Was denkt ihr über das Burkiniverbot in Frankreich?

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22 Antworten

1957 schrieb die „Zeitschrift für das moderne Mädchen“: „Es ist hier
wohl nicht notwendig, ein Wort über den sogenannten Bikini zu verlieren.
Ist es doch undenkbar, dass ein Mädchen mit Takt und Anstand je so
etwas tragen könnte.“ In dieser Atmosphäre konnte auch noch 1959 die
Predigt eines protestantischen Geistlichen im oldenburgischen Städtchen Friesoythe wider das gemeinsame Baden von Männern und Frauen bundesweite Wellen schlagen. Als „Wasserpredigt“ ging die Suada des August Wehage in die Geschichte ein. Die moderne Badekleidung, „sei sie figurbetonend oder auch nicht, fördert die Entdeckerfreude von Kindern so ungemein, dass sie nur noch nach Geschlechtern getrennt in die Badeanstalt dürfen“, wetterte Wehage. Der Stadtrat tagte und führte das nach Geschlechtern getrennte Baden in den öffentlichen Anstalten wieder ein. Im niederbayerischen Passau blieb der Bikini sogar bis 1968 in öffentlichen Schwimmbädern verboten.

Aus: Zoff um wenig Stoff
http://www.fitforfun.de/beauty-wellness/trends/geschichte-des-bikinis-zoff-um-wenig-stoff_aid_12489.html

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Kommentar von pele0007
23.08.2016, 20:08

Und was will uns der Künstler damit sagen?
Leibfeindlichkeit, Körperfeindlichkeit und Sexualfeindlichkeit war früher auch in Europa weit verbreitet. Zum Glück sind wir darüber hinaus.

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Kommentar von Badkapp
23.08.2016, 20:47

steht das in der Bibel so? was steht in der Bibel über freizügigkeit etc?

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Kommentar von Badkapp
25.08.2016, 19:00

natürlich keine antwort;)

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Da gehen die Meinungen natürlich weit auseinander.

Sollte der Burkini als Mittel zur Unterdrückung der Frau angesehen werden oder als Zeichen von Religiosität und somit Bestandteil der freien Religionsausübung? Das umfasst grob gesehen eigentlich die ganze öffentliche Debatte.

Darf man sich als Außenstehender anmaßen ein solches Verbot auszusprechen bzw. ein solches Verbot zu kritisieren?

Ich möchte hier einiges hinzufügen um zu einem kritischen Brainstorming zu animieren. Meine eigene Meinung soll in diesem Teil außen vor bleiben.

1. Der Burkini wird fälschlicherweise in engem Verhältnis zum Burka gesehen. Der Burka genießt einen schlechten Ruf in der westlichen Welt (auch im muslimischen Mainstream ist er nicht üblich), da er die freie Bestimmung der Frau über ihre Kleidungswahl ausschließt. Zwar wird hier gerne argumentiert, manche Frau trägt den Burka aus freien Stücken, aber ob das stimmt und wie weit Mädchen und Frauen im Burka-tragenden-Milieu diese Entscheidung aus ihrer (männlich dominanten) Umgebung entnehmen oder ihrem eigenen freien Geiste, sei dahingestellt.

2. Wer weiß, wie ein Burka aussieht, weiß auch, dass der Burkini nur ansatzweise das verhüllen kann, was ein Burka verhüllt. Im Grunde genommen bedeckt der Burkini zwar die nackte Haut sowie das Haar, lässt aber das Gesicht und die Hände frei (obwohl es sicherlich Varianten gibt, in denen die Frau mehr oder weniger bedeckt ist als hier ausgeführt). Das Verhüllen von Haar, Beinen, Armen, Schultern, jedoch nicht Händen, Gesicht und Füßen ist aber auch im muslimischen Mainstream gängig (im Gegensatz zum Burka). Der Burkini sei also hier eher verglichen mit dem Hijab.

3. Auch außerhalb des Islams gibt es Frauengruppen, die (wenn überhaupt) nur innerhalb strenger Verhüllungsregeln baden gehen. Dazu gehören christliche Nonnen und orthodoxe Jüdinnen. Da diese beiden Gruppen weniger stark in der europäischen Öffentlichkeit stehen, werden sie gerne ignoriert. Es gibt keine öffentliche Debatte, die sich darüber auslässt ob es ein Zeichen von Unterdrückung (bzw. im Kontra ein Zeichen von freier Religionsausübung) sei, wenn Nonnen oder orthodoxe Jüdinnen verhüllt am Strand herumtollen. Kürzlich hat ein muslimischer Imam ein Bild badender Nonnen veröffentlich um auf diese Weise einen Perspektivenwechsel anzureizen.

5. Weder in der jüdischen Torah, noch im christlichen neuen Testament NOCH im Quran gibt es ein ausdrückliches Gebot, dass der Frau verbieten ihr Haar zu zeigen. Man beruft sich auf Interpretationen von Bibelstellen und Suren. Interpretationen aber sind subjektiv und müssen nicht zwangsweise vom Verfasser so gemeint worden sein.

4. Neulich las ich ein Statement, dass den Burkini mit der westlichen Bademode verglich. In etwa lautete das Argument: "Europäische (bzw. westliche, nicht muslimische) Frauen rasieren sich Beine, Achseln, Bikinizone, manche die Oberlippe, die Intimzone und den Hintern, kämpfen gegen Zellulitis und in eine Richtung, die ihnen von Medien vorgespielt wird, weil sie sonst in Minderwertigkeitskomplexen versinken - ein Burkini ist praktischer und billiger."
Eine neue Perspektive: Der Burkini als feministisches Statement gegen die Sexualisierung der Frau.
(Hier sei aber hinzugefügt, dass es unbekannt ist, wie viele Frauen den Burkini tragen um ein Zeichen gegen die Sexualisierung der Frau und die Degradierung der Frau als Objekt durch die Medien zu setzen).

Meine persönliche Meinung:
Wenn eine Frau ihr Haar nicht öffentlich zeigen will, ist das ihre Entscheidung. Aus ästhetischer Sicht kann auch der Hijab eine sehr elegante und reizvolle Note sein, die in keinster Weise die Weiblichkeit einer Frau stiehlt.
Ich halte eine Frau in einem gut kombinierten Hijab weiblicher und schöner als so manche Businessfrau im androgynen Hosenanzug. Doch kritisiere ich die Businessfrau deswegen nicht.
Ich kenne Muslimas, die sich bedecken und ich kenne Muslimas, die in Hotpants und High-Heels auf die Straße gehen.
Ich kenne Muslimas, die sich ganz der Aufgabe der Hausfrau und Mutter gewidmet haben und ich kenne solche, die erfolgreiche Geschäfte leiten.
Es ist meiner Meinung nach falsch, ein Burkiniverbot auszusprechen. Keine Frau sollte gezwungen sein auf ein Bad zu verzichten, nur weil sie nicht im Bikini herumlaufen will.

Ich bin sehr dafür, dass auch die muslimische Frau entscheiden darf, wie sie sich kleidet und die Möglichkeit bekommen sollte - wenn dies ihr Wunsch ist - sich nicht bedecken zu müssen. Diese Bewegung ist aber kein Mythos sondern bereits in vollem Gange. Ein Burkini- oder Hijabverbot würde diese positive Entwicklung zurückwerfen. Es würde nicht dazu führen, dass Frauen, die sich sonst im Burkini gezeigt hätten plötzlich im Tankini erscheinen. Sondern es würde dazu führen, dass diese Frauen von nun an Schwimmbäder und Strände ganz meiden. Das ist kontraproduktiv!

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Hallo
Ich stimme dir in allen Punkten zu .
Aber ich als Muslim finde es nicht schlimm weil so ein Burkini ist im Islam nicht erlaubt , das er den Körper bedeckt ist einbildung .
An einer Frau die im Wasser war mit dem Burkini ist alles zu erkennen denn der Burkini klebt sich richtig an die haut ran und unter bedecken versteh ich etwas anderes .
Aber zu deiner Frage:
Du hast Recht wenn sich der eine Teil halbnackt auf die Straße begibt sollten die anderen sich auch bedecken dürfen denn das ist Demokratie .

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Ich habe viele Jahre Badeshorts getragen. Irgendwann bin ich dann wieder auf normale Badehosen umgestiegen. Beim ersten Schwimmen kam ich mir vor als würde ich fliegen. Ich hatte viel weniger Wasserwiderstand. Der Beinschlag hat nicht geendet, wenn die Shorts gespannt hat. Es war absolut gut. Wenn ich mir vorstelle, in einem Burkini zu schwimmen, gruselt es mich. Von daher bin ich gegen Burkini. Es ist halt nicht zweckdienlich. Ob man es verbieten muss, ist eine andere Frage. Wichtiger wäre das Verbot der Vollverschleierung (Burka) auf Straße, Plätzen und öffentlichen Gebäuden.

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"Ist man europäer wenn mann unsitlich ist?"

Das ist dein Problem. Was du als unsittlich bezeichnest, ist in Europa normal und üblich.

Ein Burkini ist nicht üblich und wird entweder belächelt, ausgepfiffen oder verboten. Ein Burkini zeigt, dass man nicht nach Europa gehört.

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Kommentar von Badkapp
23.08.2016, 10:27

finde ich nicht so. also ich bin muslimin aber ich personlich finde den burka komplett mit alles geschlossen übertrieben

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Die Franzosen wollen nun einmal ihre Kultur verteidigen und beibehalten, jedoch vergessen sie dabei, das ihre Kultur nicht die einzige auf der ganzen Welt ist.

Ich persönlich bin der Meinung, das ein Mensch so rumlaufen sollte, wie er will und nicht wie es die Lehrer, Eltern, Gesellschaft oder Religionen es vorschreiben.

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Kommentar von priesterlein
23.08.2016, 10:16

Verwechselst du gerade Burka und Burkini?

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Die Burkinis ziehen schon mal viel zu viel Wasser nach draussen. Im Schwimmbad zB ein echtes Problem! Taucheranzüge sind aus Neopren und saugen sich nicht voll

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Kommentar von Badkapp
23.08.2016, 10:15

ja das stimmt aber ich denke das sich die technologie da entwickelt hat und die anzüge sich bestimmt auch

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Die emisten Mosleminnen baden ohne Burkini. Das zeigt, dass der Burkini keine religiöse Sache is. Er ist auch nicht einfach eine Mode wie Tanga, Einteiler. etc. Er ist Pflicht in denjenigen Staaten, in denen der Islam Staatsreligion ist, also Saudiarabien und Iran. Der Burkini ist als ein Bekenntnis zum radikalen Islam und eine bewusste Provokation gegen die westlichen Werte. Deshal ist es richtig, ihn zu verbieten.Wenn wir Schritt für Schritt nachgeben, werden wir in Eurabia landen.

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Ich denke, man kann das mit der Toleranz auch übertreiben. 

Ich will so etwas nicht im Schwimmbad oder am Strand sehen. Man sollte irgendwann auch mal die eigenen Sitten über denen so andersartiger Kulturen stellen. 

Ich kann mir vorstellen, dass sich viele durch den Anblick provoziert und unwohl fühlen. 

Bei langen Badehosen hat man gemeckert, weil sie dem Becken Wasser entziehen, und jetzt das??  

In islamische Ländern muss ich mich ja auch anpassen. Vielleicht funktioniert das auch mal in Frankreich oder Deutschland bei den Moslems. 

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Kommentar von Tige8822
23.08.2016, 20:38

Wer fühlt sich denn bitte Provoziert wenn jemand mehr an hat als man selber?

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Das Burkini-Verbot in Frankreich ist verständlich und gut. Sollte auch in Deutschland eingeführt werden bzw. in ganz Europa.

Die Vergleiche mit dem Taucheranzug hinken ganz gewaltig. Außerdem darf in Deutschland nicht jeder anziehen, was er will. Lauf mal mit einer SS-Uniform des 3.Reiches durch die Stadt, dann wird dir das ganz schnell klar gemacht.

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Kommentar von Badkapp
23.08.2016, 10:16

ja klar das mit dem ss anzug stimmt schon..aber ich meine den unterschied zwischen bedeckt angezogen und freiziglich angezogen

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Es ist einerseits richtig dass Menschen sich so kleiden können wie sie wollen, es ist auch richtig dass man niemanden vorschreiben kann wie man sich kleiden soll. Aber persönlich finde ich einen Burkini völlig übertrieben. Warum sollten wir unsere Kultur ändern, damit diese Kultur, unverändert, hier Einzug erhalten kann? Wir sollten fordern dass sie ihre Kultur ändern und an unsere anpassen. Das heisst dass muslimische Frauen, ganz normal im Badeanzug ins Schwinnbad, oder in den See gehen. Vor 1979 war es in der Türkei, in Syrien, im Irak, im Iran, im Libanon, in Bosnien, in Albanien, in Ägypten, in Marokko und in Algerien völlig normal dass Frauen leichtbekleidet, durch die Strassen liefen und am Strand oder im Schwimmbad badeten. Das Kopftuch, die Burka, der Niqab und der Tschador wurden erst durch die radikal islamistischen Regime wieder ins Leben gerufen. Damit kann man darauf schliessen dass der Burkini einen indirekten Ursprung im radikalen Islamismus hat. Deswegen bin ich persönlich ein Feind des Burkinis, und finde völlig richtig dass Frankreich es verboten hat.

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Kommentar von KaeteK
23.08.2016, 13:49

Das Kopftuch, die Burka, der Niqab und der Tschador wurden erst durch
die radikal islamistischen Regime wieder ins Leben gerufen.

So ist es. Die vielen Jahre zuvor, war das kaum ein Thema...

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Kommentar von Badkapp
23.08.2016, 21:12

turkei 1979 vollig normal das frauen leichtbekledet waren das ging weiter so und hat nie aufgehorr die leben dort freizigugiger als ich! ... wusstest du auch das frauen mit kopftuch die einem nichts zu leibe hatten unterdrückt wurden und unis nicht betretten durften etc. es gibt sogar ein berühmtes viedo davon..ab 1:35 gehts los https://youtu.be/H9b43_1ATQg

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Also meiner Meinung nach ist dieses Gesetz goldrichtig. Jedes Land hat seine eigenen Gesetze und Bürger/Touristen etc. sollten sich daran halten, wenn sie sich in dem jeweiligen Land aufhalten oder gar dort wohnen.
Ich habe vor einigen Jahren Urlaub in Marokko gemacht und mir dort in der Innenstadt ein Kopftuch aufgesetzt (bin Christin), andere Frauen die dies nicht taten, wurden teilweise von den Einwohnern bespuckt. Ja ...anderes Land, andere Sitten und Gesetze und man hat sich eben dran zu halten.

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Kommentar von Badkapp
23.08.2016, 10:18

ja ich finde es nur schade das mann solche gesetze machen muss..ob hier oder dort jeder sollte frei sein und ohne oder mit bedeckung rumlaufen können

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Kommentar von Irina55
23.08.2016, 10:23

Finde ich keineswegs ..wenn man in einigen muslimischen Ländern etwas freizügiger durch die Straßen läufst wirst du auch gleich schon halb gejagt :D da sollten sich die jenigen mit den Konsequenzen im Klaren werden, dass wir selbst auch so handeln. Außerdem gibt es soetwas wie ein Vermummungsverbot.

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Kommentar von Irina55
23.08.2016, 10:23

*Bzw. hast du quasi Recht. Wenn es in KEINEM Land solche Vorurteile oder Verbote geben würde, wäre das natürlich spitze.

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Kommentar von Badkapp
23.08.2016, 10:26

nein das simmt aufkeinen fall..wenn ich in die türkei gehe laufen die freizügi7ger rum als ich:D vorallem in istanbul.. es sind halt die länder wir irak pakistan etc. da hast du recht

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Ich findr es völligen blödsinn einen burkini zu verbieten! Garde der burkini wäre eine Möglichkeit auch für muslimas schwimmen zu gehen. Ein verbot führt leider jetzt dazu das diese frauen einfach garnicht mehr schwimmen gehen. Den Vorwurf es wäre unhygienisch kann ich gleich wegräumen...ein burkini ist nämlich aus dem selben stoff wie eine badehose oder win bikini.

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Kommentar von KaeteK
23.08.2016, 13:47

Was glaubst du, wie viele Leute ins Wasser pinkeln? Dann hast du den Urin in den Klamotten und das am ganzen Körper...Von der Religion mal abgesehen, aber ich finde das unhygienisch.

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Kommentar von Susii01
23.08.2016, 14:11

das ins becken pinkeln verhindert aber auch kein strin bikini.

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Kommentar von Susii01
23.08.2016, 16:25

sei doch froh wenn dann mehr urin am stoff klebt als im becken ;-)

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Es ist einfach eklig, mit so viel Stoff ins Wasser zu gehen. Selbst meine kleine Tochter wurde aus dem Becken geholt, weil sie ein Shirt trug das sie aber brauchte um einen weiteren Schub ihrer Hautkrankheit zu verhindern. Ihr Körper zerstörte den braunen Farbstoff und somit den natürlichen Sonnenschutz.

Die Diskussionen über Burka und Burkini sind so überflüssig. Sie haben nichts mit Religion zu tun, sie sind eine neue Erscheinung extremistischer Einstellung.

Frauenunterdrückung hat in der Öffentlichkeit keine Toleranz zu bekommen.

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Kommentar von Badkapp
23.08.2016, 10:20

also was meinst du genau mit frauenunterdrückung? das die frauen gezwungen werden kopftuch etc zu tragen?

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Kommentar von Badkapp
23.08.2016, 10:22

falls du das meinst stimmt das nicht..ich kenne sehr viele die selber bestimmt haben kopftuch zu tragen einfach aus liebe zur religion wobei der rest der familie keinen koptuch trägt..aber zumbeispiel in pakistan etc werden die frauen gezwungen ja aber das hat nichtsmehr mit religion zu tun wie du gesagt hast den dann baut die frau hass auf

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Kommentar von Badkapp
23.08.2016, 10:23

ich habe schon oft genug koptuch getragen und finde es sehr naja sehr gemütlich weil die menschen meine majel nicht sehen mussen:D

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Kommentar von Badkapp
23.08.2016, 10:23

makel*

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Früher gingen auch im westlichen Europa viele so baden und alles, was weniger bedeckte, galt als unsittlich. Sittenverfall lässt sich nicht aufhalten und wird immer weniger beachtet bzw. immer mehr gutgeredet. Es fehlt das Wissen und die Erinnerung, dass das, was ein Burkini macht, früher auch hier akzeptiert und gut war. Ich finde, dass die schick aussehen.

Aber auch ich als fetter Mensch schätze die Freiheit eines Tangas, die Menschen in meiner Umgebung in dem Moment eher weniger. :-)

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Kommentar von Badkapp
23.08.2016, 10:19

ja vor 100 jahren hat mann selten frauen freizügig am meer gesehen

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Kommentar von Badkapp
23.08.2016, 10:33

ach stimmt heute heisst ja das ne 12 jährige schon sex hat und dann rumheult wenn sie schwanger ist. wenn heute heißt unsitlichkeit dann finde ich nichtsmehr zu sagen

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Es gibt sowas das nennt sich hier in Deutschland Religionsfreiheit.

Beantwortet das die Frage?

PS: Langsam kann man auch aufhören den Islam in jeder Weise zu kritisieren. Macht einfach das, was Ihr wollt und akzeptiert, dass es Menschen gibt, die anders Leben. ;)

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Kommentar von Badkapp
23.08.2016, 21:17

Die beste antwort die ich je gelesen habe:D weder für noch gegen du hast sehr recht mit der reliionsfreihet siehe GG artikel nummero (3); .. Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden. aber das gilt ja nur fur deutschland

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Demokratie bedeutet, es wird das gemacht, wofür sich die Bürgermehrheit entschieden hat.

Du meintest wohl mehr eine rechtsfreie Gesellschaft.

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Kommentar von Badkapp
23.08.2016, 10:17

aber heißt es dabei den rest der bürger also nichtfranzosen zu ignorieren?

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Kommentar von Badkapp
23.08.2016, 10:24

ja dort leben genauso wie hier auch ausländer wie in jedem land

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Kommentar von priesterlein
23.08.2016, 10:27

Demokratie ist der Urtyp des Mobbings: 9 von zehn sind dafür. :-)

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Ganz allgemein bin ich gegen jede muslimische Abgrenzung, welche sich nicht auch wenigstens in der Lehre des Islam - im Koran wiederfindet. Und für Burkini, Burka und Co. findet sich nun mal im Koran keine Rechtfertigung.

Toleranz kann ich dafür nur empfinden, wenn damit die Mehrheitsgesellschaft nicht behelligt wird - also im privaten häuslichen Bereich.  

Verbote sind damit meiner Meinung nach überall dort angebracht, wo sie eine Gesellschaft spalten, umzubauen versuchen und ins Mittelalter zurückversetzen wollen. Dies schafft immer Unfrieden und Krieg, wozu der Islam schon zu allen Zeiten die besten Beispiele geliefert hat und immer noch liefert.

Ich bin daher nicht nur für ein Burkini-Verbot, sondern auch gegen jede menschenerfundene, islamische "Verscheierungsordnung" gegenüber dem weiblichen Geschlecht. Die Toleranz solcher "Stoffgefängnisse" diskriminiert gleichzeitig die gesamte nicht islamische Frauenwelt und erklärt sie zu minderen Wesen, welchen man extrem verstanden, sogar auf der Straße in den Schritt fassen darf. Und das darf nicht sein!

Ich beglückwünsche also Politiker in Frankreich und auch Belgien, welche

  1. allgemein in der Öffentlichkeit ein "Burka-Verbot" (Vermummungsverbot) durchgesetzt haben.
  2. in Badeanstalten gleichfalls ein Burkini-Verbot anstreben und durchsetzen.

Ich wünschte mir also, dass in Deutschland unsere "weichgewaschenen" und politisch-egoistischen Politiker auch etwas konsequenter dasselbe Ziel verfolgen würden. 

Die Spuren des Islam haben in Europa nichts verloren. In der Wüste dagegen, den Stammländern des Islam, können von mir aus alle Musliminnen ihren Burkini tragen.

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Kommentar von Badkapp
23.08.2016, 10:51

Willst du damit sagen das der westen an erster stelle steht und der rest beziehungsweiseder islam nur dreck ist ? Ich bin muslima und trage keinen kopftcuh aber wenn ich einen trage dann freiwillig und fühle mich nicht disskriminiert sonder stärker weil ich trotz sovieler vorurteile dagegen komme

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Kommentar von Badkapp
23.08.2016, 20:39

ihr seid es doch wo alles verdrehen auf der ganzen Welt z.b. Burma werden kinder gefoltert einfach wegen der Tatsache das sie moslem sind. was ist mit euren nonnen? ich finde personlich sowieso das im westen sehr wenige ihren christlichen glauben richtig ausleben! während die mooschen in ne anderen land voll sind sind die kirchen leer..nonen verhüllen sich doch auch ?

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Wer sich in einem westlichen Land niederlässt, sollte sich dessen Kultur anpassen. So einfach ist das.Demokratie bedeutet nicht, dass jeder machen kann, was er will.

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Kommentar von Badkapp
23.08.2016, 10:28

wieso werden dann andere länder als diktatur bestimmt wenn mann nicht machen kann was mann will?

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Kommentar von Jonas711
23.08.2016, 10:30

Was ist denn im Bezug auf Kleidung die deutsche Kultur? Der Bikini, der Badeanzug, der Tankini, der Microkini,....?

Oder ist nicht letztendlich doch die deutsche Kultur, dass jeder zwischen allen möglichen Bekleidungsformen frei wählen darf?

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Kommentar von Badkapp
23.08.2016, 10:36

ja klar das meine ich ja auch..wenn sich jeder entscheiden kann was er tragen will warum dann die nicht..ich will damit nicht sagen das ich nen burkini tragen würde aber ich zumbeispiel gehe lieber eher mit nem tankini und shorts ins meer weil ich mich dann wohler fühle

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"Ist man Europäer, wenn man unsittlich ist" - Deine Frage ist abwertend.

Um sie trotzdem zu beantworten: Ich finde, dass das Burkiniverbot auch in Deutschland eingeführt werden sollte. Entweder man macht es richtig und geht mit Badesachen ins Wasser, wartet eventuell auf einen Frauentag, wenn das örtliche Schwimmbad sowas anbietet oder man macht es "islamisch pur" und geht eben nicht schwimmen.

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Kommentar von Badkapp
23.08.2016, 20:49

sag mir dann was deiner Meinung navh Europäisch ist?

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Kommentar von Humanoid98
24.08.2016, 22:02

Europäisch ist alles was aus Europa ist. Ganz einfach, oder?

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