen Nation [das] Schwert erheben, auch werden sie den Krieg nicht mehr lernen."

Ein Christ meidet nicht nur Krieg und gewaltsame Konflikte, sondern fördert aktiv den Frieden, indem er sich in jedem Bereich seines Lebens als ein Friedensstifter erweist.

Sie sind so organisiert wie die Christen des ersten Jahrhunderts

Biblischer Leitsatz: Matthäus 23:8-11: "Ihr aber, laßt euch nicht Rabbi nennen, denn e  i  n  e  r ist euer Lehrer, während ihr alle Brüder seid. Des weiteren nennt niemand auf der Erde euren Vater, denn e  i  n  e  r ist euer Vater, der himmlische.   Auch laßt euch nicht ‚Führer‘ nennen, denn e  i  n  e  r ist euer Führer, der Christus.Der Größte aber unter euch soll euer Diener sein"

Es gibt bei ihnen keine Unterscheidung in "Geistliche" und "Laien". Diejenigen unter ihnen, die als Hirten und Lehrer fungieren, haben keine Machtstellung inne, auch wenn sie nach biblischem Muster die geistige Führung übernehmen. Sie sind Mitarbeiter ihrer Glaubensbrüder und bemühen sich darum, ein gutes Vorbild zu sein.

In allen Lebensbereichen zeichnet sie sich durch absolute Ehrlichkeit aus

Biblischer Leitsatz: Hebräer 13:18: "Betet weiterhin für uns, denn wir hegen das Vertrauen, ein ehrliches Gewissen zu haben, da wir uns in allen Dingen ehrlich zu benehmen wünschen."

Für einen Christen gibt es weder Notlügen noch Halbwahrheiten. Sein Reden und sein Handeln zeichnet sich durch absolute Ehrlichkeit, auch in den vielen kleinen Dingen, des Lebens aus.

Sämtliche Lehren und Handlungsweisen stützen sich auf die Bibel


Biblischer Leitsatz: Johannes 17:17:"Heilige sie durch die Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit."

Echter christlicher Glaube hält sich in jedem Bereich des Lebens eng an die Bibel. Für ihn haben die moralischen Standards der Bibel absolute Gültigkeit, auch wenn der Trend der Zeit oft in eine ganz andere Richtung weist.

Sie haben große Achtung vor Ehe und Familie

Biblischer Leitsatz: Matthäus 19:5,6: "‚Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und wird fest zu seiner Frau halten, und die zwei werden e  i  n Fleisch sein‘, so daß sie nicht mehr zwei, sondern e  i  n Fleisch sind? Was also Gott zusammengejocht hat, bringe kein Mensch auseinander.“

Sie sehen in der Ehe eine lebenslange Bindung, die nur durch den Tod oder die eheliche Untreue des Partners zerstört werden kann.

Sie nehmen die Nachfolge Jesu Christi sehr ernst und lassen ihr ganzes Leben davon bestimmen

Biblischer Leitsatz: 1. Petrus 2:21: "In der Tat, zu diesem [Lauf] wurdet ihr berufen, weil auch Christus für euch gelitten hat, euch ein Beispiel hinterlassend, damit ihr seinen Fußstapfen genau nachfolgt."

Das zeigt sich u a. darin, dass materielle Werte nur eine untergeordnete Bedeutung haben und Dienst für Gott und für andere im Vordergrund steht. Sie versuchen in jedem Bereich Ihres Lebens das Beispiel und das Wesen Jesu Christi nachzuahmen und Ihnen widerstrebt jegliche Form von Heuchelei.

Sie machen, ebenso wie ihr Herr Jesus Christus, überall das Reich Gottes bekannt . Außerdem bieten sie anderen Hilfe an, ebenfalls Christi Nachfolger zu werden

Biblischer Leitsatz: Matthäus 28:19,20: " Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.“

In Jesu Mittelpunkt des Lebens stand sein Predigen und Lehren. Überall, wo er auf Menschen traf, erzählte er ihnen etwas von Gott und seinem künftigen Königreich. Der gleiche Eifer sollte auch einen Nachfolger Jesu kennzeichnen.

Sie gebrauchen den Namen Gottes und machen ihn anderen bekannt

Biblischer Leitsatz: Johannes 17:26: "Und ich habe ihnen deinen Namen bekanntgegeben und werde ihn bekanntgeben, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen sei und ich in Gemeinschaft mit ihnen.“

Ein echter Christ macht aus dem Namen Gottes keinen Hehl und gebraucht ihn ebenso freimütig, wie das Jesu und seine ersten Jünger taten.

Das sind nur einige wenige Merkmale, die für den echten christlichen Glauben kennzeichnend und bestimmend sind. Glaubst Du nicht, dass durch einen solchen Glauben die Welt ein Stückchen besser wird? Doch wie Jesus sagte, wären die meisten Menschen nicht bereit, einen solchen Glaubensweg zu unterstützen. Er würde niemals zu einer Weltreligion heranwachsen, sondern immer nur gleichsam eine "kleines Pflänzchen" bleiben. Jesus sagte über den christlichen Lebensweg : "Eng ist das Tor und eingeengt der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind es, die ihn finden" (Matthäus 7:14). Nichtsdestotrotz sind wahre Christen, obwohl zahlenmäßig wenige, in dieser finsteren Welt ein Hoffnungsstrahl, oder, wie es Jesus einmal ausdrückte, sind sie "das Licht der Welt" (Matthäus 5:14).

LG Philipp

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Kommt drauf an, was genau du unter "Religion" verstehst.

- im ursprünglichen Sinn "Rückbindung" - die Weltanschauung, die die Grundlage der Entscheidungen eines Menschen bildet - unvermeidbar.

- Als ein Glaube an eine höhere Macht (wie es wohl am häufigsten verstanden wird, insbesondere im Gegensatz zu materialistischem Monismus) - prinzipiell nicht widerlegbar, und von daher neutral zu behandeln, ebenso wie ihre Negation

- Als ein Versuch, die Götter durch Rituale und Opfer gnädig zu stimmen - solange andere dadurch nicht geschädigt und übermäßig belästigt werden, ok (vgl. Grundregel des Straßenverkehrs, StVO §1 Abs. 2)

- Als eine Möglichkeit, sich als Guru feiern zu lassen und andere um ihr Bargeld (und womöglich auch das ihrer Verwandtschaft) zu erleichtern - wie andere Formen des Nepps (und je nach Methodik auch der Freiheitsberaubung) auch

- Als etwas, das sich als "Rechtfertigung" für eigenes Überlegenheitsgefühl eignet - solange harmlose Spinnerei, ok, ansonsten: überwachen und sobald Straftaten nachgewiesen sind, wegsperren

- als etwas, das sich dazu eignet, sich zur "Vernichtung" von "Individuen" anderer Anschauung verpflichtet zu fühlen: Prüfen, ob geschlossene Abteilung einer Nervenheilanstalt angezeigt (Bitte Vorsicht vor Erweiterungen, insbesonders in religiös (1. Sinn) gebundenen Staaten, wie der ehem. Sowjetunion)

- als etwas, das sich dazu eignet, andere vom vorigen Punkt zu überzeugen: Prüfung auf Geisteszustand - gewöhnlicher soziopathischer Massenmörder oder Geisteskranker

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Grüß Dich sel12!

Religion bzw. religiös sein ist etwas, was dem Menschen angeboren ist. Was nicht angeboren ist sind die Inhalte, also der Glauben. Religiös zu sein im Sinne sich selbst und frei seinen religiösen Weg zu suchen, halte ich für absolut sinnvoll. Indoktrination ist verwerflich!

https://de.wikipedia.org/wiki/Indoktrination

Ich habe hier eine für mich sehr gute Definition von Religion, die ich immer gerne anführe: 

Es gibt keine allgemeingültige Definition, es gibt nur eine, die dem Begriff nahe kommt. Und zwar ist das die von Gustav Mensching, die ich am Besten finde:

„Religion ist erlebnishafte Begegnung mit dem Heiligen und antwortendes Handeln des vom Heiligen bestimmten Menschen“.

Da wäre aber noch zu klären, was heilig bedeutet:

Wikipedia:

Heilig bezeichnet etwas Besonderes, Verehrungswürdiges und stammt wortgeschichtlich von Heil ab, was sich abgeschwächt noch in heil („ganz“) wiederfindet. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist heilig ein im Zusammenhang mit Religion gebrauchter Begriff mit der zugedachten Bedeutung „einer Sphäre des Göttlichen, Vollkommenen oder Absoluten angehörig“, ...

Heilig muss aber keineswegs zwangsläufig und nur an einen irgendwie gearteten Gott oder irgendwelche Götter gebunden sein und die Sphäre des Göttlichen ist auch nicht unwiderruflich an die traditionelle Auffassung von Gott gebunden. 

Das Leben selbst ist es, mit all seiner Vielfalt in der  Welt und im Universum, welches als besonders verehrungswürdig erlebt und angesehen werden kann. Das Geheimnis des Seins, also der Grund warum wir sind bzw. warum überhaupt etwas ist und nicht nichts, ist unaufklärbar. Ergreifend und bestaunenswert in seinen Ausformungen und Verwirklichungen im Universum und hier auf der Erde, ist es allemal, finde ich!

Ich denke: nur in diesem Sinne führt Religion zur Persönlichkeitsentfaltung, zur Verwerfung von Indoktrination und zur Eingebundenheit in das Leben. 

Der eigene religiöse Weg und damit die Deutung der Welt muss frei von Zwang sein. Der dabei einzuschlagende Weg über Wissenschaft, Philosophie und das eigene Erleben, lässt letztendlich, Freiheit, Toleranz und Vernunft blühen und schafft Liebe.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Religionen sind Ideen und Kultur, sie sind wie die Wissenschaft. Stell dir vor, du würdest 2 Messer haben. Eines gibst du einem Mörder (Fanatiker) und das andre einem Chirurgen (Frommer).

So und dann darf man natürlich nicht die Religion(en), irgendwie über einen Kamm scheren und sagen, "Religionen sind nur Dreck", aber auch nicht "Religionen sind nur Klasse", es gibt Menschen die kommen ohne sie klar, und es gibt auch welche die können's nicht anders.

Der Glaube hat schon seinen Sinn, denn Religion finde Ich, ist auch nichts anderes als eine Ideologie (Weltbild, Weltanschauung,) aber wie gesagt, es ist nichts zwanghaft schlimmes oder gutes, sondern es ist eine neutrale Sache wie der Mensch.

LG Dhalwim

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Ich selbst bin nicht besonders religiös, und kritisiere insbesondere den religiösen Fundamentalismus.

Die "Qualität" einer Religion (wenn man da überhaupt von Qualität reden kann) würde ich daran festmachen, wie in ihren Dogmen mit anderen Religionen umgegangen wird und auch wie gut ihr Verhältnis zu Menschen ist die nicht gläubig sind. Gibt es dort Toleranz oder wird Atheismus oder Agnostizismus abgelehnt?

Dann erscheint mir wichtig wie weit sich die Religionen mit ihren möglichen Höllendrohungen aus dem Fenster lehnen. Eine Religion die von vornherein alle Menschen die ihr nicht angehören in die Verdammnis befördert, finde ich ausgesprochen negativ und lehne sie restlos ab.

Ich gehe davon aus, dass die Bedeutung von Religionen langfristig auf der Erde abnehmen wird.



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Ich kann verstehen, dass Menschen durch die Religion ein ganz anderes Lebensgefühl hat, es zeigt, dass das Leben nicht nur "Sinnlos" ist, so wie es die Wissenschaft sagt. Ich glaube zwar an keinen Gott, habe aber auch nichts dagegen, wenn andere es tuen. Aber nur bis zu einem gewissen Grad. Und ich mein, dass Frauen ein Kopftuch tragen MÜSSEN ist für mich schon viel zu viel. Das Frauenbild in vielen Religionen ist so dermaßen falsch, dass ich diese Art der Religion nicht nachvollziehen kann.

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Ich glaube derzeit an die Bibel... ich glaube auch an Yin und Yang... und daran, dass die 12 Apostel die 12 Sternzeichen-Persönlichkeiten darstellen. Aufgrund von persönlicher Lebenserfahrung.

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Ich glaube an Religionen bzw. an den Islam. Ich denke sowohl rational als auch emotional und bin der Meinung, dass Wissenschaft und alles auch wahr sein kann, jedoch immer Gott der Auslöser/ Grund dafür ist. :)

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Kommentar von DerBuddha
06.06.2016, 00:31

widerspruch............. wenn die wissenschaft recht hat, also wahr ist, kann kein gott der grund/auslöser sein..........

wenn der urknall wahr ist, dann hat kein gott das universum erschaffen.........:)

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Kommentar von KruMelMoNsterx3
06.06.2016, 00:38

Wieso ist das widersprüchlich? Es kann doch nicht einfach aus dem Nichts etwas passieren. Etwas wird durch etwas anderem ausgelöst und somit muss etwas von Anfang an existieren, damit schließlich andere Dinge entstehen. (Thomas von Aquin, interessant seine Thesen zu lesen!). Auch andere große Denker bechäftigten sich mit diesem Thema und legten auch gute Argumentationen dar.

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Kommentar von KruMelMoNsterx3
07.06.2016, 08:25

Ich sehe diese Diskussion ehrlich gesagt als ziemlich unnötig an. Das ist halt meine Meinung und ihr könnt mit so vielen ach so guten Argumenten kommen, ich jedoch werde meine Meinung nicht ändern, nur weil der Mensch sich ein paar Gesetze zu einem kohärenten System zusammengereimt hat. Ich verlange auch nicht von euch oder von anderen nun doch an die Religion oder an einen Gott zu glauben. Es muss von jedem selbst kommen. Und die Passage mit ,,Aussage, die nämlich zeigt, warum ihr euch Götter erschaffen habt" kann jeder anders sehen. Ich bin halt der Meinung, dass es etwas geben muss, das die allmächtige Kraft hat und allwissend ist. Und außerdem habe mich lange genug mit Wissenschaft und Glaube auseinandergesetzt und zu diesem Thema haben sich bereits so viele große Denker beschäftigt. Beispiel Thomas von Aquin hat Thesen diesbezüglich aufgestellt. Hans Küng hat auch 9 Thesen zu Glaube und Wissenschaft in einem Vortrag erörtert. Statt sich immer auf eine Seite zu beruhen, kann man doch auch Mal versuchen die andere Seite zu verstehen!

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Hier 3 Aussprüche von Marx:

1. Religion ist Opium des Volkes

2. Religion ist der Reflex auf eine lieblose Welt

3. Religion ist der Stoßseufzer einer bedrängten Kreatur

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Ich bin der Meinung, dass Religion kein Unsinn ist. Ich bin Christ und glaube an Gott. Wenn man einige Gründe/Argumente haben möchte, um an das Christentum zu glauben, dann kann man bei meinen hilfreichen Antworten vorbeischauen oder mich in den Kommentaren fragen.

Ich finde die Lehre von Jesus sinnvoll. Wenn alle Menschen danach leben würden, dann würde es keinen Krieg geben.

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Kommentar von sel12
06.06.2016, 00:33

das Christentum ähnelt übrigens in vielen Punkten dem Islam, Jesus heißt bei den Muslimen isa und ist auch ein Prophet von ihnen. Ich habe auch sehr interessante Sachen gelesen und einige Vergleiche herstellen können. Ich finde es immer nur schade, dass es viel Propaganda gegen Religionen gibt und diese schlecht gemacht werden anhand von blöden Medien...

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Religionen geben vielen Menschen Halt und Geborgenheit. Sie sind in einer Gemeinschaft Gleichgesinnter. Es werden Werte und Regeln vermittelt und Antworten auf Fragen gegeben.

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Finde es relativ unnötig in der heutigen Zeit klar halt man durch den Glaube an etwas fest aber wenn Religion Krige auslöst ider Menschen im zuge der Religion sterben entspricht das nicht der Religion

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Die "Religion" ist eine Art des "Gottes dieser Welt" (Offb.12,9), die Menschheit zu verführen (2.Kor.4,4).

Die andere Art der Verführung beruht auf "Atheismus" (Ps.53,2).

Unser ewige Vater lässt das noch kurze Zeit zu. Dann sendet ER Seinen Sohn, um Satan abzulösen (Offb.14), der dann ins Gefängnis kommt (Offb.20,2).

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Hallo ,
ich bin Muslim und Religion ist für mich die Anleitung wie ich Allah s.w.t näher komme .
Ich versuche mein Leben sogut es geht nach dem Koran und der Sunnah zu leben .

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Kommentar von kritiker110
06.06.2016, 01:56

Und woher weißt du, dass es ihn gibt. Hätte dir keiner etwas davon erzählt dann hättest du auch nicht daran geglaubt.

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totaler glaubensunsinn......... völlig überflüssig, unnötig und zudem auch nicht wahr.......... sämtliche religionen und götter sind erfindungen des menschen selbst...........nicht gott hat den menschen erschaffen, sondern der mensch sich seine götter............

religionen sind nur dazu da, menschen zu beeinflussen, zu kontrollieren und macht auszuüben............und ganz nebenbei scheffelt man auch noch reichlich kohle..............

ich behaupte mal:

in dem moment, wo der mensch erkennt und sich seiner religionen entledigt, erfolgt ein echter weiterer geistessprung, eine geistige weiterentwicklung.........:)

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Kommentar von kritiker110
06.06.2016, 01:54

Super Kommentar !

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es gibt viel mehr religionen wie christentum und islam?

auch das judentum gehört dazu? auch das altkatolische?

jeder soll glauben was er möchte nur das schlimme ist das es so viel gurus gibt die meinen zu wissen was der richtige glaube ist?

braucht ein gott wirklich menschliche führsprecher?

oder gar ein stellvertreter?

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Religionen sind unverantwortlicher Unsinn aus der Antike. Sie sind furchtbar schädlich und durch nichts mehr zu rechtfertigen. Ihnen gehört jede staatliche Unterstützung entzogen und die Schulen sollten ständig aufklären, welchen Schrott die Religionen darstellen. Wenn die Religionen - v.a. der Islam - nicht gezähmt werden, hat die Erde bzw. die Menschen darauf keine Zukunft.

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Ich finde Religionen nicht mehr zeitgemäß, für mich zählt nur der glaube an mich und meine Ziele

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1. das ist meine meinung , die ich geben werde
2. jeder hat eine eigene meinung

Nun zu meiner : ich finde dass es wegen Religionen zu viel krieg gibt ( fast in allen kriegen geht es um die religion)

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