Was denkt ihr über die Umwelt, Klimaschutz und Nachhaltigkeit?

Das Ergebnis basiert auf 40 Abstimmungen

nichts weiter/unwichtig 33%
Plastikmüll reduzieren/vermeiden 20%
anderes (was?) 18%
weniger konsumieren (Kleidung, Elektronik etc.) 13%
vegetarische/vegane Ernährung 10%
keine Flugreisen/Auto fahren 5%
Strom/Wasser einsparen 3%

18 Antworten

Plastikmüll reduzieren/vermeiden

von jedem etwas, ich versuche bewußter, regionaler, und qualitativer (Tierhaltung) einzukaufen, tausche Lampen gegen LED´s und mach das Licht aus, sobald ich es nicht mehr unbedingt brauche. Wird die nächste Heizung oder das nächste Elektrogerät fällig, so werde ich mehr auf Verbrauch, Langlebigkeit und Reparierbarkeit achten.

Smarte Lösungen kommen mir alllerdings, soweit ich es verhindern kann, nicht ins Haus, denn diese bringen und Orwell´s "1984" näher als uns lieb ist.
Und ein e-Auto kommt vielleicht dann in Betracht, wenn die Batteriefrage gelöst ist, und dadurch die "Ökobilanz" tatsächlich stimmt.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – und vor allem Lebenserfahrung

Super.

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vegetarische/vegane Ernährung

Ich denke mit vegetarischer/veganer Ernährung kann man schon viel erreichen. Ansonsten auf jeden Fall noch unnötigen Konsum vermeiden, Strom und Wasser sparen und Flugreisen auf das Allernötigste beschränken. Kreuzfahrten sehe ich auch kritisch, käme für mich jedenfalls nicht in Frage. Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs fände ich noch wichtig, im Gegenzug müsste man das Fahren mit Privat- PKW einschränken. Setze da aber eher auf Vernunft der Menschen, als auf Verbote. Auf Plastik verzichten halte ich inzwischen für selbstverständlich.

keine Flugreisen/Auto fahren
Was macht ihr in eurem Leben und Alltag um zum Beispiel CO2 zu sparen und nachhaltig zu handeln, zum Beispiel auch beim Einkauf von Lebensmitteln und Kleidung etc.

Nichts. Ich fahre nie in Urlaub aber das grämt mich nicht. Dafür bin ich an 30 Tagen im Jahr auf Tour mit meiner Band. Darauf wegen Klima zu verzichten wäre für mich gefühlt katastrophal/unerträglich/undenkbar.

So ist es bei den meisten Leuten irgendwie. Wenn schon Umweltschutz dann muss das an allererster Stelle stehen.

Beim Einkauf von Lebensmitteln und Kleidung traue ich "umweltfreundlichen Alternativen" nicht, allein schon weil sie oft teurer sind und nicht existieren könnten ohne die Grundversorgung mit anderen, billigeren Dingen. Besonders krass ist das beim Biolandbau. Ich habe zahlreiche ideologische Bedenken/Schwierigkeiten mit dem Biolandbau und halte diesen für nur begrenzt unterstützenswert. Vor allem ist einiges daran nicht vernünftig.

Mit welchen Schritten könnte man beginnen und ist gebrauchte Kleidung auch dann noch umweltfreundlicher, wenn man die quer durch Deutschland kommen lässt?

Ja.

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Plastikmüll halte ich für ein sehr randständiges Problem. Plastik ist zudem ein sehr gutes, konkurrenzloses Verpackungsmaterial. Plastik kann aus der Umwelt auch wieder verschwinden und hat eine begrenzte Schadwirkung, der Klimawandel ist für zehntausende Jahre. Und schlimmer als Plastikmüll.

Weniger konsumieren, schön und gut. Ist generell sinnvoll.

Keine Flugreisen- ja. Keine Flugreisen, nicht unnötig herumfahren. Macht leider unfreier und hält einem Erlebnisse vor.

vegetarisch bringt relativ wenig, vegan ist gut aber aus Umweltzwecken ist eine streng vegane Ernährung nicht geboten- regional saisonal tierproduktreduziert/ausgewählte Tierprodukte ist am besten. Vegan ist nicht aus Umweltgründen zwingend, das sollte man an der Ethik messen.

Wasser einsparen ist fast egal.

Strom sparen gut... aber ein Tropfen auf den heißen Stein.

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All das was Menschen freiwillig machen summiert sich bisher auf:

Weniger als nichts. Nichts verbessert sich, keineswegs. Der Klimawandel wird ganz sicher nicht mit frei verfügbarem gutem Willen begrenzt, oder durch Verzicht des Verbrauchers. Im Leben nicht.

PS

regional saisonal tierproduktreduziert/ausgewählte Tierprodukte

Da fehlt ein wichtiger Faktor, "ackerfrüchtereich"/ "grundnahrungsmittelreich", dh. mit hohem Anteil an Getreiden, Hülsenfrüchten usw.

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Ich wäre bei GF sofort dafür, dass solche Fragen und Umfragen gar nicht erst hier erscheinen sollten. Es gibt schon genug davon hier. Tag für Tag kann man hier diese Art von Fragen oder Umfragen lesen.

Liebes GF Team langsam haben sehr viele die Nase gestrichen voll davon.

Es entwickelt sich langsam eine Art Hetzjagd auf die Menschen die sich nicht Vegan ernähren oder einer Organisation für Umweltschutz/ Klimaschutz angehören.

Das ist nicht mehr lustig hier und es würde mich nicht wundern wenn es in naher Zukunft viele gibt die dieses GF deswegen verlassen um nicht mehr als Mensch der 2. Klasse angesehen zu werden.

Leidest du sehr, wenn du nicht zur qualifizierten Mehrheit gehörst?

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@Schliessfach

Was die Abschaffung von Umfragen angeht, stimme ich dir allerdings zu. Das ist fast immer suggestiver Unsinn, wie hier: Die Pro-Stimmen werden zersplittert auf sechs Varianten und alle Contra-Stimmen vereint unter der bräsigen Rubrik "nichts weiter/unwichtig".

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Wie man hier immer wieder an solchen Fragen lesen kann, die in Richtung Umwelt gehen, sehen kann: Sie werden kaum gelesen. Und die wenigsten mühen sich um eine Antwort. Daraus kann man schon ersehen. Die Umwelt ist dem Großteil gleichgültig. Und solange sie noch nicht sehen, daß sie selber schon davon betroffen sind, solange ignorieren sie dies Problem.

Die Umwelt? Siehe Dich hier um zu solch Fragen. Es ist egal ob in jedem Gewässer Mikroplastik schwimmt, jedes nachweisbare Gift, jeder Müll, solange er nicht vor der eigenen Tür, egal. Und solange nicht der eigene Hund/ Katze krepiert am Müll/ Gift ist es wurscht ob Tausende Tiere daran sterben. Vor allem Tiere die für unsere Nahrung sorgen.

Und dann kamen die Kids doch auf die Idee uns das zusätzlich klar zu machen. Aber was war es denn? Nur Freitags Schule schwänzen? Mehr ist nicht geblieben. Wie viele junge Menschen waren das? Wären sie wirklich entschlossen gewesen, hätten sie unserer Regierung und unserer Wirtschaft gezeigt wie viel Macht und Entschlossenheit sie haben. Aber nur Freitag frei, sie sollten mal mehr Geschichte lernen, dann wüßten sie wie einige wenige Leute Geschichte schrieben.

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