Was denkt Ihr darüber, dass via EU nun die Möglichkeit naturheilkundlicher Behandlungen für Tiere angegriffen werden soll?

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3 Antworten

Zunächst mal tausend Dank für diesen Link, der mich auf die Seite von Rene Graeber brachte - kenne zwar bereits so einige vermeintliche "Quertreiber", die den Lobbies die profitable "Suppe" versalzen, aber der ist auch echt gut und wichtig...:)

Zu diesem Vorhaben: Hier zeigt sich wieder einmal einer der üblen Auswüchse der Tierprofitlobby, wenn es ums Geld geht - da ist leider jedes Mittel recht...

Alles, was Mensch und Tier hilft - von der Natur hervorgebracht und nicht vom Labor - wird mit aller Macht (und die ist noch sehr groß) bekämpft und schlechtgeredet (Werbung und Medien leisten ihr Übriges dazu)...

Was das Wohl und Wehe der Menschen angeht, gilt das Gleiche...

Die Pharmalobby ist ein Teil des "Systems" der Ausbeutung und ich finde extrem wichtig, dass Menschen wachgerüttelt werden und zu mündigen und verantwortungsbewussten Individuen werden, anstatt kritiklos mit der Herde zu laufen.

Bitte unbedingt unterzeichnen...!

Danke nochmal...:)


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Kommentar von Andretta
29.02.2016, 10:14

Danke Roses! 

Ich bin über den Blog bequem zur Petition gelangt und habe auch gleich unterzeichnet. Das war ganz einfach. ☺

Hoffen wir, der Rest gestaltet sich auch so leicht!

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Ja!

Es mag ja ursprünglich ein gutes Ziel (Antibiotikaresitenz) dahinter stecken  aber durch die Überregulierungswut und gezielte Lobbyarbeit wird der eigentliche Sinn vollends verfehlt und es dient nur zur Bereicherung einzelner Sparten (Pharmaindsutrie).

Die Folgen dieser Verordnung wären nicht nur extreme Einschränkungen bei alternativen Behandlungsmethoden sondern auch, mit Sicherheit, eine starke Kostenexplosion bestehender und etablierter Mittel.

Weiterhin: Wie soll denn der ganze Zulassungsprozess aussehen? Werden dann alle Mittel (von neuem) in Tierversuchen getestet?

Viel Lesestoff bekommst du hier: http://www.bmel.de/DE/Tier/Tiergesundheit/Tierarzneimittel/_texte/Tierarzneimittelrecht-EU.html

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Kommentar von MalNachgedacht
29.02.2016, 10:36

Weiterhin: Wie soll denn der ganze Zulassungsprozess aussehen? 

Wie bei "konventionellen" Arzneimitteln auch - durch Nachweis der Wirksamkeit und Sicherheit...

Werden dann alle Mittel (von neuem) in Tierversuchen getestet?

Wieso von neuem? - das Problem ist ja dass diese Mittel bislang gar nicht auf Wirksamkeit und Sicherheit getestet sind....

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Kommentar von Andretta
29.02.2016, 10:40

Danke für den tollen Beitrag und Link! 

Was mir neben Tierschutz und Tierversuch in den geplanten "neuen" Zulassungsverfahren, auch zu denken gibt, ist, dass die kleineren Hersteller solch aufwändige Verfahren kaum finanzieren könnten. Es gäbe dann also eine noch größere Marktmacht für die großen Konzerne, während die kleineren Betriebe dicht machen müssten. 

Und was sich mir so gar nicht erschließen will, ist der Zusammenhang von der an sich guten Bekämpfung der immer mehr werdenden Antibiotikaresistenzen und der Verabreichung von naturheilkundlichen oder homöopathischen Mitteln. 

Ich kann mich des Verdachtes nicht erwehren, dass der Antibiotikacoup hier nur als billiger Deckmantel für eine gezielte Pharmalobbyarbeit missbraucht wird. 

Das Unterzeichnen der Petition war via Blog ganz leicht. 

Hoffen wir nun, dass ihn genügend Leute zeichnen. 

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die EU und ihre Konzerne sollen sich da mal raushalten, überall müssen die dazwischen funken.

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