Was denkt ihr über beten, ohne religiösen Hintergrund bzw. ohne selbst religiös zu sein? Macht das jemand von euch?

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21 Antworten

Meine Meinung:

Ich finde Selbstreflexion sehr sinnvoll und sich bewusst zu machen, dass der eigene Luxus nicht selbstverständlich ist, sondern ein Privileg, für das Andere viel opfern, fördert das Verantwortungsbewusstsein.

Dazu bedarf es aber nicht des Glaubens an ein höheres Wesen, sondern einfach der Bereitschaft über sich und sein Handeln tiefergehend nachzudenken.

Allerdings wünschen wir in der Regel unseren Kindern und Freunden alles Gute und hoffen, dass ihnen nichts schlimmes zustößt.

In dieser emotionalen Verfassung kann die Vorstellung eines liebevollen himmlischen Vaters, der über sie wacht, Ängste und Sorgen beseitigen.

Wenn dir also das Gebet irgendeine Form von inneren Frieden und eine positive, akzeptierende Haltung vermittelt, dann bete ruhig.

Ob deine Dankbarkeit und Bitten um Fürsorge überhaupt irgendjemanden erreichen, außer dir selbst, ist aus meiner Sicht egal

Ich sehe das so:

"Das Gebet ist für den Menschen da, nicht der Mensch für das Gebet".

So lange das Gebet kein bloßer Formalismus wird, ein bedeutungsloses Ritual, das man aus Gewohnheit oder aus Pflichtgefühl absolviert, kann ein Gebet aus meiner Sicht etwas sinnvolles sein.

Persönliches

Ich selbst bin kein Christ, sondern Buddhist und ging damals nur aus Interesse in den evangelischen Religionsunterricht. Dabei lernte wir ein Lied, dass ich heute noch immer gerne mal höre, auch wenn ich nicht an einen Gott glaube:


Alles Gute :-)

Kommentar von Sternchen029
15.09.2016, 00:24

Danke für deinen beitrag und das lied find ich sehr schön, hörte es auf dem weg zur arbeit:)
Hier etwas genauer, wie ich auf diese frage kam...:   :)
Ich arbeite in einem kinderheim. Es ist kein christliches heim, allerdings ist dies die persönliche überzeugung/einstellung der heimleitung und vieler mitarbeiter. Sie beten immer vor dem essen und vor dem schlafen gehen bzw beim kinder ins bett bringen (singen, beten & gute nacht wünschen). 
Mir wurde gesagt es ist okey nicht religiös bzw nicht christlich zu sein und wenn das beten für mich ein problem sei, muss ich auch nicht, dann würde das ein anderer mitarbeiter machen, falls die kinder das wünschen. 
Ich sagte ich wolle es mal ausprobieren. Nicht um ihnen zu gefallen, sondern weil ich es sehr schön finde am abend den tag zu reflektieren, dies zu teilen mit jemandem und dankbar zu sein und dann demjenigen wünsche für eine gute nacht zu sagen. 
Ich bete anders als die anderen MA. Ich sage nicht danke 'Gott' und eigentlich auch nie 'Amen'. Dadurch 'entnehme' ich dem 'Gebet' eigentlich das religiöse. Für mich stimmt dies momentan so. Ich führe ein Ritual weiter, das den Kindern viel bedeutet, ihnen Sicherheit und Orientierung gibt und bleibe authentisch und ehrlich. 
Nun interessierte mich, ob es auch Menschen gibt die eine art gebet machen, aber sich nicht zu einer bestimmten religion zugehörig fühlen.

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Hallo Sternchen!
Ich denk, es gibt so etwas wie die eigene Reflexion. Auf der Ebene kann es sehr positiv sein, sich bewusst zu werden, dass nichts selbstverständlich ist und wir Dankbarkeit fühlen dürfen.

So etwas würde ich aber noch nicht als Gebet bezeichnen. Denn Gebet meint - für mich - dass es da noch jemand anderen  gibt. 

Heute haben viele aus unterschiedlichen Gründen ein Problem mit Religion. Wenn aber trotz einer gewissen Skepsis ein Gespür für etwas Göttliches da ist - der uns mag und mit dem wir sogar sprechen können, dann finde ich das toll!

ich möchte dich ermutigen, damit weiter zu machen!

LG Eselspur

Kommentar von Sternchen029
15.09.2016, 00:31

Danke für deinen beitrag:)
Hier etwas genauer, wie ich auf diese frage kam...:   :)
Ich arbeite in einem kinderheim. Es ist kein christliches heim, allerdings ist dies die persönliche überzeugung/einstellung der heimleitung und vieler mitarbeiter. Sie beten immer vor dem essen und vor dem schlafen gehen bzw beim kinder ins bett bringen (singen, beten & gute nacht wünschen). 
Mir wurde gesagt es ist okey nicht religiös bzw nicht christlich zu sein und wenn das beten für mich ein problem sei, muss ich auch nicht, dann würde das ein anderer mitarbeiter machen, falls die kinder das wünschen. 
Ich sagte ich wolle es mal ausprobieren. Nicht um ihnen zu gefallen, sondern weil ich es sehr schön finde am abend den tag zu reflektieren, dies zu teilen mit jemandem und dankbar zu sein und dann demjenigen wünsche für eine gute nacht zu sagen. 
Ich bete anders als die anderen MA. Ich sage nicht danke 'Gott' und eigentlich auch nie 'Amen'. Dadurch 'entnehme' ich dem 'Gebet' eigentlich das religiöse. Für mich stimmt dies momentan so. Ich führe ein Ritual weiter, das den Kindern viel bedeutet, ihnen Sicherheit und Orientierung gibt und bleibe authentisch und ehrlich. 
Nun interessierte mich, ob es auch Menschen gibt die eine art gebet machen, aber sich nicht zu einer bestimmten religion zugehörig fühlen.

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Beten wird auch "Das Atmen der Seele" genannt.

Beten schadet nicht und ich denke das es einem Menschen viel Kraft geben kann.

Zu sagen, dass man für etwas dankbar ist, ist eine schöne Geste.

Ich bin auch Atheistin und tue dasselbe wie du. Ein Mensch hat psychologisch gesehen einfach das Bedürfnis, Sorgen, Ängste oder einfache Dankbarkeit auszusprechen. Die Religiosität oder der Atheismus ist dabei oft irrelevant.

 

Ohne den glauben an einen Gott wäre die korrekte Bezeichnung dafür doch eher "Selbstgespräch", oder?

das klingt jetzt schlimmer als ich es meine, ist ja durchaus für die Psyche gut, wenn man sich nochmal damit beschäftigt was man erlebt hat und wofür man dankbar sein kann. Ist sozusagen ne Art mündliches Tagebuch, in kurz und etwas anderem Fokus.

Ich machs nicht, aber wers mag =)

Ob religiös oder nicht, ein Gebet ist ein Selbstgespräch, nur weiß der Atheist eben, dass es eins ist und lässt es deswegen.
Religiöse Menschen beten eben aus den verschiedensten Gründen. Sie glauben, es würde was bringen.

Ich bin auch für Vieles dankbar, aber für das Meiste davon gibt es niemanden, dem ich dafür danken könnte, denn es sind Zufälle wie die glückliche Gegebenheit, dass ich in einem der reicheren Länder geboren wurde und nicht hungern muss. 

Dafür einem Gott zu danken, fände ich reichlich pervers.
Es würde bedeuten, dass dieser Gott irgendwie dafür gesorgt hat, dass ich zum Beispiel genug zu Essen habe. Das würde aber auch bedeuten dass er nicht dafür gesorgt hat, dass alle genug zu Essen haben, dass er manche Menschen vergessen, vernachlässigt oder absichtlich benachteiligt hat.
Einem Gott dafür zu danken dass man nicht einer der bemitleidenswerten Leute ist, die hungern müssen finde ich verabscheuungswürdig, denn es würde bedeuten dass dieser Gott einen aus welchen Gründen auch immer Anderen vorzieht.

Noch perverser wird es wenn einem Gott für Banalitäten wie einen gewonnenen Preis oder einen Sieg in einem sportlichen Wettkampf gedankt wird. Fändet ihr es nicht merkwürdig zu sagen :"Danke Gott, dass du meiner Fußballmanschaft beim Sieg in der Kreisliga geholfen hast, während du dich auch um sterbende Kinder in Afrika hättest kümmern können."?
Da kommt´s mir fast hoch, denn so ein Dank drückt nur aus dass man sich für so toll und wichtig hält, dass ein Gott das eigene persönliche Vergnügen über das leben Anderer stellt.

Da sind mir die Leute lieber, die einfach Selbstgespräche führen und das auch wissen.
Man muss es ja nicht aussprechen, aber ich halte es für wichtig das eigene Glück nicht für selbstverständlich zu halten, denn man hätte ebenso gut in einem indischen Slum oder in einem hungernden afrikanischen Dorf zur Welt kommen können. Es ist nur ein glücklicher Zufall, dass es nicht so ist.

Kommentar von Sternchen029
15.09.2016, 00:29

Ich weiss nicht genau zu WEM. Vielleicht zum universum...zur natur...zu allen menschen...zu mir?
Danke für deinen beitrag:)
Hier etwas genauer, wie ich auf diese frage kam...:   :)
Ich arbeite in einem kinderheim. Es ist kein christliches heim, allerdings ist dies die persönliche überzeugung/einstellung der heimleitung und vieler mitarbeiter. Sie beten immer vor dem essen und vor dem schlafen gehen bzw beim kinder ins bett bringen (singen, beten & gute nacht wünschen). 
Mir wurde gesagt es ist okey nicht religiös bzw nicht christlich zu sein und wenn das beten für mich ein problem sei, muss ich auch nicht, dann würde das ein anderer mitarbeiter machen, falls die kinder das wünschen. 
Ich sagte ich wolle es mal ausprobieren. Nicht um ihnen zu gefallen, sondern weil ich es sehr schön finde am abend den tag zu reflektieren, dies zu teilen mit jemandem und dankbar zu sein und dann demjenigen wünsche für eine gute nacht zu sagen. 
Ich bete anders als die anderen MA. Ich sage nicht danke 'Gott' und eigentlich auch nie 'Amen'. Dadurch 'entnehme' ich dem 'Gebet' eigentlich das religiöse. Für mich stimmt dies momentan so. Ich führe ein Ritual weiter, das den Kindern viel bedeutet, ihnen Sicherheit und Orientierung gibt und bleibe authentisch und ehrlich. 
Nun interessierte mich, ob es auch Menschen gibt die eine art gebet machen, aber sich nicht zu einer bestimmten religion zugehörig fühlen.

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Ich bete zu Jesus oder zum Vater oder sogar zum Heiligen Geist, habe damit also einen direkten Ansprechpartner.

Bei dir scheint das hingegen eine Art Tagebuch zu sein. SCHADEN tut das sicher nicht, den Tag noch einmal revue passieren zu lassen und dankbar zu sein.

Interessierst Du dich denn für den Glauben?

Kommentar von Sternchen029
15.09.2016, 00:14

Danke für deinen Beitrag:)

Ja ich interessiere mich. Bin schon lange eigentlich sehr interessiert an religionen/glaubensrichtungen, obwohl ich nicht religiös erzogen wurde.

Hier etwas genauer, wie ich auf diese frage kam...:   :)

Ich arbeite in einem kinderheim. Es ist kein christliches heim, allerdings ist dies die persönliche überzeugung/einstellung der heimleitung und vieler mitarbeiter. Sie beten immer vor dem essen und vor dem schlafen gehen bzw beim kinder ins bett bringen (singen, beten & gute nacht wünschen).
Mir wurde gesagt es ist okey nicht religiös bzw nicht christlich zu sein und wenn das beten für mich ein problem sei, muss ich auch nicht, dann würde das ein anderer mitarbeiter machen, falls die kinder das wünschen.
Ich sagte ich wolle es mal ausprobieren. Nicht um ihnen zu gefallen, sondern weil ich es sehr schön finde am abend den tag zu reflektieren, dies zu teilen mit jemandem und dankbar zu sein und dann demjenigen wünsche für eine gute nacht zu sagen.
Ich bete anders als die anderen MA. Ich sage nicht danke 'Gott' und eigentlich auch nie 'Amen'. Dadurch 'entnehme' ich dem 'Gebet' eigentlich das religiöse. Für mich stimmt dies momentan so. Ich führe ein Ritual weiter, das den Kindern viel bedeutet, ihnen Sicherheit und Orientierung gibt und bleibe authentisch und ehrlich.
Nun interessierte mich, ob es auch Menschen gibt die eine art gebet machen, aber sich nicht zu einer bestimmten religion zugehörig fühlen.

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was verstehst du unter "religiös"? in der Zeit Jesu, gab es viele "religiöse" Menschen deren Gebete nicht erhört wurden von Gott... weil sie dachten sie seien etwas besseres, sie kommen durch ihre Gute Werke in den Himmel.

ein kleiner Abschnitt aus der Bibel:

Jesus erzählte ein weiteres Gleichnis.

Er hatte dabei besonders die Menschen im Blick, die selbstgerecht sind und auf andere herabsehen. 

"Zwei Männer gingen in den Tempel, um zu beten. Der eine war ein Pharisäer, der andere ein Zolleinnehmer.

  Selbstsicher stand der Pharisäer dort und betete: 'Ich danke dir, Gott, dass ich nicht so bin wie andere Leute: kein Räuber, kein Gottloser, kein Ehebrecher und schon gar nicht wie dieser Zolleinnehmer da hinten. Ich faste zweimal in der Woche und gebe von allen meinen Einkünften den zehnten Teil für Gott.'

Der Zolleinnehmer dagegen blieb verlegen am Eingang stehen und wagte kaum aufzusehen. Schuldbewusst betete er: 'Gott, vergib mir, ich weiß, dass ich ein Sünder bin!' 

Ihr könnt sicher sein, dieser Mann ging von seiner Schuld befreit nach Hause, nicht aber der Pharisäer. Denn wer sich selbst ehrt, wird gedemütigt werden; aber wer sich selbst erniedrigt, wird geehrt werden."  Lukas 18

Jesus will das wir zu Ihm kommen, und er erhört das Gebet von denen die Ihn aufrichtig suchen, aber er hört nicht auf jedes Gebet, schon gar nicht wenn jemand gar nicht an Ihm glaubt so wie es in der Bibel steht, sondern nur was von Ihm braucht,

oft wollen wir das er uns bewahrt, das er uns das oder jenes gibt, aber wir fragen uns nicht was Gott von MIR erwartet?

Wünsche dir alles Gute:)

Kommentar von Sternchen029
15.09.2016, 00:10

Ich wollte meine frage zuerst allgemein formulieren. So ists wohl verständlicher, aus welchem standpunkt ich dies frage:

Ich arbeite in einem kinderheim. Es ist kein christliches heim, allerdings ist dies die persönliche überzeugung/einstellung der heimleitung und vieler mitarbeiter. Sie beten immer vor dem essen und vor dem schlafen gehen bzw beim kinder ins bett bringen (singen, beten & gute nacht wünschen).
Mir wurde gesagt es ist okey nicht religiös bzw nicht christlich zu sein und wenn das beten für mich ein problem sei, muss ich auch nicht, dann würde das ein anderer mitarbeiter machen, falls die kinder das wünschen.
Ich sagte ich wolle es mal ausprobieren. Nicht um ihnen zu gefallen, sondern weil ich es sehr schön finde am abend den tag zu reflektieren, dies zu teilen mit jemandem und dankbar zu sein und dann demjenigen wünsche für eine gute nacht zu sagen.
Ich bete anders als die anderen MA. Ich sage nicht danke 'Gott' und eigentlich auch nie 'Amen'. Dadurch 'entnehme' ich dem 'Gebet' eigentlich das religiöse. Für mich stimmt dies momentan so. Ich führe ein Ritual weiter, das den Kindern viel bedeutet, ihnen Sicherheit und Orientierung gibt und bleibe authentisch und ehrlich.
Nun interessierte mich, ob es auch Menschen gibt die eine art gebet machen, aber sich nicht zu einer bestimmten religion zugehörig fühlen.

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Kommentar von Sternchen029
15.09.2016, 00:11

Danke, dir auch alles gute!

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Halte ich für Blödsinn. Ich rede doch nicht mit jemandem, der (in meiner Welt) nicht existiert!?! Das wäre schizophren, oder nicht? Ich finde, man sollte, wenn man an Gott glaubt und seinen Weg mit ihm geht, auch immer im Austausch mit ihm sein (im Stillen, das braucht keine lauten Worte). Aber sowohl den Rosenkranz herunterzuleiern als auch ein Abendgebet zu rezitieren, das man so nicht 100% ehrlich meint, ist in meinen Augen blanker Hohn.

Kommentar von Sternchen029
15.09.2016, 00:01

Ich rezetiere nichts und rede auch nicht direkt zu gott. Die frage ob gett existiert ist für mich noch relativ offen... Ich kann mir vorstellen, das es eine gottheit gibt bzw das es eine 'höhere macht' gibt, jedoch bin ich nicht ein mensch der alles was in der bibel steht eifach bejahen kann und mit "du sollst" und "du darfst nicht" habe ich mühe...

Ich arbeite in einem kinderheim. Es ist kein christliches heim, allerdings ist dies die persönliche überzeugung/einstellung der heimleitung und vieler mitarbeiter. Sie beten immer vor dem essen und vor dem schlafen gehen bzw beim kinder ins bett bringen (singen, beten & gute nacht wünschen).
Mir wurde gesagt es ist okey nicht religiös bzw nicht christlich zu sein und wenn das beten für mich ein problem sei, muss ich auch nicht, dann würde das ein anderer mitarbeiter machen, falls die kinder das wünschen.
Ich sagte ich wolle es mal ausprobieren. Nicht um ihnen zu gefallen, sondern weil ich es sehr schön finde am abend den tag zu reflektieren, dies zu teilen mit jemandem und dankbar zu sein und dann demjenigen wünsche für eine gute nacht zu sagen.
Ich bete anders als die anderen MA. Ich sage nicht danke 'Gott' und eigentlich auch nie 'Amen'. Dadurch 'entnehme' ich dem 'Gebet' eigentlich das religiöse. Für mich stimmt dies momentan so. Ich führe ein Ritual weiter, das den Kindern viel bedeutet, ihnen Sicherheit und Orientierung gibt und bleibe authentisch und ehrlich.
Nun interessierte mich, ob es auch Menschen gibt die eine art gebet machen, aber sich nicht zu einer bestimmten religion zugehörig fühlen.

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es gibt viele Arten des Gebets, da hast du völlig recht. Psychologisch gesehen, ist doch das Beten nichts als eine Konzentration, Bündelung und Fokusierung positiver, wirksamer Gedanken.

In der Religion betet man zur Gottheit oder ihren dienenden Mächten, Engel, Heilige usw. Im Buddhismus lässt du einen leeren, aufnahmefähigen Geist erstehen, der erfüllt wird mit dem karmisch möglichen Erwünschten. Da gibt es auch die meditative Aussendung von Wohlwollen, Barmherzigkeit, Mitfreude und innerer Losgelöstheit. Oder du lässt in dir die Geisteshaltung der Dankbarkeit entstehen, entweder ganz ohne begründendes Objekt oder Dank für etwas, zb dass du Wasser zur Verfügung hast oder saubere Luft, oder einen Sonnenaufgang, der dir den Zugang zum neuen Tag eröffnet.

Es gibt auch das Huna-Gebet, das Max Freedom Long entwickelt hatte, und da bringst du deinen Wunsch mediativ deinem Hohen Selbst dar, das du selbst bist in erleuchteter, wirksamer Daseinsform der Zukunft.


Ich frage mich allerdings, wen du da eigentlich ansprichst, wenn du dein Gegenüber gar nicht kennst. Und was bringt dich dazu zu glauben, dass dein Tun sinnvoll ist?

Für mich führst du ein reines Selbstgespräch.

Kommentar von Sternchen029
15.09.2016, 00:21

Danke für deinen beitrag:)
Hier etwas genauer, wie ich auf diese frage kam...:   :)
Ich arbeite in einem kinderheim. Es ist kein christliches heim, allerdings ist dies die persönliche überzeugung/einstellung der heimleitung und vieler mitarbeiter. Sie beten immer vor dem essen und vor dem schlafen gehen bzw beim kinder ins bett bringen (singen, beten & gute nacht wünschen). 
Mir wurde gesagt es ist okey nicht religiös bzw nicht christlich zu sein und wenn das beten für mich ein problem sei, muss ich auch nicht, dann würde das ein anderer mitarbeiter machen, falls die kinder das wünschen. 
Ich sagte ich wolle es mal ausprobieren. Nicht um ihnen zu gefallen, sondern weil ich es sehr schön finde am abend den tag zu reflektieren, dies zu teilen mit jemandem und dankbar zu sein und dann demjenigen wünsche für eine gute nacht zu sagen. 
Ich bete anders als die anderen MA. Ich sage nicht danke 'Gott' und eigentlich auch nie 'Amen'. Dadurch 'entnehme' ich dem 'Gebet' eigentlich das religiöse. Für mich stimmt dies momentan so. Ich führe ein Ritual weiter, das den Kindern viel bedeutet, ihnen Sicherheit und Orientierung gibt und bleibe authentisch und ehrlich. 
Nun interessierte mich, ob es auch Menschen gibt die eine art gebet machen, aber sich nicht zu einer bestimmten religion zugehörig fühlen.

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Ist wie ins Fitnesstudio gehen und dort sitzen, ohne was zu machen oder zu Wissen, was man zu tun hätte.

Kommentar von Sternchen029
15.09.2016, 00:04

Nein.
...ich mache ja nicht nichts, also hat es eine wirkung (wie auch immer, aber zumindest fürs kind).

Ich arbeite in einem kinderheim. Es ist kein christliches heim, allerdings ist dies die persönliche überzeugung/einstellung der heimleitung und vieler mitarbeiter. Sie beten immer vor dem essen und vor dem schlafen gehen bzw beim kinder ins bett bringen (singen, beten & gute nacht wünschen).
Mir wurde gesagt es ist okey nicht religiös bzw nicht christlich zu sein und wenn das beten für mich ein problem sei, muss ich auch nicht, dann würde das ein anderer mitarbeiter machen, falls die kinder das wünschen.
Ich sagte ich wolle es mal ausprobieren. Nicht um ihnen zu gefallen, sondern weil ich es sehr schön finde am abend den tag zu reflektieren, dies zu teilen mit jemandem und dankbar zu sein und dann demjenigen wünsche für eine gute nacht zu sagen.
Ich bete anders als die anderen MA. Ich sage nicht danke 'Gott' und eigentlich auch nie 'Amen'. Dadurch 'entnehme' ich dem 'Gebet' eigentlich das religiöse. Für mich stimmt dies momentan so. Ich führe ein Ritual weiter, das den Kindern viel bedeutet, ihnen Sicherheit und Orientierung gibt und bleibe authentisch und ehrlich.
Nun interessierte mich, ob es auch Menschen gibt die eine art gebet machen, aber sich nicht zu einer bestimmten religion zugehörig fühlen.

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Und zu wem betest du ohne religiösen Hintergrund?

Kommentar von Sternchen029
15.09.2016, 00:16

Ich weiss nicht genau zu WEM. Vielleicht zum universum...zur natur...zu allen menschen...zu mir?

Danke für deinen beitrag:)

Hier etwas genauer, wie ich auf diese frage kam...:   :)

Ich arbeite in einem kinderheim. Es ist kein christliches heim, allerdings ist dies die persönliche überzeugung/einstellung der heimleitung und vieler mitarbeiter. Sie beten immer vor dem essen und vor dem schlafen gehen bzw beim kinder ins bett bringen (singen, beten & gute nacht wünschen).
Mir wurde gesagt es ist okey nicht religiös bzw nicht christlich zu sein und wenn das beten für mich ein problem sei, muss ich auch nicht, dann würde das ein anderer mitarbeiter machen, falls die kinder das wünschen.
Ich sagte ich wolle es mal ausprobieren. Nicht um ihnen zu gefallen, sondern weil ich es sehr schön finde am abend den tag zu reflektieren, dies zu teilen mit jemandem und dankbar zu sein und dann demjenigen wünsche für eine gute nacht zu sagen.
Ich bete anders als die anderen MA. Ich sage nicht danke 'Gott' und eigentlich auch nie 'Amen'. Dadurch 'entnehme' ich dem 'Gebet' eigentlich das religiöse. Für mich stimmt dies momentan so. Ich führe ein Ritual weiter, das den Kindern viel bedeutet, ihnen Sicherheit und Orientierung gibt und bleibe authentisch und ehrlich.
Nun interessierte mich, ob es auch Menschen gibt die eine art gebet machen, aber sich nicht zu einer bestimmten religion zugehörig fühlen.

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Wenn es für dich stimmig ist und gut anführt finde ich das gut. Warum solltest du darauf verzichten wenn es dir ein Bedürfnis ist?
LGKlaus

Ich mache das auch ab und zu.
Ich gehoere keiner Religion an, da ich finde das der der Gottesglaube Religionsunabhaengig ist.
Ich danke zum Beispiel der Natur fuer alles was da ist. Das sie uns so akzeptiert wie wir sind.

Wenn du daran Glaubst, wird dich auch jemand erhoeren. Darauf kommt es an.

MfG

beten impliziert ja religös zu sein.. finde ich grundsätzlich gut.
Viele menschen begreifen nicht wofür es gut ist.. doch es sind dieselben geister die nicht begreifen wofür es gut ist, z.b. beim kampfsport immer wieder die gleiche bewegung zu üben.

Kommentar von Sternchen029
15.09.2016, 00:02

Ich arbeite in einem kinderheim. Es ist kein christliches heim, allerdings ist dies die persönliche überzeugung/einstellung der heimleitung und vieler mitarbeiter. Sie beten immer vor dem essen und vor dem schlafen gehen bzw beim kinder ins bett bringen (singen, beten & gute nacht wünschen).
Mir wurde gesagt es ist okey nicht religiös bzw nicht christlich zu sein und wenn das beten für mich ein problem sei, muss ich auch nicht, dann würde das ein anderer mitarbeiter machen, falls die kinder das wünschen.
Ich sagte ich wolle es mal ausprobieren. Nicht um ihnen zu gefallen, sondern weil ich es sehr schön finde am abend den tag zu reflektieren, dies zu teilen mit jemandem und dankbar zu sein und dann demjenigen wünsche für eine gute nacht zu sagen.
Ich bete anders als die anderen MA. Ich sage nicht danke 'Gott' und eigentlich auch nie 'Amen'. Dadurch 'entnehme' ich dem 'Gebet' eigentlich das religiöse. Für mich stimmt dies momentan so. Ich führe ein Ritual weiter, das den Kindern viel bedeutet, ihnen Sicherheit und Orientierung gibt und bleibe authentisch und ehrlich.
Nun interessierte mich, ob es auch Menschen gibt die eine art gebet machen, aber sich nicht zu einer bestimmten religion zugehörig fühlen.

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Ich denke eine Vielzahl von Menschen beten sogar ohne es zu wissen, indem sie einfach nur im Herzen um Hilfe bitten.

....und der allseits bekannte Spruch:

Oh Je....

....bedeutet ja auch nichts anderes als

Oh Jesus mein

Ein Stossgebet.

Kommentar von Giustolisi
14.09.2016, 12:55

Es ist nur für den ein Gebet, der es auch so meint. Wenn ein Atheist "Oh Je" oder "Oh mein gott" sagt, ist das kein Ausdruck dafür, dass er an Jesus oder Gott glaubt, sondern nur eine Redewendung.
Wenn ein Christ "Heilige Sch eiße" sagt, bedeutet das ja auch nicht, dass er in seinem Herzen an die Existenz eines heiligen Kotklumpens glaubt, oder Kot für ihn ein Gegenstand religiöser Verehrung ist. Es ist auch nur eine Redewendung.

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Warum sollte man beten ohne dabei an eine Art Gottheit zu glauben? Macht keinen Sinn sich bei jemanden für etwas zu bedanken, über etwas zu beschweren oder jemanden um etwas zu bitten, wenn niemand da ist, der diese Gebete empfängt.

Da kann man genausogut zu einem Milchkarton beten, dieser beantwortet Gebete auf dieselbe Weise wie alle Götterfiguren.

Kommentar von Sternchen029
15.09.2016, 00:19

Ich weiss nicht genau zu WEM. Vielleicht zum universum...zur natur...zu allen menschen...zu mir?

Danke für deinen beitrag:)

Hier etwas genauer, wie ich auf diese frage kam...:   :)

Ich arbeite in einem kinderheim. Es ist kein christliches heim, allerdings ist dies die persönliche überzeugung/einstellung der heimleitung und vieler mitarbeiter. Sie beten immer vor dem essen und vor dem schlafen gehen bzw beim kinder ins bett bringen (singen, beten & gute nacht wünschen). 
Mir wurde gesagt es ist okey nicht religiös bzw nicht christlich zu sein und wenn das beten für mich ein problem sei, muss ich auch nicht, dann würde das ein anderer mitarbeiter machen, falls die kinder das wünschen. 
Ich sagte ich wolle es mal ausprobieren. Nicht um ihnen zu gefallen, sondern weil ich es sehr schön finde am abend den tag zu reflektieren, dies zu teilen mit jemandem und dankbar zu sein und dann demjenigen wünsche für eine gute nacht zu sagen. 
Ich bete anders als die anderen MA. Ich sage nicht danke 'Gott' und eigentlich auch nie 'Amen'. Dadurch 'entnehme' ich dem 'Gebet' eigentlich das religiöse. Für mich stimmt dies momentan so. Ich führe ein Ritual weiter, das den Kindern viel bedeutet, ihnen Sicherheit und Orientierung gibt und bleibe authentisch und ehrlich. 
Nun interessierte mich, ob es auch Menschen gibt die eine art gebet machen, aber sich nicht zu einer bestimmten religion zugehörig fühlen.

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Das ist kein Beten, sondern nennt sich Meditieren.

Kommentar von Sternchen029
15.09.2016, 00:03

Wiso ist es kein beten sondern meditieren?

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Es spielt keine Rolle was andere denken oder glauben, wenn du das gerne machst ist es egal was andere darüber denken.

:)

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