Was denkt IHR über Menschen, die psychische Störungen haben?

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8 Antworten

Oftmals bin ich sehr zwiegespalten. Insgesamt habe ich Mitleid, ich weiß ja das es eine richtige Erkrankung ist, wofür die Menschen nichts können.

Aber in manchen Fällen erwische ich mich doch bei solchen Gedanken wie "selber Schuld". Sehr schwer tue ich mich ehrlichgesagt mit Suchterkrankungen und eben auch Essstörungen. Das sind zwar meistens Menschen, denen das Leben sehr übel mitgespielt hat, dennoch haben sie doch recht entshceidet zur ihrer Krankheit selbst beigetragen.

Borderline ist extrem schwierig. Vor den Menschen versuche ich mich fernzuhalten, da sie in der Regel auch ihr ganzes Umfeld zerstören. Natürlich ohne etwas davor zu können. Dabei sind die am ärmsten dran. Borderline wird immer durch ein Trauma in der Kindheit ausgelöst. Oftmals sind das Frauen, die in ihrer Vergangenheit brutalste Gewalt oder Missbrauch erlebt haben.

Für Depressionen habe ich das beste Verständnis. Für echte Depressionen, obwohl die Menschen auch sehr anstrengend sein können.

Hier finde ich, dass dieser Begriff nur sehr oft in der Öffentlichkeit missbraucht und missverstanden wird. Jeder wendet ihn auf sich an, ohne krank zu sein. Gerade bei Jugendlichen scheint das sehr beliebt zu sein. Diese haben aber leider keine Ahnung, was das wirklich ist.

Psychosen müssen schrecklich sein. Die Menschen machen Höllentrips durch. Man muss aber sagen, dass es da echt gute Medikamente gibt, die Psychosen eigentlich gänzlich ersticken.

Schwierig ist nur oft die richtige Einstellung. Dasselbe übrigens auch bei Depressionen. Auch da gibt es gute Medizin.

Und ja, man sollte sowas unbedingt annehmen. "Stark sein" bringt gar nichts, denn aus all diesen Erkrankungen kann man aus eigener Kraft nicht herauskommen.

Jamyl 22.11.2016, 22:13

"Da sie in der Regel auch ihr ganzes Umfeld zerstören" . . . Jaja scher ruhig alle über einen Kamm ;)

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Rendric 22.11.2016, 23:25
@Jamyl

"in der Regel" heißt nie alle. Es gibt immer Ausnahmen ;-)

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stevengrey 23.11.2016, 01:37

Er hat doch geschrieben in der Regel was ist dein Problem ?

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Die ohne Diagnose, die das breit treten, wollen Aufmerksamkeit.

Die ohne Diagnose, die sagen, die hatten Depressionen übertreiben.

Die mit Diagnosen brauchen Therapie.

Die mit Diagnosen, aber ohne Therapie, denen geht es nicht so schlecht.

Das ist das was ich denke. Ich weiß, dass das dumm ist und ich selbst auch, also braucht mir das hier niemand mehr zu sagen.

Ich gehöre zu aölen von den Leuten. Anfangs habe ich geglaubt, dass ich eine Depression hätte, hatte aber keine Diagnose und habe hier darüber dumme Fragen gestellt. Dann war ich davon überzeugt, dass ich welche habe. Dann hatte ich tatsächlich welche diagnostiziert bekommen und bekam Therapie und jetzt habe ich keine, weil ich auf Suche bin.

Also im Grunde wollte ich anfangs wahrscheinlich Aufmerksamkeit, dann habe ich übertrieben, dann bräuchte ich Therapie und jetzt 'geht es mir gar nicht so schlimm', obwohl es mir schlimm geht.

Verständlich alles geschrieben? Wenn nicht tut mir Leid. Dann sag Bescheid.

stevengrey 23.11.2016, 01:41

Die die eine Diagnose haben aber keine Therapie wollen geht es auch schlecht ! Nicht weil sie kein Bock haben sondern weil viele es nicht schaffen und keine Kraft haben und es in einer stationären Therapie harte Regeln gibt wo viele psychische Krankheiten einfach aus der Krankheit schon heraus denen es schwierig fällt sich daran zu halten.  

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Ich glaube,niemand ist völlig normal. Bei den einen fällt es auf,bei den anderen nicht. 

Und ich glaube,wir leben in einer Zeit,wo jedem geholfen werden kann,ein glückliches Leben zu führen.

In diesem Sinn, LG!

Morgen,

ich weiß zwar nicht, was die Frage soll, aber im Endeffekt interessiert sich kaum ein Erkrankter dafür, was die Mehrheitsgesellschaft von ihnen hält.

Muss man immer und ständig urteilen und sich ein Urteil machen wonach man sich dann zwanghaft richten kann?
Oder sollte man nicht so gut wie möglich auf Vorurteile verzichten und sich ein Bild machen, ohne Einfluss Dritter?

LG

Das diese Menschen krank sind und wie jeder Kranke die Solidarität der Gesellschaft verdienen und brauchen. Und daß diese Krankheiten jeden treffen können.

1. passendes Phänomen unserer Zeit

2. übermpfindliche Nutzung des Begriffs, die für mehr davon sorgt :)

Wie man ihnen das Leben leichter machen könnte und woher es kommen kann, weil sie es nicht einfach haben.

das sind genauso menschen wie alle anderen. das kann jeden treffen

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