was denkt ihr über Berufsjäger?

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15 Antworten

Was soll daran schlimm sein? Jäger(in) zu sein ist Berufung, nicht Beruf.

Man geht auch nicht raus und schießt auf alles, was sich bewegt. Man setzt sich mit der Natur auseinander, freut sich über Flora und Fauna, beobachtet die Veränderungen im Wald getreu der Jahreszeiten, hat ein Ohr für Waldbesucher und deren Fragen, kümmert sich in schwierigen Zeiten um das Wild, geht auf Nachsuche mit dem Hund und ist einfach mit der Natur verbunden.

Ein Trennungsgrund wäre für mich Untreue, eine Affäre nicht aber der Beruf des Jägers. Schade, dass eigentlich wenige nur wirklich Bescheid wissen, welche Aufgaben ein(e) Jäger(in) zu erfüllen hat.

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Kommentar von dsupper
11.08.2016, 20:54

Ja, schade, dass nur wenige wirklich Bescheid wissen - aber alle wissen, dass Jäger nur zum Spaß Tiere totschießen!

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Kommentar von erik0223
12.08.2016, 09:17

Klar das weiß ich schon ich wollt nur mal wissen wie ihr über Berufsjäger denkt,dass die auch den Wald pflegen weiss ich auch.

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Warum sollte das ein Trennunggrund sein? das ist ein ganz normaler Beruf oder würde man sich auch von einem Metzger oder Schlachter trennen? Der Jäger macht außerdem viel mehr als nur Wild zu erlegen, er ergreift auch Tierschutzmaßnahmen, Arten- und Naturschutz stehen auch auf dem Programm

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Kommentar von erik0223
11.08.2016, 19:50

ok

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Warum Trennungsgrund? Die meisten sind sehr liebe ruhige naturverbundene Menschen, die Tiere ebenso mögen. Bedenke das ein Jäger zB auch Tiere erlöst die vom Menschen angefahren schwer verletzt auf der Strasse liegen, ist zwar nicht schön das die Tiere sterben, aber so mindert der Jäger das Leid. Und bei künstlich verschafften Lebensräumen ist es leider erforderlich Bestände zu regulieren, weil oft natürliche Gegner fehlen und so eine Massenvermehrung stattfindet die die Gefahr steigen lässt das zb Seuchen den ganzen Bestand gefährden. 

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Warum unterstellst du generell sog. Hobbyjägern Spaß am Töten ?

Ich halte generell nichts von der Jagd, denn die sog. Regulierung des Wildes ist meines Erachtens nur ein Pseudogrund.

Wenn ich einen Freund hätte, von dem ich erst nach einem Jahr erfahre, was er so treibt, würde ich meine diesbezüglichen Maßstäbe doch ernsthaft hinterfragen und überdenken...

Jäger sind auch (nur) Menschen, sie ticken halt nur anders - es kommt darauf an, ob man mit ihnen ticken kann... Wenn nicht, sollte man beizeiten die Notbremse ziehen...

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Kommentar von Raketenfritze
14.08.2016, 13:30

Schön, dass auch ein Kommentar oder eine Antwort einer anderen Meinung sich angenehm und höflich (ich würde einfach mal sagen "normal") ausdrücken kann, das geht in den Diskussionen leider zu oft verloren... Danke! :)

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Ich fände die Lüge schlimmer als den Beruf... Und würde mich wohl fragen, was sonst noch so unwahr ist... Wenn man es schon ein Jahr schafft mich anzulügen... Als Kind habe ich mich immer tierisch über Jäger aufgeregt.. Weil sie die armen Rehe getötet haben.. Heute denke ich anders darüber und kaufe selbst häufig Wild oder eben Rindfleisch von Bekannten und vom Bauern um die Ecke... Warum...? Weil diese Tiere wenigstens bis zu ihrem Tod ein gutes Leben hatten..Was man von den Tieren die in großen Mastbetrieben leben, nicht behaupten kann..

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Hallo, 

selbst für mich wäre das kein Trennungsgrund. Ich find´s eigentlich schade, dass der Jäger einen so schlechten Ruf hat. Das sind Menschen, die sich mit der Natur auseinandersetzen und eine wichtige Aufgabe übernehmen. Sie schießen ja nicht willkürlich alle Tiere ab. Es geht darum den Wildbestand zu verringern. Wir haben nun mal keine Luchse, Bären und Wölfe oder zumindest sehr wenig, die das übernehmen. 

Ein Trennungsgrund, in dem Bezug, wäre für mich vielleicht jemand der Metzger ist. Dessen Aufgabe ist es ja dann wirklich gezielt 1000 Tiere zu töten. Damit könnte ich mich persönlich einfach nicht abfinden. 

Mit freundlichen Grüßen

VanyVeggie

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Hallo,

warum sollte das ein Grund sein?

Übrigens: die wenigsten Jäger sind Berufsjäger. Und auch die "Hobbyjäger" jagen nicht "zum Spaß" - sondern sie führen alle jenen Aufgaben aus, die zur Wildpflege und -hege notwendig sind - weil es eben nicht überall Berufsjäger geben kann.

Bitte informiere dich ausreichend über die Tätigkeit eines Jägers - und bitte nicht nach dem Motto: Bild dir deine Meinung.

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Anderes Beispiel: dein anderer Freund erzählt dir er ist fleischesser... Du denkst dir wohl naund... Ich würde sagen das kann man ziemlich gut vergleichen nur das die Tiere die er schießt mit Sicherheit ein besseres Leben hatten als die Tiere die dein anderer Freund isst...
Es gibt nunmal Berufe mit denen man klar kommen sollte (Metzger,landwirt, Jäger) zumindest wenn man in diesen Branchen "hergestellte" Lebensmittel isst

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Kommentar von erik0223
11.08.2016, 19:48

stimmt

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Wenn Jäger verantwortungsbewusst handeln, ist nichts entgegenzusetzten. Aber wie überall, gibt es auch in dieser Sparte Menschen, , die es nicht so genau nehmen mit ihrer Verantwortung, dem Respekt  und ihrem Können.

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Ich halte von Berufsjägern genauso viel wie von privaten Jägern! Ich habe auch Jäger als Freunde. Man braucht kein Berufsjäger zu sein um für den Forst zu arbeiten.

Jäger sind wichtig. Sowohl Berufsjäger, als auch private!

Trennungsgrund? Ich finde Jäger interessant. Warum soll ich mich von sojemand trennen!? Einer meiner besten Freunde ist Jäger.


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Wenn du einen Beruf nicht aus Spaß machst, dann ist es nicht DEIN Beruf. 

Ich persönlich finde es gut wenn Wild in Wäldern geschossen wird und dann so an den Markt kommt, als durch Massentierhaltung

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Kommentar von erik0223
11.08.2016, 19:43

ok

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Kommentar von MissLeMiChel
11.08.2016, 19:55

früher war das häufig so das man Berufe erlernen musste die unpassend waren

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Kommentar von MissLeMiChel
11.08.2016, 20:13

ja aber mit 50 oder 60 wechselt man nicht mal eben so den Beruf

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Wenn mir mein Freund das erst nach einem Jahr erzählt und mich vorher die ganze Zeit angelogen hat, ja dann vielleicht
Aber alleine weil man Berufsjäger ist, also für mich wäre das kein trennungsgrund ich würde mit auf Jagd kommen 😄

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Ich wäre wohl als erstes interessiert und würde Fragen stellen, würde mich aber auch Fragen, wieso ich das so spät erfahre.

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Wieso sollte das schlimm sein?

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Es sollte nur noch Berufsjäger gegen. Das wäre dann ein sinnvoller und ehrbarer Beruf.

Diese ganzen Freizeitjäger sind ein Fluch für die Natur.

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Kommentar von Honeysuckle08
30.08.2016, 11:46

Obwohl ich generell die Jagd nicht befürworte, finde ich deine Pauschalisierung an dieser Stelle unfair und absolut daneben !

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