Was denkt ihr über die schulen in russland?

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Das kann man nicht verallgemeinern. Wie bei uns auch gibt es verschiedene Schulen. Allerdings gibt es nirgendwo sonst eine Schule wie die Schitinin Schule auf der Krim. Dort brauchen die intelligentesten Schüler für den gesamten Schulstoff (einschließlich Abitur) ein Jahr. Normal sind vier Jahre. Es gibt (fast) keine erwachsenen Lehrer. Diese fungieren nur als Lernbegleiter. Stattdessen gibt es altersgemischte Lerngruppen von sechs bis acht Schülern. Da lernt der Zwölfjährige mit dem Siebzehnjährigen zusammen. Der gesamte Schulalltag wird von den Schülern organisiert. Herr Schintinin ist ein Musikprofessor, der das Schulkonzept erfunden hat und die Schule leitet.

Eines der neuesten Videos über das Konzept dieser Schule ist ein Webinar (so etwas änliches wie ein Seminar, nur online). Das Einfürungsvideo erklärt, wie dort gelernt wird. Es gibt aber auch andere Videos auf Youtube.

Gruß Matti

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich kann nur von meinen Eltern erzählen, wie es vorher in der UDSSR war, so ca. die Jahre 1978-1985:

Ich habe dies mal mit Deutschland heute vergleicht und das Lerntempo war oder ist noch, sehr schnell. Man hatte damals beispielsweise die Brüche schon in der 3. Klasse durchgenommen und heute lernt man es z.b. in der Realschule erst ab der 6. Klasse.

In Bezug auf Englisch, war es fast garnichts was man in der Schule gelernt hatte. Der Unterricht war hauptsächlich in der Muttersprache und es wurden nur paar Wörter immer gefragt, was sie auf Englisch heißen. Gut Texte wurden auf Englisch auch gelesen aber sonst nicht viel. Und Englisch war keine Pflicht Fremdsprache. Man konnte beispielsweise zwischen Deutsch, Englisch und Französisch auswählen. Natürlich ging es auch, wenn man 2 Fremdsprachen nimmt.

Heute  in Deutschland redet man im Fach Englisch so gut wie die ganze Schulstunde Englisch.

Und damals war man noch davon abhängig, ob du dem Lehrer gefällst oder nicht ( gut in Deutschland ist es heute auch nicht anders ), sonst kann er dir auch eine Note niedriger schreiben.

Bestechung war auch möglich beispielsweise einen Apfel bringen oder die Lehrerin nachhause zu seinen Eltern bringen und mit ihr mittagessen. Am nächsten Tag hatte man dann eine bessere Note.

Ein Studium oder Diplom konnte man sich auch erkaufen, zumindest haben meine Eltern das von ihren Bekannten damals erzählt bekommen.

Und ja heute? Heute denke ich ist es nicht groß anders, nur vielleicht manche zusätzliche positive Aspekte, aber genau weiß ich es nicht.

Aber sonst empfinde ich, dass das Lernen in Deutschland schwierig ist, zumindest der Weg zum Abitur. Bin gerade in der Kursstufe 1 und finde es schon schwierig, im Gegensatz zur Realschule damals. Gut manche können die Schwierigkeit  genauso empfinden, hängt aber davon ab, ob die Person von der Natur aus gut in der Schule ist.

PS: Die Disziplin war auch sehr unterschiedlich. Ich vergleiche die Disziplin heute in deutschen Schulen und damals in der UDSSR, da steht man in Deutschland fast dumm da. Die Schüler können sich heute mehr leisten, als damals in Sowjetischen Schule. Heute denke ich ist es auch nicht groß anders mit der Disziplin in RUssland.


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

In Russland ist das Tempo höher, es gibt keine Selbstläufer-Fächer und die Disziplin ist erhöht, aber ein deutsches Abitur ist in Russland mindestens ebenso hoch angesehen wie ein russisches.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wo es besser ist und wo schlechter kann ich nicht sagen. Ich kann aber sagen das es in Russland schwerer ist. Nur ein paar Beispiele.
Ich musste in der zweiten klasse Mathematik Aufgaben mit einem unbekannten lösen. In Deutschland kam sowas, weiß nicht genau wann aber ich glaube nach der Grundschule. Aufjedefall nach der 2 klasse.
Die Sache mit der Disziplin ist auch extrem unterschiedlich. Ich weiß nicht ob es jetzt anders ist. Ich war da von 1996-2001.
Jedesmal wenn während des Unterrichts ein anderer Lehrer rein kam mussten wir alle kurz aufstehen (und glaube begrüßen)
. Wir durften nicht einfach aufstehen und auf Toilette rausgehen. Nicht mal kurz zum Nachbarn um was zu holen. Immer erst Lehrer fragen.
Die Sache mit der Kleidung. Dort müssten wir immer sehr gepflegt sein. Als ich nach durtschland kam und meine Mutter mich gezwungen hat Lackschuhe anzuziehen. Wurde ich Wochen lang gemobbt bis ich die endlich los geworden bin und das hier jeder macht was er will war damals ein Schock für mich. Anfangs fand ich es cool aber sie Disziplin hat am.ende doch noch gefehlt.
Ich denke aber das man in Russland leichter gute Noten schreibt. Weil man hier 1 Arbeit über Monate weg schreibt. Ist sie schlecht hat man Pech. In Russland bekomment man fast jeden tag eine Note. Deswegen macht es da nicht so viel aus wenn es einmal schlecht war.
Hoffe könnte helfen

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Russland ist immer noch anspruchsvoller und es gibt ken gesplittetes Schulsystem mit Varianten für "die, die es nicht schaffen" um mindergebildete Arbeitskräfte zu produzieren. Alle kriegen die gleiche Bildung.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es ist in Russland schwieriger und disziplinierter

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?